Carsharing in der Seestadt: Weniger Auto, mehr Wahlfreiheit
Eine Stadt für alle Mobilitätsstile
Wie sehen Städte aus, wenn sich nicht alles um das Auto dreht? Bedeutet das Verzicht oder mehr Wahlfreiheit? Die Seestadt ist eine Stadt für alle Mobilitätsstile. Parkplätze gibt es weniger als in anderen Stadtteilen, und sie sind in Sammelgaragen gebündelt. Die Nahversorgung liegt an der gemanagten Einkaufsstraße direkt vor der Haustür.
Teilen statt besitzen
Für den Großeinkauf oder den Ausflug stehen Carsharing-Autos bereit, für Alltagswege Leihräder und Lastenräder. Ein Carsharing-Auto kann bis zu 15 private Autos ersetzen, denn ein privates Auto steht im Schnitt 23 Stunden am Tag. Welche Anbieter es in der Seestadt gibt, steht auf unserer Mobilitätsseite.
Autonutzung in der Seestadt
Laut Mobilitätserhebung leben bereits 45 Prozent der Menschen in der Seestadt ohne eigenes Auto. 29 Prozent haben eines, nutzen es aber wenig, weitere 7 Prozent fahren oft, können sich aber vorstellen, weniger zu fahren. Rund 9 Prozent geben an, auf das Auto angewiesen zu sein. Für sie gibt es in den Garagen immer mehr E-Ladestellen.
Ob Sharing im Alltag funktioniert, entscheiden oft Kleinigkeiten: Gibt es Kindersitze? Wie weit ist es zum nächsten Auto? Wie einfach ist die Registrierung? Genau daran wird weiter geforscht.
Quellen: Mobilitätsberatung Seestadt; VCÖ 2024; Mobilitätserhebung Seestadt 2025
Die ganze Videoreihe
Die fünf Videos zur Mobilität in der Seestadt entstanden in Kooperation mit dem aspern.mobil LAB, dem Mobilitätslabor der TU Wien. Alle Folgen im Überblick:
- Teil 1: Vom Flugfeld zur 15-Minuten-Stadt
- Teil 2: Modal Split
- Teil 3: Carsharing und Wahlfreiheit
- Teil 4: Sammelgaragen
- Teil 5: U2 und Öffi-Anbindung
Alle Videos gibt es auch als Playlist auf YouTube. Infos zu Öffis, Rad, Sharing und Parken stehen auf der Seite Mobilitätsinfos und -angebote.