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Mobilitätsberatung Seestadt

Veröffentlicht am 15.12.2023

leben | Mobilität | Kinder

Mobilität mit Kinderaugen sehen

Kleine Füße, große Abenteuer: Die Mobilität von Kindern ist weit mehr als nur ein Mittel, um von einem Ort zum anderen zu gelangen. Sie ist ein Schlüsse...
ein Kind fährt am Rad
© Luiza Puiu
Kleine Füße, große Abenteuer: Die Mobilität von Kindern ist weit mehr als nur ein Mittel, um von einem Ort zum anderen zu gelangen. Sie ist ein Schlüssel zum Verständnis ihrer Bedürfnisse, ihrer Neugierde und ihres unersättlichen Entdeckungsdrangs. In diesem Blogbeitrag wirft die Mobilitätsberatung Seestadt einen Blick darauf, wie Kinder ihre Umgebung durch ihre Bewegungen erleben, welche Schlüsselrolle Eigenständigkeit in ihrer Entwicklung spielt und warum aktive Fortbewegung nicht nur gesundheitsfördernd ist, sondern auch ihre natürliche Neugierde und Kreativität stimuliert. Differenzierte Wahrnehmung des StraßenverkehrsVor einem bestimmten Entwicklungsstadium können Kinder Schwierigkeiten haben, zwischen ihrer Vorstellungswelt und der realen Umgebung zu unterscheiden, was dazu führt, dass sie wichtige von unwichtigen Reizen nicht klar trennen. Dies kann im Straßenverkehr zu gefährlichen Ablenkungen führen. Kinder denken und handeln anders als Erwachsene, mit einer eigenständigen Wahrnehmung ihrer Umwelt. Ihr Sichtfeld entwickelt sich erst ab zunehmenden Alter vollständig, ebenso wie ihre Fähigkeiten zur Geschwindigkeits- und Entfernungseinschätzung. Die verminderte Gehgeschwindigkeit, besonders beim Überqueren von Straßen, erfordert von AutofahrerInnen Geduld. Das räumliche Denken entwickelt sich später und beeinflusst maßgeblich Bewegungsmuster. Kinder haben Schwierigkeiten, ihre Aufmerksamkeit im Straßenverkehr dauerhaft aufrechtzuerhalten, was zu erhöhtem Gefahrenrisiko führt. Ihr Gefahrenbewusstsein unterscheidet sich von Erwachsenen, und präventive Verhaltensweisen sind oft noch nicht ausgeprägt. Erwachsene können das Bewusstsein der Kinder für mögliche Gefahren schärfen und präventive Verhaltensweisen fördern. Eigenständigkeit in der Mobilität als Schlüsselfaktor für die Entwicklung Die Förderung der Eigenständigkeit bei Kindern, insbesondere in Bezug auf ihre Mobilität, spielt eine entscheidende Rolle für ihre ganzheitliche Entwicklung. Sie trägt zur Steigerung des Selbstbewusstseins der Kinder bei, beispielsweise wenn sie eigenständig, ohne Begleitung von Erwachsenen, zur Schule gehen. Der Schulweg wird zu einem eigenen Lebensraum, den die Kinder gemeinsam mit ihren Freundinnen und Freunden entdecken können, was sich positiv auf ihre Gesamtentwicklung auswirkt. Es ist von essenzieller Bedeutung für die kindliche Entwicklung, dass Kinder ihre Umgebung eigenständig erkunden, um die räumlichen Gegebenheiten zu erforschen und sich entsprechend anzupassen. Mit zunehmendem Alter erweitert sich der individuelle Radius der Umgebung, das Wissen über diese Umgebung wird differenzierter, und die Anforderungen an ihre Nutzung nehmen zu. Die fortwährenden neuen Erfahrungen in verschiedenen Umgebungen fördern die kognitive Entwicklung des Kindes sowie seine Fähigkeit zur Selbstständigkeit und Autonomie. Vorteile von aktiver Mobilität Aktive Mobilität, zum Beispiel auf dem Schulweg, ist von großer Bedeutung für die Gesundheit von Kindern und gleichzeitig umweltfreundlich. Kinder, die ihren Schulweg zu Fuß, mit dem Fahrrad oder dem Roller bewältigen, profitieren von regelmäßiger körperlicher Aktivität, was dazu beiträgt, Übergewicht und damit verbundene Gesundheitsprobleme zu reduzieren. Diese Bewegung wirkt sich auch positiv auf die mentale Gesundheit aus, da sie Stress reduzieren und das allgemeine Wohlbefinden steigern kann. Aktive Mobilität auf dem Schulweg, durch die Kinder auf motorisierte Verkehrsmittel verzichten, reduziert den Bedarf an solchen, trägt zur Verringerung von Luftverschmutzung und CO2-Emissionen bei und fördert eine nachhaltige Lebensweise, was der Umwelt zugutekommt
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Kleidungsstücke auf einer Kleiderstange und zwei Personen, die sich die Kleidung ansehen
© Julia Beck
leben | Nachbarschaft | Nachhaltigkeit

1. Seestädter Loop: Kleidungsstücke für Groß und Klein tauschen und reparieren

T-Shirt aussortiert? Hose gerissen? Nähmaschine streikt? Tauschen, schenken oder reparieren Sie Kleidung, Schuhe und Accessoires beim 1. Seestädter Loop!

Lichterzeichnungen in der Luft, es ist dunkel, ein Park ist zu sehen
© Julia Beck
leben | Nachbarschaft

SeeLightNight: Feiern wir ein nachbarschaftliches Fest des Lichts

Am 12. November bringen wir die Seestadt zum Leuchten – und dafür suchen wir Ihre Ideen für kreative und spannende Licht-Aktivitäten. Beim Informationsabend am 29. April erfahren Sie, wie Sie sich am großen Fest des Lichts beteiligen können.

Eine Frau mit Kinderwagen, mehrere Frauen und 1 Mann spazieren und unterhalten sich dabei, es ist eine U-Bahntrasse und ein eingezäunter Bereich zu sehen
© Luiza Puiu
leben | Mobilität | Nachbarschaft

Wir gehen wieder auf Tour – auf Grätzltour!

Die Grätzltouren bieten wieder spannende Einblicke in das Leben in der Seestadt: Bei der "Inside Seestadt"-Tour am 28. April lernen wir die Nachbarschaft aus erster Hand kennen und entdecken Orte und Initiativen, die zum Mitmachen und Mitgestalten einladen. Bei der Tour "Bewegt im Alter“ am 12. Mai erkunden wir gemeinsam mit dem aspern.mobil. LAB Orte und Wege, die im Alltag für ältere Bewohner*innen besonders wichtig sind – etwa beim Einkaufen, für die Erholung oder beim Unterwegssein mit öffentlichen Verkehrsmitteln.

Nachbarschaftsraum Hedi
© Luiza Puiu
leben | Nachbarschaft

Wie bucht man die Räume für Nachbarschaft?

Schon mal von HEDI und ZIA gehört? Das sind die beiden Räume für Nachbarschaft in der Seestadt, die Sie ganz einfach mieten können. Wir zeigen Ihnen wie.

Gebäude mit Eingang zu aspern.mobil Lab, von rechts kommend Radfahrerin mit grauen Haaren auf der Straße.
© Patricia Bermudez
leben | Mobilität | öffentlicher Raum

Wie bewegen sich Senior*innen durch die Seestadt? TU-Studie zur Mobilität im Alter startet

Personen ab 60 können sich beteiligen und einen Beitrag zur Weiterentwicklung von aspern Seestadt leisten.

Foto vom Stadtteil-Managementbüro und zwei Team-Mitgliedern
© STM/Sarah Januschkowetz
leben | Nachbarschaft

Stadtteilmanagement: Wir holen unsere Angebote vor den Vorhang

Wir, das Stadtteilmanagement Seestadt aspern, sind mehr als nur eine Anlaufstelle – wir sind ein Ort, an dem man sich begegnet, vernetzt, informiert und Unterstützung für eigene Ideen erhält. Was das konkret bedeutet, erfahren Sie in diesem Blogbeitrag.

Baustellen-Update Seestadt 2026
Baustelleninfos | Stadtentwicklung | leben

Baustellen-Update Seestadt 2026

Es wird ordentlich gebaut in der Seestadt. Im Quartier Seecarré werden Wasserleitungen verlegt. An den Seeterrassen starten Bauvorbereitungen, auch am und um den Nelson-Mandela-Platz wird weitergearbeitet. Im Süden wächst der Rohbau der Zentralberufsschule in die Höhe, während die Takeda-Baustelle schon in die Zielgerade eingebogen ist. Hier finden Sie einen aktuellen Überblick.

Platz in der Seestadt mit Bäumen und Passanten, die durch das Bild gehen.
© Daniel Hawelka
leben | Kultur | Nachbarschaft | wohnen

Pionierinnen-Grätzltour in aspern Seestadt

Der Frühling ist von Veränderung und Neubeginn geprägt. Unter diesem Motto steht auch unsere Grätzltour: Mit einem Blick auf die Leistungen von Pionierinnen und die Neuanfänge in ihren Biografien spazieren wir gemeinsam durch die Seestadt.

Gruppenbild des neuen Stadtteilmanagement-Teams
© Livia Heinl
Stadtentwicklung | leben | Nachbarschaft

Das neue Stadtteilmanagement stellt sich vor

Im Jänner 2026 ist ein neues Team in das Stadtteilmanagement-Büro eingezogen und mitten in der Seestadt angekommen.

Zwei junge Männer stehen lächelnd in einem modernen, hellen Restaurant und halten Take-away-Bowls in den Händen. Im Hintergrund ist eine lange Theke mit frischen Zutaten sowie Gäste, die an Tischen sitzen.
© Luiza Puiu
leben | Stadtentwicklung | Gastronomie

Kulinarisches Angebot in aspern Seestadt wächst weiter

Mit Kenny’s, Vegan Kiss und Ciao Ragazzi erweitern ganz unterschiedliche Konzepte die gastronomische Vielfalt im Stadtteil