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Stadtteilmanagement Seestadt aspern

Veröffentlicht am 11.06.2026

leben | Nachbarschaft | Naherholung | öffentlicher Raum

Alles was es AKTUELL rund um den asperner See zu wissen gibt!

14 Minuten
Der asperner See in der Seestadt - für viele Bewohner*innen ist dieses kühle Juwel zweifellos das Highlight ihres Stadtteils. Damit der See auch weiterhin ein schöner und sicherer Naherholungsort bleibt, haben wir für Sie einige hilfreiche Tipps zusammengefasst!
Alles was es AKTUELL rund um den asperner See zu wissen gibt!

Do’s and Dont’s zusammengefasst:

  • Der Holzsteg ist Privatgrundstück – Zutritt ist von 06:00-22:00 Uhr erlaubt - das Betreten erfolgt auf eigene Gefahr
  • Kein Wasserzugang sowie Springverbot am Nordufer und am Steg

Für das gesamte Ufer inkl. Park gilt:

  • Dieser Bereich ist für Badegäste und Fußgänger*innen. Motorisierte und elektrisch betriebene Fahrzeuge sind nicht erlaubt, Fahrräder bitte schieben.
  • Hunde sind an der Leine zu führen – im Park gilt generelles Hundeverbot (außer in der Hundezone am See)
  • Müll richtig entsorgen oder einfach wieder mitnehmen
  • Notausstiege und Rettungsringe retten Leben – bitte nur im Notfall verwenden!
  • Grillen und offenes Feuer (inkl. Shishas) sind am See verboten
  • Lärm vermeiden und Rücksicht auf andere nehmen
  • Das Wildfischen und das Füttern von Wildtieren ist verboten

 

Am befestigten Nordufer und am Steg gilt laut Wasserrechtsbescheid ein Badeverbot, d.h. von hier ist der Zugang zum Wasser nicht erlaubt. Das ist eine Maßnahme der Behörde, um die Wasserqualität zu schützen. Dieser Bereich des Sees ist als Naherholungszone gestaltet. Die Notausstiege sind aus Sicherheitsgründen dort angebracht. Mülltonnen und WCs helfen, den See und das Ufer sauber zu halten.

Ab der Badesaison 2026 finden entlang des Stegs laufend Bautätigkeiten statt. Bitte nutzen Sie ausschließlich die gekennzeichneten öffentlichen Durchwegungen und seien Sie beim Queren von Baustraßen besonders aufmerksam. Aktuelle Baustelleninfos finden Sie hier.

Seestadt See mit Hochhäuser im Hintergrund.
© Luzia Puiu

So geht sicheres Baden:

Unser See ist ein Naturbadeplatz. Das heißt, es gibt keinen Nichtschwimmer*innen-Bereich und keine Badeaufsicht. Beim Baden ist daher besondere Vorsicht geboten – vor allem für ungeübte Schwimmer*innen bzw. Nicht-Schwimmer*innen.
Die wichtigste Vorsichtsmaßnahme ist, das sichere Schwimmen unbedingt zu beherrschen! Kinder dürfen beim Baden unter keinen Umständen unbeaufsichtigt sein.

Zu den Gefahren, die Naturbadeteiche mit sich bringen können zählen:
  • geringe Sichttiefen
  • unterschiedliche Temperaturschichten
  • nicht sichtbare Strömungen, die für ungeübte Schwimmer*innen gefährlich werden können

Daher empfiehlt es sich für ungeübte Schwimmer*innen und Nichtschwimmer*innen, auf das breite Angebot der Wiener Schwimmbäder zurückzugreifen, wo es klar gekennzeichnete Nichtschwimmer-Bereiche und Kinderbecken sowie Bademeister*innen gibt.
Außerdem werden in Schwimmbädern diverse Schwimmkurse für Teilnehmer*innen aller Altersstufen und mit unterschiedlichsten Vorkenntnissen angeboten.

Noch ein Tipp für das sichere Baden im See: Bitte benutzen Sie die Zu- und Ausstiegsmöglichkeiten mit flacherem Wasserzugang, die sich an den beiden ausgewiesenen Badebuchten befinden. 
Aus Sicherheitsgründen empfehlen wir vor allem bei regem Badebetrieb auf die Nutzung von windbetriebenen Wassersportfahrzeugen zu verzichten.  Die Sicherheit der Schwimmer*innen hat Vorrang.

Sollte es doch zu einer Notsituation kommen, ist es wichtig folgende Regeln zu beachten:

  • Unfallstelle einprägen und auch rasch anderen Personen mitteilen
  • Notruf wählen – Feuerwehrnummer 122 (!)
  • Retten nur, wenn man es sich auch selbst zutraut – sonst Hilfe holen (Rettungsringe sind mit Lotsennummern versehen, die Einsatzkräften genannt werden können)
  • Nach der Bergung lebensrettende Maßnahmen bis zum Eintreffen der Einsatzkräfte setzen (Defibrillator befindet sich beim TschauTschau)

Prinzipiell gilt: Das Achten auf badende Kinder und Erwachsene ist unter Umständen lebensrettend! Auch Sie können zum sicheren Baden in der Seestadt beitragen.

Rettungsringe

Wie es der Name schon sagt, sind die Ringe für den Notfall reserviert. Sie sind also da, wenn eine Person aus dem Wasser gerettet werden muss. Sollten Sie sehen, dass ein Rettungsring fehlt, können Sie es gerne in der Sag's Wien App melden.

FAQs

WCs finden Sie beim Lokal Tschau Tschau, am Ende der Maria-Tusch-Straße, im Elinor-Ostrom-Park und bei der U-Bahnstation. In der Sommersaison stehen außerdem Öklos mit Umkleidekabine am östlichen Steg sowie am Nordufer zur Verfügung.

Auch in der Seestadt gilt: Nachtruhe im Wohngebiet ab 22.00 Uhr bis 6.00 Uhr. In der Sommersaison gibt es auch in diesem Jahr einen Security-Dienst, der für die Sicherheit der Anrainer*innen und Gäste und das Eindämmen der Lärmbelästigung im Einsatz ist. Er ist befugt, Personen entlang des Nordufers und Stegs zu kontrollieren und wegzuweisen.
Sollten Sie selbst strafbares oder rücksichtsloses Verhalten beobachten, wenden Sie sich bitte an die Polizei!

Ja, es gibt einen Seezugang für Hunde! Im Seepark östlich der U-Bahn-Station befindet sich eine großzügige Hundezone (siehe Plan) mit Wasserzugang. Im Seepark besteht hingegen auf den Wegen und Wiesen sowie in den Uferbereichen und im Wasser Hundeverbot. Auf der Nordseite dürfen Hunde an der Leine geführt werden, allerdings dürfen sie auch dort nicht ins Wasser. Weitere Hundezonen finden Sie im interaktiven Stadtteilplan (Elinor-Ostrom-Park, Madame d'Ora-Park, Bushaltestelle Johann Kutschera Gasse).

Hinweisschilder am gesamten Gelände weisen darauf hin, dass das Wildfischen sowie das Füttern von Fischen und Wasservögeln nicht erlaubt sind. Das ist nicht nur wichtig, um die Wasserqualität zu bewahren. Vor allem schadet das „Futter“ den Tiermägen.

Die Wien 3420 und die Stadt Wien kümmern sich um die Sauberkeit rund um den See. Die Wien 3420 lässt am Steg und am DOCK mehrmals die Woche den Müll sammeln und die Tonnen entleeren. Im Süden des Sees (Seepark) sowie an der harten Uferkante im Norden kümmert sich die MA 48 um die Reinigung und regelmäßige Entleerung der Mistkübel.

Natürlich ist das ein toller Service - wir möchten Sie dennoch zur Selbstverantwortung und Solidarität mit ihren Mitmenschen auffordern. Helfen Sie mit die Seestadt gemeinsam so zu gestalten, dass wir uns hier alle wohlfühlen.

Film "Die Schlaue Kiste" zum See

Der Film „Die Schlaue Kiste – Asperner See“ nimmt Sie mit auf eine kreative Entdeckungsreise durch die Seestadt. Entstanden im Rahmen eines Ferien-Filmcamps und umgesetzt von Roland Genewein (Seestadt TV), haben Kinder und Jugendliche gemeinsam mit der Österreichischen Wasserrettung und der Wien 3420 aspern Development AG eine unterhaltsame Sendung rund um den asperner See gestaltet. Lassen Sie sich überraschen, wie junge Menschen ihre Perspektive auf den Stadtteil filmisch umsetzen.

Hier geht’s zum Film.

Übrigens: Kennen Sie schon das DOCK Seestadt? Mit der Sommersaison 2026 ist am Nordufer des Sees diese neue Impulsnutzungsfläche mit Bühne für Kunst, Kultur und Nachbarschaft entstanden. Es finden laufend Konzerte, Theater, Lesungen oder Community-Events statt. Weitere Infos und das Programm gibt´s hier.

Plan des asperner Sees, Stand 2026
© Wien 3420 / Claudia Kozak
Seestadt See mit Häusern im Hintergrund. Menschen baden im See
© Luzia Puiu
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© Schuberth und Schuberth / levgenii Kalinovych
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