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stadt.schreiben

Veröffentlicht am 13.11.2011

leben | Nachbarschaft

stadt.schreiben: Die 36 Wirtschaftskammern (HM)



Der Traum vom Glück ist die Realität gewordene Möglichkeit, alles so aussehen zu lassen, als ob kein Grund zur Verzweiflung bestünde. Der Traum kann ...
stadt.schreiben: Die 36 Wirtschaftskammern (HM)
Der Traum vom Glück ist die Realität gewordene Möglichkeit, alles so aussehen zu lassen, als ob kein Grund zur Verzweiflung bestünde. Der Traum kann dazu übergehen, alles, was wirklich ist, restlos zu absorbieren. Lange wurde daran gearbeitet. Allmählich zeichnet er sich in seiner ganzen Unmenschlichkeit ab. Nichts trennt ihn mehr vom Alltäglichen. Es gibt viele Möglichkeiten, sich diesem Traum anzunähern. Man passt ihn den Umständen an, man sieht ihn für jemand anderen vor und versucht diesem Vorstellungsbild zum Verwechseln ähnlich zu sein. Könnte man nicht auf dem freien Feld unmittelbar am Wasser eine Shopping Mall errichten, die größte Shopping Mall der ganzen Gegend, mit sämtlichen 36 Kammern des Konsums, eine lang gezogene Trasse, einem chinesischen Papierdrachen vergleichbar, ein Parcours des Einkaufens gespickt mit allen, allen Anbietern und Anbieterinnen von Rang und Namen? Beginnend mit den aus keinem urbanen Zusammenhang mehr wegzudenkenden Markenartikeln, die außerhalb der Stadt, in einer zauberhaften Umgebung (die man nicht sieht) in gänzlich neuem Licht erscheinen – nicht die Produkte haben sich geändert, die waren von Anfang an wie sie waren, sind und sein werden, die Konsumenten treten ihnen in einer geeigneteren Verfassung gegenüber –, gefolgt von Angeboten für den gehobenen Lebensstil, einer individuellen Façon, von der andere (ich) nur träumen – es sei denn, sie greifen rechtzeitig zu –, über Accessoires, die zeigen, dass man ein besseres Leben führt, weil man ein besseres Leben verdient, bis hin zu Extravaganzen, die eine Erläuterung benötigen – worum es sich dabei handelt, wie eine Finanzierung vorstellbar wäre –, Kammer um Kammer, die der inzwischen mit diversen Artikeln beladene, ausgabentrunkene Tross eine nach der anderen hinter sich lässt, vom Freizeitanzug über das Haushaltsgerät bis zum Badmintonschläger, vom Weißbierwärmer über die Diskettenpolitur bis zum Armbanduhrenbeweger, durch die Anonymität eigentlicher Architektur ohne Geschichte, ohne Charakter, demütig hinter den Markenlogos, über trittfeste Fußböden, von einer Verkaufspromenade zur nächsten Scheckbuchavenue, wie eine Katze im Sack direkt in den künstlich ausgehobenen See, der in der Mitte ebenso still ist wie tief und von Kredithaien bewohnt wird. (Textbeitrag: Hanno Millesi)
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© Daniel Hawelka
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© Wien 3420 AG
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Der zugefrorene See in der Seestadt wirkt im Winter oft idyllisch – und täuscht dabei eine vermeintliche Sicherheit vor. Trotz anhaltender Minusgrade ist das Eis nicht überall tragfähig.

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© STM
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Rückblick auf 12 Jahre Stadtteilmanagement Seestadt aspern

Zwölf Jahre Stadtteilmanagement – ein Abschied mit Dankbarkeit. Seit zwölf Jahren begleitet unser Team, bestehend aus Mitarbeiter*innen der Caritas Stadtteilarbeit, PlanSinn und ABZ*austria die Entwicklung der Seestadt: von den ersten Baustellen bis hin zu einem lebendigen, vielfältigen Grätzl, das heute von Zusammenhalt und aktiver Nachbarschaft geprägt ist.

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© Luiza Puiu
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Sommer auf der Nachbarschafts-Terrasse am Pier

Der Sommer in der Seestadt hat viele schöne Seiten – eine davon ist ganz sicher die Nachbarschafts-Terrasse am Pier.

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Mutig sein beim MitMoch!

Seien Sie dabei beim MitMoch und lernen Sie Neues kennen.

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© Daniel Hawelka
besuchen | leben | Mobilität

Seestadt optimal vernetzt

Nachhaltig mobil, bestens verbunden – in der Seestadt greifen alle Elemente moderner Mobilität ineinander. U-Bahn, Schnellbahn, Straßenbahn und Buslinien verbinden direkt mit dem Wiener Zentrum und der Region, Rad- und Fußwege erleichtern kurze Wege im Alltag. Für den Autoverkehr gibt es zentrale Stellflächen, die das Mobilitätskonzept ergänzen.

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© Luiza Puiu
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Leben in der Seestadt – wohnen, arbeiten, wohlfühlen

Die Seestadt verbindet modernes Wohnen mit viel Freiraum, guter Infrastruktur und einer aktiven Nachbarschaft. Hier entsteht ein Stadtteil, in dem Alltag und Lebensqualität ineinandergreifen.