Am Nordwest-Ufer des asperner Sees entsteht mit dem Seecarré ein neues, zukunftsweisendes Quartier in der Seestadt. Acht Projekte – sieben Wohnbauten und eine Quartiersgarage – sind aus Architektur- und Bauträgerwettbewerben sowie einer Ausschreibung hervorgegangen. Nun stehen die Sieger fest – und mit ihnen konkrete Entwürfe für ein leistbares und nachhaltiges Wohnquartier.
„Der Fokus bei der Entwicklung des Seecarrés liegt klar auf einer klimagerechten, zukunftsorientierten Stadtplanung – das spiegelt sich auch deutlich in den Siegerprojekten wider. Diese zeigen eindrucksvoll, wie ressourcenschonender, qualitätsvoller Wohnbau gelingen kann. Ganz wesentlich ist uns als Entwickler der Seestadt auch, dass wir unseren eingeschlagenen Weg der nutzungsgemischten Wohnquartiere konsequent fortsetzen“
Konkret bedeutet das: Der Seestädter Gebäudestandard aspern klimafit kommt im Quartier flächendeckend zum Einsatz, ein Anergienetz sorgt künftig für eine klimafreundliche Energieversorgung und mit der „Grünen Saite“ entsteht ein attraktiver, verkehrsberuhigter Freiraum. Auch die Straßenbahnlinie 25 wird direkt durch das Quartier führen.
Architekturbüros: AllesWirdGutArchitektur ZT GmbH und mia2 ARCHITEKTUR ZT GmbH
Freiraumplanung: 3:0 Landschaftsarchitektur
Das Projekt „Ring und Perle“ ist ein vielfältiges Ensemble aus fünf abwechslungsreichen Gebäuden. Das Projekt umfasst neben Wohneinheiten mit Gemeinschaftsräumen auch einen 6-gruppigen Kindergarten und Gewerbeeinheiten.
Verfahrensform: Geladener Realisierungswettbewerb
Architekturbüros: Königlarch Architekten (PKS) und Freimüller-Söllinger Architekten ZT GmbH
Freiraumplanung: DnD Landschaftsplanung ZT GmbH
Das Projekt „FLOW + FrischLuftOrientiertesWohnen + Arbeiten“ verbindet hohen Wohnkomfort, Effizienz und Klimaresilienz. Vier Baukörper auf einem U-förmigen Sockel sehen sowohl Wohn- als auch Gewerbenutzung vor und bieten zusätzliche Impulsräume für das Grätzl.
Das Siegerprojekt bietet Raum zum Wohnen und Arbeiten und zeichnet sich durch seine durchgängige Sockelzone aus, die sich zum Pocket Park hin öffnet. So entsteht ein ruhiger Innenhof, der den Bewohner*innen als Rückzugsort dienen und zum Verweilen einladen soll.
Verfahrensform: Geladener Realisierungswettbewerb
Architekturbüros: pool Architekten ZT GmbH und FROETSCHER LICHTENWAGNER ARCHITEKTEN
Besonderheiten des Projekts sind unter anderem ein angemessen proportioniertes, gemischt genutztes Geschäfts- und Wohnhaus mit klarer Nutzungs- und Erschließungstrennung. Die einzelnen Häuser unterschiedlicher Höhe beinhalten auch einen 6-gruppigen Kindergarten.
Verfahrensform: Geladener Realisierungswettbewerb
Architekturbüros: THALER THALER ARCHITEKTEN Ziviltechniker GmbH und Ernst Niklaus Fausch Partner AG
Vier Gebäude definieren einen aufgelösten Block mit Vorplätzen zum öffentlichen Raum. Die verbundene „Seelaube“ fasst einen introvertierten, grünen Innenhof.
Gemeinschaftliches Wohnen der Generationen in vielfältigen Haushaltsformen sowie sportive Freizeitangebote – wie etwa ein großes Turnparadies – im Wohnumfeld bilden die Leitidee des Projekts „Nadia & Simone – Wohnen in Bewegung!“.
Verfahrensform: Bauträgerwettbewerb
Bauträger: Neues Leben reg. Gen.m.b.H. und Schönere Zukunft GmbH
Architekturbüros: g.o.y.a. Ziviltechniker GmbH und wup ZT GmbH
Das Projekt „Fit für Morgen“ integriert Architektur, differenzierte Nachhaltigkeit, ökologische Verantwortung und ökonomische Effizienz. Es vereint Wohnangebote mit einer Sporthalle, einem Generationencafé und einem Ärztezentrum.
Verfahrensform: Verhandlungsverfahren mit vorheriger Bekanntmachung
Bauträger: Wipark Wien
Architekturbüro: BauConsult mit Gressenbauer Architektur
Das Projekt „Garage im Seecarré“ bietet neben der klassischen Garage für PKW auch Abstellplätze für Fahrräder, White-Label-Paketboxen sowie einen Bewegungs-Impulsraum.
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