Interaktive Karte

Veröffentlicht am 17.03.2026

leben | Mobilität | öffentlicher Raum

Wie bewegen sich Senior*innen durch die Seestadt? TU-Studie zur Mobilität im Alter startet

3 Minuten
Personen ab 60 können sich beteiligen und einen Beitrag zur Weiterentwicklung von aspern Seestadt leisten.
Gebäude mit Eingang zu aspern.mobil Lab, von rechts kommend Radfahrerin mit grauen Haaren auf der Straße.
© Patricia Bermudez

Das aspern.mobil LAB der TU Wien startet im Auftrag der Wien 3420 aspern Development AG eine Studie zur Mobilität älter werdender Menschen und Senior*innen in der Seestadt. Im Fokus der Forschung stehen Personen ab 60 Jahren, die sich regelmäßig im Stadtteil aufhalten.

Wohlfühlen im Alter – mitten in der Seestadt

Die Studie untersucht, wie sich Senior*innen in aspern Seestadt fortbewegen, welche Orte sie frequentieren oder meiden und welche Wünsche sie für die Zukunft haben.
„Senior*innen nutzen und erleben den Stadtraum anders. Mit dem Älterwerden ändern sich viele Routinen. Diese veränderten Bedürfnisse finden in der Stadtplanung jedoch oft noch zu wenig Gehör“, führt Studienleiter Jakob Holzer aus.

„Mobilität ist ein Schlüssel für Lebensqualität – besonders auch im Alter. Die Seestadt will für Menschen in allen Lebensphasen gut funktionieren. Ältere Menschen haben andere Anforderungen an Wege, Aufenthaltsräume und Verkehrsmittel: Sicherheit, Barrierefreiheit, Übersichtlichkeit und kurze Distanzen gewinnen zunehmend an Bedeutung. Mit der Studie des aspern.mobil LAB wollen wir ihr Mobilitätsverhalten besser verstehen und Verbesserungsbedarf identifizieren, um Mobilität und öffentlichen Raum so zu gestalten, dass Senior*innen selbstständig und aktiv im Stadtteil unterwegs bleiben können“, so Andreas Neisen, Projektleiter Mobilität der Wien 3420 aspern Development AG.

Ein besonderes Augenmerk liegt auf dialogorientiertem Studiendesign. Dieses schafft wertvollen Input für künftige Planungen und Gehör für die Anliegen von Seestädter*innen. „Für die Teilnahme an der Forschung suchen wir Interviewpartner*innen, welche uns von ihren alltäglichen Wegen und möglichen Barrieren in der Seestadt erzählen möchten“, freut sich Jakob Holzer auf Begegnungen im Stadtteil. Im Rahmen der Studie sammelt die Wien 3420 gemeinsam mit dem aspern.mobil LAB nach Untersuchungen zu Mobilitätsbedürfnissen junger Menschen erneut Ideen für die weitere Entwicklung des Stadtteils.

Teilnahmemöglichkeiten und weitere Infos

Bei Fragen rund um die Studie oder zur Vereinbarung eines Interviewtermins können Interessierte das aspern.mobil LAB jeden Dienstag von 13 bis 18 Uhr in der Sonnenallee 26 besuchen. Die Interviews dauern ca. 30 Minuten. Alternativ ist eine Anmeldung für einen Interviewtermin auch per E-Mail unter info@mobillab.wien oder telefonisch unter +43 (1) 58801 280531 möglich.

Informationen und Anmeldung: www.mobillab.wien/senior_innenmobilitaet
Direkt zur Anmeldung: cal.com/aspernmobillab/terminbuchung-interview 

Leiter der Studie: 
DI Jakob Holzer
TU Wien, Institut für Raumplanung, Forschungsbereich Verkehrssystemplanung (MOVE)
Karlsgasse 11, 3. OG, 1040 Wien
+43 (1) 58801 280531
jakob.holzer@tuwien.ac.at

Portraitfoto von Andreas Neisen, Projektleiter Mobilität der Wien 3420 aspern Development AG
© Luiza Puiu
Portraitfoto von Jakob Holzer, Studienleiter
© Patricia Bermudez
# Ähnliche Stories
Lichterzeichnungen in der Luft, es ist dunkel, ein Park ist zu sehen
© Julia Beck
leben | besuchen | Nachbarschaft

SeeLightNight: Feiern wir ein gemeinsames Fest des Lichts

12. November 2026, 17:00-20:00 Uhr Seepark, Janis-Joplin-Promenade

Radfahrtraining: Erfolgreiche Saison geht zu Ende
leben | Familie** | Mobilität

Radfahrtraining: Erfolgreiche Saison geht zu Ende

Ob die ersten Meter auf dem Fahrrad oder das sichere Kurvenfahren: Am Radübungsplatz in der Seestadt wurde auch heuer wieder fleißig in die Pedale getreten. Am Samstag, dem 17. Oktober, geht das kostenlose Radfahrtraining für Kinder nach einer erfolgreichen Saison in die Winterpause.

Personen stehen vor einem Pavillon mit der Aufschrift Tauschen & Schenken und geben Kleidung ab
© Julia Beck
leben | Nachbarschaft | Nachhaltigkeit

Drei Loops, viele neue Wege: So wurde Kreislaufwirtschaft in der Seestadt erlebbar

Tauschen, schenken, reparieren, ausprobieren und dabei mit Nachbar*innen ins Gespräch kommen: Bei drei Seestädter Loops wurde gezeigt, wie einfach Kreislaufwirtschaft im Alltag funktionieren kann. Von Kleidung über Schuhe und Accessoires bis hin zu Sport- und Spielsachen ging es um die Frage: Wie können Dinge dort landen, wo sie benutzt und gebraucht werden? Die Antwort war bei den Seestädter Loops schnell gefunden: weitergeben, reparieren und gemeinsam länger nutzen – und das kostenlos.

Menschen spazieren durch einen Park bei Sonnenschein
© Luiza Puiu
leben | Nachbarschaft

Drei Touren – drei Perspektiven auf unseren Stadtteil

Im Herbst laden wir Seestädter*innen zu drei Touren durch das Grätzl ein, um die Seestadt auf ganz unterschiedliche Weise zu erleben. Ob Business Walk, Familienrätselrallye oder Inside-Seestadt-Tour: Es ist für jeden etwas dabei!

Platz mit Menschen, die bei einem Pavillon stehen und auf dem ein großer Banner mit der Aufschrift "Seestädter Loop. Schenken wir Dingen gemeinsam ein neues Leben" steht.
© Julia Beck
leben | Nachbarschaft | Nachhaltigkeit

Seestädter Loop am 25. September: Kostenlos tauschen, reparieren und Kreislaufwirtschaft entdecken

Kleidung, Schuhe und Accessoires bekommen eine zweite Chance: Am Freitag, 25. September 2026 lädt der 3. Seestädter Loop von 14:00 bis 18:00 Uhr zum kostenlosen Tauschen, Schenken, Reparieren und gemeinsamen Lernen ein. Veranstaltungsort ist die Fußgängerzone rund um den Simone-de-Beauvoir-Platz.

Muschel in menschlicher Form mit Händen, Füßen und Gesicht, sowie Tasche, Schuhen und Lupe auf einem Steg vor einem Sie.
© Luiza Puiu, KI generiert
leben | Familie**

Abenteuer Seestadt - Shelly geht wieder auf Tour

Die neugierige Seestadt-Muschel Shelly hat wieder Hinweise versteckt und freut sich auf eine Rätseltour durch die Seestadt.

Wenn Bäume Daten liefern: Internet of Trees in der Seestadt
Stadtentwicklung | Innovation | öffentlicher Raum

Wenn Bäume Daten liefern: Internet of Trees in der Seestadt

Wann braucht ein junger Stadtbaum wirklich Wasser? Am Nelson-Mandela-Platz messen Sensoren mehrerer Bäume laufend, wie feucht der Boden ist. Das Forschungsprojekt „Internet of Trees" liefert so die Daten, um Bäume genau dann zu gießen, wenn sie es brauchen. Im Video erklären Jakob Kastner und Robert Grüneis, was dahintersteckt.

Sänger auf der Bühne des DOCK Seestadt
© Luiza Puìu
leben | Kultur | öffentlicher Raum

Feiern, erleben, bewegen: Kultursommer in der Seestadt

Ob Musik, Theater oder Bewegung am See, ein Fest quer durchs Grätzl oder ein Tag, der dem Sport gehört – auch im Spätsommer lädt die Seestadt bei diesen und vielen weiteren Gelegenheiten zum Dabeisein und Mitmachen ein.

Terrasse für Nachbarschaft DOCK Seestadt mit Grätzlrad davor
© Daniela Panknin
leben | Kultur | Nachbarschaft | Sport

Sommer am DOCK: Das passiert noch bis in den September hinein

Der Sommer ist noch lange nicht vorbei: Auf der Terrasse am DOCK Seestadt – der Impulsnutzungsfläche am Zaha-Hadid-Platz – gibt es auch in den kommenden Wochen einiges zu erleben. Der temporäre Ort für alle verbindet Kultur, Bewegung und Nachbarschaft und lädt in den nächsten Wochen zum Vorbeikommen, Mitmachen und Verweilen ein.

Jugendliche sitzen in einem Halbkreis und blicken auf eine Person, die eine Erklärtafel in den Händen hält
© Boban Ilievski
leben | Stadtentwicklung

Jugendliche erkunden bei der Seestadt-Challenge die Stadt der Zukunft

Wie funktioniert eine Stadt der kurzen Wege? Was macht die Seestadt besonders lebenswert? Und was bedeutet eigentlich das Schwammstadtprinzip? Mit diesen und vielen weiteren Fragen beschäftigten sich drei Schulklassen aus der Seestadt und der Umgebung bei der Seestadt-Challenge kurz vor den Sommerferien.