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Veröffentlicht am 04.03.2026

Baustelleninfos | Stadtentwicklung | leben

Baustellen-Update Seestadt 2026

4 Minuten
Es wird ordentlich gebaut in der Seestadt. Im Quartier Seecarré werden Wasserleitungen verlegt. An den Seeterrassen starten Bauvorbereitungen, auch am und um den Nelson-Mandela-Platz wird weitergearbeitet. Im Süden wächst der Rohbau der Zentralberufsschule in die Höhe, während die Takeda-Baustelle schon in die Zielgerade eingebogen ist. Hier finden Sie einen aktuellen Überblick.
Baustellen-Update Seestadt 2026

Takeda – vor Fertigstellung

Das Labor der Zukunft von Takeda in der Seestadt wird nach aktuellem Stand im Mai 2026 baulich fertiggestellt. Im Anschluss beginnt die Phase der technischen Einrichtung.

Mit dem Abschluss dieses Projekts stärkt ein weiteres international erfolgreiches Pharmaunternehmen den Wirtschaftsstandort Seestadt nachhaltig. Die Ansiedlung steht exemplarisch für die Entwicklung der Seestadt zu einem Life Sciences-Standort in Wien.

Rendering des Gebäudes des Unternehmens Takeda
© LOVE architecture and urbanism ZT GmbH; Lorenz Consulting
Modernes Gebäude, Baustelle
© Luiza Puiu

Auf den Baufeldern H1 und H5 starten im Frühjahr die vorbereitenden Arbeiten für zwei zentrale Entwicklungsprojekte am Wasser:

  • Am Baufeld H5 werden in den nächsten Wochen erste Erkundungsarbeiten durchgeführt, der Baubeginn soll im Sommer erfolgen.

  • Am Baufeld H1 beginnen in Kürze Vorarbeiten inklusive Erkundungen und Einrichtung der Baustellflächen.

Auf diesen zentral gelegenen Seeuferarealen entstehen zwei Leuchtturmprojekte:

PIER05 (auf Baufeld H5) wird ein modernes Stadtquartier im Kleinen mit rund 300 Wohnungen, ca. 5.500 m² Büro- und Gewerbeflächen sowie Gastronomie und Aufenthaltszonen direkt an der Seestadtpromenade am Wasser. Das Projekt vereint Wohnen, Arbeiten und Leben mit urbaner Aufenthaltsqualität.

Lil-y am See (auf Baufeld H1) versteht sich als Wohnresort, das aber viel mehr zu bieten hat: großzügige grüne Bereiche, Spiel- und Freiflächen sowie eine lebendige Sockelzone mit Gewerbe, Gastronomie und Gemeinschaftsbereichen – ebenfalls orientiert zum See.

Diese Projekte prägen künftig das Profil des Quartiers „Seeterrassen“ als urbane Waterfront.

Animiertes Bild mit Seepromenade, auf welcher Menschen stehen. Dahiter ein hohes Gebäude und zwei niedrigere Gebäude
© Roman Flenreisz
Drohnenaufnahme mit See und den Baufeldern H1 und H5 am See
© LACON

Quartier Seecarré – Infrastrukturarbeiten gestartet

Im Quartier Seecarré haben im Februar 2026 die Grabungsarbeiten für die Wasserleitung begonnen. Diese Infrastrukturmaßnahme bildet die Grundlage für die weitere Quartiersentwicklung.

Solche vorbereitenden Arbeiten sind ein wesentlicher Schritt im Bauprozess und sichern die planmäßige Umsetzung kommender Bauphasen.

Nelson-Mandela-Platz – Fertigstellung bis Sommer

Am Nelson-Mandela-Platz (NMP) werden aktuell die südlichen Belagsflächen bis zur Sonnenallee hergestellt und fertiggepflastert. 

Die Baustelle am Platz soll bis zum Sommer abgeschlossen sein. Damit wird ein zentraler öffentlicher Raum weiter aufgewertet. 

 

Am etwas weiter südlich gelegenen „Landparteienplatz“ – ein Arbeitstitel – wird in den nächsten Wochen ein neuer großer Brunnen geliefert und aufgestellt. 

Zentralberufsschule Wien – Rohbau in vollem Gange

Im Jänner erfolgte das Ziehen der letzten Spundwände. Der weitere Fortschritt im Rohbau kann weiterhin baustellenüblichen Lärm verursachen, jedoch nicht in vergleichbarer Intensität. Im Anschluss beginnen der Ausbau und die Fassadenfertigstellung. Bis zum geplanten Bauende im Februar 2028 sind die Tätigkeiten deutlich lärmärmer.

Die ausführende Baufirma ist bemüht, die erforderlichen Arbeiten möglichst zügig umzusetzen. 

Ein kreatives Video, das Kunst und Bau gekonnt vereint, hat PORR kürzlich veröffentlicht. We like! Zum Video

Betonmischwerk Seestadt – Produktion im Vollbetrieb

Das von PORR betriebene Betonmischwerk im Norden der Seestadt befindet sich im Vollbetrieb und produziert laufend Material für die aktuellen Bauprojekte.

Die lokale Produktion ermöglicht kurze Transportwege und eine effiziente Baustellenlogistik – ein entscheidender Faktor bei mehreren parallel laufenden Bauvorhaben.

Bauarbeiter vor einem Betonmischwerk und LKW
© Luiza Puiu

Nachhaltige Baustellenlogistik

Professionelles Bau- und Logistikmanagement ist eine zentrale Voraussetzung, um die Entwicklung der Seestadt effizient und verantwortungsvoll umzusetzen.

Mit der Vielzahl paralleler Bauprojekte steigen die Anforderungen an Koordination, Ressourcenmanagement und Umweltstandards.

 

Roman Koselsky, Geschäftsführer der Wien 3420 Baulog GmbH, betont: „Baulogistik bedeutet für uns mehr als die Koordination von Baustellen. Wir achten konsequent auf effiziente Transportwege, einen verantwortungsvollen Ressourceneinsatz und klare Abläufe, um Umweltbelastungen so gering wie möglich zu halten. Nur so kann ein wachsender Stadtteil nachhaltig entwickelt werden.“

 

 

Roman Koselsky vor einem Gebäude in der Seestadt
© Luiza Puiu
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