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Energiezukunft made in Seestadt: Halbzeit bei der ASCR

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Wie bleibt das Stromnetz stabil, wenn Wien unabhängiger von fossiler Energie wird? Die Aspern Smart City Research (ASCR) forscht dazu mitten in der Seestadt und hat jetzt Zwischenbilanz gezogen.
Frontansicht von Technologiezentrum 2 in der Aspern Seestadt.
© Luiza Puiu

Energieforschung im Echtbetrieb

Seit 2014 ist die Seestadt Standort und Testfeld der ASCR, eines der größten Energieforschungsprojekte Europas. Hier werden neue Technologien unter realen Bedingungen erprobt, künftige Energiesysteme parallel in einem digitalen Abbild simuliert. Mit an Bord ist seit dem Start des Projektes auch die Wien 3420 aspern Development AG, als Entwicklerin der Seestadt und als Forschungspartnerin. Gemeinsam mit Siemens, den Wiener Netzen, den Wiener Stadtwerken und der Wirtschaftsagentur Wien trägt sie die ASCR. Das aktuelle Forschungsprogramm „ASCR NeXt Level. 2028“ läuft von 2024 bis 2028 und ist mit 36 Millionen Euro budgetiert.

Vom Testfeld zum Weltmarkt

Im Technologiezentrum Seestadt der Wirtschaftsagentur Wien hilft ein digitaler Zwilling der Haustechnik, den Energieverbrauch des Gebäudes jederzeit zu optimieren. Die Daten daraus sind die Blaupause für Konzepte, die sich auf andere Gewerbeimmobilien und ganze Quartiere in Wien übertragen lassen. Die Ergebnisse aus der Seestadt helfen außerdem, Wiens Stromversorgung in der Energiewende stabil und leistbar zu halten. Manches reicht sogar weit über Wien hinaus: Laut Patricia Neumann, CEO der Siemens AG Österreich, sind Lösungen, die in der Seestadt entwickelt und getestet wurden, bereits am Weltmarkt verfügbar.

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