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Plansinn

Veröffentlicht am 02.09.2011

Stadtentwicklung | Innovation

ex.alp: modern not müsli

Sorcha Edwards, von CECODHAS Housing Europe in Brüssel, spricht über die Perspektiven für leistbaren und nachhaltigen Wohnbau. Nur um einige Zahlen zu nen...
ex.alp: modern not müsli
Sorcha Edwards, von CECODHAS Housing Europe in Brüssel, spricht über die Perspektiven für leistbaren und nachhaltigen Wohnbau. Nur um einige Zahlen zu nennen: um den Kriterien von nachhaltigem Wohnbau zu entsprechen müssen in der gesamten Europäischen Union 200 Millionen Sozialwohnungsbauten renoviert werden. Zum Thema Nachhaltigkeit im Wohnbau sieht Edwards einen Schlüsselfaktor im Teilen einer klaren Vision, die von allen Gewerken gemeinsam getragen werden muss, und einem guten Baumeister, der all das lenkt und leitet. Ein weiterer Punkt sei community engagement, wozu es unbedingt einen community outreach officer braucht, dem die Menschen wirklich vertrauen können. Beispielsweise sei nicht davon auszugehen, dass alle verstehen wie ein Solarpanel funktioniert und dass es auch bei bewölktem Himmel arbeitet. Als vorbildhaft nennt Edwards das Projekt BewareE, das auf die Reduktion des Energieverbrauchs durch Verhaltensänderung abzielt. Es setzt auf ein hohes Maß an Information, auf die Beteiligung der BewohnerInnen und schafft Anreize durch Wettbewerbe – insgesamt gehe es um positive Wege zum Engagement. Eine anderer Reiz für die Belebung der Gemeinschaft wären Zentren für gemeinschaftliches Gärtnern und ähnliche Services, wo man seine eigenen Kompetenzen weiter entwickeln kann. Wir müssen von den Talenten der jungen Menschen und MigrantInnen ausgehen und nicht Jobs für sie suchen. Ein interessantes Projekt sei Carbon Makeover in England, wo durch gemeinsame Umweltaktivitäten ein sehr positiver Einfluss auf die sozialen Strukturen innerhalb von Gemeinschaften genommen werden konnte. Natürlich sind auch Technologien wie Informations- und Kommunikationstechnologien (IKT) oder der Einsatz von Smart Meters unbedingte Notwendigkeit für das Lernen über den Energieverbrauch und mögliche Sparpotentiale im eigenen Haushalt. Eine große Gefahr für die Grüne Revolution sieht Edwards allerdings in der Lobby der Privatfirmen und -interessen. Gerade darum sind Beratungsleistungen für die BewohnerInnen so wichtig. „This neutrality, this trustworthyness, I dont know where they can get it“, so Edwards. Wir bräuchten lokale Drop-In Centers, wo es Beratung über green jobs gibt, wie man seine Produktkonsumation reduzieren kann oder auch Information über familienrelevante Themen zu bekommen sind. „Wir brauchen was Modernes unterstützt durch IKT – Grün ist nicht altmodisch oder Musli wie man im Deutschen sagt“.    
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Das neue Stadtteilmanagement stellt sich vor

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