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Stadtteilmanagement Seestadt aspern

Veröffentlicht am 17.09.2020

leben | Sport

Von Snowboardern, steilen Ufern und Sonnenbränden

Rückblick auf einen Spaziergang zu ausgewählten öffentlichen Räume der SeestadtWenn wir uns neue Stadtteile ansehen, beurteilen wir das, was wir sehen un...
Von Snowboardern, steilen Ufern und Sonnenbränden
© Stadtteilmanagement
Rückblick auf einen Spaziergang zu ausgewählten öffentlichen Räume der SeestadtWenn wir uns neue Stadtteile ansehen, beurteilen wir das, was wir sehen und/oder wissen. Umso spannender ist es, wenn wir mehr zu den Hintergründen und Entstehungsgeschichten der Räume erfahren, die uns umgeben. Und genau hier setzen die Themenspaziergänge von Wien 3420 und Stadtteilmanagement an. Zu Fuß von Station zu Station ziehend, erfahren TeilnehmerInnen von Ideen und Planungskonzepten, Entscheidungsprozessen und der Praxis der Umsetzung.Vergangene Woche fand der Themenspaziergang Grün, Grau, Ocker, Türkis – ein bunter Spaziergang durch den öffentlichen Raum der Seestadt statt. Jakob Kastner (Wien 3420 AG) und Wolfgang Orasche (Wiener Stadtgärten) führten die TeilnehmerInnen durch die Seestadt und gaben dabei Einblick in ihren Berufsalltag als Landschaftsplaner, unter anderem tätig in der Seestadt. Dabei haben wir so einiges erfahren und möchten das nun teilen: Rund um den Baum Hitze- und Temperaturempfindlichkeit sind wesentliche Kriterien bei der Auswahl von Baumarten, die im Stadtraum gepflanzt werden. Außerdem beeinflussen die Gefahr von Schädlingsbefall oder aber auch Wachstumseigenschaften wie Kronengröße die Auswahl. Der Ginko ist in diesem Zusammenhang ein Alleskönner. Er wächst zwar etwas langsamer, dafür ist er widerstandsfähig und als urbaner Baum bestens geeignet.Auch Bäume können Sonnenbrände bekommen. Besonders der Stamm ist der Sonne unmittelbar ausgesetzt. Zwar können Baumstämme mit Hilfe von Anstrichen einen gewissen Schutz erhalten, dennoch führt vor allem die Hitze in der Stadt dazu, dass bestimmte Baumarten aus dem Baum-Katalog der Stadt verschwinden.Was im Seepark wie ein Schuh für Bäume aussieht, ist ein sogenannter Gießsack. Er sorgt dafür, dass junge Bäume exklusiv und als alleinige Nutznießer das Wasser bekommen, das sie benötigen. Obwohl das Fassungsvermögen mit circa 40 Litern alles andere als gering ist, hat der Baum das Wasser in wenigen Stunden aufgebraucht.Circa 500-700 neue Bäume werden jährlich in der Stadt Wien verpflanzt. In der Seestadt sind es bisher schon ganze 1200 im öffentlichen Raum.Früher war der Baum in erster Linie Gestaltungselement. Das hat sich in den vergangenen Jahren mit dem steigenden Bewusstsein für Klimawandel und einer andauernd geführten Debatte geändert. Heute ist der Baum Klimaprotagonist und damit wichtiger Bestandteil eines Sets an Maßnahmen, die die Stadt kühlen. Rund um Plätze und ParksIm Hannah-Arendt-Park haben PlanerInnen ganz bewusst einen Hügel ausgebildet. Spiel, Spaß und Sport sollte bewusst Raum gegeben werden. Man erzählt sich, dass sogar Snowboarder schon einmal  hier gesichtet wurden. Eine Laufstrecke mitten durch den Park bringt das Sport- und Bewegungsthema zum Ausdruck. Sie ist der innere Kreis des Parks. Als markante Linien außen herum verläuft eine Betonrinne mit wichtiger Funktion: Sie nimmt das Wasser aus dem Park auf und leitet es in ein Versickerungsbecken ein. Von dort aus wird das Wasser ins Grundwasser eingeleitet.Am nördlichen Seeufer wird man künftig über eine Promenade direkt am Wasser entlang spazieren können. Der Zaha-Hadid-Platz am Ende der Einkaufsstraße bildet einen Kulturschwerpunkt und leitet in eine Reihe von Seerestaurants über. Großzügige Treppenanlagen verbinden die beiden Niveaus.Die öffentlichen Räume des Seeparkquartiers lassen vielfältige Nutzungen zu: Schanigärten, Advent- und Wochenmärkte, Veranstaltungen, „geschmeidiges“ Fahren mit Skateboards etc. Gleichzeitig ist das Seeparkquartier derzeit das am meisten gequerte und frequentierteste Grätzl der Seestadt.Das gesamte Seeparkquartier wird in Summe mit 86 Bäumen bepflanzt. Der größte Teil dieser Quartiersbäume sind hochwachsende Platanen, zum Teil mit besonders breiten Kronen. Eine Platane wurde bereits zentral am Wangari-Maathai-Platz gepflanzt. Dieser Baum wird einmal eine Krone von 20-30 Metern Durchmesser haben und damit eine große Fläche des Platzes überschatten. Soweit ein Rückblick. Nach dem Themenspaziergang ist vor dem Themenspaziergang! Halten Sie sich auf unserem Blog am Laufenden. In Kürze wird der Termin für den Themenspaziergang rund um das Thema Mobilität bekannt gegeben. 
© Stadtteilmanagement
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Frau, die Kleidung vor einem Spiegel anprobiert
© Julia Beck
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Das war der 1. Seestädter Loop: Tauschen, Reparieren und Neues aus Altem schaffen

Der 1. Seestädter Loop am 29. Mai 2026 hat gezeigt, wie lebendig Kreislaufwirtschaft sein kann. Zahlreiche Besucher*innen nutzten die Gelegenheit, kostenlos Kleidung zu tauschen, weiterzugeben und damit Kleidung, Schuhen und Accessoires ein zweites Leben zu schenken.

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Der asperner See in der Seestadt - für viele Bewohner*innen ist dieses kühle Juwel zweifellos das Highlight ihres Stadtteils. Damit der See auch weiterhin ein schöner und sicherer Naherholungsort bleibt, haben wir für Sie einige hilfreiche Tipps zusammengefasst!

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Schwimmen, Radfahren, Laufen: Die Seestadt wird zur Triathlon-Strecke. Am 3. und 4. Juni findet der Seestadt Triathlon statt. Damit alle Bewerbe sicher über die Bühne gehen können, kommt es rund um die Strecken zu temporären Verkehrsmaßnahmen.

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Wir begeben uns auf eine spannende Entdeckungsreise durch die Seestadt: Gemeinsam folgen wir den Hinweisen von Shelly und entdecken dabei Angebote für Familien und Kinder in der Seestadt.

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Tauschen, Reparieren und Upcycling erleben. Am Freitag, den 29. Mai 2026 erwartet Sie von 14:30-18:30 Uhr ein abwechslungsreiches Programm am Simone-de-Beauvoir-Platz. Beim 1. Seestädter Loop gibt es kreative Impulse, praktische Mitmach- und Reparatur-Stationen und viele Möglichkeiten für Austausch mit Nachbar*innen und Expert*innen. Bringen Sie gut erhaltene Kleidung mit zum Tauschen & Schenken, lassen Sie Lieblingsstücke reparieren, lernen Sie einfache Fashion Hacks für das Upcycling Ihrer Kleidung und holen Sie sich Inspiration für Ihren Alltag im Sinne der Kreislaufwirtschaft.

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© Wien3420
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DOCK Seestadt: eine Baulücke wird zur Bühne für alle

Einladung an Initiativen, Kunst- und Kulturschaffende. Am Nordufer des asperner Sees entsteht mit dem DOCK Seestadt ein neuer, temporärer Erlebnisraum: Eine bespielte Baulücke, die zur Bühne für Bewegung, Gemeinschaft, Genuss und Kultur wird. Offen, flexibel und experimentell lädt das DOCK Sie dazu ein, den Ort und die Bühne mit eigenen Formaten zu nutzen und mitzugestalten!

SeestadtForum 2026
Stadtentwicklung | leben | Baustelleninfos

SeestadtForum 2026

Wie entwickelt sich die Seestadt weiter? Wo entstehen neue Wohn- und Arbeitsräume? Wie werden öffentliche Plätze gestaltet? Und welche Veranstaltungen und Projekte stehen in der Nachbarschaft an? Antworten zu diesen und weiteren Fragen gibt es beim SeestadtForum am 02. Juni in den Räumen für Nachbarschaft.

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© Luiza Puiu
leben | Nachhaltigkeit | öffentlicher Raum

Die Schafe sind zurück in der Seestadt

In den nächsten Wochen lassen sich 60 Schafe das Gras auf den Asperner Terrassen schmecken – und sorgen so für eine natürliche Pflege der artenreichen Wiesenflächen.

Fuzzman steht auf einer Dachterrasse vor Stadtpanorama und zeigt direkt in Richtung Kamera.
© Nikki Meixner
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Baulücken-Konzert mit Fuzzman & The Singin’ Rebels am DOCK Seestadt

Am 30. Mai 2026 wird das DOCK Seestadt zur Konzertbühne: Oliver Hangl bringt seine Baulücken-Konzertreihe an den Zaha-Hadid-Platz. Zu Gast sind Fuzzman & The Singin’ Rebels, der Eintritt ist frei.

2 Personen, die Kleidung tauschen
© Julia Beck
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Seestädter Loop: Wie funktioniert das Tauschen & Schenken?

Am 29. Mai 2026 findet der 1. Seestädter Loop statt. Wir zeigen Ihnen, wie Sie Kleidung, Schuhe und Accessoires für Groß und Klein tauschen & schenken können.