Interaktive Karte
Stadtentwicklung | wohnen

Seestadt schafft neuen Raum für Innovation und Vielfalt im Wohnbau

2 Minuten
Wien 3420 startet Vergabeverfahren zu vier Bauplätzen für freifinanziertes Wohnen
Luftaufnahme der aspern Seestadt mit Wohngebäuden, Grünflächen, Straßen und U-Bahn-Trasse unter blauem Himmel.
© Wien 3420 aspern Development AG

In der Wiener Seestadt geht die Entwicklung der nördlichen Etappe in die nächste Runde: Die Wien 3420 aspern Development AG verkauft vier Bauplätze im Segment freifinanziertes Wohnen. In Summe sind damit mehr als 16.000 m² Bauplatzfläche in Vergabe. Rund 400 Wohnungen sollen entstehen.  

Gesucht werden Bauträger und Entwickler, die mit ihren Projekten unterschiedliche Zukunftsthemen des Wohnens aufgreifen. Für jedes der vier Lose ist eine eigene Themenstellung definiert: 

  • Das zirkuläre Stadthaus – Ressourcenschonung und Kreislauffähigkeit
  • Das Stadthaus mit System – Vorfertigung und serielles Bauen
  • Das Stadthaus für Generationen – Lösungen für alternsgerechtes Wohnen
  • Das Themen-Stadthaus – spezifische Zielgruppen und Bedürfnisse im Fokus

Bauträger und Entwickler haben hier die Möglichkeit, sich für jeweils eines, mehrere oder alle vier Lose zu bewerben.

Vier Lose für Nachhaltigkeit und innovative Wohnformen

Die vier Bauplätze „Am Seebogen Mitte“ zwischen Sonnenallee und Ilse-Buck-Straße verbinden freifinanziertes Wohnen mit je einem zukunftsweisenden Schwerpunkt und schaffen Raum für unterschiedliche Antworten auf die Frage, wie das urbane Leben von morgen aussehen kann. 

Mit dem Start des Vergabeverfahrens laden wir Bauträger und Entwickler dazu ein, mit innovativen und qualitätsvollen Wohnprojekten für rund 900 Bewohnerinnen und Bewohner die Seestadt ein Stück weiterzuentwickeln. Die vier Themen eröffnen unterschiedliche Perspektiven auf das Wohnen von morgen und sollen zu einem lebendigen Quartier beitragen.

Portraitfoto von Sabine Müller, Vorständin

Sabine Müller

Vorständin

Porträt von Sabine Müller in blauem Blazer vor olivgrünem Hintergrund, lächelnd mit verschränkten Armen.
© Luiza Puiu

Das Vergabeverfahren richtet sich an qualifizierte Bauträger und Entwickler. Die Auswahl erfolgt im Rahmen eines zweistufigen Verhandlungsverfahrens nach Bundesvergabegesetz mit vorheriger Bekanntmachung. 

Der Link zu Informationen zu den vier Bauplätzen, den jeweiligen Aufgabenstellungen und der Zugang zur Teilnahme am Vergabeverfahren ist auf www.aspern-seestadt.at/ausschreibungen abrufbar.

# Ähnliche Stories
Luftbild der U2-Trasse am Rand der Seestadt mit einem Zug in der Kurve
© Wien 3420 aspern Development AG / Tobias Shiner-Fuchs
Stadtentwicklung | Mobilität

U2 Seestadt: In 19 Minuten zum Praterstern

Die Seestadt liegt im Osten der Donaustadt, und trotzdem ist man von hier aus schnell in der Innenstadt. Teil 5 unserer Videoreihe zeigt, warum gute Anbindung eine Frage der Planung ist.

Sammelgarage mit Bogenfassade und Einfahrt, davor Passant*innen mit Kinderwagen
© Wien 3420 aspern Development AG / Tobias Shiner-Fuchs
Stadtentwicklung | Mobilität | öffentlicher Raum

Sammelgaragen statt Parkplatz: Wohin mit den Autos?

In der Seestadt parken die meisten Autos nicht vor der Haustür, sondern in Sammelgaragen. Teil 4 unserer Videoreihe zeigt, was das für die Straßen im Quartier bedeutet.

Rundes Carsharing-Schild vor einem Wohnhaus mit Holzfassade in der Seestadt
© Wien 3420 aspern Development AG / Tobias Shiner-Fuchs
Stadtentwicklung | Mobilität | Nachhaltigkeit

Carsharing in der Seestadt: Weniger Auto, mehr Wahlfreiheit

Autos gibt es in der Seestadt weiterhin, nur weniger. Teil 3 unserer Videoreihe zeigt, wie Sharing-Angebote, Sammelgaragen und kurze Wege für mehr Wahlfreiheit sorgen.

Grafik zum Modal Split der Seestadt: 45 Prozent der Wege zu Fuß, 4 Prozent mit dem Rad, 32 Prozent mit den Öffis und 19 Prozent mit dem Auto
© Wien 3420 aspern Development AG
Stadtentwicklung | Mobilität

Modal Split: So verteilen sich 100 Wege in der Seestadt

Wie oft gehen die Seestädter*innen zu Fuß, wie oft fahren sie mit Öffis, Rad oder Auto? Teil 2 unserer Videoreihe erklärt den Modal Split und zeigt die Zahlen aus der Seestadt.

Luftbild der Seestadt mit See, Badestrand im Seepark und Hochhäusern am Ufer
© Roland Genewein
Stadtentwicklung | Mobilität | Nachhaltigkeit

Vom Flugfeld zur 15-Minuten-Stadt: das Mobilitätskonzept der Seestadt

Seit 2009 wächst im Nordosten Wiens die Seestadt, und wie man sich hier fortbewegt, war von Anfang an Teil der Planung. Teil 1 unserer Videoreihe „Mobilität in der Seestadt“ erklärt die sechs Prinzipien dahinter.

Visualisierung der Zentralberufsschule: helle Gebäude mit Lamellenfassade, davor ein Platz mit Sitzstufen und Birken
© Kronaus Mitterer Architekten/ janousekhavlicek.cz
Stadtentwicklung | Innovation | Nachhaltigkeit

Österreichs größtes Berufsschulgebäude wächst klimafreundlich

Ab September 2028 werden in der neuen Zentralberufsschule in der Seestadt bis zu 7.500 Berufsschüler*innen im Jahr ausgebildet. Schon beim Bau kommt dort erstmals in großem Stil ein Zement zum Einsatz, der deutlich weniger CO₂ verursacht. Später sorgt Erdwärme fürs Heizen und Kühlen.

Frontansicht von Technologiezentrum 2 in der Aspern Seestadt.
© Luiza Puiu
Stadtentwicklung | Innovation | Nachhaltigkeit | Success Stories

Energiezukunft made in Seestadt: Halbzeit bei der ASCR

Wie bleibt das Stromnetz stabil, wenn Wien unabhängiger von fossiler Energie wird? Die Aspern Smart City Research (ASCR) forscht dazu mitten in der Seestadt und hat jetzt Zwischenbilanz gezogen.

Wie gelingen neue Städte? Die Seestadt antwortet auf der EXPO REAL 2026
Stadtentwicklung | Innovation

Wie gelingen neue Städte? Die Seestadt antwortet auf der EXPO REAL 2026

Die Seestadt ist von 5. bis 7. Oktober auf der EXPO REAL in München. Wien 3420-Vorstand Robert Grüneis diskutiert dort mit internationalen Expert*innen, wie neue Städte gelingen. Die Seestadt bringt dafür mit, was in keinem Masterplan steht: zwölf Jahre Erfahrung als Alltag.

Wenn Bäume Daten liefern: Internet of Trees in der Seestadt
Stadtentwicklung | Innovation | öffentlicher Raum

Wenn Bäume Daten liefern: Internet of Trees in der Seestadt

Wann braucht ein junger Stadtbaum wirklich Wasser? Am Nelson-Mandela-Platz messen Sensoren mehrerer Bäume laufend, wie feucht der Boden ist. Das Forschungsprojekt „Internet of Trees" liefert so die Daten, um Bäume genau dann zu gießen, wenn sie es brauchen. Im Video erklären Jakob Kastner und Robert Grüneis, was dahintersteckt.

Jugendliche sitzen in einem Halbkreis und blicken auf eine Person, die eine Erklärtafel in den Händen hält
© Boban Ilievski
leben | Stadtentwicklung

Jugendliche erkunden bei der Seestadt-Challenge die Stadt der Zukunft

Wie funktioniert eine Stadt der kurzen Wege? Was macht die Seestadt besonders lebenswert? Und was bedeutet eigentlich das Schwammstadtprinzip? Mit diesen und vielen weiteren Fragen beschäftigten sich drei Schulklassen aus der Seestadt und der Umgebung bei der Seestadt-Challenge kurz vor den Sommerferien.