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Stadtteilmanagement Seestadt aspern

Veröffentlicht am 22.08.2018

Kultur

Gestrandet...

...sind 8 Überlebende, die nach einer Flut in aspern Seestadt neuen Lebensraum suchen. Im Kurzfilmprojekt mit dem Titel "Noah" können Sie die Geschichte di...
Stil aus dem Kurzfilm "Gestrandet"
© KünstlerInnengruppe "KunstMeeting"
...sind 8 Überlebende, die nach einer Flut in aspern Seestadt neuen Lebensraum suchen. Im Kurzfilmprojekt mit dem Titel "Noah" können Sie die Geschichte dieser Figuren miterleben. Lesen Sie weiter, um mehr zu erfahren.Kurzfilm "Noah"Im Rahmen der Projekts "Stadtrecherchen" der Offenen Burg unter der Workshopleitung von Cornelia Scheuer entwickelte die  Künstlerinnengruppe KunstMeeting den Kurzfilm "Noah". Der Inhalt: Nach der großen Flut suchen 8 Überlebende in der Seestadt neuen Lebensraum. Der Film wurde am 10.Juni im Akademietheater uraufgeführt.Sie möchten den Kurzfilm ansehen? Unter diesem Link kann der Film abgerufen werden.KunstmeetingDie AutorInnen dieses Films ist die KünstlerInnengruppe "KunstMeeting". Ein KunstMeeting ist eine KünstlerInnengruppe und eine Veranstaltung zugleich. Im Rahmen eines Kunstmeetings setzen sich verschiedene KünstlerInnen in ihrer jeweiligen Kunstrichtung mit einem Thema auseinander oder arbeiten zu einem bestimmten Anlass thematisch und interdisziplinär miteinander und/oder präsentieren etwas gemeinsam. Öffentliche Kunst – Kunst in der ÖffentlichkeitOft steht nicht das Ergebnis einer künstlerischen Arbeit so sehr im Vordergrund. Vielmehr ist es der Weg, der zum Ergebnis führt, welcher den KünstlerInnen wichtig ist. Beim Filmprojekt "Noah" war es wichtig, in der Öffentlichkeit zu arbeiten. So beschreiben die KünstlerInnen das arbeiten in der Öffentlichkeit - das "öffentliche Künstlern": Öffentlichkeit - BühneÖffentliches Werken gibt jedem/jeder KünstlerIn ein Bühne. Dort, wo sonst MusikerInnen, SchauspielerInnen, ArtistInnen und andere KünstlerInnen stehen und ihre Arbeit präsentieren, präsentieren sich nun auch AutorInnen, MalerInnen, ZeichnerInnen oder andere Künste, die ansonsten erst mit einem fertigen Ergebnis an die Öffentlichkeit gehen. Es hebt diesen kreativen Prozess aus dem Verborgenen des stillen Kämmerleins in das Licht der Öffentlichkeit. Öffentlichkeit - InspirationÖffentliches Künstlern räumt auf mit dem Vorurteil, dass der kreative Prozess vorrangig aus der Ruhe heraus geschieht. Geräusche, Musik, Gespräche in direkter oder indirekter Form schwirren durch die Luft. Lenken ab. Inspirieren gleichzeitig. Es lässt die ZuschauerInnen teilhaben am kreativen Prozess. Man kann ihn durch eine Frage oder eine Anmerkung oder eine Diskussion als ZuschauerIn sogar unter Umständen beeinflussen. Öffentlichkeit - MiterlebenSchließlich präsentiert öffentliches Künstlern gläserne KünstlerInnen. KünstlerInnen, die man in seiner Kunst beobachten kann. Die man kritisieren kann. Zu einer Formulierung, einem Strich, einer Komposition beglückwünschen kann. Mit einer Frage konfrontieren kann. Die sich angreifbar machen. Im wahrsten Sinne des Wortes begreifbar ist. Diskutiert. Einen Kaffee trinkt. Sich umschaut. Mal streckt. Sich konzentriert. Gähnt. Auch mal den Platz verlässt. Wie gebannt die Tasten, Pinsel, Saiten, Mikrophone o.ä. bedient. Vielleicht kurz etwas recherchiert. Der/die eben all das zeigt, was dazugehört, um Kunst entstehen zu lassen. Öffentlichkeit - PersperktivenwechselÖffentliches Künstlern stellt somit Bilder auf den Kopf, die – wenn wir an AutorInnen oder Bildende KünstlerInnen denken – in unseren Köpfen sind. Und trägt vielleicht damit dazu bei, dass wir nicht nur diese Bilder überdenken, sondern grundsätzlich die Dinge in Frage stellen, von denen wir ausgehen, dass sie eben so sind, wie sie sind. Denn das ist gar nicht so häufig der Fall, wie wir denken . . . 

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