Interaktive Karte

Wie bewegen sich Senior*innen durch die Seestadt? TU-Studie zur Mobilität im Alter startet.

Vom

Personen ab 60 können sich beteiligen und einen Beitrag zur Weiterentwicklung von aspern Seestadt leisten. Das aspern.mobil LAB der TU Wien startet im Auftrag der Wien 3420 aspern Development AG eine Studie zur Mobilität älter werdender Menschen und Senior*innen in der Seestadt. Im Fokus der Forschung stehen Personen ab 60 Jahren, die sich regelmäßig im Stadtteil aufhalten.

Gebäude mit Eingang zu aspern.mobil Lab, von rechts kommend Radfahrerin mit grauen Haaren auf der Straße.
© Patricia Bermudez

Wohlfühlen im Alter – mitten in der Seestadt

Die Studie untersucht, wie sich Senior*innen in aspern Seestadt fortbewegen, welche Orte sie frequentieren oder meiden und welche Wünsche sie für die Zukunft haben.
„Senior*innen nutzen und erleben den Stadtraum anders. Mit dem Älterwerden ändern sich viele Routinen. Diese veränderten Bedürfnisse finden in der Stadtplanung jedoch oft noch zu wenig Gehör“, führt Studienleiter Jakob Holzer aus.

„Mobilität ist ein Schlüssel für Lebensqualität – besonders auch im Alter. Die Seestadt will für Menschen in allen Lebensphasen gut funktionieren. Ältere Menschen haben andere Anforderungen an Wege, Aufenthaltsräume und Verkehrsmittel: Sicherheit, Barrierefreiheit, Übersichtlichkeit und kurze Distanzen gewinnen zunehmend an Bedeutung. Mit der Studie des aspern.mobil LAB wollen wir ihr Mobilitätsverhalten besser verstehen und Verbesserungsbedarf identifizieren, um Mobilität und öffentlichen Raum so zu gestalten, dass Senior*innen selbstständig und aktiv im Stadtteil unterwegs bleiben können“, so Andreas Neisen, Projektleiter Mobilität der Wien 3420 aspern Development AG.

Ein besonderes Augenmerk liegt auf dialogorientiertem Studiendesign. Dieses schafft wertvollen Input für künftige Planungen und Gehör für die Anliegen von Seestädter*innen. „Für die Teilnahme an der Forschung suchen wir Interviewpartner*innen, welche uns von ihren alltäglichen Wegen und möglichen Barrieren in der Seestadt erzählen möchten“, freut sich Jakob Holzer auf Begegnungen im Stadtteil. Im Rahmen der Studie sammelt die Wien 3420 gemeinsam mit dem aspern.mobil LAB nach Untersuchungen zu Mobilitätsbedürfnissen junger Menschen erneut Ideen für die weitere Entwicklung des Stadtteils.

Teilnahmemöglichkeiten und weitere Infos

Bei Fragen rund um die Studie oder zur Vereinbarung eines Interviewtermins können Interessierte das aspern.mobil LAB jeden Dienstag von 13 bis 18 Uhr in der Sonnenallee 26 besuchen. Die Interviews dauern ca. 30 Minuten. Alternativ ist eine Anmeldung für einen Interviewtermin auch per E-Mail unter info@mobillab.wien oder telefonisch unter +43 (1) 58801 280531 möglich.

Informationen und Anmeldung: www.mobillab.wien/senior_innenmobilitaet
Direkt zur Anmeldung: cal.com/aspernmobillab/terminbuchung-interview 

Leiter der Studie: 

DI Jakob Holzer
TU Wien, Institut für Raumplanung, Forschungsbereich Verkehrssystemplanung (MOVE)
Karlsgasse 11, 3. OG, 1040 Wien
+43 (1) 58801 280531
jakob.holzer@tuwien.ac.at

Bilder zum Artikel

Gebäude mit Eingang zu aspern.mobil Lab, von rechts kommend Radfahrerin mit grauen Haaren auf der Straße.
© Patricia Bermudez
Portraitfoto von Jakob Holzer, Studienleiter
© Patricia Bermudez
Portraitfoto von Andreas Neisen, Projektleiter Mobilität der Wien 3420 aspern Development AG
© Luiza Puiu

Weitere Presseartikel

Zwei junge Männer stehen lächelnd in einem modernen, hellen Restaurant und halten Take-away-Bowls in den Händen. Im Hintergrund ist eine lange Theke mit frischen Zutaten sowie Gäste, die an Tischen sitzen.
© Luiza Puiu

Kulinarisches Angebot in aspern Seestadt wächst weiter

Mit Kenny’s, Vegan Kiss und Ciao Ragazzi erweitern ganz unterschiedliche Konzepte die gastronomische Vielfalt im Stadtteil

Fünf Frauen und 3 Männer stehen nebeneinander und blicken in die Kamera, die beiden Frauen in der Mitte halten einen Bilderrahmen, eine mit einem Zertifikat mit der Aufschrift ÖGNB, eine mit einem Schild mit der Aufschrift GOLD
© Alfred Arzt

ÖGNB-Dialog zum zukunftsfähigen Bauen in aspern Seestadt

ÖGNB, Wirtschaftsagentur Wien und Wien 3420 luden zu Fach- und Auszeichnungsveranstaltung ins Technologiezentrum Seestadt

Eine Gruppe von sechs Personen steht lächelnd vor einer bunt bemalten Wand mit abstrakten Gesichtern in Blau, Rosa und Gelb.
© Luiza Puiu

Street Art trifft Stadtentwicklung

Gemeinsam mit Abgeordneter Anderle präsentierte aspern Seestadt neues Kunstwerk am Nordufer des Sees

Gruppenfoto: Drei Männer im Anzug und zwei Frauen im Kostüm stehen vor einem Messestand und lächeln in die Kamera
© Wien 3420

WSE und Wien 3420 auf der EXPO REAL München

Wiener Großprojekte auf der internationalen Immobilienmesse in München: Die Wien 3420 zeigt ihre Waterfront am asperner See und berichtet über die nächsten Etappen im Norden.