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VCÖ-Mobilitätspreise für zukunftsweisende Konzepte in der Seestadt

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Der VCÖ – Mobilität mit Zukunft zeichnet jedes Jahr herausragende Projekte im Bereich nachhaltige Mobilität aus. Unter den drei Gewinnern des VCÖ-Mobilitätspreises Wien, der gemeinsam mit der Stadt Wien und den ÖBB vergeben wird, ist ein Projekt aus der Seestadt.

Den VCÖ-Mobilitätspreis Wien nahmen DI Robert Luger von Arge 3:0 Landschaftsarchitektur, DI Georg Corazza von Stoik & Partner ZT GmbH und Heinrich Kugler, Vorstand der Wien 3420 aspern Development AG entgegen.
© PID/Fürthner

Für die zukunftsweisende Gestaltung der Straßen im Quartier „Am Seebogen“ erhielten die Planungsbüros ARGE 3:0 Landschaftsarchitektur und Stoik & Partner ZT-GmbH den Preis in der Kategorie „Infrastruktur & Öffentlicher Raum, Wien“. Im neuen Quartier werden Straßen als Mischverkehrsflächen so gestaltet, dass FußgängerInnen, Radfahrende und der Öffentliche Verkehr Vorrang haben.

 

Landschaftsarchitektur und Verkehrsplanung Hand in Hand

 
„Ich gratuliere ARGE 3:0 Landschaftsarchitektur und Stoik & Partner ZT-GmbH zum Preis und möchte mich herzlich für die hervorragende Zusammenarbeit bedanken. Diese Auszeichnung zeigt einmal mehr, wie wichtig die integrierte Planung des Straßenraums ist. Das innovative Regenwassermanagement und die vielen großkronigen Bäume sind zusätzliche Elemente der gelebten Nachhaltigkeit“, erklärt Heinrich Kugler, der für Planung zuständige Vorstand der Wien 3420 aspern Development AG, die Besonderheiten der Straßengestaltung im Quartier „Am Seebogen“.

 

Seestadt als „Urban Lab“ der Smart City Wien


Beim österreichweiten VCÖ-Mobilitätspreis, der heuer unter dem Motto „Gesellschaft.Wandel.Mobilität“ vergeben wurde, konnten gleich zwei Projekte mit starkem Seestadtbezug reüssieren. Der Seestadt.bot von Seestadt-Pionier und Software-Entwickler Philipp Naderer-Puiu holte sich den Preis in der Kategorie „Digitalisierung und Automatisierung“. Mit seinem Bot versorgt er die Seestadt-Community auf Basis der Messenger-Dienste von Facebook und Telegram mit wichtigen Infos. Öffi-Abfahrtszeiten sind genauso abrufbar wie ein Branchenverzeichnis mit über 150 Seestädter Unternehmen auf Basis des digitalen Stadtkatalogs „Seestadt.city“.
 
Ebenfalls ausgezeichnet wurde das Konzept „Radspielplatz“ des Vereins IG Fahrrad – Die Radvokaten. Die Idee, Kinder bei der Beherrschung ihres Fahrrades spielerisch zu fördern, gewann in der Kategorie „Ideen und Pilotprojekte“. Die Umsetzung des ersten Radspielplatzes wird in der Seestadt erfolgen – genauer gesagt im Elinor-Ostrom-Park im Quartier „Am Seebogen“. „Ich freue mich, dass die Seestadt wieder einmal Vorreiterin ist. Die hier ausgetüftelten Konzepte sollen später in weiteren Teilen Wiens und andernorts multipliziert werden können“, so der für Mobilität zuständige Vorstand der Wien 3420 aspern Development AG, Alexander Kopecek.

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Den VCÖ-Mobilitätspreis Wien nahmen DI Robert Luger von Arge 3:0 Landschaftsarchitektur, DI Georg Corazza von Stoik & Partner ZT GmbH und Heinrich Kugler, Vorstand der Wien 3420 aspern Development AG entgegen.
© PID/Fürthner
Der Seestadt.bot wurde in der Kategorie „Digitalisierung und Automatisierung“ ausgezeichnet. Den VCÖ-Mobilitätspreis nahm Seestadt-Pionier und Software-Entwickler Philipp Naderer-Puiu entgegen. Im Bild v.l.n.r.: VCÖ-Geschäftsführer Willi Nowak, bmvit-Sektionschef Herbert Kasser, Evelyn Palla (Vorstand ÖBB-Personenverkehr AG), der Gewinner Philipp Naderer-Puiu, Markus Racz (Siemens Mobility), BMNT-Generalsekretär Josef Plank
© VCÖ / Schmid The Funky Eye
Den VCÖ-Mobilitätspreis in der Kategorie „Ideen und Pilotprojekte“ für das Konzept „Radspielplatz“ nahm Alec Hager vom Vereins IG Fahrrad – Die Radvokaten entgegen. Im Bild v.l.n.r.: VCÖ-Geschäftsführer Willi Nowak, bmvit-Sektionschef Herbert Kasser, der Gewinner Alec Hager, Evelyn Palla (Vorstand ÖBB-Personenverkehr AG), BMNT-Generalsekretär Josef Plank
© VCÖ / Schmid The Funky Eye

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