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Veröffentlicht am 24.06.2025

Stadtentwicklung | leben | unternehmen

Quartier Seecarré nimmt Gestalt an

10 Minuten
Am Nordwest-Ufer des asperner Sees entsteht mit dem Seecarré ein neues, zukunftsweisendes Quartier in der Seestadt!
See mit umliegenden Feldern.
© Lacon

Am Nordwest-Ufer des asperner Sees entsteht mit dem Seecarré ein neues, zukunftsweisendes Quartier in der Seestadt. Acht Projekte – sieben Wohnbauten und eine Quartiersgarage – sind aus Architektur- und Bauträgerwettbewerben sowie einer Ausschreibung hervorgegangen. Nun stehen die Sieger fest – und mit ihnen konkrete Entwürfe für ein leistbares und nachhaltiges Wohnquartier.

Visualisierung eines Hochhauses mit Balkonen, viele Menschen die auf dem Rasen tummeln.
© AllesWirdGut / Mia2
Pastellfarbene Visualisierung von einem Wohnkompplex mit Garten und Bäumen.
© heri & salli / Gangoly & Kristiner Architekten / ARE
Grau-weißes Modell von mehreren Hochhäusern.
© Königlarch Architekten / Freimüller-Söllinger Architekten ZT

„Der Fokus bei der Entwicklung des Seecarrés liegt klar auf einer klimagerechten, zukunftsorientierten Stadtplanung – das spiegelt sich auch deutlich in den Siegerprojekten wider. Diese zeigen eindrucksvoll, wie ressourcenschonender, qualitätsvoller Wohnbau gelingen kann. Ganz wesentlich ist uns als Entwickler der Seestadt auch, dass wir unseren eingeschlagenen Weg der nutzungsgemischten Wohnquartiere konsequent fortsetzen“

Robert Grüneis

Robert Grüneis

Vorstand der Wien 3420

Visualisierung eines grauen Wohnbaus mit Balkonen und Bäumen.
© pool Architekten ZT / FROETSCHER LICHTENWAGNER ARCHITEKTEN
Visualisierung eines braun-roten Wohnkoplexes
© g.o.y.a. group of young architects / WUP architektur
Visualisierung von grau-gelben Wohnhäusern.
© Thaler Thaler Architekten / Ernst Nikolaus Fausch Partner AG

Konkret bedeutet das: Der Seestädter Gebäudestandard aspern klimafit kommt im Quartier flächendeckend zum Einsatz, ein Anergienetz sorgt künftig für eine klimafreundliche Energieversorgung und mit der „Grünen Saite“ entsteht ein attraktiver, verkehrsberuhigter Freiraum. Auch die Straßenbahnlinie 25 wird direkt durch das Quartier führen.

Visualisierung eines Wohnhauses in grau-braun.
© g.o.y.a. Ziviltechniker / wup ZT
Visualisierung eines weißen Gebäudes mit Begrünung an der Frontfläche.
© VDX.at

Die Projekte im Überblick

  • Verfahrensform: Geladener Realisierungswettbewerb
  • Architekturbüros: AllesWirdGutArchitektur ZT GmbH und mia2 ARCHITEKTUR ZT GmbH
  • Freiraumplanung: 3:0 Landschaftsarchitektur

Das Projekt „Ring und Perle“ ist ein vielfältiges Ensemble aus fünf abwechslungsreichen Gebäuden. Das Projekt umfasst neben Wohneinheiten mit Gemeinschaftsräumen auch einen 6-gruppigen Kindergarten und Gewerbeeinheiten.

  • Verfahrensform: Geladener Realisierungswettbewerb
  • Architekturbüros: Königlarch Architekten (PKS) und Freimüller-Söllinger Architekten ZT GmbH
  • Freiraumplanung: DnD Landschaftsplanung ZT GmbH

Das Projekt „FLOW + FrischLuftOrientiertesWohnen + Arbeiten“ verbindet hohen Wohnkomfort, Effizienz und Klimaresilienz. Vier Baukörper auf einem U-förmigen Sockel sehen sowohl Wohn- als auch Gewerbenutzung vor und bieten zusätzliche Impulsräume für das Grätzl.

  • Verfahrensform: Geladener Realisierungswettbewerb
  • Architekturbüros: heri&salli Architektur ZT GmbH und Gangoly & Kristiner Architekten ZT GmbH
  • Freiraumplanung: Yewo Landscape GmbH

Das Siegerprojekt bietet Raum zum Wohnen und Arbeiten und zeichnet sich durch seine durchgängige Sockelzone aus, die sich zum Pocket Park hin öffnet. So entsteht ein ruhiger Innenhof, der den Bewohner*innen als Rückzugsort dienen und zum Verweilen einladen soll.

  • Verfahrensform: Geladener Realisierungswettbewerb
  • Architekturbüros: pool Architekten ZT GmbH und FROETSCHER LICHTENWAGNER ARCHITEKTEN
  • Freiraumplanung: rajek barosch landschaftsarchitektur

Besonderheiten des Projekts sind unter anderem ein angemessen proportioniertes, gemischt genutztes Geschäfts- und Wohnhaus mit klarer Nutzungs- und Erschließungstrennung. Die einzelnen Häuser unterschiedlicher Höhe beinhalten auch einen 6-gruppigen Kindergarten.

  • Verfahrensform: Geladener Realisierungswettbewerb
  • Architekturbüros: THALER THALER ARCHITEKTEN Ziviltechniker GmbH und Ernst Niklaus Fausch Partner AG
  • Freiraumplanung: rajek barosch landschaftsarchitektur

Vier Gebäude definieren einen aufgelösten Block mit Vorplätzen zum öffentlichen Raum. Die verbundene „Seelaube“ fasst einen introvertierten, grünen Innenhof.

  • Verfahrensform: Bauträgerwettbewerb
  • Bauträger: Wohnbauvereinigung GFW Gemeinnützige GmbH
  • Architekturbüro: Sne Veselinovic ZT GmbH
  • Landschaftsplanung: idealice landschaftsarchitektur ZT

Gemeinschaftliches Wohnen der Generationen in vielfältigen Haushaltsformen sowie sportive Freizeitangebote – wie etwa ein großes Turnparadies – im Wohnumfeld bilden die Leitidee des Projekts „Nadia & Simone – Wohnen in Bewegung!“.

  • Verfahrensform: Bauträgerwettbewerb
  • Bauträger: Neues Leben reg. Gen.m.b.H. und Schönere Zukunft GmbH
  • Architekturbüros: g.o.y.a. Ziviltechniker GmbH und wup ZT GmbH
  • Landschaftsplanung: DnD Landschaftsplanung ZT GmbH

Das Projekt „Fit für Morgen“ integriert Architektur, differenzierte Nachhaltigkeit, ökologische Verantwortung und ökonomische Effizienz. Es vereint Wohnangebote mit einer Sporthalle, einem Generationencafé und einem Ärztezentrum.

  • Verfahrensform: Verhandlungsverfahren mit vorheriger Bekanntmachung
  • Bauträger: Wipark Wien
  • Architekturbüro: BauConsult mit Gressenbauer Architektur

Das Projekt „Garage im Seecarré“ bietet neben der klassischen Garage für PKW auch Abstellplätze für Fahrräder, White-Label-Paketboxen sowie einen Bewegungs-Impulsraum.

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