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hannahschifko

Veröffentlicht am 17.08.2012

Stadtentwicklung | Innovation

ex.alp: Reden wir über Gesundheit. Interview mit Vizepräsidentin Ursula Schmidt-Erfurth

Während in der Hauptschule von Alpbach die Seminare über die Bühne gehen, redet man im Kongress Centrum über Gesundheit. Aber nicht über  irgendeine, s...
Während in der Hauptschule von Alpbach die Seminare über die Bühne gehen, redet man im Kongress Centrum über Gesundheit. Aber nicht über  irgendeine, sondern über die der jungen Generation, der Kinder und Jugendlichen. Dazu haben wir die Vizepräsidentin des Forum Alpbach Ursula Schmidt-Erfurth befragt. Sie ist Leiterin der Universitätsklinik für Augenheilkunde und Optometrie an der Meduni Wien und präsentierte bei der Eröffnung der Gesundheitsgespräch den körperlichen Zustand der Österreichischen Jugendlichen. Dieser Abriss fiel wie erwartet nicht erfreulich aus. Adipositas, Magersucht und Bewegungsmangel sind nur einige gesundheitliche Probleme bei Kindern und Jugendlichen in Österreich. Welche Ideen sie zur Kinder- und Jugendgerechten Gestaltung von aspern Seestadt hat uns die Vizepräsidentin auch verraten. Wie kann man einen guten und gesunden  Lebensraum für Kinder und Jugendliche schaffen? Ich denke für Kinder und Jugendliche ist es ganz wichtig dass sie zusammen kommen können, sich also treffen können. Dafür braucht es natürlich Plätze wo man sich bewegen und etwas miteinander tun kann. Für kleinere Kinder ist sicher ein Park gut, weil kleinere Kinder gerne von ihren Elternteilen begleitet werden möchten. Das ist sowohl für Eltern gut, da sie dort andere Eltern treffen können, wie für die Kinder die mit Gleichaltrigen spielen können. Was muss man Kindern also in einem Stadtteil anbieten? Auf jeden Fall Orte, an denen man sich treffen kann. Das ist sicher für die seelische Gesundheit essentiell. Auch Sportplätze natürlich. Mädchen und Buben sollten dabei nicht auf bestimmte Sportarten reduziert werden. Die Mädchen können genauso Basketball spielen, wie die Jungen möglicherweise tanzen wollen. Kommunikation ist also das A und O für eine seelische und körperliche Gesundheit. Sind Sie der Meinung, dass auch die Schule einen großen Anteil trägt an dem Gesundheitszustand des Kindes? Es wurde ja im Laufe der Diskussion angesprochen, dass gerade die Schule hier einiges beeinflussen kann... Die Schule hat sicher das Privileg die meiste Zeit des Tages mit den Kindern zusammen zu sein und dadurch ist sie wirklich ein Gegenüber für die Kinder. Selbst berufstägtige Eltern können das oft nicht bringen. Und das ist auch die Möglichkeit wo man alle Kinder, aus allen Gesellschaftsschichten zusammen bekommt. Natürlich sollte man diesen Kontakt nützen um Kindern Vorschläge für eine gesunde Lebensführung zu machen. Dazu gehören Ernährung, Beziehungen, Bewegung. Allgemein die Freizeitgestaltung.
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