Wie Städte wachsen, entscheidet darüber, wie sparsam mit Boden umgegangen wird. Verdichtung, Nutzungsmischung und kurze Wege sind zentrale Hebel, um Fläche effizient zu nutzen und gleichzeitig hohe Lebensqualität zu schaffen.
Ein Beispiel dafür ist die Seestadt. Hier wird Wachstum bewusst kompakt organisiert: durch dichte Bebauung, gemischte Nutzungen und das gezielte Stapeln von Funktionen – etwa Wohnen, Arbeiten und Nahversorgung in unmittelbarer Nähe. Gleichzeitig bleiben rund 50 % der Fläche als Freiraum erhalten.
Auch die Flächeninanspruchnahme zeigt, wie stark Planung hier auf Effizienz ausgerichtet ist: In der Seestadt liegt sie aktuell bei 66 m² pro Einwohner*in – deutlich unter dem Wiener Durchschnitt von etwa 127 m².
Qualitätsvolle Stadentwicklung x Bodenschutz
Der entscheidende Faktor ist nicht allein, wie viel gebaut wird, sondern wie und wo gebaut wird. Kompakte Quartiere mit guter öffentlicher Anbindung, Nutzungsmischung und hochwertigen Freiräumen können Wachstum bündeln, ohne immer neue Flächen zu verbrauchen.
Damit wird sichtbar, dass qualitätsvolle Stadtentwicklung und sparsamer Umgang mit Boden Hand in Hand gehen können.
Auch auf Branchenebene wird diese Perspektive zunehmend diskutiert. Beim jüngsten Pressegespräch der Vereinigung Österreichischer Projektentwickler (VÖPE) betonte Sabine Müller, Vorständin der Wien 3420 Development AG und VÖPE-Vorständin, die Bedeutung einer differenzierten Debatte über Bodennutzung.
Die Diskussion über Bodenverbrauch und Bodenversiegelung wird oft emotional geführt. Umso wichtiger sind faktenbasierte Ansätze und konkrete Beispiele aus der Praxis: Ein neu erarbeitetes Glossar mit 99 Fachbegriffen soll künftig eine gemeinsame Grundlage schaffen und die Debatte auf belastbare Daten und klare Definitionen stellen.
„Entscheidend ist nicht nur, wie viel gebaut wird, sondern wie und wo. Wachstum muss kompakt gebündelt werden – denn nur eine kompakte Stadt ist eine nachhaltige Stadt.“
Sabine Müller
Vorständin
Die Seestadt zeigt damit exemplarisch, dass urbane Verdichtung, Nutzungsmischung und großzügige Freiräume kein Widerspruch sind – sondern zentrale Bausteine für einen verantwortungsvollen Umgang mit Boden.
Feiern, erleben, bewegen: Kultursommer in der Seestadt
Ob Musik, Theater oder Bewegung am See, ein Fest quer durchs Grätzl oder ein Tag, der dem Sport gehört – auch im Spätsommer lädt die Seestadt bei diesen und vielen weiteren Gelegenheiten zum Dabeisein und Mitmachen ein.
Sommer am DOCK: Das passiert noch bis in den September hinein
Der Sommer ist noch lange nicht vorbei: Auf der Terrasse am DOCK Seestadt – der Impulsnutzungsfläche am Zaha-Hadid-Platz – gibt es auch in den kommenden Wochen einiges zu erleben. Der temporäre Ort für alle verbindet Kultur, Bewegung und Nachbarschaft und lädt in den nächsten Wochen zum Vorbeikommen, Mitmachen und Verweilen ein.
Jugendliche erkunden bei der Seestadt-Challenge die Stadt der Zukunft
Wie funktioniert eine Stadt der kurzen Wege? Was macht die Seestadt besonders lebenswert? Und was bedeutet eigentlich das Schwammstadtprinzip? Mit diesen und vielen weiteren Fragen beschäftigten sich drei Schulklassen aus der Seestadt und der Umgebung bei der Seestadt-Challenge kurz vor den Sommerferien.
Gestalten Sie eine faszinierende Lichtchoreografie!
Wir suchen neugierige Seestädter*innen, die Lust haben, bei der SeeLightNight am 12. November 2026 eine kleine Lichtershow mit Overheadprojektoren zu gestalten.
Nelson-Mandela-Platz: klimafitte Drehscheibe im Nordosten Wiens
Der neue Nelson-Mandela-Platz am Bahnhof Aspern Nord ist einer der Orte, an denen man die Seestadt geradezu „beim Werden“ zuschauen kann. Wo vor wenigen Jahren noch Baustelle war, ist ein Platz entstanden, der Verkehrsknoten, Treffpunkt und Klimabaustein in einem ist – und damit ein wichtiges Tor zur Seestadt.
Sie helfen uns dabei, dir eine bessere Navigation und personalisierte Erfahrung auf unserer Website zu ermöglichen. Durch die Nutzung unserer Website erklären Sie sich mit unserer Cookie-Politik einverstanden. Sie können natürlich jederzeit die Verwendung von unseren Cookies in den Cookie-Einstellungen verwalten und ablehnen, das kann aber die Funktionalität der Website einschränken.
Essentielle Cookies sind jene Cookies, die für den Betrieb der Website unbedingt erforderlich sind und wichtige Funktionen wie die Navigation und den Zugang zu geschützten Bereichen ermöglichen.
Um unsere Website kontinuierlich weiterzuentwickeln, erfassen wir anonymisierte Daten mit Google Analytics. Mithilfe dieser Cookies können wir unter anderem die Anzahl der Besucher*innen, die Verweildauer sowie weitere Nutzungsstatistiken auswerten und so unsere Website sowie deren Inhalte gezielt optimieren.
Mit dieser Einstellung erlauben Sie das Laden von Diensten aus externen Quellen wie Videos von youtube, Kartendarstellung von Google Maps usw.
Ein Weberlebnis maßgeschneidert auf Ihr Besucherverhalten! Wir wollen den Besuch unserer Website so angenehmen wie möglich machen. Damit wir das tun können, setzen wir anhand der von Ihnen angesurften Seiten bestimmte Markierungen und können so gezielt personalisierte Inhalte für Sie ausspielen. Auf der persönlichen Seestadt Seite können Sie ihre Interessen und Vorlieben einsehen und ganz bewusst setzen.