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Plansinn

Veröffentlicht am 31.08.2011

leben | Nachhaltigkeit

ex.alp: Nachhaltige Lebensstile mehrheitsfähig machen? Geduld!

Roman Mesicek ist einer der Macher der neuen Zeitschrift „Enorm“, ein Magazin für nachaltiges Wirtschaften und bewussten Konsum, davor war er viele Jahr...
ex.alp: Nachhaltige Lebensstile mehrheitsfähig machen? Geduld!
Roman Mesicek ist einer der Macher der neuen Zeitschrift „Enorm“, ein Magazin für nachaltiges Wirtschaften und bewussten Konsum, davor war er viele Jahre Geschäftsführer von Respact, der CSR Initiative der Industriellenvereinigung. Er hat sich also intensiv mit der Vermittlung von Nachhaltigkeit befasst. Ex.alp erörtert mit ihm die Frage, wie nachhaltige Lebensstile – im wahrsten Sinn des Wortes – in aspern Seestadt „einziehen“ können. Ganz entscheidend ist, nicht von einem „idealen“ Menschenbild auszugehen, und nur maßgeschneiderte Angebote zu kreieren, das birgt die Gefahr eines Öko- oder Bobo-Ghettos. Es wird Nachhaltigkeits-Pioniere geben, wie etwa jetzt schon die Baugruppen. Aber die Vielfalt macht eine Stadt aus, umso mehr eine Stadt, die sich die Zuschreibung „sozial nachhaltig“ auch verdienen will. Es braucht also planerisches Fingerspitzengefühl in der Balance zwischen konsequenter Umsetzung von Nachhaltigkeits-Kriterien bei gleichzeitiger Vermeidung eines Nischenproduktes. Es gilt, Klischees zu antizipieren, die schon im Vorfeld viele abschrecken könnten. „In ganz aspern Seestadt kann man kein Fenster öffnen“, werden etwa manche denken, wenn sie von Passivhäusern hören. Es ist auch eine Frage welche Bilder in der Werbung für aspern Die Seestadt Wiens vermittelt werden. Derzeit entsteht mit den Werbematerialen doch ein relativ homogenes und damit auch etwas glattes Bild. Der pragmatische Zugang sollte sein, die „normalen“ WienerInnen, jedenfalls jene, die sich nicht als PionierInnen sehen, grundsätzlich einmal nach aspern Die Seestadt Wiens zu bringen. Damit sie hinziehen, braucht es für sie attraktive Angebote, da geht es vermutlich um andere als Nachhaltigkeitskriterien. Hohe Einstiegsschwellen sind zu vermeiden, wie etwa weitgehende Verpflichtungen zu ganz bestimmtem Mobilitätsverhalten oder sozialen Aktivitäten. Wenn die Menschen einmal da sind, gilt es, sie mit Angeboten zu überzeugen; so kann am ehesten ein langsamer Bewusstseinswandel gelingen. Über solche vorgelebte Beispiele und Vorbilder können Schwellen ganz gut abgebaut werden. Veränderung ist für viele nicht von vornherein positiv besetzt. Zum Thema Nachhaltigkeit kann man grundsätzlich versuchen zu überzeugen, zu missionieren, oder vorzuzeigen wie es geht. Für jene, die mit einem nachhaltigen Lebensstil noch nicht so viel anfangen können oder skeptisch sind, ist der dritte Zugang am effektivsten: Alternativen real erlebbar zu machen. Ganz entscheidend wird auch sein, wie Prozesse im Gemeinwesen organisiert werden, wie sich das aus der Sicht der BewohnerInnen „anfühlen“ wird. Es muss gelingen, unkomplizierte Begegnungen zu ermöglichen. Und: je früher die Einbindung zukünftiger Mieter gelingt, desto größer die Chance auf positive Aneignung von gemeinsamen Werten. Wenn Menschen konkret erleben, welche Qualitäten sich durch durch kollektives nachhaltiges Handeln erzeugen, sind sie auch eher bereit, entsprechend zu agieren. Wenn etwa Kinder auf der Straße im Wohnquartier spielen können, weil die Wohnquartiere primär mit dem Fahrrad und zu Fuß erschlossen sind, überzeugt das doch viele. Die Vermittlung wird nicht pädagogisch oder moralisch sondern am ehesten mit einem pragmatischen Zugang gelingen. Und es geht darum, geduldig zu sein. Die Entstehung von Gemeinwesen, erst recht von Identitäten, braucht viel Zeit.
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SeestadtForum 2026
Stadtentwicklung | leben | Baustelleninfos

SeestadtForum 2026

Wie entwickelt sich die Seestadt weiter? Wo entstehen neue Wohn- und Arbeitsräume? Wie werden öffentliche Plätze gestaltet? Und welche Veranstaltungen und Projekte stehen in der Nachbarschaft an? Antworten zu diesen und weiteren Fragen gibt es beim SeestadtForum am 02. Juni in den Räumen für Nachbarschaft.

Schäfer mit Herde Schafe in weiß, braun, schwarz, Häuser sind im Hintergrund zu sehen
© Luiza Puiu
leben | Nachhaltigkeit | öffentlicher Raum

Die Schafe sind zurück in der Seestadt

In den nächsten Wochen lassen sich 60 Schafe das Gras auf den Asperner Terrassen schmecken – und sorgen so für eine natürliche Pflege der artenreichen Wiesenflächen.

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Baulücken-Konzert mit Fuzzman & The Singin’ Rebels am DOCK Seestadt

Am 30. Mai 2026 wird das DOCK Seestadt zur Konzertbühne: Oliver Hangl bringt seine Baulücken-Konzertreihe an den Zaha-Hadid-Platz. Zu Gast sind Fuzzman & The Singin’ Rebels, der Eintritt ist frei.

2 Personen, die Kleidung tauschen
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Seestädter Loop: Wie funktioniert das Tauschen & Schenken?

Am 29. Mai 2026 findet der 1. Seestädter Loop statt. Wir zeigen Ihnen, wie Sie Kleidung, Schuhe und Accessoires für Groß und Klein tauschen & schenken können.

Porträtfoto von Stadträtin Elke Hanel-Torsch; Bezirksrätin Gabriele Plank; Otto Eckl, Abteilungsleiter Technische Stadterneuerung; Wien 3420-Vorstand Robert Grüneis und STM-Leitung Ina Hahn mit einem Teil des neuen Teams.
© Stadt Wien/Martin Votava
leben | Stadtentwicklung | Nachbarschaft

Neues Team für das Stadtteilmanagement in aspern Seestadt

Seit Jänner 2026 berät, vernetzt und begleitet ein neues Team die Nachbarschaft in einem der größten Stadtentwicklungsprojekte Europas. Ob Alltagsfrage oder Wunsch nach Vernetzung: Das Büro am Hannah-Arendt-Platz steht für alle Anliegen offen.

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© Daniel Hawelka
leben | Nachbarschaft

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Das Ich. Du. Wir. Seestadt. Nachbarschaftsbudget ist zurück und unterstützt dabei, Ideen aus der Nachbarschaft für die Nachbarschaft auf den Weg zu bringen.

Eine Frau mit Kinderwagen, mehrere Frauen und 1 Mann spazieren und unterhalten sich dabei, es ist eine U-Bahntrasse und ein eingezäunter Bereich zu sehen
© Luiza Puiu
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Wir gehen wieder auf Tour – auf Grätzltour!

Die Grätzltouren bieten wieder spannende Einblicke in das Leben in der Seestadt: Bei der "Inside Seestadt"-Tour am 28. April lernen wir die Nachbarschaft aus erster Hand kennen und entdecken Orte und Initiativen, die zum Mitmachen und Mitgestalten einladen. Bei der Tour "Bewegt im Alter“ am 12. Mai erkunden wir gemeinsam mit dem aspern.mobil. LAB Orte und Wege, die im Alltag für ältere Bewohner*innen besonders wichtig sind – etwa beim Einkaufen, für die Erholung oder beim Unterwegssein mit öffentlichen Verkehrsmitteln.

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© Julia Beck
leben | Nachbarschaft | Nachhaltigkeit

1. Seestädter Loop: Kleidungsstücke für Groß und Klein tauschen und reparieren

T-Shirt aussortiert? Hose gerissen? Nähmaschine streikt? Tauschen, schenken oder reparieren Sie Kleidung, Schuhe und Accessoires beim 1. Seestädter Loop!

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© Julia Beck
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SeeLightNight: Feiern wir ein nachbarschaftliches Fest des Lichts

Am 12. November bringen wir die Seestadt zum Leuchten – und dafür suchen wir Ihre Ideen für kreative und spannende Licht-Aktivitäten. Beim Informationsabend am 29. April erfahren Sie, wie Sie sich am großen Fest des Lichts beteiligen können.

Nachbarschaftsraum Hedi
© Luiza Puiu
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Wie bucht man die Räume für Nachbarschaft?

Schon mal von HEDI und ZIA gehört? Das sind die beiden Räume für Nachbarschaft in der Seestadt, die Sie ganz einfach mieten können. Wir zeigen Ihnen wie.