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alexberger

Veröffentlicht am 18.08.2012

Stadtentwicklung | Innovation

ex.alp: "Schools Change slower than Churches"

Welche Bildung braucht die Jugend? Dieser Frage geht das Seminar mit der Nummer 11 hier in Alpbach nach. Heiner Barz, Professor für Bildungsforschung und Bi...
Welche Bildung braucht die Jugend? Dieser Frage geht das Seminar mit der Nummer 11 hier in Alpbach nach. Heiner Barz, Professor für Bildungsforschung und Bildungsmanagement, Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf, Ulrich Erhard, Systemischer Organisationsberater, denkmodell GmbH, Berlin und Gerhard Deny, Selbständiger Lehrer für Deutsch, Lehrerkooperative, Frankfurt am Main diskutieren Bildung. Wie hat sich das europäische Bildungsideal entwickelt? Welche Rückschlüsse kann man aus der Geschichte der Bildung auf die Gegenwart schließen? Die zweite Einheit des Seminars ist ganz der Entwicklung der Bildung in Europa gewidmet. Der Bildungsbegriff soll dabei zunächst entrümpelt und abgestaubt, dann geöffnet und schließlich verteidigt werden. Zusammenfassend gesagt: Es war kompliziert und anstrengend, den Seminarleitern auf ihrer Wissensreise zu folgen. Ein Auszug: Bildung wurde zuerst bei Platons Höhlengleichnis erwähnt. Dieses stellt das Urgleichnis aller europäischen Bildungsvorstellungen dar. Gerhard Deny: "Bildung ist nach Plato etwas, was die Menschen nicht wollen." In der mittelalterlichen Mystik wurde die Bildung wie das frei werden von falschen Bildern gesehen. Das Ziel der Menschen in dieser von Religionen dominierten Zeit war das hineinverwandeln in Christus. Später, zur Zeit des Neuhumanismus wurde die Allgemeinbildung als Verwirklichung des Ideals der Menschen gesehen. Ziel war die Emporbildung des Einzelnen zum Weltbürger. Die Philosophie sollte dabei eine Wissenschaft der Wissenschaften auf einer höheren Ebene sein, um der allmählichen Zersplitterung der Einzelwissenschaften entgegenwirken zu können. Heute erleben wir nach Revolutionen vom rechten und linken politischen Rand ein Aufleben der Subjektivität. Das christliche Weltbild hat an Kraft verloren und die Individuen streben nach Selbstverwirklichung. Diesem sehr theoretischen Vortrag über Bildung folgte eine interessante Diskussion über einen schulkritischen Zeitungsartikel. Wir aspern Seestadt Nachwuchsforscher konnten dabei mit Lehrern, Direktoren, verschiedenen Studenten und Philosophen von Gleich zu Gleich reden und unsere unterschiedlichen Erfahrungen aus dem Bildungssystem teilen. Das zum Beispiel ist ein Teil vom "Spirit of Alpbach", den wir morgen bei der Sonnenaufgangs-Wanderung auf den knap 1900m hohen Gratlspitz noch näher kennen lernen möchten.
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Porträtfoto von Stadträtin Elke Hanel-Torsch; Bezirksrätin Gabriele Plank; Otto Eckl, Abteilungsleiter Technische Stadterneuerung; Wien 3420-Vorstand Robert Grüneis und STM-Leitung Ina Hahn mit einem Teil des neuen Teams.
© Stadt Wien/Martin Votava
leben | Stadtentwicklung | Nachbarschaft

Neues Team für das Stadtteilmanagement in aspern Seestadt

Seit Jänner 2026 berät, vernetzt und begleitet ein neues Team die Nachbarschaft in einem der größten Stadtentwicklungsprojekte Europas. Ob Alltagsfrage oder Wunsch nach Vernetzung: Das Büro am Hannah-Arendt-Platz steht für alle Anliegen offen.

Sieben Personen mit goldenen Spaten beim symbolischen Spatenstich für das Bauprojekt LILY am See.
© Ludwig Schedl
Stadtentwicklung | Baustelleninfos

Spatenstich für LIL-Y am See: Die Waterfront nimmt Gestalt an

Mit dem Spatenstich für LIL-Y am See beginnt erstmals die bauliche Entwicklung direkt am Ufer der Seestadt. Damit wird ein zentraler Teil der Stadtidee umgesetzt: das Leben am Wasser.

Skyline der Seestadt Aspern in Wien bei Nacht mit beleuchteten Wohngebäuden und Spiegelung im Wasser.
© Luiza Puiu
Stadtentwicklung | Innovation

Wenn Forschung ins Stromnetz fließt: Neue Trafostationen in der Seestadt

Zwei der modernsten Trafostationen im gesamten Netzgebiet der Wiener Netze sind hier in Betrieb. Das Besondere daran: In ihre Entwicklung sind direkt Ergebnisse aus der Aspern Smart City Research (ASCR) eingeflossen, jenem europaweit einzigartigen Energieforschungsprojekt, das seit 2013 in der Seestadt beheimatet ist.

Baustellen-Update Seestadt 2026
Baustelleninfos | Stadtentwicklung | leben

Baustellen-Update Seestadt 2026

Es wird ordentlich gebaut in der Seestadt. Im Quartier Seecarré werden Wasserleitungen verlegt. An den Seeterrassen starten Bauvorbereitungen, auch am und um den Nelson-Mandela-Platz wird weitergearbeitet. Im Süden wächst der Rohbau der Zentralberufsschule in die Höhe, während die Takeda-Baustelle schon in die Zielgerade eingebogen ist. Hier finden Sie einen aktuellen Überblick.

Gruppenbild des neuen Stadtteilmanagement-Teams
© Livia Heinl
Stadtentwicklung | leben | Nachbarschaft

Das neue Stadtteilmanagement stellt sich vor

Im Jänner 2026 ist ein neues Team in das Stadtteilmanagement-Büro eingezogen und mitten in der Seestadt angekommen.

Zwei junge Männer stehen lächelnd in einem modernen, hellen Restaurant und halten Take-away-Bowls in den Händen. Im Hintergrund ist eine lange Theke mit frischen Zutaten sowie Gäste, die an Tischen sitzen.
© Luiza Puiu
leben | Stadtentwicklung | Gastronomie

Kulinarisches Angebot in aspern Seestadt wächst weiter

Mit Kenny’s, Vegan Kiss und Ciao Ragazzi erweitern ganz unterschiedliche Konzepte die gastronomische Vielfalt im Stadtteil

Nachhaltiges Bauen: ÖGNB-Dialog und Auszeichnungen in der Seestadt
© Alfred Arzt
Stadtentwicklung | Nachhaltigkeit

Nachhaltiges Bauen: ÖGNB-Dialog und Auszeichnungen in der Seestadt

Wie wird nachhaltiger Neubau zum Treiber für Klimaschutz und Innovation? Diese Frage stand im Zentrum einer Fach- und Auszeichnungsveranstaltung der ÖGNB in der Seestadt.

Aus der Vogelperspektive einen Teil des Stadtgebiets Seestadt sowie den See mit einer Einzeichnung wo die die Befahrung der Straße umgeleitet wird
© Wien 3420
Stadtentwicklung | Baustelleninfos

Umleitung Berta-Zahourek-Weg

Diese Woche werden die Bauarbeiten zur Herstellung vom Berta-Zahourek-Weg starten.

Gezeichnetes Bild mit einem Gebäude im Hintergrund, im Vordergrund ein Mann der sein E-Auto an eine Ladesäule ansteckt
© Claudia Kozak
Stadtentwicklung | Nachhaltigkeit

aspern klimafit 2.0 – Der Gebäudestandard für die Zukunft

aspern klimafit 2.0 setzt neue Maßstäbe für nachhaltiges Bauen. Mit sieben klar definierten Kriterien – von Energieeffizienz bis Zirkularität – zeigt die Seestadt, wie klimafitte Gebäude schon heute Realität werden.

Elinor-Ostrom-Park: Parkfläche mit Bäumen, im Hintergrund eine Frau mit Kinderwagen und eine Hausanlage
© Luiza Puiu
Stadtentwicklung | Nachhaltigkeit | öffentlicher Raum

Die Seestadt als Pionierin der Schwammstadt

Die Seestadt setzt auf das Schwammstadt-Prinzip: Entlang der Straßen und Wege im Norden des Stadtteils fangen unterirdische Speicher Regenwasser auf. Das reduziert bei Starkregen Überflutungen, versorgt Bäume mit Wasser und schafft so ein angenehmes Mikroklima – ein nachhaltiger Beitrag zu einem lebenswerten Stadtteil. Regengärten in den Parks sorgen zusätzlich dafür, dass kostbares Regenwasser versickert, statt im Kanal zu verschwinden.