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alexberger

Veröffentlicht am 26.08.2012

Stadtentwicklung | Innovation

ex.alp: Sprachduelle bei der "Speakers night"

Reinvention - hope or hazard? Die Stipendiaten haben sich heute ihrerseits auf der Bühne gemessen. Mit Vorträgen über die Zukunft Europas. Von den Leuten,...
ex.alp: Sprachduelle bei der "Speakers night"
Reinvention - hope or hazard? Die Stipendiaten haben sich heute ihrerseits auf der Bühne gemessen. Mit Vorträgen über die Zukunft Europas. Von den Leuten, die heute ihre Ansicht auf der Bühne präsentiert haben, können wir noch einiges lernen. Die drei besten: 1. Wird die Eurozone kollabieren? Stefan aus Österreich stellt sich diese Frage. Vor dem Hintergrund von 5 Jahren Resession in Griechenland, 50% Arbeitslosigkeit in Spanien und einer mehr als nur strauchelnden Wirtschaft soll ein Gesetz den Ausweg aus der Krise erleichtern. In seinem spektakulären Modell schlägt Stefan vor, dass durch gesetze und rechtlich verankerte Anreize die Investitionen erhöht werden sollen. Die Sozialsysteme können und dürfen nicht weiter belastet werden, da dies die Ärmsten am härtesten treffen würde. Außerdem ist Europa noch weit weg von einer eigenen Identität. Um diese herzustellen, sollen einheitliche Gesetze in den Staaten entstehen. 2. Die Notwendigkeit von Föderalismus Grundsätzlich wird uns immer gesagt, dass wir in einer Krise sind und die Welt im Moment nur aus Problemen besteht. Man kann also sagen, dass das europäische Integrationsprojekt gescheitert ist. Doch die Misere von heute ist keineswegs neu. Integration ist ein permanenter Prozess von Problemen, die bewältigt werden müssen. In der Krise rücken alle einen Schritt näher zusammen. Erschaffen wir so die vereinigten Staaten von Europa, eine gute Gesellschaft - vereinigt in Vielfalt. Etscheidungen für eine Gesellschaft sollten nicht auf einem viel höheren Level getroffen werden, sondern eher kleinräumig. Das EU-Parlament kann diese Misere beseitigen, doch dazu braucht es die Unterstützung der einzelnen Bürger. 3. Das Forum Alpbach als Vorbild für Europa Nach einer kurzen Gedankenübung - die Zuseher sollten die Augen schließen und sich vorstellen sie wären Franz Fischler, der neue Präsident des Forum Alpbach - legte Johannes los. Soll man als neuer Präsident etwas an den alten, bereits vorhandenen Strukturen ändern? Braucht es Neuigkeiten am Forum oder soll man es so belassen wie es ist? Die EU ist auch wie Alpbach: Menschen von vielen verschiedenen Ländern kommen jedes Jahr hierher, um gemeinsam zu diskutieren. Meschen, deren Väter in Kriegen gegeneinander gekämpft haben, schlafen hier in einem Zimmer. Aber sollte sich Alpbach auch weiterhin als "Dorf der Denker" bezeichnen? Nein! Alpbach soll zum Dorf der Macher werden und damit zu einem Vorbild für die EU. Dort sollten nicht Länder integriert werden, sondern vielmehr die einzelnen Menschen, und zwar alle. So wie in Alpbach, dann wird die Zukunft uns gehören. Es haben noch viele andere inspirierende Menschen gesprochen, die meisten von ihnen mehr oder weniger direkt zum Thema europäische Integration, und alle waren sehr gut. Rhetorisch und auch von ihren Ideen haben uns die heutigen Speakers überzeugt.
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