Interaktive Karte

Autor*in

Stadtteilmanagement Seestadt aspern

Veröffentlicht am 06.09.2024

Ronja - neue Grätzloasen für Wien

Wiens Grätzloase-Programm wurde um das innovative Pilotprojekt RONJA erweitert, das den Wiener*innen eine einfache Möglichkeit bietet, ihre Nachbarschaft z...
Ronja - neue Grätzloasen für Wien
© Stadt Wien/Martin VOTAVA
Wiens Grätzloase-Programm wurde um das innovative Pilotprojekt RONJA erweitert, das den Wiener*innen eine einfache Möglichkeit bietet, ihre Nachbarschaft zu begrünen und Aufenthaltsräume direkt vor der Haustüre zu schaffen – ganz ohne selbst bauen oder planen zu müssen. Die modularen RONJA-Grätzloasen bestehen aus vorgefertigten Bauelementen, die flexibel an die Bedürfnisse der Anrainer*innen angepasst werden können. Ob Sitzgelegenheiten, Hochbeete, Stauraum oder Tische – die Gestaltung der Oase ist individuell möglich.
 
Die Umsetzung funktioniert unkompliziert: Bewohner*innen können sich für eine RONJA bewerben, und nach der Auswahl wird die Grätzloase direkt vor Ort installiert. Das Material stammt aus wiederverwendetem Holz, das z. B. aus der Seestadt aufbereitet wurde. Zusätzlich erhalten die Bewohner*innen ein Begrünungspaket mit Rankpflanzen, Erde und Substrat sowie die Teilnahme an einem Workshop, der Tipps für nachhaltige Begrünung und Pflege vermittelt.
 
Erste RONJAs wurden bereits in mehreren Wiener Bezirken aufgebaut, und am 13. August 2024 fand die feierliche Eröffnung in Penzing statt. Insgesamt werden im Jahr 2024 acht RONJAs errichtet, langfristig sind mindestens 15 geplant. Die Begrünung trägt nicht nur zur optischen Verschönerung bei, sondern verbessert nachweislich das Stadtklima. So können die Oasen die Umgebungstemperatur an heißen Sommertagen um bis zu 3 °C senken. RONJA fördert gleichzeitig das soziale Miteinander in den Grätzln und schafft grüne Treffpunkte für die Nachbarschaft.
 
Das Projekt wird von der Stadt Wien unterstützt und vom Verein Lokale Agenda 21 umgesetzt. Die Einreichfrist ist der 20. Oktober 2024. Mehr Informationen finden Sie hier: Infos zur Einreichung


# blog.detail.related.hashtag
Bodenschutz beginnt bei der kompakten Stadt

Bodenschutz beginnt bei der kompakten Stadt

Wie Städte wachsen, entscheidet darüber, wie sparsam mit Boden umgegangen wird. Verdichtung, Nutzungsmischung und kurze Wege sind zentrale Hebel, um Fläche effizient zu nutzen und gleichzeitig hohe Lebensqualität zu schaffen.

Skyline der Seestadt Aspern in Wien bei Nacht mit beleuchteten Wohngebäuden und Spiegelung im Wasser.
© Luiza Puiu
Stadtentwicklung | Innovation | Urban Lab

Wenn Forschung ins Stromnetz fließt: Neue Trafostationen in der Seestadt

Zwei der modernsten Trafostationen im gesamten Netzgebiet der Wiener Netze sind hier in Betrieb. Das Besondere daran: In ihre Entwicklung sind direkt Ergebnisse aus der Aspern Smart City Research (ASCR) eingeflossen, jenem europaweit einzigartigen Energieforschungsprojekt, das seit 2013 in der Seestadt beheimatet ist.

Baustellen-Update Seestadt 2026
Baustelleninfos | Stadtentwicklung | leben

Baustellen-Update Seestadt 2026

Es wird ordentlich gebaut in der Seestadt. Im Quartier Seecarré werden Wasserleitungen verlegt. An den Seeterrassen starten Bauvorbereitungen, auch am und um den Nelson-Mandela-Platz wird weitergearbeitet. Im Süden wächst der Rohbau der Zentralberufsschule in die Höhe, während die Takeda-Baustelle schon in die Zielgerade eingebogen ist. Hier finden Sie einen aktuellen Überblick.

Platz in der Seestadt mit Bäumen und Passanten, die durch das Bild gehen.
© Daniel Hawelka
besuchen | leben | Kultur | Nachbarschaft | wohnen

Pionierinnen-Grätzltour in aspern Seestadt

Der Frühling ist von Veränderung und Neubeginn geprägt. Unter diesem Motto steht auch unsere Grätzltour: Mit einem Blick auf die Leistungen von Pionierinnen und die Neuanfänge in ihren Biografien spazieren wir gemeinsam durch die Seestadt.

Gruppenbild des neuen Stadtteilmanagement-Teams
© Livia Heinl
Stadtentwicklung | leben | Nachbarschaft

Das neue Stadtteilmanagement stellt sich vor

Im Jänner 2026 ist ein neues Team in das Stadtteilmanagement-Büro eingezogen und mitten in der Seestadt angekommen.

Zwei Frauen vor einem aspern Rollup sprechen miteinander.
© Luiza Puiu
Podcast "Seestadt Deep Dive"

#11 - Für wen wird Stadt gemacht, Eva Kail und Sabine Müller?

Was passiert, wenn Stadt nicht nur funktional, sondern auch gerecht geplant wird? Wenn Räume nicht mehr für den „Working Man“ gedacht sind, sondern für alle? Im Baugruppenprojekt Leuchtturm in der Seestadt diskutieren die Stadtplanerin Eva Kail und Wien 3420-Vorständin Sabine Müller mit Moderator Wojciech Czaja über Gender Planning – und darüber, was passiert, wenn man, so Kail, „die Genderbrille aufsetzt, um nicht auf einem Auge blind zu bleiben“.

Zwei junge Männer stehen lächelnd in einem modernen, hellen Restaurant und halten Take-away-Bowls in den Händen. Im Hintergrund ist eine lange Theke mit frischen Zutaten sowie Gäste, die an Tischen sitzen.
© Luiza Puiu
leben | Stadtentwicklung | Gastronomie

Kulinarisches Angebot in aspern Seestadt wächst weiter

Mit Kenny’s, Vegan Kiss und Ciao Ragazzi erweitern ganz unterschiedliche Konzepte die gastronomische Vielfalt im Stadtteil

Bild der winterlichen Seestadt von Süden aus mit Fokus auf den zugefrorenen See.
© Wien 3420 AG
leben | besuchen | Nachbarschaft | öffentlicher Raum

Eis am See: Warum Vorsicht lebenswichtig ist

Der zugefrorene See in der Seestadt wirkt im Winter oft idyllisch – und täuscht dabei eine vermeintliche Sicherheit vor. Trotz anhaltender Minusgrade ist das Eis nicht überall tragfähig.

Baubeginn der Wasserleitung im Seecarré
Baustelleninfos

Baubeginn der Wasserleitung im Seecarré

Demnächst beginnen die Bauarbeiten für die Wasserversorgung

Menschen stehen im See und haben Hauben auf
© Luiza Puiu

Gänsehaut und Glücksgefühle: So war das Eisschwimmen in der Seestadt!

Brrr, war das frisch – aber herrlich!