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Autor*in

AnneH

Veröffentlicht am 19.08.2011

Stadtentwicklung | Innovation | Urban Lab

ex.alp: Expedition – nomen est omen

Am Donnerstag, den 18. August 2011, startete die Expedition von aspern Seestadt zum Forum Alpbach. Pünktlich um 9.52 fuhr der Zug von Wien Hütteldorf ab. W...
ex.alp: Expedition – nomen est omen
Am Donnerstag, den 18. August 2011, startete die Expedition von aspern Seestadt zum Forum Alpbach. Pünktlich um 9.52 fuhr der Zug von Wien Hütteldorf ab. Welch Freude, dass Züge beim Hinausfahren aus der Stadt wieder in Hütteldorf Halt machen. An der Menschenmenge am Bahnsteig ist zu erkennen, dass mehr als ein Einstiegspunkt für Schnellzüge in der Großstadt sehr willkommen sind. An den Bedürfnissen der BewohnerInnen orientierte öffentliche Verkehrsinfrastruktur ist sicherlich auch ein bedeutsames Thema für das Stadtentwicklungsgebiet aspern Die Seestadt Wiens, das in den nächsten 20 Jahren im Nordosten Wiens entstehen wird. Noch am Bahnsteig fallen manch neugierige Blicke auf meine Expeditionstasche... Die Expedition ex.alp zum Forum Alpbach in Tirol hat zum Ziel, Informationen, Tipps und Erfahrungen des renommierten Publikums einzufangen, sodass das Wissen auch für die Planung des neuen Stadtteils verfügbar wird. Per Zug und Postbus ins Bergdorf Trotz der vielen Einsteigenden war im Zug jede Menge Platz und sogar die Klimaanlage funktionierte – zumindest in meinem Waggon. Flott zog die Landschaft vorbei und rasch waren Linz und Salzburg erreicht, dann ging es über Deutschland nach Kufstein und bald kündigte der Zugführer den Bahnhof Wörgl an. Schon beim Aussteigen fällt auf, dass die Mitreisenden weder TirolerInnen noch normale TouristInnen sind - was bestätigt wird, als eine ganze Schar Koffer schleppender, englischsprechender junger Menschen auf den am Bahnhofsvorplatz geparkten Postbus/Forum Alpbach Shuttle zustrebt. Er wird auch mich ein Stück weiter des Weges bringen. Ich vereinbare mit dem sehr freundlichen Chauffeur, dass er mich bereits beim Sportgeschäft aussteigen lässt. Pünktlichst fährt der volle Bus los. Eindeutig falsch gewählt habe ich allerdings den Sitzplatz. Nachmittags, in Richtung Süden fahrend, bei 30°C im Schatten und ohne funktionierende Klimaanlage sollte man möglichst die Reihen direkt hinter dem Chauffeur wählen, sonst wird der wunderbare Ausblick auf idyllische Tiroler Landschaft und hohe Bergspitzen von der Hitze der schräg einfallenden Nachmittagsonne ziemlich beeinträchtigt. Doch allein der Anblick der neben der Straße rauschenden sicher kühlen Bergbäche verminderte den Hitzestau. Radelnd zum Forum Alpbach Im Sportgeschäft wartet bereits ein Mountainbike auf mich, plane ich doch die Strecke vom Bauernhof zum Forum und retour täglich mit dem Fahrrad zurückzulegen . Die überaus freundliche Verkäuferin zeigt sich verwundert, dass ich mir kein E-Bike ausleihen möchte, dies doch würden viele TeilnehmerInnen des Forum tun. Aber ich lehne ab und freue mich darauf in die Pedale zu treten. Wie vereinbart holt mich ein Taxi vom Sportgeschäft ab, flott packt die Taxifahrerin das Radl ins Auto und auf geht’s zum Bauernhof. Zuerst steil hinunter von Alpbach ins Tal und auf der anderen Talseite noch steiler bergauf. Ein Bauernhof nach dem anderen bleibt links oder rechts der Straße liegen... und irgendwann kommen wir doch an – am reichlich mit Blumen geschmückten Hof, der stolz über dem Tale drohnt, von wo der Blick hinunter fällt auf Alpbach. Die junge Bäuerin ist kurz hier, um mich zu begrüßen, eilt allerdings gleich wieder aufs Feld, denn heute ist großer Erntetag. Die Fahrt mit dem Bike ins Tal ist rasch, noch immer sicherlich 27°C. Doch auf der anderen Seite hinauf, ist wirklich zäh. Völlig verschwitzt treffe ich schließlich beim Forum ein, gerade rechtzeitig für den Eröffnungsvortrag. Mir kommt es vor, als wären alle Blicke auf mich gerichtet, denn niemand kam mit dem Bike. Vor der Türe steht eine dunkle Limousine mit Aufschrift Forum Alpbach, aber der Radlständer ist leer. Ob und wie Business mit Mountainbiken zu verbinden ist, wird sich in den nächsten Tagen zeigen. Vielleicht kehre ich reuig auf ein E-Bike zurück. Aber Expedition heißt eben auch schwitzen ;-) nomen est omen! (Bettina Wanschura)
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Die Seestadt als Pionierin der Schwammstadt

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