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Veröffentlicht am 09.11.2020

Stadtentwicklung | Baustelleninfos

Arbeiten bei der transition base

Im Zuge der Vorbereitung der zukünftigen Bauplätze bzw. des Wege- und Straßenbaus im Norden der Seestadt wurden nun auch die Arbeiten am und um das Gelän...
Arbeiten bei der transition base
© BL&UM
Im Zuge der Vorbereitung der zukünftigen Bauplätze bzw. des Wege- und Straßenbaus im Norden der Seestadt wurden nun auch die Arbeiten am und um das Gelände der ehemaligen transition base begonnen. Dazu wurden in den letzten Tagen 21 Gehölze (Bäume und Sträucher) gefällt.Die während der Räumarbeiten schon teilweise freigelegten Altlasten wie Bauschutt, vergrabene Autoreifen etc.  werden nun entfernt und ordnungsgemäß entsorgt.Als nächstes folgt der Abbruch der darunter liegenden flächendeckenden Betondecke, die für den Aufbau der ehemaligen Landebahn entstanden war.Danach wird auch in diesem nordwestlichen Bereich der Seestadt das Niveau durch Aufschüttungen um bis zu drei Meter angehoben. Dabei bildet die Sonnenallee die höchste Kante, das Gelände fällt dann in Richtung See ab. Diese Maßnahme ergibt sich aus zwei Strategien: Einerseits sieht das Regenwassermanagement vor, dass so bei Starkregenereignissen das Wasser über Notwasserwege in Richtung See abfließen und versickern kann, sodass keine Gebäude überschwemmt werden.
Andererseits arbeitet das intelligente Baumassenkonzept der Seestadt nach dem System der Kreislaufwirtschaft. So wurde das Abbruchmaterial von den Rollbahnen des früheren Flughafens in einer eigenen Recylinganlage in der Seestadt aufbereitet und im Wegebau eingesetzt.Auch der Erdaushub, der für den Geländeaufbau und die Herstellung der Straßen im aktuellen Bereich benötigt wird, stammt vom Aushub für Hochbauten in der Seestadt. Bei jeder Baustelle im Projektgebiet fallen nämlich durch die Aushubarbeiten Tonnen von Material an, die normalerweise mit tausenden LKW abtransportiert werden müssen. In der Seestadt wird der allergrößte Teil des Materials gleich vor Ort gelagert und wiederverwertet.In Summe konnten mit diesen Baulogistik-Maßnahmen bisher rund 240.000 LKW-Fahrten und umgerechnet 5.500 Tonnen CO²-Emissionen vermieden werden. Bitte beachten Sie, dass der unmittelbare Baustellenbereich aus Sicherheitsgründen nicht betreten werden darf!
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