Interaktive Karte

Veröffentlicht am 12.03.2021

leben | Stadtentwicklung

aspern Seestadt als Vorreiterin in Sachen Gender Planning

2 Minuten
Im Jahr 2030 werden 2,5 Milliarden Frauen in Städten leben. Und dennoch: Stadtplanung ist nach wie vor männlich dominiert.
Frau mit zwei Kindern, ein Kind hat einen Ballon. Im Gegenlicht fotografiert.
© Luiza Puiu

Das zeigt sich auch im Stadtbild, denn geschlechtsneutrale Stadtplanung gibt es, laut Gender-Expertin Eva Kail, nicht. Frauen haben vielfach andere Bedürfnisse und Anforderungen an eine Stadt als Männer. Das beginnt z. B. damit, dass Frauen laut einer Studie des VCÖ von 2017 um 40 Prozent mehr Kilometer zu Fuß zurücklegen als Männer. Auch die Kinderbetreuung wird - nach wie vor - oft vielfach hauptsächlich von Frauen gestemmt. 

Mehr Gender, mehr Qualität

Gender Planning betrifft in der Seestadt z. B. die Gestaltung von Parks genauso wie die Breite und Barrierefreiheit von Gehsteigen, die Ausstattung des öffentlichen Raums mit Sitzgelegenheiten sowie die gute Beleuchtung von Straßen, um Angsträume zu vermeiden. Die weibliche Perspektive auf die Stadt hat also eine höhere Qualität des öffentlichen Raums sowie eine familienfreundliche Gestaltung von Wohngebäuden zur Folge. Das kommt letztlich allen zu Gute. Und genau darum geht es. Hier geht's zur Cover-Story auf orf.at! 

Frau mit Kind im Gegenlicht fotografiert.
© Luiza Puiu
Frau mit Kind im Rollstuhl auf einem Gehweg. Im Hintergrund: der See.
© Luiza Puiu
Gehweg in einer Wohnsiedlung mit guter Beleuchtung und mit Spaziergängern.
© Luiza Puiu
Mann auf einem Roller auf einem breiten Gehweg mit Sitzgelegenheiten und Bäumen.
© Daniel Hawelka
Bild mit Straßenschild "Janis-Joplin-Promenade".
© Luiza Puiu
# Ähnliche Stories
Terrasse für Nachbarschaft DOCK Seestadt mit Grätzlrad davor
© Daniela Panknin
leben | Kultur | Nachbarschaft | Sport

Sommer am DOCK: Das passiert noch bis in den September hinein

Der Sommer ist noch lange nicht vorbei: Auf der Terrasse am DOCK Seestadt – der Impulsnutzungsfläche am Zaha-Hadid-Platz – gibt es auch in den kommenden Wochen einiges zu erleben. Der temporäre Ort für alle verbindet Kultur, Bewegung und Nachbarschaft und lädt in den nächsten Wochen zum Vorbeikommen, Mitmachen und Verweilen ein.

Muschel in menschlicher Form mit Händen, Füßen und Gesicht, sowie Tasche, Schuhen und Lupe auf einem Steg vor einem Sie.
© Luiza Puiu, KI generiert
leben | Familie**

ABGESAGT: Abenteuer Seestadt - Shelly geht wieder auf Tour

Aufgrund der aktuellen Hitzewelle muss die Tour leider verschoben werden.

Jugendliche sitzen in einem Halbkreis und blicken auf eine Person, die eine Erklärtafel in den Händen hält
© Boban Ilievski
leben | Stadtentwicklung

Jugendliche erkunden bei der Seestadt-Challenge die Stadt der Zukunft

Wie funktioniert eine Stadt der kurzen Wege? Was macht die Seestadt besonders lebenswert? Und was bedeutet eigentlich das Schwammstadtprinzip? Mit diesen und vielen weiteren Fragen beschäftigten sich drei Schulklassen aus der Seestadt und der Umgebung bei der Seestadt-Challenge kurz vor den Sommerferien.

KI-generiertes Bild von einer farbigen Lichtprojektion mit einem Overheadprojektor an eine Hauswand
© KI generiert
leben | Nachbarschaft

Gestalten Sie eine faszinierende Lichtchoreografie!

Wir suchen neugierige Seestädter*innen, die Lust haben, bei der SeeLightNight am 12. November 2026 eine kleine Lichtershow mit Overheadprojektoren zu gestalten.

Menschen trainieren Animal Flow auf einer Outdoor-Bühne an einem See
© Julia Beck
leben | Nachbarschaft

Von Gartenworkshops bis Uno-Turnier: Sechs Ideen werden durch das Nachbarschaftsbudget möglich

Die Jury hat im Juni jene sechs Ideen ausgewählt, die noch bis zum Ende des Jahres umgesetzt werden.

Nelson-Mandela-Platz: klimafitte Drehscheibe im Nordosten Wiens
Stadtentwicklung | Mobilität | Nachhaltigkeit | öffentlicher Raum

Nelson-Mandela-Platz: klimafitte Drehscheibe im Nordosten Wiens

Der neue Nelson-Mandela-Platz am Bahnhof Aspern Nord ist einer der Orte, an denen man die Seestadt geradezu „beim Werden“ zuschauen kann. Wo vor wenigen Jahren noch Baustelle war, ist ein Platz entstanden, der Verkehrsknoten, Treffpunkt und Klimabaustein in einem ist – und damit ein wichtiges Tor zur Seestadt.

Das Seestädter, LIL-Y am See und PIER05 prägen die Seestädter Waterfront. Der Baubeginn von „LIL-Y am See“ erfolgte im April 2026. „PIER05“ und „Das Seestädter“ folgen in den nächsten Monaten.
© Wien 3420 aspern Development AG / Visualisierungen: K18.pictures; 2026
Stadtentwicklung

Neue Einblicke: So wird die Waterfront der Seestadt

Im Quartier Seeterrassen wächst in den kommenden Jahren ein neuer zentraler Ort der Seestadt. Aktuelle Visualisierungen zeigen erstmals, wie sich die zukünftige Waterfront mit Promenade, Gastronomie, Wohnraum und Arbeitsplätzen zu einem lebendigen Treffpunkt am Wasser entwickeln wird.

Bohranlage von oben
© deeep/Johannes Zinner
Stadtentwicklung | Innovation | Nachhaltigkeit

Mehr drin als gedacht: Geothermie-Potenzial unter der Seestadt

Unter der Seestadt schlummert klimaneutrale Wärme – und sie lässt sich besser nutzen als gedacht. Das Geothermieprojekt von Wien Energie und OMV hat seine Testphase erfolgreich abgeschlossen und ein deutlich größeres Potenzial aufgezeigt, als zunächst angenommen.

Unterschiedliche Sportartikel, Spielsachen und Schulutensilien auf einem Holztisch. Eine Frau hält ein grünes Spielzeugauto in den Händen.
© Julia Beck
leben

Seestädter Loop am 17. Juli 2026: Sport, Spiel & Schulsachen kostenlos tauschen, schenken oder reparieren

Nachhaltig handeln, Ressourcen schonen und dabei Geld sparen: Der nächste Seestädter Loop findet bei Schönwetter am 17. Juli von 14:30 bis 18:30 Uhr in den Räumen für Nachbarschaft ZIA und HEDI statt. Kostenlos getauscht, verschenkt oder repariert werden können gut erhaltene Gegenstände für Bewegung, Freizeitspaß, Spiel und den Schulalltag.

Moderne Wartehäuschen
© Schuberth und Schuberth / levgenii Kalinovych
Stadtentwicklung | öffentlicher Raum | Naherholung

Architekturauszeichnung für die Stationsdächer am Nelson-Mandela-Platz

Die Stationsdächer am neuen Nelson-Mandela-Platz in der Seestadt wurden von der Stadt Wien im Rahmen der Architekturauszeichnung „gebaut 2025“ prämiert. Die Auszeichnung würdigt qualitätsvolle Architektur im Stadtraum und unterstreicht den hohen Anspruch, mit dem Infrastruktur in der Seestadt geplant und realisiert wird.