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Plansinn

Veröffentlicht am 02.09.2011

Stadtentwicklung | Innovation | Urban Lab

ex.alp: erfolgreich gescheitert – ein Live-Experiment zu Gemeinnutzen

Alle reden vom "besseren" Wirtschaften. Dieses soll einerseits wettbewerbsorientiert, effizient und für den einzelnen profitabel sein, andererseits aber auc...
ex.alp: erfolgreich gescheitert – ein Live-Experiment zu Gemeinnutzen
Alle reden vom "besseren" Wirtschaften. Dieses soll einerseits wettbewerbsorientiert, effizient und für den einzelnen profitabel sein, andererseits aber auch das Wohl der Gemeinschaft im Auge haben. Aber wie verhalten sich Menschen wirklich, wenn es darauf ankommt? Lässt sich kooperatives Verhalten fördern? Im Rahmen eines gemeinsamen Experiments erlebten die TeilnehmerInnen das Spannungsfeld zwischen Profitmaximierung und nachhaltigem Wirtschaften, aber auch die Kraft des Handelns. Ausgehend von einem Euro Spielkapital, das die 122 TeilnehmerInnen zu Beginn erhielten, stellte sich für jede/n die Frage: egoistisch handeln, mit der Aussicht auf Gewinn, oder das Gemeinwohl unterstützen. Die Spielregel dazu: der Euro kann anonym in einen Gemeinschaftstopf eingezahlt werden, die Summe wird verdoppelt und zu gleichen Teilen an alle wieder ausgezahlt. Unabhängig davon, ob sie eingezahlt haben oder nicht. Das bedeutet, dass wenn theoretisch alle einzahlen, der Gemeinschafts- und der individuelle Gewinn maximiert wären. Trotzdem gibt es immer EgoistInnen, die auf einen höheren individuellen Nutzen setzen. Dieser Ein- und Auszahlungsprozess wiederholte sich vier Mal. Dazwischen wurde die Stimmung abgefragt und einem Stimmungsbarometer festgehalten. Vor jeder Runde war ein Board von ExpertInnen – beraten von einem Weisenrat – aufgefordert, Interventionen zu setzen, um das Verhalten bei der nächsten Runde in Richtung Optimierung des Gemeinwohls zu setzen. Dabei waren Christian Felber, Experte für Gemeinwohlökonomie, Harald Katzmeier, Netzwerkforscher und Neurobiologe Claus Lamm durchaus kreativ: Drohungen mit mehr Bürokratie, Aufhebung der Anonymität, soziale Kontrolle, Nominierung von Kontrollorganen aus der Bevölkerung, Aufnahme einer weiblichen Expertin in den ExpertInnenrat, all das konnte aber nicht verhindern, dass ein gewisser Anteil von EgoistInnen vor allem an sich selbst dachten. Und das obwohl in diesem Setting der Druck zum „sozial erwünschen Verhalten“ durchaus spürbar war. Aufgrund eines früheren Logistikfehlers bei der Bemessung Auszahlung ist zwar die Simulation als solche gescheitert, für die Auseinandersetzung mit der Frage, was gemeinwohlorientiertes Verhalten befördern könnte, jedoch eine gute Anregung, weniger im Sinne rationaler Erkenntnisse als viel eher emotionaler Erfahrungen.
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Skyline der Seestadt Aspern in Wien bei Nacht mit beleuchteten Wohngebäuden und Spiegelung im Wasser.
© Luiza Puiu
Stadtentwicklung | Innovation | Urban Lab

Wenn Forschung ins Stromnetz fließt: Neue Trafostationen in der Seestadt

Zwei der modernsten Trafostationen im gesamten Netzgebiet der Wiener Netze sind hier in Betrieb. Das Besondere daran: In ihre Entwicklung sind direkt Ergebnisse aus der Aspern Smart City Research (ASCR) eingeflossen, jenem europaweit einzigartigen Energieforschungsprojekt, das seit 2013 in der Seestadt beheimatet ist.

Baustellen-Update Seestadt 2026
Baustelleninfos | Stadtentwicklung | leben

Baustellen-Update Seestadt 2026

Es wird ordentlich gebaut in der Seestadt. Im Quartier Seecarré werden Wasserleitungen verlegt. An den Seeterrassen starten Bauvorbereitungen, auch am und um den Nelson-Mandela-Platz wird weitergearbeitet. Im Süden wächst der Rohbau der Zentralberufsschule in die Höhe, während die Takeda-Baustelle schon in die Zielgerade eingebogen ist. Hier finden Sie einen aktuellen Überblick.

Gruppenbild des neuen Stadtteilmanagement-Teams
© Livia Heinl
Stadtentwicklung | leben | Nachbarschaft

Das neue Stadtteilmanagement stellt sich vor

Im Jänner 2026 ist ein neues Team in das Stadtteilmanagement-Büro eingezogen und mitten in der Seestadt angekommen.

Zwei junge Männer stehen lächelnd in einem modernen, hellen Restaurant und halten Take-away-Bowls in den Händen. Im Hintergrund ist eine lange Theke mit frischen Zutaten sowie Gäste, die an Tischen sitzen.
© Luiza Puiu
leben | Stadtentwicklung | Gastronomie

Kulinarisches Angebot in aspern Seestadt wächst weiter

Mit Kenny’s, Vegan Kiss und Ciao Ragazzi erweitern ganz unterschiedliche Konzepte die gastronomische Vielfalt im Stadtteil

Nachhaltiges Bauen: ÖGNB-Dialog und Auszeichnungen in der Seestadt
© Alfred Arzt
Stadtentwicklung | Nachhaltigkeit

Nachhaltiges Bauen: ÖGNB-Dialog und Auszeichnungen in der Seestadt

Wie wird nachhaltiger Neubau zum Treiber für Klimaschutz und Innovation? Diese Frage stand im Zentrum einer Fach- und Auszeichnungsveranstaltung der ÖGNB in der Seestadt.

Aus der Vogelperspektive einen Teil des Stadtgebiets Seestadt sowie den See mit einer Einzeichnung wo die die Befahrung der Straße umgeleitet wird
© Wien 3420
Stadtentwicklung | Baustelleninfos

Umleitung Berta-Zahourek-Weg

Diese Woche werden die Bauarbeiten zur Herstellung vom Berta-Zahourek-Weg starten.

Gezeichnetes Bild mit einem Gebäude im Hintergrund, im Vordergrund ein Mann der sein E-Auto an eine Ladesäule ansteckt
© Claudia Kozak
Stadtentwicklung | Nachhaltigkeit

aspern klimafit 2.0 – Der Gebäudestandard für die Zukunft

aspern klimafit 2.0 setzt neue Maßstäbe für nachhaltiges Bauen. Mit sieben klar definierten Kriterien – von Energieeffizienz bis Zirkularität – zeigt die Seestadt, wie klimafitte Gebäude schon heute Realität werden.

Elinor-Ostrom-Park: Parkfläche mit Bäumen, im Hintergrund eine Frau mit Kinderwagen und eine Hausanlage
© Luiza Puiu
Stadtentwicklung | Nachhaltigkeit | öffentlicher Raum

Die Seestadt als Pionierin der Schwammstadt

Die Seestadt setzt auf das Schwammstadt-Prinzip: Entlang der Straßen und Wege im Norden des Stadtteils fangen unterirdische Speicher Regenwasser auf. Das reduziert bei Starkregen Überflutungen, versorgt Bäume mit Wasser und schafft so ein angenehmes Mikroklima – ein nachhaltiger Beitrag zu einem lebenswerten Stadtteil. Regengärten in den Parks sorgen zusätzlich dafür, dass kostbares Regenwasser versickert, statt im Kanal zu verschwinden.

Der See im Vordergrund im Hintergrund vier Gebäude, zwei Hochhäuser, zwei niedrige, davor viele Bäume
© Roman Flenreisz
Stadtentwicklung | Success Stories

PIER05 – Arbeiten, Wohnen und Genießen am Wasser

Im Herzen der Seestadt entwickelt STC mit dem Projekt PIER05 ein modernes, gemischt genutztes Bauensemble direkt am See. Auf einer Grundstücksfläche von 4.090 m² entstehen vier Baukörper: FARO, ANCORA, NAVIS und PORTA. Mit seinen beiden Türmen wird das Projekt zu einem weithin sichtbaren Landmark.

Garten mit Blumen, im Hintergrund verschiedenfärbige Hochhäuser.
© Luiza Puiu
Stadtentwicklung | leben | unternehmen | wohnen

In den Medien: Die Seestadt als internationales Vorbild klimafitter Stadtentwicklung

Ob Kreislaufwirtschaft auf der Baustelle, CO₂-neutrale Energieversorgung oder leistbarer Wohnraum: Die Seestadt hat schon etliche erfolgreiche Strategien zur klimafitten Stadtentwicklung!