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Stadtteilmanagement Seestadt aspern

Veröffentlicht am 28.06.2019

leben | Nachbarschaft

Ich. Du. Wir. Seestadt. Nachbarschaftsbudget – Einblicke und Hintergründe

Eine Idee aus Brasilien fördert die Seestadt-Nachbarschaft. Gemeint ist hier nicht Capoeira mit unserem Zentrum für brasilianische Kampfkunst, sondern der ...
Ursprünglich aus Brasilien: Capoeira und der „Ideenmotor“ Nachbarschaftsbudget
© Stadtteilmanagement Seestadt aspern
Eine Idee aus Brasilien fördert die Seestadt-Nachbarschaft. Gemeint ist hier nicht Capoeira mit unserem Zentrum für brasilianische Kampfkunst, sondern der „Ideenmotor“ Nachbarschaftsbudget.Die Idee von partizipativen Budgets nahm ihren Ausgang im Süden Brasiliens. Mittlerweile gibt es sie in unterschiedlichen Formen weltweit. In der Seestadt hat das Stadtteilmanagement Seestadt aspern seit 2018 ein Nachbarschaftsbudget zur Förderung von vielfältigen Initiativen und Ideen eingerichtet.Zur Entstehung des Nachbarschaftsbudgets in aspern SeestadtDas Stadtteilmanagement begleitet seit 2014 Initiativen und unterstützt Menschen, ihre Ideen für den Stadtteil umzusetzen und ihr Wohnumfeld mitzugestalten. Öfters hat sich gezeigt, dass es neben den guten Ideen für die Nachbarschaft auch etwas Geld für die Umsetzung braucht. Die Idee für einen „Fördertopf“ war geboren. Die Bilanz: Seit der Einführung des Nachbarschaftsbudgets gibt es jede Menge Ideen für ein gutes Miteinander im Stadtteil und vielfältiges Interesse an der gemeinsamen Nachbarschaftsentwicklung.So funktioniert das NachbarschaftsbudgetIm Jahr 2018 und 2019 standen jeweils 3000 Euro für Ideen aus der Nachbarschaft für die Nachbarschaft in der Seestadt und ihrer Umgebung zur Verfügung.Privatpersonen, Vereine und Initiativen aus der Seestadt und ihrer Umgebung können Ideen zur Förderung einreichen.Die eingereichten Ideen müssen bestimmte Teilnahmekriterien erfüllen. Voraussetzung für eine Förderung durch das Nachbarschaftsbudget ist beispielsweise, dass die Idee im Interesse des Gemeinwohls liegt und innerhalb eines Jahres ab Förderzusage im Fördergebiet umgesetzt wird. Die Idee muss mindestens einem dieser Kriterien entsprechen: Neue NachbarInnen willkommen heißen, NachbarInnen treffen, Teilen und Tauschen in der Nachbarschaft, Nachbarschaftshilfe, Initiative und Engagement von NachbarInnen, Lebensqualität in der Seestadt, Mehrsprachigkeit im Stadtteil, Vielfalt in der Nachbarschaft;NachbarInnen entscheiden über Fördergeldvergabe: Die Auswahl der zu fördernden Ideen erfolgt durch eine Jury: Sie setzt sich aus acht gelosten SeestädterInnen sowie vier in der Seestadt arbeitenden Menschen zusammen. Als beratende Unterstützung - also ohne Stimmrecht - sind je ein/eine VertreterIn der wien 3420 aspern development AG, der Magistratsabteilung 25 und der Bezirksvertretung dabei. Das Stadtteilmanagement moderiert den Auswahlprozess.Zur Zusammenstellung des Ich. Du. Wir. TeamDas Stadtteilmanagement hat mit Unterstützung der Bezirksvorstehung Donaustadt die EntscheidungsträgerInnen per Losverfahren aus dem Stadtteil akquiriert. Essentiell war die Zufallsauswahl der Jurymitglieder, um einen repräsentativen Querschnitt der SeestädterInnen zu erreichen und den Mikrokosmos der Seestadt widerzuspiegeln. Es wurde darauf geschaut, dass das Verhältnis von Frauen und Männern und unterschiedlicher Altersgruppen in der Jury ausgeglichen ist. Die Bereitschaft der Menschen ehrenamtlich als Jurymitglied tätig zu sein, zeigte sich an der hohen Rücklaufrate der per Brief eingeladenen SeestädterInnen.Arbeitsweise des Ich. Du. Wir. TeamErst prüft das Stadtteilmanagement, ob die Teilnahmekriterien erfüllt sind und legt die Ideen dann der Jury vor. Ob eine Idee finanziell unterstützt wird und mit wieviel Geld, entscheiden die Jurymitglieder nach gemeinsamer Interessensabwägung.Die Jurymitglieder arbeiten gut zusammen. Nach einem intensiven Abstimmungs- und Diskussionsprozess werden die 3000 Euro auf die Ideen verteilt. Es wird sehr genau darauf geachtet, welche Ideen den größten Mehrwert für die Nachbarschaft haben. Die SeestädterInnen entscheiden also selbst, wie das Nachbarschaftsbudget verwendet wird.Nutzen für die BewohnerInnen der Seestadt und UmgebungFinanzielle Unterstützung  zur Umsetzung eigener nachbarschaftlicher IdeenPositive Auswirkungen der umgesetzten Ideen auf die Nachbarschaft in der Seestadt und UmgebungDemokratische Entscheidungen im eigenen Wohnumfeld erlebenAls Jurymitglied aktiv, kritisch und verantwortungsbewusst den Stadtteil mitgestaltenZwischenbilanz 2018/20192018 wurden 21 Ideen eingereicht, von denen 14 gefördert wurden.  Lesen Sie die Ideen nach!2019 waren es bereits 32 eingereichte Ideen, 13 davon wurden gefördert. Weitere Infos dazu im Juli am Stadtteilblog. Die Seestadt ist vielfältig, so auch die eingereichten Ideen. Der Bogen spannt sich von Aktivitäten im öffentlichen Raum über Angebote für Eltern und Kinder bis hin zu Kunst- und Kulturprojekten.Machen Sie sich schlau über die eingereichten Ideen und nehmen Sie an den vielfältigen Initiativen und Aktionen teil!
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Platz in der Seestadt mit Bäumen und Passanten, die durch das Bild gehen.
© Daniel Hawelka
besuchen | leben | Kultur | Nachbarschaft | wohnen

Pionierinnen-Grätzltour in aspern Seestadt

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Gruppenbild des neuen Stadtteilmanagement-Teams
© Livia Heinl
Stadtentwicklung | leben | Nachbarschaft

Das neue Stadtteilmanagement stellt sich vor

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Zwei junge Männer stehen lächelnd in einem modernen, hellen Restaurant und halten Take-away-Bowls in den Händen. Im Hintergrund ist eine lange Theke mit frischen Zutaten sowie Gäste, die an Tischen sitzen.
© Luiza Puiu
leben | Stadtentwicklung | Gastronomie

Kulinarisches Angebot in aspern Seestadt wächst weiter

Mit Kenny’s, Vegan Kiss und Ciao Ragazzi erweitern ganz unterschiedliche Konzepte die gastronomische Vielfalt im Stadtteil

Bild der winterlichen Seestadt von Süden aus mit Fokus auf den zugefrorenen See.
© Wien 3420 AG
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Menschen halten ein großes Plakat
© STM
leben

Rückblick auf 12 Jahre Stadtteilmanagement Seestadt aspern

Zwölf Jahre Stadtteilmanagement – ein Abschied mit Dankbarkeit. Seit zwölf Jahren begleitet unser Team, bestehend aus Mitarbeiter*innen der Caritas Stadtteilarbeit, PlanSinn und ABZ*austria die Entwicklung der Seestadt: von den ersten Baustellen bis hin zu einem lebendigen, vielfältigen Grätzl, das heute von Zusammenhalt und aktiver Nachbarschaft geprägt ist.

Menschen stehen im Freien und schneiden ein rotes Band durch
© Luiza Puiu
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Sommer auf der Nachbarschafts-Terrasse am Pier

Der Sommer in der Seestadt hat viele schöne Seiten – eine davon ist ganz sicher die Nachbarschafts-Terrasse am Pier.

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© Luiza Puiu
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Mutig sein beim MitMoch!

Seien Sie dabei beim MitMoch und lernen Sie Neues kennen.

Menschen zu Fuß und mit Rad fahren vor einer urbanen Skyline der Seestadt mit direkter U-Bahn Anbindung
© Daniel Hawelka
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Seestadt optimal vernetzt

Nachhaltig mobil, bestens verbunden – in der Seestadt greifen alle Elemente moderner Mobilität ineinander. U-Bahn, Schnellbahn, Straßenbahn und Buslinien verbinden direkt mit dem Wiener Zentrum und der Region, Rad- und Fußwege erleichtern kurze Wege im Alltag. Für den Autoverkehr gibt es zentrale Stellflächen, die das Mobilitätskonzept ergänzen.

Mann liegt auf einer Wiese und hält ein Mädchen auf seinen Händen
© Luiza Puiu
leben | wohnen | Nachbarschaft

Leben in der Seestadt – wohnen, arbeiten, wohlfühlen

Die Seestadt verbindet modernes Wohnen mit viel Freiraum, guter Infrastruktur und einer aktiven Nachbarschaft. Hier entsteht ein Stadtteil, in dem Alltag und Lebensqualität ineinandergreifen.

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© Luiza Puiu
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Nahversorgung neu gedacht: Österreichs erste gemanagte Einkaufsstraße

aspern shopping zeigt, wie moderne Nahversorgung funktioniert: Österreichs erste gemanagte Einkaufsstraße macht die Seestadt zu einem lebendigen Zentrum für Einkaufen, Genuss und Begegnung.