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Wien 3420 AG

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Veröffentlicht am 13.01.2026

leben | besuchen | Nachbarschaft | öffentlicher Raum

Eis am See: Warum Vorsicht lebenswichtig ist

3 Minuten
Der zugefrorene See in der Seestadt wirkt im Winter oft idyllisch – und täuscht dabei eine vermeintliche Sicherheit vor. Trotz anhaltender Minusgrade ist das Eis nicht überall tragfähig.
Bild der winterlichen Seestadt von Süden aus mit Fokus auf den zugefrorenen See.
© Wien 3420 AG

Warum das Eis unberechenbar ist

Die Stadt Wien warnt ausdrücklich davor, natürliche Eisflächen auf Seen und Gewässern zu betreten. Diese Warnungen gelten auch – und besonders – für die Seestadt.

Ein zentrales Risiko liegt im relativ warmen Grundwasserzufluss. Er sorgt dafür, dass sich unter der Oberfläche dünne oder unsichtbar offene Stellen bilden können. Diese sind von oben oft nicht erkennbar. Auch Risse, Strömungen und Temperaturunterschiede im Wasser machen das Eis unberechenbar.

Mit steigenden Temperaturen in den kommenden Tagen wird sich die Situation weiter verschärfen. Unser Appell für die Seestadt ist klar und faktenbasiert: Eis nicht betreten, Kinder aufklären, Warnungen ernst nehmen. Der Winterzauber endet dort, wo Lebensgefahr beginnt.

Eine reale Gefahr + was im Ernstfall zu tun ist

Dass diese Gefahr real ist, zeigen aktuelle Unfälle: Trotz mehrfacher Warnungen brachen am vergangenen Wochenende mehrere Personen in Wien auf zugefrorenen Flächen ein.

Besonders wichtig: Rettungsringe entlang der Ufer sind kein Spielgerät. Sie sind auch im Winter entscheidend, um im Notfall schnell helfen zu können – ohne sich selbst in Gefahr zu bringen.

 

Ein eindringliches Beispiel, wie schnell ein Eisunfall passiert und was im Ernstfall zu tun ist, zeigt ein Beitrag von W24 inklusive Video („Einbruch im Eis – was tun?“), auf den wir hier bewusst verlinken. Er unterstreicht: Eisflächen sind kein Abenteuerspielplatz.

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Platz in der Seestadt mit Bäumen und Passanten, die durch das Bild gehen.
© Daniel Hawelka
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Gruppenbild des neuen Stadtteilmanagement-Teams
© Livia Heinl
Stadtentwicklung | leben | Nachbarschaft

Das neue Stadtteilmanagement stellt sich vor

Im Jänner 2026 ist ein neues Team in das Stadtteilmanagement-Büro eingezogen und mitten in der Seestadt angekommen.

Zwei junge Männer stehen lächelnd in einem modernen, hellen Restaurant und halten Take-away-Bowls in den Händen. Im Hintergrund ist eine lange Theke mit frischen Zutaten sowie Gäste, die an Tischen sitzen.
© Luiza Puiu
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Mit Kenny’s, Vegan Kiss und Ciao Ragazzi erweitern ganz unterschiedliche Konzepte die gastronomische Vielfalt im Stadtteil

Menschen halten ein großes Plakat
© STM
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Rückblick auf 12 Jahre Stadtteilmanagement Seestadt aspern

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© Luiza Puiu
leben

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Eine Frau schaut aus dem Fenster
© Luiza Puiu
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Seien Sie dabei beim MitMoch und lernen Sie Neues kennen.

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© Daniel Hawelka
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© Luiza Puiu
Stadtentwicklung | Nachhaltigkeit | öffentlicher Raum

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Die Seestadt setzt auf das Schwammstadt-Prinzip: Entlang der Straßen und Wege im Norden des Stadtteils fangen unterirdische Speicher Regenwasser auf. Das reduziert bei Starkregen Überflutungen, versorgt Bäume mit Wasser und schafft so ein angenehmes Mikroklima – ein nachhaltiger Beitrag zu einem lebenswerten Stadtteil. Regengärten in den Parks sorgen zusätzlich dafür, dass kostbares Regenwasser versickert, statt im Kanal zu verschwinden.

Eine Person mit blondem Pferdeschwanz und schwarzen Kopfhörern blickt von einem Ufer über das Wasser auf moderne Wohngebäude und Grünflächen in der Seestadt.
© Luiza Puiu
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Ein Besuch in der Seestadt – erholen, entdecken, genießen

Moderne Architektur, viel Grün und der See als Mittelpunkt. Die Seestadt zeigt, wie Stadt heute und morgen funktioniert. Ein Besuch lohnt sich: von der Anreise bis zum entspannten Ausklang am Wasser.

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© Luiza Puiu
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Leben in der Seestadt – wohnen, arbeiten, wohlfühlen

Die Seestadt verbindet modernes Wohnen mit viel Freiraum, guter Infrastruktur und einer aktiven Nachbarschaft. Hier entsteht ein Stadtteil, in dem Alltag und Lebensqualität ineinandergreifen.