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Seestadt-Quartier erhält Staatspreis Architektur und Nachhaltigkeit

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Im Rahmen seiner Klimaschutzinitiative klimaaktiv zeichnet das Bundesministerium für Nachhaltigkeit und Tourismus (BMNT) Projekte aus, die innovative und zukunftsfähige Architektur mit nachhaltiger Bauweise kombinieren. Das Quartier rund um den Hannah-Arendt-Park wurde am Montag zum besten Projekt in der Kategorie „Ensembles“ gekürt.

Ensemble Hannah-Arendt-Park
© BMNT/Kurt Hoerbst

Der Staatspreis reiht sich in die lange Liste an Auszeichnungen und Awards ein, welche Entwicklungsgesellschaft Wien 3420 AG, Magistratsabteilungen, Planungsbüros und Bauträger bereits mit Seestadt-Projekten holten.

aspern Die Seestadt Wiens hat wieder Grund zum Feiern: Am gestrigen Montag zeichnete Bundesministerin Maria Patek das Quartier rund um den Hannah-Arendt-Park mit dem Staatspreis Architektur und Nachhaltigkeit in der neuen Kategorie „Ensemble/urbane Raumbildung und Vernetzung“ aus. Der Sonderpreis wurde heuer zum ersten Mal vergeben und richtet sich vor allem an Kommunen.  
 
„Der Staatspreis ist eine große Anerkennung für die fantastische Leistung aller Akteure, die an der Umsetzung dieses besonders qualitätsgebenden Quartiers der Seestadt mitgewirkt haben. Bedanken möchten wir uns bei den beteiligten Bauträgern, den Baugruppen und allen Architektur- und Planungsbüros. Großer Dank geht auch an die Wiener Magistratsabteilungen, die Projektleitung Seestadt Aspern und natürlich insbesondere an unser gesamtes Team“, so Heinrich Kugler im Namen des Managements der, für die Entwicklung und Verwertung der Seestadt verantwortlichen, Wien 3420 aspern Development AG. „Die Auszeichnung zeigt, dass wir in der Seestadt den richtigen Weg eingeschlagen haben und dass ansprechende Architektur und größtmögliche Ressourcenschonung Hand in Hand gehen können.“


Auch Bundesschule Aspern ausgezeichnet


Den Preis vergibt das Bundesministerium für Nachhaltigkeit und Tourismus (BMNT) im Rahmen seiner Klimaschutzinitiative klimaaktiv. Er wird für hervorragende Leistungen von BauherrInnen, ArchitektInnen und FachplanerInnen verliehen, die anspruchsvolle Architektur und ressourcenschonende Bauweise verbinden. Mit insgesamt 50 Einreichungen aus ganz Österreich war die Konkurrenz um die begehrte Auszeichnung im Bau- und Immobiliensektor groß.
 
Die Fachjury nominierte zuerst die 17 besten Projekte unterschiedlicher Kategorien, die in die engere Auswahl kamen. Darunter war auch der Neubau der Bundesschule Aspern – Bauherr BIG Bundesimmobiliengesellschaft m.b.H. – in der Seestadt – und auch dieses Projekt im Quartier erhielt aufgrund seiner herausragenden Architektur den Staatspreis in der Kategorie „Neubau“. Die zweite Schule im prämierten Ensemble um den Hannah-Arendt-Park ist Teil des ersten Bildungscampus im Stadtteil.
 
Zur Begründung der Jury:
https://www.klimaaktiv.at/bauen-sanieren/staatspreis/preistraeger2019/ensemble-hannah-arendt-park.html


Weitere Preise und Auszeichnungen für die Seestadt


Seit dem Beginn der Planungen wurden das Stadtentwicklungsgebiet aspern Seestadt und die beteiligten Akteure sowie zahlreiche Seestadt-Projekte mit Preisen ausgezeichnet. Um nur einige zu nennen:
 

  • Bauherrenpreis 2018

Im Oktober ging der Bauherrenpreis 2018 an die nun auch mit dem Staatspreis Architektur und Nachhaltigkeit ausgezeichnete Bundesschule in der Seestadt. Das Projekt der BIG wurde von fasch&fuchs.architekten geplant. https://zv-architekten.at/bauherrenpreis-1/bauherrenpreis-2018-preistraeger/bundesschule-aspern-_-wien
 

  • VCÖ Mobilitätspreise

2018 erhielten drei Seestadt-Projekte diese begehrte Auszeichnung. Der VCÖ-Mobilitätspreis Wien für die „Schwammstadt“ – zukunftsweisende Straßengestaltung im Quartier „Am Seebogen“ – ging an ARGE 3:0 Landschaftsarchitektur + Stoik & Partner ZT-GmbH. Im Jahr 2014 wurde der „Mobilitätsfonds aspern die Seestadt Wiens“ mit dem VCÖ-Mobilitätspreis in der Kategorie Wohnen und Wohnumfeld ausgezeichnet. www.vcoe.at
 

  • World Smart City Award 2016

Die ASCR (Aspern Smart City Research) konnte sich beim Smart City Expo World Congress 2016 in Barcelona gegen mehr als 250 Projekte aus 45 Ländern durchsetzen und gewann einen der drei World Smart City Awards. Das Forschungsprojekt unter der Federführung von Siemens, Wien Energie und Wiener Netzen untersucht die Wechselwirkung zwischen Gebäuden, Netzen und dem NutzerInnenverhalten. http://www.smartcityexpo.com/web/smartcityexpo/cfa-finalists
 

  • Wiener Ingenieurpreis 2016

Die Abteilung Straßenverwaltung und Straßenbau (MA 28) wurde für das „Wiener Modell zur Versickerung von Straßenwässern“ mit dem Wiener Ingenieurpreis 2016 ausgezeichnet. Das Modell wurde in der Edith-Piaf-Straße der Seestadt als Pilotanlage errichtet und fand in der „Schwammstadt“ seine Fortsetzung.

Bilder zum Artikel

Ensemble Hannah-Arendt-Park
© BMNT/Kurt Hoerbst
Verleihung Staatspreis Architektur und Nachhaltigkeit: v.l.n.r. Roland Gnaiger (Jury-Vorsitzender), Alexander Kopecek (Wien 3420), Kurt Puchinger (Stadt Wien, GG Wohnen, Wohnbau, Stadterneuerung und Frauen), Lukas Lang (Wien 3420), BM Maria Patek, Hermann Gugler (AR Wien 3420), Peter Hinterkörner (Wien 3420), Ingrid Spörk (Wien 3420), Gerhard Schuster (Wien 3420)
© klimaaktiv/BMNT/Schedl
Plan aspern Seestadt
© Claudia Kozák

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