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Wien 3420 AG

Veröffentlicht am 24.06.2025

Quartier Seecarré nimmt Gestalt an

Am Nordwest-Ufer des asperner Sees entsteht mit dem Seecarré ein neues, zukunftsweisendes Quartier in der Seestadt. Acht Projekte – sieben Wohnbauten und eine Quartiersgarage – sind aus Architektur- und Bauträgerwettbewerben sowie einer Ausschreibung hervorgegangen. Nun stehen die Sieger fest – und mit ihnen konkrete Entwürfe für ein leistbares und nachhaltiges Wohnquartier.
Quartier Seecarré nimmt Gestalt an

„Der Fokus bei der Entwicklung des Seecarrés liegt klar auf einer klimagerechten, zukunftsorientierten Stadtplanung – das spiegelt sich auch deutlich in den Siegerprojekten wider. Diese zeigen eindrucksvoll, wie ressourcenschonender, qualitätsvoller Wohnbau gelingen kann. Ganz wesentlich ist uns als Entwickler der Seestadt auch, dass wir unseren eingeschlagenen Weg der nutzungsgemischten Wohnquartiere konsequent fortsetzen“, erklärt Robert Grüneis, Vorstand der Wien 3420 aspern Development AG. 

Konkret bedeutet das: Der Seestädter Gebäudestandard aspern klimafit kommt im Quartier flächendeckend zum Einsatz, ein Anergienetz sorgt künftig für eine klimafreundliche Energieversorgung und mit der „Grünen Saite“ entsteht ein attraktiver, verkehrsberuhigter Freiraum. Auch die Straßenbahnlinie 25 wird direkt durch das Quartier führen.

Die Projekte im Überblick:

 

  • F5 – Auftraggeber: EGW Erste gemeinnützige Wohnungs ges.m.b.H.
    Verfahrensform: Geladener Realisierungswettbewerb
    Architekturbüros: AllesWirdGutArchitektur ZT GmbH und mia2 ARCHITEKTUR ZT GmbH
    Freiraumplanung: 3:0 Landschaftsarchitektur
    Das Projekt „Ring und Perle“ ist ein vielfältiges Ensemble aus fünf abwechslungsreichen Gebäuden. Das Projekt umfasst neben Wohneinheiten mit Gemeinschaftsräumen auch einen 6-gruppigen Kindergarten und Gewerbeeinheiten.
  • F6 – Auftraggeber: SOZIALBAU Gemeinnützige Wohnungsaktienges.m.b.H.
    Verfahrensform: Geladener Realisierungswettbewerb
    Architekturbüros: Königlarch Architekten (PKS) und Freimüller-Söllinger Architekten ZT GmbH
    Freiraumplanung: DnD Landschaftsplanung ZT GmbH
    Das Projekt „FLOW + FrischLuftOrientiertesWohnen + Arbeiten“ verbindet hohen Wohnkomfort, Effizienz und Klimaresilienz. Vier Baukörper auf einem U-förmigen Sockel sehen sowohl Wohn- als auch Gewerbenutzung vor und bieten zusätzliche Impulsräume für das Grätzl.
  • F7 – Auftraggeber: ARE Austrian Real Estate
    Verfahrensform: Geladener Realisierungswettbewerb
    Architekturbüros: heri&salli Architektur ZT GmbH und Gangoly & Kristiner Architekten ZT GmbH
    Freiraumplanung: Yewo Landscape GmbH
    Das Siegerprojekt bietet Raum zum Wohnen und Arbeiten und zeichnet sich durch seine durchgängige Sockelzone aus, die sich zum Pocket Park hin öffnet. So entsteht ein ruhiger Innenhof, der den Bewohner*innen als Rückzugsort dienen und zum Verweilen einladen soll.
  • F12 – Auftraggeber: ÖVW Österreichisches Volkswohnungswerk Gemeinnützige GmbH
    Verfahrensform: Geladener Realisierungswettbewerb
    Architekturbüros: pool Architekten ZT GmbH und FROETSCHER LICHTENWAGNER ARCHITEKTEN
    Freiraumplanung: rajek barosch landschaftsarchitektur
    Besonderheiten des Projekts sind unter anderem ein angemessen proportioniertes, gemischt genutztes Geschäfts- und Wohnhaus mit klarer Nutzungs- und Erschließungstrennung. Die einzelnen Häuser unterschiedlicher Höhe beinhalten auch einen 6-gruppigen Kindergarten.
  • F13 – Auftraggeber: ÖVW Österreichisches Volkswohnungswerk Gemeinnützige GmbH
    Verfahrensform: Geladener Realisierungswettbewerb
    Architekturbüros: THALER THALER ARCHITEKTEN Ziviltechniker GmbH und Ernst Niklaus Fausch Partner AG
    Freiraumplanung: rajek barosch landschaftsarchitektur
    Vier Gebäude definieren einen aufgelösten Block mit Vorplätzen zum öffentlichen Raum. Die verbundene „Seelaube“ fasst einen introvertierten, grünen Innenhof.
  • F9B – Auftraggeber: wohnfonds_wien + Wien 3420 aspern Development AG
    Verfahrensform: Bauträgerwettbewerb
    Bauträger: Wohnbauvereinigung GFW Gemeinnützige GmbH
    Architekturbüro: Sne Veselinovic ZT GmbH
    Landschaftsplanung: idealice landschaftsarchitektur ZT
    Gemeinschaftliches Wohnen der Generationen in vielfältigen Haushaltsformen sowie sportive Freizeitangebote – wie etwa ein großes Turnparadies – im Wohnumfeld bilden die Leitidee des Projekts „Nadia & Simone – Wohnen in Bewegung!“.
  • F10 – Auftraggeber: wohnfonds_wien + Wien 3420 aspern Development AG
    Verfahrensform: Bauträgerwettbewerb
    Bauträger: Neues Leben reg. Gen.m.b.H. und Schönere Zukunft GmbH
    Architekturbüros: g.o.y.a. Ziviltechniker GmbH und wup ZT GmbH
    Landschaftsplanung: DnD Landschaftsplanung ZT GmbH
    Das Projekt „Fit für Morgen“ integriert Architektur, differenzierte Nachhaltigkeit, ökologische Verantwortung und ökonomische Effizienz. Es vereint Wohnangebote mit einer Sporthalle, einem Generationencafé und einem Ärztezentrum.
  • F9A – Auftraggeber: Wien 3420 aspern Development AG
    Verfahrensform: Verhandlungsverfahren mit vorheriger Bekanntmachung
    Bauträger: Wipark Wien
    Architekturbüro: BauConsult mit Gressenbauer Architektur
    Das Projekt „Garage im Seecarré“ bietet neben der klassischen Garage für Pkw auch Abstellplätze für Fahrräder, White-Label-Paketboxen sowie einen Bewegungs-Impulsraum.
Visualisierung F5: „Ring und Perle“
© AllesWirdGut / Mia2
Modell F6: FLOW + FrischLuftOrientiertesWohnen + Arbeiten
© Königlarch Architekten/Freimüller-Söllinger Architekten ZT
Visualisierung F7: Wohnen am Anger
© heri & salli / Gangoly & Kristiner Architekten / ARE
Visualisierung F12
© pool Architekten ZT/FROETSCHER LICHTENWAGNER ARCHITEKTEN
Visualisierung F13 „Seelaube“
© Thaler Thaler Architekten / Ernst Niklaus Fausch Partner AG
Visualisierung F9B: „Nadia & Simone – Wohnen in Bewegung!“
© g.o.y.a. group of young architects / WUP architektur
Visualisierung F10: „Fit für Morgen“
© g.o.y.a. Ziviltechniker/wup ZT
Visualisierung Quartierssammelgarage F9A: „Garage im Seecarré“
© VDX.at
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Baustellen-Update Seestadt 2026
Baustelleninfos | Stadtentwicklung | leben

Baustellen-Update Seestadt 2026

Es wird ordentlich gebaut in der Seestadt. Im Quartier Seecarré werden Wasserleitungen verlegt. An den Seeterrassen starten Bauvorbereitungen, auch am und um den Nelson-Mandela-Platz wird weitergearbeitet. Im Süden wächst der Rohbau der Zentralberufsschule in die Höhe, während die Takeda-Baustelle schon in die Zielgerade eingebogen ist. Hier finden Sie einen aktuellen Überblick.

Platz in der Seestadt mit Bäumen und Passanten, die durch das Bild gehen.
© Daniel Hawelka
besuchen | leben | Kultur | Nachbarschaft | wohnen

Pionierinnen-Grätzltour in aspern Seestadt

Der Frühling ist von Veränderung und Neubeginn geprägt. Unter diesem Motto steht auch unsere Grätzltour: Mit einem Blick auf die Leistungen von Pionierinnen und die Neuanfänge in ihren Biografien spazieren wir gemeinsam durch die Seestadt.

Gruppenbild des neuen Stadtteilmanagement-Teams
© Livia Heinl
Stadtentwicklung | leben | Nachbarschaft

Das neue Stadtteilmanagement stellt sich vor

Im Jänner 2026 ist ein neues Team in das Stadtteilmanagement-Büro eingezogen und mitten in der Seestadt angekommen.

Zwei Frauen vor einem aspern Rollup sprechen miteinander.
© Luiza Puiu
Podcast "Seestadt Deep Dive"

#11 - Für wen wird Stadt gemacht, Eva Kail und Sabine Müller?

Was passiert, wenn Stadt nicht nur funktional, sondern auch gerecht geplant wird? Wenn Räume nicht mehr für den „Working Man“ gedacht sind, sondern für alle? Im Baugruppenprojekt Leuchtturm in der Seestadt diskutieren die Stadtplanerin Eva Kail und Wien 3420-Vorständin Sabine Müller mit Moderator Wojciech Czaja über Gender Planning – und darüber, was passiert, wenn man, so Kail, „die Genderbrille aufsetzt, um nicht auf einem Auge blind zu bleiben“.

Zwei junge Männer stehen lächelnd in einem modernen, hellen Restaurant und halten Take-away-Bowls in den Händen. Im Hintergrund ist eine lange Theke mit frischen Zutaten sowie Gäste, die an Tischen sitzen.
© Luiza Puiu
leben | Stadtentwicklung | Gastronomie

Kulinarisches Angebot in aspern Seestadt wächst weiter

Mit Kenny’s, Vegan Kiss und Ciao Ragazzi erweitern ganz unterschiedliche Konzepte die gastronomische Vielfalt im Stadtteil

Bild der winterlichen Seestadt von Süden aus mit Fokus auf den zugefrorenen See.
© Wien 3420 AG
leben | besuchen | Nachbarschaft | öffentlicher Raum

Eis am See: Warum Vorsicht lebenswichtig ist

Der zugefrorene See in der Seestadt wirkt im Winter oft idyllisch – und täuscht dabei eine vermeintliche Sicherheit vor. Trotz anhaltender Minusgrade ist das Eis nicht überall tragfähig.

Baubeginn der Wasserleitung im Seecarré
Baustelleninfos

Baubeginn der Wasserleitung im Seecarré

Demnächst beginnen die Bauarbeiten für die Wasserversorgung

Menschen stehen im See und haben Hauben auf
© Luiza Puiu

Gänsehaut und Glücksgefühle: So war das Eisschwimmen in der Seestadt!

Brrr, war das frisch – aber herrlich!

Bauarbeiten Zentralberufschule
© Lacon
Baustelleninfos

Update Zentralberufsschule

Die Bauarbeiten sind derzeit in vollem Gange. Der Rohbau wird voraussichtlich bis Oktober 2026 abgeschlossen sein.

Zwei Personen in Businesskleidung sitzen vor dem Gebäude „tz3“ des Technologiezentrums Seestadt auf einer Holzbank. Beide blicken in die Kamera; im Hintergrund sind Glasfassade und junge Bepflanzung zu sehen.
© Vaccentis / Martin Steiger
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Vaccentis: EU-Hub in der Seestadt stärkt Life-Science-Standort

Vom Technologiezentrum aus koordiniert das Zürcher Biotech-Unternehmen künftig zentrale Forschungs- und Entwicklungsaktivitäten, um u.a. die innovative Präzisions-Immuntherapie VCC-001 weiter voranzutreiben und auf die europäische Zulassung vorzubereiten.