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Plansinn

Veröffentlicht am 01.09.2011

Stadtentwicklung | Innovation | Urban Lab

ex.alp: technology versus soft facts

Bei der abendlichen Plenardiskussion zur „Stadt der Zukunft“ ist man sich nicht einig, ob es die Technologien sind, die unsere Welt „retten“ werden ?...
ex.alp: technology versus soft facts
Bei der abendlichen Plenardiskussion zur „Stadt der Zukunft“ ist man sich nicht einig, ob es die Technologien sind, die unsere Welt „retten“ werden  oder ob es nicht viel eher das menschliche Maß und die soft facts sind. Wolf D. Prix und Carlo Ratti sind zumindest am Podium sehr gegensätzlicher Meinung. Während Prix sich zur Erkundung von städtischem Wachstum mit Gehirnforschern zusammengetan hat, untersucht Ratti, der bereits in den TED-Talks aufgetreten ist, menschliche Ströme mittels Aufzeichnung ihrer Mobiltelefonaktivitäten. So konnte er bei einem Fussball Match in Rom im Jahr 2006 ein genaues Bild zeichnen zu welchem Zeitpunkt und an welchen Orten sich die Menschenmassen konzentrierten. „Solche Real Time Analysen von FussgängerInnen- und Verkehrsströmen sollen uns mehr Gefühl für eine bessere Welt verleihen“, so Ratti. Das ist erklärtes Ziel des SENSable City Laboratory am MIT in Cambridge, wo Carlo Ratti forscht und lehrt, Technologie versteht er als das Interface zwischen Mensch und Natur. In einem anderen Projekt untersuchte das SENSable City Lab Team wie sich 3000 Müllobjekte von Seattle über die ganze Welt verbreitet haben oder auch mit welchen Personen die BewohnerInnen einer Region vernetzt sind. Das wirft ein neues Licht auf die Grenzen von Regionen. Momentan arbeitet Carlo Ratti für die Stadt Kopenhagen, dessen BürgerInnen 50% der Tagesfahrten am Bike zurücklegen, an der Kreation des Copenhagen Wheel, einem smart electric hybrid. Die aufgebrachte Energie wird gespeichert und über diverse Applikationen können real time Rückmeldung über Iphone abgerufen werden wie aktueller Kalorienverbrauch, Straßenverhältnisse, Verkehrsstaus oder Luftverschmutzung. Ein weiteres Plus ist, dass man green miles sammeln kann. Das Produkt wird als „elegant, responsive, smart“ bezeichnet und reiht sich ein in die Diskussion um Design in der aktuellen MOMA-Ausstellung: „Talk to Me explores this new terrain, featuring a variety of designs that enhance communicative possibilities and embody a new balance between technology and people, bringing technological breakthroughs up or down to a comfortable, understandable human scale. Designers are using the whole world to communicate, transforming it into a live stage for an information parkour and enriching our lives with emotion, motion, direction, depth, and freedom“ (MOMA Website, Ausstellung noch bis 7. Sept. 2011).
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Porträtfoto von Stadträtin Elke Hanel-Torsch; Bezirksrätin Gabriele Plank; Otto Eckl, Abteilungsleiter Technische Stadterneuerung; Wien 3420-Vorstand Robert Grüneis und STM-Leitung Ina Hahn mit einem Teil des neuen Teams.
© Stadt Wien/Martin Votava
leben | Stadtentwicklung | Nachbarschaft

Neues Team für das Stadtteilmanagement in aspern Seestadt

Seit Jänner 2026 berät, vernetzt und begleitet ein neues Team die Nachbarschaft in einem der größten Stadtentwicklungsprojekte Europas. Ob Alltagsfrage oder Wunsch nach Vernetzung: Das Büro am Hannah-Arendt-Platz steht für alle Anliegen offen.

Sieben Personen mit goldenen Spaten beim symbolischen Spatenstich für das Bauprojekt LILY am See.
© Ludwig Schedl
Stadtentwicklung | Baustelleninfos

Spatenstich für LIL-Y am See: Die Waterfront nimmt Gestalt an

Mit dem Spatenstich für LIL-Y am See beginnt erstmals die bauliche Entwicklung direkt am Ufer der Seestadt. Damit wird ein zentraler Teil der Stadtidee umgesetzt: das Leben am Wasser.

Skyline der Seestadt Aspern in Wien bei Nacht mit beleuchteten Wohngebäuden und Spiegelung im Wasser.
© Luiza Puiu
Stadtentwicklung | Innovation | Urban Lab

Wenn Forschung ins Stromnetz fließt: Neue Trafostationen in der Seestadt

Zwei der modernsten Trafostationen im gesamten Netzgebiet der Wiener Netze sind hier in Betrieb. Das Besondere daran: In ihre Entwicklung sind direkt Ergebnisse aus der Aspern Smart City Research (ASCR) eingeflossen, jenem europaweit einzigartigen Energieforschungsprojekt, das seit 2013 in der Seestadt beheimatet ist.

Baustellen-Update Seestadt 2026
Baustelleninfos | Stadtentwicklung | leben

Baustellen-Update Seestadt 2026

Es wird ordentlich gebaut in der Seestadt. Im Quartier Seecarré werden Wasserleitungen verlegt. An den Seeterrassen starten Bauvorbereitungen, auch am und um den Nelson-Mandela-Platz wird weitergearbeitet. Im Süden wächst der Rohbau der Zentralberufsschule in die Höhe, während die Takeda-Baustelle schon in die Zielgerade eingebogen ist. Hier finden Sie einen aktuellen Überblick.

Gruppenbild des neuen Stadtteilmanagement-Teams
© Livia Heinl
Stadtentwicklung | leben | Nachbarschaft

Das neue Stadtteilmanagement stellt sich vor

Im Jänner 2026 ist ein neues Team in das Stadtteilmanagement-Büro eingezogen und mitten in der Seestadt angekommen.

Zwei junge Männer stehen lächelnd in einem modernen, hellen Restaurant und halten Take-away-Bowls in den Händen. Im Hintergrund ist eine lange Theke mit frischen Zutaten sowie Gäste, die an Tischen sitzen.
© Luiza Puiu
leben | Stadtentwicklung | Gastronomie

Kulinarisches Angebot in aspern Seestadt wächst weiter

Mit Kenny’s, Vegan Kiss und Ciao Ragazzi erweitern ganz unterschiedliche Konzepte die gastronomische Vielfalt im Stadtteil

Nachhaltiges Bauen: ÖGNB-Dialog und Auszeichnungen in der Seestadt
© Alfred Arzt
Stadtentwicklung | Nachhaltigkeit

Nachhaltiges Bauen: ÖGNB-Dialog und Auszeichnungen in der Seestadt

Wie wird nachhaltiger Neubau zum Treiber für Klimaschutz und Innovation? Diese Frage stand im Zentrum einer Fach- und Auszeichnungsveranstaltung der ÖGNB in der Seestadt.

Aus der Vogelperspektive einen Teil des Stadtgebiets Seestadt sowie den See mit einer Einzeichnung wo die die Befahrung der Straße umgeleitet wird
© Wien 3420
Stadtentwicklung | Baustelleninfos

Umleitung Berta-Zahourek-Weg

Diese Woche werden die Bauarbeiten zur Herstellung vom Berta-Zahourek-Weg starten.

Gezeichnetes Bild mit einem Gebäude im Hintergrund, im Vordergrund ein Mann der sein E-Auto an eine Ladesäule ansteckt
© Claudia Kozak
Stadtentwicklung | Nachhaltigkeit

aspern klimafit 2.0 – Der Gebäudestandard für die Zukunft

aspern klimafit 2.0 setzt neue Maßstäbe für nachhaltiges Bauen. Mit sieben klar definierten Kriterien – von Energieeffizienz bis Zirkularität – zeigt die Seestadt, wie klimafitte Gebäude schon heute Realität werden.

Elinor-Ostrom-Park: Parkfläche mit Bäumen, im Hintergrund eine Frau mit Kinderwagen und eine Hausanlage
© Luiza Puiu
Stadtentwicklung | Nachhaltigkeit | öffentlicher Raum

Die Seestadt als Pionierin der Schwammstadt

Die Seestadt setzt auf das Schwammstadt-Prinzip: Entlang der Straßen und Wege im Norden des Stadtteils fangen unterirdische Speicher Regenwasser auf. Das reduziert bei Starkregen Überflutungen, versorgt Bäume mit Wasser und schafft so ein angenehmes Mikroklima – ein nachhaltiger Beitrag zu einem lebenswerten Stadtteil. Regengärten in den Parks sorgen zusätzlich dafür, dass kostbares Regenwasser versickert, statt im Kanal zu verschwinden.