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Stadtteilmanagement Seestadt aspern

Veröffentlicht am 08.09.2025

Initiativen – Vorhang auf für das Nachbarschaftsregal: Sylvia und Ingrid

4 Minuten
Begegnung, Ordnung und ein starkes Miteinander: Das Nachbarschaftsregal ist mehr als nur ein Ort zum Tauschen. Es zeigt den Zusammenhalt und die gegenseitige Unterstützung in der Seestadt. Zwei Frauen, die das Regal mit viel Engagement betreuen, sind Sylvia und Ingrid. Beide wohnen zwar nicht direkt in der Seestadt – Sylvia lebt „An den alten Schanzen“, Ingrid in Aspern – doch sie sind regelmäßig vor Ort und helfen tatkräftig mit, sowie auch viele andere.
Bücherregal aus Holz, gefüllt mit vielen Büchern.
© Stadtteilmanagement Seestadt aspern

Schon als das Regal noch draußen vor dem Stadtteilmanagement stand, haben sie sich engagiert. Damals sei das Regal stärker von der Allgemeinheit mitgetragen worden, berichten sie. Viele hätten sich verantwortlich gefühlt, regelmäßig ausgemistet oder nach dem Rechten geschaut. Seitdem das Regal nun drinnen steht, sind Sylvia und Ingrid umso aktiver. Besonders donnerstags nach dem Stadtteilfrühstück nehmen sie sich gemeinsam Zeit, das Regal aufzuräumen, Ware zu sortieren oder auszumustern.

„Wir möchten einfach etwas zurückgeben“, sagen die beiden. Für sie ist es ein sinnvoller Beitrag zum Zusammenleben. Das Ordnen des Regals ist für sie keine Pflicht, sondern eine Tätigkeit mit Sinn – und einem guten Gefühl danach. Doch es bleibt nicht bei der praktischen Hilfe: Es entstehen viele Gespräche mit verschiedenen Bewohner*innen. Die Begegnung mit anderen ist für Sylvia und Ingrid eine wichtige Motivation. Der Austausch verbindet, schafft neue Bekanntschaften und stärkt das Gemeinschaftsgefühl.

Ein Anliegen haben die beiden jedoch an alle Nutzer*innen des Regals: „Bitte nur neuwertige Ware ins Regal legen – also Kleidung, die man auch selbst gerne verschenken würde. Keine schmutzigen oder beschädigten Dinge.“ Außerdem bitten sie darum, keine Ware mehr hinzuzufügen, wenn das Regal bereits voll ist. In solchen Fällen wäre es besser, die Sachen woanders abzugeben.

Und noch ein Wunsch: Achten Sie bitte auf Ordnung und Sauberkeit. „Wenn das Regal fürs Auge nett ist, nimmt man sich auch lieber etwas.“ Für Sylvia und Ingrid steht fest: Ein gepflegtes Regal lädt eher zum Mitmachen ein und ist damit ein Ort der Rücksichtnahme und des respektvollen Miteinanders.

Das Nachbarschaftsregal lebt vom Engagement – von Menschen wie Sylvia und Ingrid. Und von allen, die mitdenken, mithelfen und mitmachen. Helfen auch Sie mit!

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