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alexberger

Veröffentlicht am 30.08.2012

Stadtentwicklung | Innovation | Urban Lab

ex.alp: Wirtschaftsstandort Österreich

Platz 1: Singapur
Platz 2: Norwegen
Platz 3: USA
Das sind der Reihe nach die Länder mit dem höchsten BIP pro Kopf. Wird Österreich in dieser Statistik ...
Platz 1: Singapur Platz 2: Norwegen Platz 3: USA Das sind der Reihe nach die Länder mit dem höchsten BIP pro Kopf. Wird Österreich in dieser Statistik den 8. Rang halten können? Und wird es möglich sein, als Wirtschaftsstandort Österreich auch in Zukunft attraktiv zu sein? Nein, Österreich wird - zumindest wenns nach einer Prognose geht - bis 2030 in der BIP pro Kopf-Statistik auf den 10. Platz zurückfallen. Das hat aber hauptsächlich damit zu tun, dass heutige Schwellenländer wie Saudi Arabien, Korea oder Taiwan bis dahin einiges an Wirtschaftswachstum erfahren werden. Dirk Stermann dazu: "Ich lebe in Österreich, weil es mir hier gefällt. Das wird sich auch in Zukunft nicht ändern, ich will nicht, dass meine Frau in Zukunft eine Burka trägt oder ich den ganzen Tag arbeiten muss." Das wirft einige fragen auf. Was hat Österreich mit Saudi Arabien und Korea zu tun? Wieso will Dirk Stermann in Österreich bleiben? Und wieso ist er am Podium, wenn es um den Wirtschaftsstandort Österreich geht? Mehr als 50% des Budgets werden für Pensionen, Zinsen und ÖBB ausgegeben, eine Dienstleistungsgesellschaft, zu der wir uns momentan entwickeln, hat doch nicht so viele Vorteile wie gedacht und in Europa fehlt es an Produktion und Industrie. Darüber waren sich alle einig. Wie man aber das erklärte Ziel, Menschen mit Fachkenntnisse in die Betriebe zu bekommen, erreichen könnte, wurde unterschiedlich argumentiert. So sei in den USA in der Branche ein sehr offener Umgang untereinander zum Beispiel normal, durch neue Formen der Zusammenarbeit entsteht Innovation. In diesem Zusammenhang muss auch die (Aus-)Bildung genannt werden. Das heutige Bildungssystem produziere zu viele durchschnittliche Schüler, lautete der Tenor, es werden zu wenig die einzelnen Talente gefördert. Auch die mangelnde Internationalität Wiens ist ein Problem, das den Technikermangel in Österreich verstärkt. Die weitere Debatte drehte sich im Prinzip um Bildung und wie die Unternehmen jungen Menschen bei der Ausbildung helfen können, neue Formen der Konkurrenz, die fehlende Unterstützung durch die Politik, dass man "fertig Ausgebildete" Lehrlinge oder Absolventen kaum mehr findet, was wiederum den kleinen Unternehmen, die es sich nicht leisten können, groß in die Bildung zu investieren, schadet und dass die Vielfalt an Anstellungsmethoden besser genutzt werden sollte (alte/junge Arbeitnehmer, Voll-/Teilzeit). Für auflockernde Unterhaltung sorge neben Dirk Stermann auch eine Ente, die immer zu den wichtigen Themen laut zu quaken begann. Stermanns Rolle, um die Eingangs gestellte Frag zu beantworten, kann in dieser Debatte höchstens als  unterhaltsames und belebendes Element gesehen werden.
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