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Stadtteilmanagement Seestadt aspern

Veröffentlicht am 28.05.2025

Stadtentwicklung | leben | wohnen

Wer steckt hinter dem Stadtteilmanagement Seestadt aspern? Teil 2

12 Minuten
In unserer Blogreihe geben wir Ihnen regelmäßig einen kleinen Einblick hinter die Kulissen: Wer sind die Menschen, die im Stadtteilmanagement mitgestalten und Projekte auf den Weg bringen? Dieses Mal stellen sich Sara und Karla vor. Lernen Sie die beiden ein bisschen besser kennen!
Wer steckt hinter dem Stadtteilmanagement Seestadt aspern? Teil 2

Sara Hammer

Mein Highlight aus meinem Arbeitsalltag?

Ein bestimmtes Highlight habe ich nicht. Vielmehr begeistert mich die Summe vieler kleiner Teile, die als Ganzes wirksam werden. Dazu zählt für mich vor allem auch das Vernetzen von Personen und Organisationen im Stadtteil – wie zum Beispiel im Rahmen des Regionalforums. Allein können wir wenig bewirken, aber wenn sich die Richtigen zusammentun, können wir Großes vollbringen. Im vergangenen Sommer hat sich eine ältere Dame aus Essling bei uns gemeldet und um Unterstützung gebeten, da sie sich aus gesundheitlichen Gründen nicht mehr um ihren Garten kümmern konnte. Meine Kollegin Christina hat daraufhin eine Annonce ins Stadtteilfenster gehängt – und nach wenigen Tagen hat sich ein Mann gemeldet, der sich fortan um den Garten der Dame gekümmert hat. Dabei ist sogar eine Freundschaft entstanden. So einfach – und so wunderbar! Vielleicht doch ein Highlight.

 

Was begeistert mich an der Seestadt?

Ganz klar: die Menschen und ihr großes Engagement! In meiner Arbeit komme ich mit vielen unterschiedlichen Menschen in Kontakt – und sie alle tragen dazu bei, dass die Seestadt das ist, was sie heute ist und in Zukunft noch werden wird. Auf der einen Seite sind da die zahlreichen Bewohner*innen, die sich mit viel Idealismus für ihre Mitmenschen einsetzen und das soziale Miteinander aktiv mitgestalten. Auf der anderen Seite darf ich auch einen Blick hinter die Kulissen werfen und bin im Austausch mit jenen, die mit viel Ambition und Einsatz die Seestadt planen, entwickeln und verwalten. Es scheint, dass hier mehr geleistet wird als anderswo – das merken auch die zahlreichen Besucher*innen aus dem In- und Ausland, die zu uns ins Stadtteilmanagement kommen, um sich über das nachbarschaftliche Leben in der Seestadt zu informieren.

 

Wenn ich ein Ort in der Seestadt wäre, welcher wäre ich – und warum?

Ich liebe den Vorplatz des Stadtteilmanagements und die Seestadt-Lounge am Hannah-Arendt-Platz. Vor einigen Wochen haben wir im Team mit Bewohner*innen selbst Hand angelegt: die Sitzgelegenheiten am Vorplatz neu gestrichen – pink, wow – und Wiesenblumen in Kübel ausgesät. Jetzt, wo es schon so schön ist, kann man den Pflanzen beim Wachsen zusehen, und viele Menschen nutzen die Sitzgelegenheiten zum Verweilen. In meiner Arbeit verbringe ich viel Zeit am Computer, da genieße ich die Pause vor der Türe sehr, um mit den Nachbar*innen zu plaudern und neue Kontakte im Stadtteil zu knüpfen

Mein Highlight aus meinem Arbeitsalltag?

Ich mag die Going-Outs im Frühling in der Seestadt, da ich so auch außerhalb des Büros Menschen an unterschiedlichen Orten kennenlernen kann und so das bunte Treiben im Viertel und rund um den See beobachten kann. Aus meiner sozialpädagogischen Perspektive und als Filmemacherin interessieren mich vor allem die Geschichten der Menschen aus der Seestadt, ich mag die Diversität der Nachbarschaft und ihre Vielseitigkeit kennenzulernen. Im Arbeitsalltag mag ich vor allem das Nachbarschaftsfrühstück, wo sich bei Kaffee und Weckerl ausgetauscht wird. Ein weiteres Highlight ist unser Tauschregal, das mich immer wieder mit den unterschiedlichsten Gegenständen überrascht. Allgemein bietet jeder Tag neue Überraschungen dadurch wird es wirklich niemals Langweilig.

 

Was begeistert mich an der Seestadt?

An der Seestadt begeistert mich die Mitgestaltungsmöglichkeit an einer noch unbekannten Zukunft. Ich finde es toll durch meine sozialpädagogische Arbeit die Bewohner*innen der Seestadt zusammenzubringen und von ihren Wünschen und Ideen eines gemeinschaftlichen Zusammenlebens aus erster Hand zu erfahren. Es ist spannend die unterschiedlichen Gründe und Geschichten für ein Leben und Wohnen in der Seestadt zu erfahren. Ich bin neugierig zu beobachten wie sich die Seestadt und ihre Bewohner*innen zukünftig entwickeln und die Stadt in der Stadt wächst. Außerdem begeistert mich der See als zentraler Ort in der Seestadt.

Wenn ich ein Ort in der Seestadt wäre, welcher wäre ich – und warum?

Ich wäre das Café am Seebogen, da ich die Atmosphäre dort sehr gerne mag, gern Kaffee trinke und mit Menschen ins Gespräch komme.

Was macht das Stadtteilmanagement Seestadt Aspern?

Das Stadtteilmanagement unterstützt neue Bewohner\*innen beim Ankommen, stärkt die Nachbarschaft und informiert über Entwicklungen in der Seestadt. Es fördert Begegnung, Vernetzung und Mitgestaltung – unter dem Motto: *„Seestadt ist das, was wir gemeinsam daraus machen.“

© STM
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Platz in der Seestadt mit Bäumen und Passanten, die durch das Bild gehen.
© Daniel Hawelka
besuchen | leben | Kultur | Nachbarschaft | wohnen

Pionierinnen-Grätzltour in aspern Seestadt

Der Frühling ist von Veränderung und Neubeginn geprägt. Unter diesem Motto steht auch unsere Grätzltour: Mit einem Blick auf die Leistungen von Pionierinnen und die Neuanfänge in ihren Biografien spazieren wir gemeinsam durch die Seestadt.

Gruppenbild des neuen Stadtteilmanagement-Teams
© Livia Heinl
Stadtentwicklung | leben | Nachbarschaft

Das neue Stadtteilmanagement stellt sich vor

Im Jänner 2026 ist ein neues Team in das Stadtteilmanagement-Büro eingezogen und mitten in der Seestadt angekommen.

Zwei junge Männer stehen lächelnd in einem modernen, hellen Restaurant und halten Take-away-Bowls in den Händen. Im Hintergrund ist eine lange Theke mit frischen Zutaten sowie Gäste, die an Tischen sitzen.
© Luiza Puiu
leben | Stadtentwicklung | Gastronomie

Kulinarisches Angebot in aspern Seestadt wächst weiter

Mit Kenny’s, Vegan Kiss und Ciao Ragazzi erweitern ganz unterschiedliche Konzepte die gastronomische Vielfalt im Stadtteil

Bild der winterlichen Seestadt von Süden aus mit Fokus auf den zugefrorenen See.
© Wien 3420 AG
leben | besuchen | Nachbarschaft | öffentlicher Raum

Eis am See: Warum Vorsicht lebenswichtig ist

Der zugefrorene See in der Seestadt wirkt im Winter oft idyllisch – und täuscht dabei eine vermeintliche Sicherheit vor. Trotz anhaltender Minusgrade ist das Eis nicht überall tragfähig.

Menschen halten ein großes Plakat
© STM
leben

Rückblick auf 12 Jahre Stadtteilmanagement Seestadt aspern

Zwölf Jahre Stadtteilmanagement – ein Abschied mit Dankbarkeit. Seit zwölf Jahren begleitet unser Team, bestehend aus Mitarbeiter*innen der Caritas Stadtteilarbeit, PlanSinn und ABZ*austria die Entwicklung der Seestadt: von den ersten Baustellen bis hin zu einem lebendigen, vielfältigen Grätzl, das heute von Zusammenhalt und aktiver Nachbarschaft geprägt ist.

Nachhaltiges Bauen: ÖGNB-Dialog und Auszeichnungen in der Seestadt
© Alfred Arzt
Stadtentwicklung | Nachhaltigkeit

Nachhaltiges Bauen: ÖGNB-Dialog und Auszeichnungen in der Seestadt

Wie wird nachhaltiger Neubau zum Treiber für Klimaschutz und Innovation? Diese Frage stand im Zentrum einer Fach- und Auszeichnungsveranstaltung der ÖGNB in der Seestadt.

Menschen stehen im Freien und schneiden ein rotes Band durch
© Luiza Puiu
leben

Sommer auf der Nachbarschafts-Terrasse am Pier

Der Sommer in der Seestadt hat viele schöne Seiten – eine davon ist ganz sicher die Nachbarschafts-Terrasse am Pier.

Eine Frau schaut aus dem Fenster
© Luiza Puiu
leben

Mutig sein beim MitMoch!

Seien Sie dabei beim MitMoch und lernen Sie Neues kennen.

Aus der Vogelperspektive einen Teil des Stadtgebiets Seestadt sowie den See mit einer Einzeichnung wo die die Befahrung der Straße umgeleitet wird
© Wien 3420
Stadtentwicklung | Baustelleninfos

Umleitung Berta-Zahourek-Weg

Diese Woche werden die Bauarbeiten zur Herstellung vom Berta-Zahourek-Weg starten.

Menschen zu Fuß und mit Rad fahren vor einer urbanen Skyline der Seestadt mit direkter U-Bahn Anbindung
© Daniel Hawelka
besuchen | leben | Mobilität

Seestadt optimal vernetzt

Nachhaltig mobil, bestens verbunden – in der Seestadt greifen alle Elemente moderner Mobilität ineinander. U-Bahn, Schnellbahn, Straßenbahn und Buslinien verbinden direkt mit dem Wiener Zentrum und der Region, Rad- und Fußwege erleichtern kurze Wege im Alltag. Für den Autoverkehr gibt es zentrale Stellflächen, die das Mobilitätskonzept ergänzen.