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Plansinn

Veröffentlicht am 02.09.2011

Stadtentwicklung | Innovation | Nachhaltigkeit

ex.alp: alles falsch gemacht?

Peter Zellmann, Trendforscher und Leiter des Instituts für Freizeit und Tourismusforschung und Autor des aktuellen Buchs „Die Zukunft der Arbeit“ stellt...
ex.alp: alles falsch gemacht?
Peter Zellmann, Trendforscher und Leiter des Instituts für Freizeit und Tourismusforschung und Autor des aktuellen Buchs „Die Zukunft der Arbeit“ stellte in Alpbach seine Thesen zur Entwicklung unserer Gesellschaft vor. ex.alp bat ihn, seine Überlegungen auf aspern Die Seestadt Wiens zu projizieren. Was würden Sie den EntwicklerInnen von aspern Die Seestadt Wiens im Bezug auf die Zukunft der Arbeit und die Zukunft der Freizeit mitgeben? Für alle, die entwickeln, ist es ganz entscheidend zu verstehen, dass wir in einem neuen Zeitalter stehen: wir erleben einen radikalen Paradigmenwechsel, einen dramatischen und grundlegenden Wandel der Gesellschaft. Das Zusammenleben der Menschen wird ganzheitlicher, charakterisiert durch ein „sowohl als auch“: weiblich und männlich, Emotion und Ratio, Spaß und Leistung, Arbeit und Freizeit, Beruf und Familie und so weiter. Manche durch die Industrialisierung verschütteten Werte treten gleichwertig neben jene, die lange bestimmend waren. Und der Prozess geht laufend weiter: Arbeit und Freizeit werden sich in 15 Jahren noch einmal ganz anders darstellen als heute. Die Marke aspern Die Seestadt Wiens ist ja genau damit aufgeladen, die EntwicklerInnen orientieren sich an solchen Werten. Woran könnte man ablesen, ob das auch in die Realität gebracht werden kann? In der Seestadt weiß man das tatsächlich erst in 10 Jahren, aber man kann Vermutungen aus den Planungen heraus anstellen: Findet sich in dem, was an Planungen und Konzepten vorliegt die Ganzheitlichkeit von Work und Leisure, Generationen, Menschen mit unterschiedlichen Hintergründen oder speziellen Bedürfnissen. Sind die Vorstellungen getragen von einem lebendigen, selbstverständlichen Miteinander? Dabei geht es um die Details, die kleinen Schritte: etwa Wohnungsgrundrisse, wie weit sind Wege, welche Qualität der Arbeitsplätze wird angeboten. Die laufende Evaluation der Planungsprozesse in dieser Hinsicht ist das Entscheidende, um diese Qualitäten ins Leben zu bringen. In dieser Kleinarbeit zeigt sich, ob die Zeitenwende verstanden wurde. Dabei sollte die Wissenschaft in die Pflicht genommen werden: sie könnten die Projekte kontinuierlich und mitverantwortlich begleiten, nicht nur punktuelle Impulse geben. Dann wäre die Wissenschaft mit verantwortlich für die Qualität der Ergebnisse und kann dann nicht nachher sagen: alles falsch gemacht!
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SeestadtForum 2026
Stadtentwicklung | leben | Baustelleninfos

SeestadtForum 2026

Wie entwickelt sich die Seestadt weiter? Wo entstehen neue Wohn- und Arbeitsräume? Wie werden öffentliche Plätze gestaltet? Und welche Veranstaltungen und Projekte stehen in der Nachbarschaft an? Antworten zu diesen und weiteren Fragen gibt es beim SeestadtForum am 02. Juni in den Räumen für Nachbarschaft.

Visualisierung des geplanten AHS-Standorts Sonnenallee in der Seestadt: Ein helles, langgestrecktes Schulgebäude mit mehreren Gebäudeteilen öffnet sich zu einem großzügigen, begrünten Außenbereich mit Bäumen, Wiesen und Aufenthaltsflächen.
© Franz und Sue ZT GmbH
Stadtentwicklung | Bildung

Neuer AHS-Standort für die Seestadt

In der Seestadt wächst das Bildungsangebot weiter: An der Kreuzung Sonnenallee und Seestadtstraße wird ein neuer AHS-Standort errichtet. Das Siegerprojekt des Architekturbüros Franz&Sue verbindet moderne Lernräume, großzügige Freiräume und hohe Nachhaltigkeitsstandards.

Schäfer mit Herde Schafe in weiß, braun, schwarz, Häuser sind im Hintergrund zu sehen
© Luiza Puiu
leben | Nachhaltigkeit | öffentlicher Raum

Die Schafe sind zurück in der Seestadt

In den nächsten Wochen lassen sich 60 Schafe das Gras auf den Asperner Terrassen schmecken – und sorgen so für eine natürliche Pflege der artenreichen Wiesenflächen.

2 Personen, die Kleidung tauschen
© Julia Beck
leben | Nachbarschaft | Nachhaltigkeit

Seestädter Loop: Wie funktioniert das Tauschen & Schenken?

Am 29. Mai 2026 findet der 1. Seestädter Loop statt. Wir zeigen Ihnen, wie Sie Kleidung, Schuhe und Accessoires für Groß und Klein tauschen & schenken können.

Porträtfoto von Stadträtin Elke Hanel-Torsch; Bezirksrätin Gabriele Plank; Otto Eckl, Abteilungsleiter Technische Stadterneuerung; Wien 3420-Vorstand Robert Grüneis und STM-Leitung Ina Hahn mit einem Teil des neuen Teams.
© Stadt Wien/Martin Votava
leben | Stadtentwicklung | Nachbarschaft

Neues Team für das Stadtteilmanagement in aspern Seestadt

Seit Jänner 2026 berät, vernetzt und begleitet ein neues Team die Nachbarschaft in einem der größten Stadtentwicklungsprojekte Europas. Ob Alltagsfrage oder Wunsch nach Vernetzung: Das Büro am Hannah-Arendt-Platz steht für alle Anliegen offen.

Sieben Personen mit goldenen Spaten beim symbolischen Spatenstich für das Bauprojekt LILY am See.
© Ludwig Schedl
Stadtentwicklung | Baustelleninfos

Spatenstich für LIL-Y am See: Die Waterfront nimmt Gestalt an

Mit dem Spatenstich für LIL-Y am See beginnt erstmals die bauliche Entwicklung direkt am Ufer der Seestadt. Damit wird ein zentraler Teil der Stadtidee umgesetzt: das Leben am Wasser.

Kleidungsstücke auf einer Kleiderstange und zwei Personen, die sich die Kleidung ansehen
© Julia Beck
leben | Nachbarschaft | Nachhaltigkeit

1. Seestädter Loop: Kleidungsstücke für Groß und Klein tauschen und reparieren

T-Shirt aussortiert? Hose gerissen? Nähmaschine streikt? Tauschen, schenken oder reparieren Sie Kleidung, Schuhe und Accessoires beim 1. Seestädter Loop!

Skyline der Seestadt Aspern in Wien bei Nacht mit beleuchteten Wohngebäuden und Spiegelung im Wasser.
© Luiza Puiu
Stadtentwicklung | Innovation | Nachhaltigkeit

Wenn Forschung ins Stromnetz fließt: Neue Trafostationen in der Seestadt

Zwei der modernsten Trafostationen im gesamten Netzgebiet der Wiener Netze sind hier in Betrieb. Das Besondere daran: In ihre Entwicklung sind direkt Ergebnisse aus der Aspern Smart City Research (ASCR) eingeflossen, jenem europaweit einzigartigen Energieforschungsprojekt, das seit 2013 in der Seestadt beheimatet ist.

Baustellen-Update Seestadt 2026
Baustelleninfos | Stadtentwicklung | leben

Baustellen-Update Seestadt 2026

Es wird ordentlich gebaut in der Seestadt. Im Quartier Seecarré werden Wasserleitungen verlegt. An den Seeterrassen starten Bauvorbereitungen, auch am und um den Nelson-Mandela-Platz wird weitergearbeitet. Im Süden wächst der Rohbau der Zentralberufsschule in die Höhe, während die Takeda-Baustelle schon in die Zielgerade eingebogen ist. Hier finden Sie einen aktuellen Überblick.

Gruppenbild des neuen Stadtteilmanagement-Teams
© Livia Heinl
Stadtentwicklung | leben | Nachbarschaft

Das neue Stadtteilmanagement stellt sich vor

Im Jänner 2026 ist ein neues Team in das Stadtteilmanagement-Büro eingezogen und mitten in der Seestadt angekommen.