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Wenn Stadtentwicklung voneinander lernt: HafenCity Hamburg zu Gast in der Seestadt

3 Minuten
Stadtentwicklung wirft überall ähnliche Fragen auf – und verlangt doch oft unterschiedliche Antworten. Der Blick auf andere Projekte hilft, die eigenen Ansätze weiterzudenken. Zehn Mitarbeiter*innen der HafenCity Hamburg GmbH kamen im September 2026 in die Seestadt, um genau darüber ins Gespräch zu kommen: über Erfahrungen, Herausforderungen und neue Perspektiven.
Mehrere Personen gehen auf einem Platz, modernes Gebäude im Hintergrund
© Luiza Puiu

Wertvolle Einblicke aus Hamburg

Die HafenCity Hamburg GmbH entwickelt neben der HafenCity auch weitere Gebiete in Hamburg. Bei ihrem Besuch gaben die Kolleg*innen Einblicke in die Science City Hamburg Bahrenfeld und den Billebogen. Für uns waren diese Projekte besonders interessant, weil dort Forschung und gewerbliche Nutzungen im Mittelpunkt stehen. Der Austausch eröffnete neue Perspektiven auf unterschiedliche Entwicklungsaufgaben und Herangehensweisen.

Ein Mann übergibt einem anderen Mann ein Geschenkpäckchen.
© Luiza Puiu
Bildschirm mit Präsentation und Aufschrift "Grasbrook"
© Luiza Puiu

Austausch am Modell der Seestadt: Projektleiter*innen der Wien 3420 und Mitarbeitende der HafenCity diskutieren gemeinsam im Schauraum. (c) Luiza Puiu

Eine Frau präsentiert am Modell der Seestadt.
© Luiza Puiu

Die Seestadt als lernendes Urban Lab

Peter Hinterkörner gab den städtebaulichen Rahmen und zeigte, wie Grün- und Freiräume das Leben in der Seestadt prägen. Die Projektleiter*innen machten die Verbindung zur Umsetzung greifbar: Martin Hesik rückte Vertrieb und Einkaufsstraßenmanagement in den Fokus; Andreas Neisen widmete sich den Themen Mobilität und Energiequartiere. Ingrid Spörk beleuchtete Marketing und Kommunikation, Roman Koselsky zeigte, was Infrastruktur und Baulogistik leisten.

 

Genau dieses Zusammenspiel macht die Seestadt zu einer lernenden Stadt und einem Urban Lab. Internationale Fachleute interessieren sich dafür, wie Mobilität, Baulogistik und Einkaufsstraßenmanagement ineinandergreifen. Wir teilen Erfahrungen, gewinnen neue Perspektiven und entwickeln Lösungen für den jeweiligen Kontext – statt Patentrezepte zu suchen.

Der Austausch mit internationalen Projekten wie der HafenCity Hamburg ist besonders wertvoll: Wir lernen voneinander und gewinnen neue Perspektiven. Besonders interessieren uns die Ansätze zu gewerblichen Nutzungen in Science City und Billebogen – sie geben wichtige Impulse für die Seestadt.

Portraitfoto von Peter Hinterkörner

Peter Hinterkörner

Prokurist I Leitung Planung + Qualitätsmanagement

Mehrere Personen sitzen an einem Tisch und schauen in die Kamera.
© Luiza Puiu

ASCR-Präsentation, Rundgang durch die Seestadt und gemeinsames Mittagessen im Speiseamt: fachlicher Austausch im Gespräch und vor Ort. (c) Luiza Puiu

Mehrere Personen stehen um einen Plan der Seestadt, der am Boden abgebildet ist.
© Luiza Puiu

Stadtentwicklung im gebauten Stadtraum

Wie Konzepte im Alltag wirken, zeigte sich bei Einblicken in die Arbeit der ASCR und der Wiener Netze: Oliver Juli stellte das ASCR-Democenter vor, Roland Zoll berichtete bei der Trafostation in der Maria-Tusch-Straße über Herausforderungen der Netzinfrastruktur.

Beim Rundgang durch das Pionierquartier und das Quartier Am Seebogen standen verkehrsberuhigte Bereiche, Freiraumgestaltung und Mehrfachnutzungen im Fokus – vom Schulgarten und der Sportinfrastruktur unter der U-Bahn bis zum Nutzungsmix im Gewerbehof. Auch Zwischennutzungen wie das DOCK und unser Baulogistikzentrum wurden besichtigt. 

Den informellen Abschluss bildete ein gemeinsames Mittagessen im Speiseamt Seestadt. Der Besuch machte deutlich: Die lernende Stadt lebt vom Gespräch und fachlichen Austausch. 

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