Interaktive Karte

Autor*in

Stadtteilmanagement Seestadt aspern

Veröffentlicht am 24.07.2025

leben | Nachbarschaft | Naherholung | öffentlicher Raum

Alles was es AKTUELL rund um den asperner See zu wissen gibt! Letztstand: 07.2025

14 Minuten
Der asperner See in der Seestadt - für viele Bewohner*innen ist dieses kühle Juwel zweifellos das Highlight ihres Stadtteils. Damit der See auch weiterhin ein schöner und sicherer Naherholungsort bleibt, haben wir für Sie einige hilfreiche Tipps zusammengefasst!
Karte vom Seepark mit Nordufer und Legendenbeschreibung.
© Wien 3420 AG / Claudia Kozák

Do’s and Dont’s zusammengefasst:

  • Der Holzsteg ist Privatgrundstück – Zutritt ist von 06:00-22:00 Uhr erlaubt - das Betreten erfolgt auf eigene Gefahr
  • Kein Wasserzugang sowie Springverbot am Nordufer und am Steg

Für das gesamte Ufer inkl. Park gilt:

  • Es sind keine Fahrzeuge am See erlaubt – nur Fußgänger*innen
  • Hunde sind an der Leine zu führen – im Park gilt generelles Hundeverbot (außer in der Hundezone am See)
  • Müll richtig entsorgen oder einfach wieder mitnehmen
  • Notausstiege und Rettungsringe retten Leben – bitte nur im Notfall verwenden!
  • Grillen und offenes Feuer (inkl. Shishas) sind am See verboten
  • Lärm vermeiden und Rücksicht auf andere nehmen
  • Das Fischen und das Füttern von Wildtiere ist verboten

 

Seit Beginn der Badesaison 2025 ist die Nutzung des befestigten Nordufers und des Stegs möglich. Allerdings gilt dort, laut Wasserrechtsbescheid, ein Badeverbot, d.h. von hier ist der Zugang zum Wasser nicht erlaubt. Das ist eine Maßnahme der Behörde, um die Wasserqualität zu schützen. Der Bescheid beinhaltet auch ein sogenanntes „Attraktivierungsverbot“ am nördlichen Ufer. Dieser Bereich des Sees ist als Naherholungszone gestaltet. Die Notausstiege sind aus Sicherheitsgründen dort angebracht. Mülltonnen und WCs helfen, den See und das Ufer sauber zu halten. Zusätzliche Infrastruktur ist nicht erlaubt. 

Seestadt See mit Hochhäuser im Hintergrund.
© Luzia Puiu

So geht sicheres Baden:

Unser See ist ein Naturbadeplatz. Das heißt, es gibt keinen Nichtschwimmer*innen-Bereich und keine Badeaufsicht. Beim Baden ist daher besondere Vorsicht geboten – vor allem für ungeübte Schwimmer*innen bzw. Nicht-Schwimmer*innen.
Die wichtigste Vorsichtsmaßnahme ist, das sichere Schwimmen unbedingt zu beherrschen! Kinder dürfen beim Baden unter keinen Umständen unbeaufsichtigt sein.

Zu den Gefahren, die Naturbadeteiche mit sich bringen können zählen:
  • geringe Sichttiefen
  • unterschiedliche Temperaturschichten

Daher empfiehlt es sich für ungeübte Schwimmer*innen und Nichtschwimmer*innen, auf das breite Angebot der Wiener Schwimmbäder zurückzugreifen, wo es klar gekennzeichnete Nichtschwimmer-Bereiche und Kinderbecken sowie Bademeister*innen gibt.
Außerdem werden hier diverse Schwimmkurse für Teilnehmer*innen aller Altersstufen und mit unterschiedlichsten Vorkenntnissen angeboten.

Noch ein Tipp für das sichere Baden im See: Achten Sie auf gekennzeichnete Zustiegs- und Ausstiegsmöglichkeiten, die sich an den beiden ausgewiesenen Badebuchten befinden. 

Hier finden Sie auch Informationen zur sicheren Nutzung des Badesees.

Sollte es doch zu einer Notsituation kommen, ist es wichtig folgende Regeln zu beachten:

  • Unfallstelle einprägen und auch rasch anderen Personen mitteilen
  • Notruf wählen –  Feuerwehrnummer 122 (!)
  • Retten nur, wenn man es sich auch selbst zutraut – sonst Hilfe holen (Rettungsringe mit Lotsennummern für
    Einsatzkräfte)
  • Nach der Bergung lebensrettende Maßnahmen bis zum Eintreffen der Einsatzkräfte setzen (Defibrillator vor Ort) – evtl. Konkretisierung/Lotsennummer Defistation!

Prinzipiell gilt: Das Achten auf badende Kinder und Erwachsene ist unter Umständen lebensrettend! Auch Sie können zum sicheren Baden in der Seestadt beitragen.

Rettungsringe

Wie es der Name schon sagt, sind die Ringe für den Notfall reserviert. Sie sind also da, wenn eine Person aus dem Wasser gerettet werden muss. Sollten Sie sehen, dass ein Rettungsring fehlt, können Sie es gerne in der Sag's Wien App melden.

Die Schlaue Kiste

Der Film „Die Schlaue Kiste – Asperner See“ nimmt Sie mit auf eine kreative Entdeckungsreise durch die Seestadt. Entstanden im Rahmen eines Ferien-Filmcamps, haben Kinder und Jugendliche gemeinsam mit der Österreichischen Wasserrettung und der Wien 3420 aspern Development AG eine unterhaltsame Sendung rund um den Asperner See gestaltet. Lassen Sie sich überraschen, wie junge Menschen ihre Perspektive auf den Stadtteil filmisch umsetzen.


Hier geht’s zum Film.

FAQs

WCs finden Sie beim Lokal Tschau Tschau, am Ende der Maria-Tusch-Straße und bei der U-Bahnstation. In der Sommersaison steht außerdem ein Öklo mit Umkleidekabine am östlichen Zugang zum Steg (Nordufer) zur Verfügung.

Zu den Abendstunden wird es bekanntlich immer lustiger und die Lautstärke hebt sich. Jedoch gilt auch in der Seestadt: Nachtruhe im Wohngebiet ab 22.00 Uhr bis 6.00 Uhr. Da das auch manchmal in Vergessenheit geraten kann, gibt es auch heuer in der Sommersaison einen Security-Dienst, der täglich im Zeitraum zwischen 22:00 und 6:00 Uhr Früh mehrere Kontrollgänge rund um den See durchführt und hilft, Lärmbelästigung einzudämmen. Er ist befugt, Personen zu kontrollieren und entlang des Nordufers zwischen 22 Uhr und 6 Uhr wegzuweisen.
Sollten Sie selbst strafbares oder rücksichtsloses Verhalten beobachten, wenden Sie sich bitte an die Polizei!

Ja, es gibt einen Seezugang für Hunde! Im Seepark östlich der U-Bahn-Station befindet sich eine großzügige Hundezone (siehe Plan) mit Wasserzugang für die Hunde. Im Seepark besteht sonst auf den Wegen und Wiesen sowie in den Uferbereichen und im Wasser Hundeverbot. Auf der Nordseite dürfen Hunde an der Leine geführt werden, allerdings dürfen sie auch dort nicht ins Wasser. Weitere Hundezonen finden Sie im interaktiven Stadtteilplan (Elenor-Ostrom-Park, Madame d'Ora-Park, Bushaltestelle Johann Kutschera Gasse).

Hinweisschilder am gesamten Gelände weisen darauf hin, dass das Fischen sowie das Füttern von Fischen und Wasservögeln nicht erlaubt sind. Das ist nicht nur wichtig, um die Wasserqualität zu bewahren. Vor allem schadet das „Futter“ den Tiermägen.

Die Wien 3420 lässt im Norden mehrmals die Woche den Müll sammeln und die Tonnen entleeren. Im Süden des Sees (Seepark) kümmert sich die Stadt Wien um die Reinigung und regelmäßige Entleerung der Mistkübel.

Natürlich ist das ein toller Service - wir möchten Sie dennoch zur Selbstverantwortung und Solidarität mit ihren Mitmenschen auffordern. Helfen Sie mit die Seestadt gemeinsam so zu gestalten, dass wir uns hier alle wohlfühlen.

Karte vom Seepark mit Nordufer und Legendenbeschreibung.
© Wien 3420 AG / Claudia Kozák
Seestadt See mit Häusern im Hintergrund. Menschen baden im See
© Luzia Puiu
Natürlich ist das ein toller Service - wir möchten Sie dennoch zur Selbstverantwortung und Solidarität mit ihren Mitmenschen auffordern. Helfen Sie mit die Seestadt gemeinsam so zu gestalten, dass wir uns hier alle wohlfühlen.
# Ähnliche Stories
Radfahrtraining: Erfolgreiche Saison geht zu Ende
leben | Familie** | Mobilität

Radfahrtraining: Erfolgreiche Saison geht zu Ende

Ob die ersten Meter auf dem Fahrrad oder das sichere Kurvenfahren: Am Radübungsplatz in der Seestadt wurde auch heuer wieder fleißig in die Pedale getreten. Am Samstag, dem 17. Oktober, geht das kostenlose Radfahrtraining für Kinder nach einer erfolgreichen Saison in die Winterpause.

Personen stehen vor einem Pavillon mit der Aufschrift Tauschen & Schenken und geben Kleidung ab
© Julia Beck
leben | Nachbarschaft | Nachhaltigkeit

Drei Loops, viele neue Wege: So wurde Kreislaufwirtschaft in der Seestadt erlebbar

Tauschen, schenken, reparieren, ausprobieren und dabei mit Nachbar*innen ins Gespräch kommen: Bei drei Seestädter Loops wurde gezeigt, wie einfach Kreislaufwirtschaft im Alltag funktionieren kann. Von Kleidung über Schuhe und Accessoires bis hin zu Sport- und Spielsachen ging es um die Frage: Wie können Dinge dort landen, wo sie benutzt und gebraucht werden? Die Antwort war bei den Seestädter Loops schnell gefunden: weitergeben, reparieren und gemeinsam länger nutzen – und das kostenlos.

Lichterzeichnungen in der Luft, es ist dunkel, ein Park ist zu sehen
© Julia Beck
leben | besuchen | Nachbarschaft

SeeLightNight: Feiern wir ein gemeinsames Fest des Lichts

12. November 2026, 17:00-20:00 Uhr Seepark, Janis-Joplin-Promenade

Menschen spazieren durch einen Park bei Sonnenschein
© Luiza Puiu
leben | Nachbarschaft

Drei Touren – drei Perspektiven auf unseren Stadtteil

Im Herbst laden wir Seestädter*innen zu drei Touren durch das Grätzl ein, um die Seestadt auf ganz unterschiedliche Weise zu erleben. Ob Business Walk, Familienrätselrallye oder Inside-Seestadt-Tour: Es ist für jeden etwas dabei!

Platz mit Menschen, die bei einem Pavillon stehen und auf dem ein großer Banner mit der Aufschrift "Seestädter Loop. Schenken wir Dingen gemeinsam ein neues Leben" steht.
© Julia Beck
leben | Nachbarschaft | Nachhaltigkeit

Seestädter Loop am 25. September: Kostenlos tauschen, reparieren und Kreislaufwirtschaft entdecken

Kleidung, Schuhe und Accessoires bekommen eine zweite Chance: Am Freitag, 25. September 2026 lädt der 3. Seestädter Loop von 14:00 bis 18:00 Uhr zum kostenlosen Tauschen, Schenken, Reparieren und gemeinsamen Lernen ein. Veranstaltungsort ist die Fußgängerzone rund um den Simone-de-Beauvoir-Platz.

Muschel in menschlicher Form mit Händen, Füßen und Gesicht, sowie Tasche, Schuhen und Lupe auf einem Steg vor einem Sie.
© Luiza Puiu, KI generiert
leben | Familie**

Abenteuer Seestadt - Shelly geht wieder auf Tour

Die neugierige Seestadt-Muschel Shelly hat wieder Hinweise versteckt und freut sich auf eine Rätseltour durch die Seestadt.

Wenn Bäume Daten liefern: Internet of Trees in der Seestadt
Stadtentwicklung | Innovation | öffentlicher Raum

Wenn Bäume Daten liefern: Internet of Trees in der Seestadt

Wann braucht ein junger Stadtbaum wirklich Wasser? Am Nelson-Mandela-Platz messen Sensoren mehrerer Bäume laufend, wie feucht der Boden ist. Das Forschungsprojekt „Internet of Trees" liefert so die Daten, um Bäume genau dann zu gießen, wenn sie es brauchen. Im Video erklären Jakob Kastner und Robert Grüneis, was dahintersteckt.

Sänger auf der Bühne des DOCK Seestadt
© Luiza Puìu
leben | Kultur | öffentlicher Raum

Feiern, erleben, bewegen: Kultursommer in der Seestadt

Ob Musik, Theater oder Bewegung am See, ein Fest quer durchs Grätzl oder ein Tag, der dem Sport gehört – auch im Spätsommer lädt die Seestadt bei diesen und vielen weiteren Gelegenheiten zum Dabeisein und Mitmachen ein.

Terrasse für Nachbarschaft DOCK Seestadt mit Grätzlrad davor
© Daniela Panknin
leben | Kultur | Nachbarschaft | Sport

Sommer am DOCK: Das passiert noch bis in den September hinein

Der Sommer ist noch lange nicht vorbei: Auf der Terrasse am DOCK Seestadt – der Impulsnutzungsfläche am Zaha-Hadid-Platz – gibt es auch in den kommenden Wochen einiges zu erleben. Der temporäre Ort für alle verbindet Kultur, Bewegung und Nachbarschaft und lädt in den nächsten Wochen zum Vorbeikommen, Mitmachen und Verweilen ein.

Jugendliche sitzen in einem Halbkreis und blicken auf eine Person, die eine Erklärtafel in den Händen hält
© Boban Ilievski
leben | Stadtentwicklung

Jugendliche erkunden bei der Seestadt-Challenge die Stadt der Zukunft

Wie funktioniert eine Stadt der kurzen Wege? Was macht die Seestadt besonders lebenswert? Und was bedeutet eigentlich das Schwammstadtprinzip? Mit diesen und vielen weiteren Fragen beschäftigten sich drei Schulklassen aus der Seestadt und der Umgebung bei der Seestadt-Challenge kurz vor den Sommerferien.