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Plansinn

Veröffentlicht am 03.09.2011

Stadtentwicklung | Innovation | Urban Lab

ex.alp: Griffen Green

Im Alpbacher Böglerhof stellt die Firma Griffner ihr neues Buch und Konzept Griffen Green vor. Nebst kulinarischer Verpflegung gibt’s Eindrücke aus dem K...
ex.alp: Griffen Green
Im Alpbacher Böglerhof stellt die Firma Griffner ihr neues Buch und Konzept Griffen Green vor. Nebst kulinarischer Verpflegung gibt’s Eindrücke aus dem Kinofilm „Die 4. Revolution – EnergyAutonomy“. Die Produzentin Irja Martens ist anwesend und diskutiert mit Thomas Lenzinger (CEO GriffnerHaus AG) und Michael Pech (ÖSW Vorstand) darüber, was in Zukunft möglich und unmöglich sein wird in Sachen Energie(autarkie). Anlass gibt Griffen Green, das erste geförderte Wohnbauprojekt in ökologischer Holzbauweise. Energieautarkie ist möglich lautet der einheitliche Tenor. Auf einem 3200 m2 großen Grundstück in Kärnten wurden zwei Sozialwohnbauten mit insgesamt 18 Wohnungen errichtet und gerade eröffnet. „Hinsichtlich Energieeffizienz und Nachhaltigkeit erfüllt das Projekt die Anforderungen der künftigen EU-Gebäuderichtlinie“, so Thomas Lenzinger. Für ex.alp geht er noch mehr ins Detail. Seine Firma möchte 2020 zum europäischen Marktführer in punkto Zero Energy Buildings werden. Die Holzbauweise im Einfamilienhausbau ist gut etabliert. Prinzipiell sei auch der Bau von 10 Geschossen auf diese Weise möglich, aber vor allem in der weit verbreiteten Gebäudeklasse 4-5 sollte man einen spannenden Marktanteil erreichen. Und Griffner möchte in den nächsten Jahren viel stärker im mehrgeschossigen Gebäude aktiv sein; Wohn- und Bürobauten, Kindergärten und Schulen könnten so errichtet werden. Bei einem Anteil von 25% dieser Bauweise im Wohnbau hätten wir die Klimaschutzziele bereits erreicht, so Thomas Lenzinger. Für aspern Die Seestadt Wiens freut er sich, denn „offensichtlich herrscht der politischer Wille, einen echten Wettbewerb der Materialien zu machen und den Holzbau salonfähig zu machen“. Für den Geschäftsführer des Kärntner Siedlungswerkes Klaus Wutte ist das Projekt ein Musterbeispiel dafür, wie die Ziele der neuen Kärntner Wohnbauförderung in der Praxis umgesetzt werden können: Reduktion des Heizbedarfs, Nutzung alternativer Energieträger und Verwendung ökologischer Bau- und Dämmmaterialien. Die Wandkonstruktionen sind 100% erneuerbar aus Holz, Zellulose und Kork, wobei letzterer noch importiert werden muss. Bei den Dämmungen zwischen Keller und Baukörper und für Flachdächer sind heute allerdings noch Kompromisse nötig. Daher wird aktuell an einem Projekt gemeinsam mit der Holzforschung Austria gearbeitet, um über 3 Jahre verschiedene Dämmmaterialien zu testen. Zum Stichwort „Graue Energie“ wird Lenzinger aufs Neue enthusiastisch. In den allerwenigsten Fällen würde die Bauwirtschaft die Graue Energie bzw. die Lebenszykluskosten, eben jene Kosten, die von Anfang bis Ende der Produktionskette anfallen – inkl. Herstellung, Transport und Abfallentsorgung – berücksichtigen. Das wissen schließlich die wenigsten und von der Bauwirtschaft würde versucht, dies niederzuhalten, so der Griffner Chef. Die verbrauchte Energie beim Brennen eines Ziegels ist so hoch, dass der Ziegelbau nicht salonfähig wäre, würde es mehr Bewusstsein dafür geben. Für die Stadt Wien sieht Thomas Lenzinger eine große Chance sich mit aspern Seestadt international zu positionieren. Der hohen volkswirtschaftlichen Bedeutung des Rohstoffes Holz muss Rechnung getragen werden und gerade die Seestadt sollte ihrem Namen gerecht werden. Statt alter Vorurteile gegenüber Holzbau wäre es viel wichtiger die Entscheidungsträger zu überzeugen, dass es möglich ist, preislich vernünftige und gesunde Gebäude zu bauen. Hier gibt´s den Trailer zu "Die 4. Revolution - EnergyAutonomy"
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Sieben Personen mit goldenen Spaten beim symbolischen Spatenstich für das Bauprojekt LILY am See.
© Ludwig Schedl
Stadtentwicklung | Baustelleninfos

Spatenstich für LIL-Y am See: Die Waterfront nimmt Gestalt an

Mit dem Spatenstich für LIL-Y am See beginnt erstmals die bauliche Entwicklung direkt am Ufer der Seestadt. Damit wird ein zentraler Teil der Stadtidee umgesetzt: das Leben am Wasser.

Skyline der Seestadt Aspern in Wien bei Nacht mit beleuchteten Wohngebäuden und Spiegelung im Wasser.
© Luiza Puiu
Stadtentwicklung | Innovation | Urban Lab

Wenn Forschung ins Stromnetz fließt: Neue Trafostationen in der Seestadt

Zwei der modernsten Trafostationen im gesamten Netzgebiet der Wiener Netze sind hier in Betrieb. Das Besondere daran: In ihre Entwicklung sind direkt Ergebnisse aus der Aspern Smart City Research (ASCR) eingeflossen, jenem europaweit einzigartigen Energieforschungsprojekt, das seit 2013 in der Seestadt beheimatet ist.

Baustellen-Update Seestadt 2026
Baustelleninfos | Stadtentwicklung | leben

Baustellen-Update Seestadt 2026

Es wird ordentlich gebaut in der Seestadt. Im Quartier Seecarré werden Wasserleitungen verlegt. An den Seeterrassen starten Bauvorbereitungen, auch am und um den Nelson-Mandela-Platz wird weitergearbeitet. Im Süden wächst der Rohbau der Zentralberufsschule in die Höhe, während die Takeda-Baustelle schon in die Zielgerade eingebogen ist. Hier finden Sie einen aktuellen Überblick.

Gruppenbild des neuen Stadtteilmanagement-Teams
© Livia Heinl
Stadtentwicklung | leben | Nachbarschaft

Das neue Stadtteilmanagement stellt sich vor

Im Jänner 2026 ist ein neues Team in das Stadtteilmanagement-Büro eingezogen und mitten in der Seestadt angekommen.

Zwei junge Männer stehen lächelnd in einem modernen, hellen Restaurant und halten Take-away-Bowls in den Händen. Im Hintergrund ist eine lange Theke mit frischen Zutaten sowie Gäste, die an Tischen sitzen.
© Luiza Puiu
leben | Stadtentwicklung | Gastronomie

Kulinarisches Angebot in aspern Seestadt wächst weiter

Mit Kenny’s, Vegan Kiss und Ciao Ragazzi erweitern ganz unterschiedliche Konzepte die gastronomische Vielfalt im Stadtteil

Nachhaltiges Bauen: ÖGNB-Dialog und Auszeichnungen in der Seestadt
© Alfred Arzt
Stadtentwicklung | Nachhaltigkeit

Nachhaltiges Bauen: ÖGNB-Dialog und Auszeichnungen in der Seestadt

Wie wird nachhaltiger Neubau zum Treiber für Klimaschutz und Innovation? Diese Frage stand im Zentrum einer Fach- und Auszeichnungsveranstaltung der ÖGNB in der Seestadt.

Aus der Vogelperspektive einen Teil des Stadtgebiets Seestadt sowie den See mit einer Einzeichnung wo die die Befahrung der Straße umgeleitet wird
© Wien 3420
Stadtentwicklung | Baustelleninfos

Umleitung Berta-Zahourek-Weg

Diese Woche werden die Bauarbeiten zur Herstellung vom Berta-Zahourek-Weg starten.

Gezeichnetes Bild mit einem Gebäude im Hintergrund, im Vordergrund ein Mann der sein E-Auto an eine Ladesäule ansteckt
© Claudia Kozak
Stadtentwicklung | Nachhaltigkeit

aspern klimafit 2.0 – Der Gebäudestandard für die Zukunft

aspern klimafit 2.0 setzt neue Maßstäbe für nachhaltiges Bauen. Mit sieben klar definierten Kriterien – von Energieeffizienz bis Zirkularität – zeigt die Seestadt, wie klimafitte Gebäude schon heute Realität werden.

Elinor-Ostrom-Park: Parkfläche mit Bäumen, im Hintergrund eine Frau mit Kinderwagen und eine Hausanlage
© Luiza Puiu
Stadtentwicklung | Nachhaltigkeit | öffentlicher Raum

Die Seestadt als Pionierin der Schwammstadt

Die Seestadt setzt auf das Schwammstadt-Prinzip: Entlang der Straßen und Wege im Norden des Stadtteils fangen unterirdische Speicher Regenwasser auf. Das reduziert bei Starkregen Überflutungen, versorgt Bäume mit Wasser und schafft so ein angenehmes Mikroklima – ein nachhaltiger Beitrag zu einem lebenswerten Stadtteil. Regengärten in den Parks sorgen zusätzlich dafür, dass kostbares Regenwasser versickert, statt im Kanal zu verschwinden.

Der See im Vordergrund im Hintergrund vier Gebäude, zwei Hochhäuser, zwei niedrige, davor viele Bäume
© Roman Flenreisz
Stadtentwicklung | Success Stories

PIER05 – Arbeiten, Wohnen und Genießen am Wasser

Im Herzen der Seestadt entwickelt STC mit dem Projekt PIER05 ein modernes, gemischt genutztes Bauensemble direkt am See. Auf einer Grundstücksfläche von 4.090 m² entstehen vier Baukörper: FARO, ANCORA, NAVIS und PORTA. Mit seinen beiden Türmen wird das Projekt zu einem weithin sichtbaren Landmark.