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Stadtentwicklung | Innovation

Ein Bayer in der Seestadt: Digitalminister Mehring zu Gast

3 Minuten
Anfang Juni machte der Bayerische Staatsminister für Digitales, Fabian Mehring, auf seiner Wien-Reise Station in der Seestadt. Die Delegation aus dem Freistaat wollte sehen, wie der Stadtteil im Nordosten Wiens Stadtentwicklung und Digitalisierung im Alltag verbindet.
Gruppenfoto von sechs Männern vor dem Stadtmodell der Seestadt. Im Mittelpunkt steht der Austausch zu nachhaltiger Stadtentwicklung, Digitalisierung und Smart-City-Lösungen.
© Bayerisches Staatsministerium für Digitales

Stadtentwicklung trifft Digitalisierung

Das Modell im Schauraum der Seestadt bot den Gästen einen ersten Überblick über den Stadtteil. Anschließend ging es im Detail um die digitale Infrastruktur.

Der Bayerische Minister bezeichnete die Seestadt später auf LinkedIn als europäisches Leuchtturmprojekt in dem nachhaltiges Wohnen, Arbeiten und Leben mit moderner Digitalisierung Hand in Hand geht. Er meinte zudem, dass in der Seestadt weit mehr als ein neuer Wohnbezirk entstanden ist: Digitalisierung wird in den Dienst der Menschen gestellt.

Fabian Mehring im Gespräch über Stadtentwicklung, Digitalisierung und die Zukunft urbaner Räume in der Seestadt.
© Bayrisches Staatsministerium für Digitales

Forschung für die Energiezukunft

Fabian Mehring und weitere Besucher stehen in einer Trafostation der Seestadt und sprechen mit einem Experten vor Strom- und Steuerungseinheiten. Thema ist die technische Infrastruktur hinter smarten Stadtlösungen.
© Bayrisches Staatsministerium für Digitales

Technik zum Angreifen: Die Delegation besichtigte eine der modernsten Trafostationen im Netzgebiet der Wiener Netze.

Bereits seit 2013 untersucht die Aspern Smart City Research (ASCR)  vor Ort, wie Gebäude, Netze und Nutzer*innen zu einer klimafreundlichen Energiezukunft beitragen können. Geforscht wird nicht am Reißbrett, sondern mitten im bewohnten Stadtteil. Zwei der modernsten Trafostationen im Netzgebiet der Wiener Netze stehen in der Seestadt. In ihre Entwicklung sind Erkenntnisse aus der ASCR-Forschung eingeflossen.

Freundschaftlicher Austausch zwischen München und Wien

Der Besuch in der Seestadt war Teil eines dichten 36-Stunden-Programms des Ministers in Wien. Im Mittelpunkt stand der Startschuss für „NextGen4Austria“, ein Initiative von BMWET und WKÖ zur Unterstützung von Unternehmensnachfolger*innen nach bayerischem Vorbild. Mehring präsentierte es gemeinsam mit Staatssekretärin Elisabeth Zehetner und WKÖ-Vizepräsidentin Bettina Dorfer-Pauschenwein. Bayern und Österreich rücken damit bei Digitalisierung und Innovation enger zusammen. Die Seestadt ist als gebautes Beispiel für smarte, nachhaltige Stadtentwicklung Teil dieses Austauschs.


In der Seestadt begrüßten die Delegation aus Bayern Wien 3420-Vorstand Robert Grüneis und der Leiter der Planungsabteilung Peter Hinterkörner gemeinsam mit den beiden ASCR-Geschäftsführern Harald Loos und Matthias Gressel sowie Roland Zoll von den Wiener Netzen. 

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