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Saitenexperiment in der Seestadt: So war es

Es wurde in die Zukunft geträumtVor ein paar Wochen wurde nördlich des Sees mit viel Vorstellungskraft der Freiraum der grünen Saite kreiert. Du fragst di...
Ein Mann sprüht etwas auf Schotter
© Stadtteilmanagement
Es wurde in die Zukunft geträumt
Vor ein paar Wochen wurde nördlich des Sees mit viel Vorstellungskraft der Freiraum der grünen Saite kreiert. Du fragst dich, was die grüne Saite ist? Dazu findest du weiter unten mehr Informationen. Bei dem Freiraumexperiment versetzten sich die Teilnehmenden in die Zukunft und stellten sich vor, wie es denn da so aussehen könnte und wurden nach ihren Wünschen gefragt. Im Siegerentwurf des Wettbewerbs zum Freiraum entstand vorab folgendes Konzept: Es sind kleinere Flächen gleichmäßig verteilt. Es ergibt sich eine Fahrbahn welche sich wie eine Schlange durch den Freiraum legt. Die genaue Gestaltung dieser Flächen ist jedoch noch offen. Und genau dazu war auch das Freiraumexperiment nützlich. Wo liegen die Bedürfnisse der Menschen? Was wird gebraucht? Was können wir weglassen? Was macht Spaß? Diese Fragen stellten sich die Teilnehmer*innen und sprühten diese dann auch gleich mit biologisch abbaubarer Kreide auf den Schotter. Ihre Ideen können nun auch in die weitere Bearbeitung einfließen.
 

Was genau ist die Grüne Saite?

In der nördlichen Seestadt werden weiteren Wohnungen und Betrieben entstehen. Aber auch neue öffentliche Freiräume: Die Grüne Saite und die Rote Saite Nord. Doch was steckt hinter diesen Saiten? Städtisches Leben passiert viel draußen, also in öffentlichen Räumen. Wie die Saiten eines Musikinstruments sind die öffentlichen Freiräume die Impulsgeber einer Stadt. Sie halten das Leben in Schwingung. Die öffentlichen Stadträume sind nach den Saiten eines Musikinstruments benannt. Jede Saite schlägt einen neuen Ton an und unterscheidet sich so in der Gestalt, Nutzung und Bestimmung.
 
Die Grüne Saite wird ein ganz besonderer Straßenzug in der nördlichen Seestadt – ein lebendiger, verkehrsberuhigter Treffpunkt mit attraktiven Nutzungsangeboten für die Nachbarschaft. Sie wird für verschiedene Alters- und Interessensgruppen etwas zu bieten haben. Entlang der Grünen Saite wird es vor allem Wohnbauten, aber auch viele Nicht-Wohnnutzungen im Erdgeschoß geben. Wie zum Beispiel Kindergärten, Kleinbüros und so weiter. Vielfältige Spielmöglichkeiten und Aufenthaltsbereiche sollen zum Verweilen einladen. Aber nicht nur für Menschen soll die Grüne Saite nützlich sein, – auch Insekten, Vögel etc. sollen hier ihre Lebensräume finden. Hier findest du noch mehr Informationen dazu.
 

Was ist bisher geschehen?

Im Jahr 2021 fand bereits eine Beteiligung durch die Arbeitsgemeinschaft PlanSinn und Caritas Stadtteilarbeit im Auftrag der Wien 3420 statt. Im Fokus standen die Rote und Grüne Saite. Hier wurden sowohl das Wissen als auch die Erfahrungen von Menschen, die die Seestadt gut kennen – Expert*innen und Bürger*innen – einbezogen. Es gab eine Umfrage (online und analog), welche über verschiedene Kanäle beworben wurde.
Zur Grünen Saite wurden folgende Stichworte genannt: Gemütlich verweilen, Biotope erleben – Lebensräume für Insekten und Vögel, mit Familie und Freund*innen picknicken, mit Kindern spielen, gemeinsame Sport-Trainings anbieten. Einen genaueren Bericht zur Beteiligung für die Grüne Saite findest du hier und für die Rote Saite hier.
Diese Inhalte waren Teil der Wettbewerbsausschreibung 2021 und flossen in die Beiträge der Planungsbüros ein. Hier finden Sie den Blogbeitrag zu den Siegerentwürfen.
Menschen stehen in der Ferne auf einem Feld
© Stadtteilmanagement
Menschen stehen auf einem Schotterweg
© Stadtteilmanagement
Menschen sitzen an Biertisch und diskutieren über einen Plan auf einem Ständer
© Stadtteilmanagement
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