Sammelgaragen statt Parkplatz: Wohin mit den Autos?
Gebündelt statt verstreut
Wohin mit den Autos, wenn die Stadt lebendig und lebenswert bleiben soll? Die Seestadt bündelt sie in Sammelgaragen. Diese liegen zentral und werden von den Bewohner*innen mehrerer Häuser genauso genutzt wie von Besucher*innen. Das Auto bleibt eine Option, bestimmt aber nicht mehr den Straßenraum.
Mehr Platz auf der Straße
Ohne dicht geparkte Autos bleibt Platz für breitere Gehsteige, Grün, Begegnung und Spiel. In der Garage steht das Auto trocken und sicher, mit Ladestation und ohne Parkplatzsuche. Weil es kaum direkte Zugänge aus den Wohnhäusern gibt, führt der Weg zum Auto durch den öffentlichen Raum. Dabei trifft man Nachbar*innen, erledigt Einkäufe gleich mit, und der Handel in der Seestadt profitiert. Die Mobilitätserhebung zeigt: Die Wege zum Auto und zu den Öffis sind ähnlich lang.
Mehr als Parkplätze
Manche Sammelgaragen haben neben Stellplätzen auch soziale Nutzungen, etwa die VHS Kulturgarage, Nachbarschafts- und Impulsräume oder sogar ein Fußballfeld am Dach. Wer die Seestadt besucht, parkt ebenfalls in den Sammelgaragen. Alle Infos dazu gibt es unter Anreise und Parken.
Die ganze Videoreihe
Die fünf Videos zur Mobilität in der Seestadt entstanden in Kooperation mit dem aspern.mobil LAB, dem Mobilitätslabor der TU Wien. Alle Folgen im Überblick:
- Teil 1: Vom Flugfeld zur 15-Minuten-Stadt
- Teil 2: Modal Split
- Teil 3: Carsharing und Wahlfreiheit
- Teil 4: Sammelgaragen
- Teil 5: U2 und Öffi-Anbindung
Alle Videos gibt es auch als Playlist auf YouTube. Infos zu Öffis, Rad, Sharing und Parken stehen auf der Seite Mobilitätsinfos und -angebote.