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Veröffentlicht am 25.06.2013

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STRÖMUNGEN: auf der Suche nach neuen Perspektiven

ART IN PROCESS animiert Jugendliche zur künstlerischen Recherche in aspern Seestadt

In aspern Seestadt wird nicht nur fleißig gewerkt, gehämmert und ge...
STRÖMUNGEN: auf der Suche nach neuen Perspektiven
ART IN PROCESS animiert Jugendliche zur künstlerischen Recherche in aspern Seestadt In aspern Seestadt wird nicht nur fleißig gewerkt, gehämmert und gebaut. Seit kurzem tummeln sich auch einige Jugendliche vom Projekt spacelab auf dem Gelände der Großbaustelle. Gemeinsam mit dem Künstlerduo ART IN PROCESS – bello benischauer und elisabeth m eitelberger – erforschen sie den Seestadt PIER und das umliegende Areal auf der Suche nach Inspiration und Perspektiven für ihre eigene Zukunft. STRÖMUNGEN ist ein Kooperations­projekt von PUBLIK, dem Kommunikationsprogramm von aspern Seestadt und spacelab. Am 10. Juni 2013 beginnt für ca. zehn Jugendliche der arbeitsmarktpolitischen Initiative spacelab ein Prozess mit offenem Ausgang. Im Rahmen des Projekts STRÖMUNGEN werden sie gemeinsam mit dem Künstlerduo ART IN PROCESS in dreiwöchiger Recherchearbeit eine Performance entwickeln, die beim spacelab-Sommerfest, am 27. Juni 2013 um 18:00 Uhr in aspern Seestadt präsentiert werden soll. Einziger Orientierungspunkt des Gruppenprozesses: die Auseinandersetzung mit Fragen der Identität, mit eigenen Stärken und Fähigkeiten. Die mittels Fotos, Videos, Ton und Licht unterstützte Performance wird Stereotypen und Verhaltensmuster hinterfragen. Aufgabe der spacelab Mediengruppe ist es, den Prozess und das Resultat filmisch aufzubereiten und zu dokumentieren. Christoph Trauner, Projektleiter von spacelab über die Aktion: „Ein wichtiges Ziel des Projekts STRÖMUNGEN ist es, die Fähigkeiten der Jugendlichen zu fördern und gemeinsam mit ihnen Herausforderungen zu bewältigen. Wir freuen uns auf die kommenden Wochen und sind überzeugt, dass die Jugendlichen im Rahmen des Projekts ihre Kompetenzen erweitern und davon profitieren werden.“ Das Projekt  STRÖMUNGEN wurde von den in Australien lebenden öster­reichischen KünstlerInnen des ATELIERS ART IN PROCESS – bello benischauer und elisabeth m eitelberger speziell für aspern Seestadt entwickelt. Ziel ihrer künstlerischen Arbeit mit den Jugendlichen ist es, sie zu mehr Integrationsbereitschaft und Toleranz einzuladen, sie sanft und ohne erhobenen Zeigefinger zu fördern und ihnen neue Zukunftsperspektiven zu eröffnen. bello benischauer und elisabeth m eitelberger: „Es gibt Strömungen aller Art – manche sind uns bewusst, manche nicht. Einzelne Strömungen wollen wir in einem offenen kreativen Prozess gemeinsam mit den Jugendlichen entdecken. Uns interessiert, wie Jugendliche heute eine multikulturelle Gesellschaft erleben. Wie bauen sie untereinander Beziehungen auf? Durch Bewegung, Stimme und durch die Verwendung digitaler Medien wollen wir eingefahrene Handlungsmuster aufbrechen, zum Fließen bringen und künstlerisch bearbeiten, sodass sich neue Sichtweisen darauf gewinnen lassen.“ Über „ART IN PROCESS“ ART IN PROCESS ist das in Australien lebende österreichische KünstlerInnenduo bello beni­schauer und elisabeth m eitelberger. Im Zentrum ihrer Arbeit mit Jugendlichen steht die kritische Auseinandersetzung mit Fragen von Cross-Culture und Identität. Die Jugendlichen sollen während der künstle­rischen Arbeit neue, kritische Zugänge zu kulturell geprägten Stereo­typen und Verhal­tensweisen entwickeln und sich Gedanken über Globalisierungs- und Konsummuster machen. Die beiden weitgereisten Künstler sind davon über­zeugt, dass gerade der immer stärker werdende Multikulturalismus ein wertvoller Aspekt in unserer Gesellschaft ist. Positiv begriffen und genutzt kann er zu vielen sinnvollen Synergien führen. Künstlerische Leitung und Erarbeitung: bello benischauer (ART IN PROCESS) Theoretische Konzeptbegleitung: elisabeth m eitelberger (ART IN PROCESS) Information: http://www.artinprocess.com
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