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Podiumsdiskussion am 5. Dezember 2019: Architektur versus Nachhaltigkeit? Eine Standortbestimmung.

Vom

Bauherren und Planer*innen müssen viele Ansprüche unter einen Hut bringen: Von nachhaltigen Baumaterialien, über Energieeffizienz-Lösungen bis hin zu langlebigen, flexiblen Grundrissen und Funktionen – immer unter der Prämisse der Leistbarkeit. Gehen Nachhaltigkeit und herausragende Architektur unter diesen Rahmenbedingungen überhaupt zusammen oder geht es um die Quadratur des Kreises? Am 5. Dezember diskutiert dies ein hochkarätig besetztes Podium in aspern Seestadt.

Luftbild der Seestadt von Südwesten aufgenommen
© Christian Fürthner/MA 18

Aktuell ist die Seestadt, eines der größten Stadtentwicklungsprojekte Europas, zu rund einem Drittel realisiert. Im Norden geht der Hochbau mit dem Quartier „Am Seebogen“ bereits weiter, auch für die weiteren Etappen im Norden der Seestadt wird bereits an städtebaulichen Konzepten gefeilt.
 
Kürzlich wurde das Seestädter „Pionier-Quartier“ am Hannah-Arendt-Park mit dem Staatspreis für Architektur und Nachhaltigkeit des Bundesministeriums für Nachhaltigkeit und Tourismus im Rahmen des Programms klimaaktiv in der Kategorie „Ensembles“ ausgezeichnet. Aber ist, was heute preiswürdig ist, auch für kommende Quartiere Benchmark? Wie muss eine nachhaltige Stadt aussehen, in der wir auch in Zukunft gern und gut leben? Und wie sehr schränken Bauvorschriften, Grenzwerte, Förderkriterien und Kostendruck den Spielraum von Bauherren und Architekt*innen ein?
 
Permanentes Lernen ist in der Seestadt Programm. Deshalb lädt die Entwicklungsagentur Wien 3420 aspern Development AG zur hochkarätig besetzten Diskussionsrunde in das erste Wohnhaus der Seestadt, als Passivhaus geplant und errichtet von der Baugruppe JAspern.
 

Am Podium:

  • Regina Freimüller-Söllinger, Architektin
  • Kinayeh Geiswinkler-Aziz, Architektin
  • Wolfgang Gleissner, Geschäftsführer der BIG, die für die Bundesschule Seestadt ebenfalls den Staatspreis Architektur und Nachhaltigkeit 2019 erhielt
  • Christian Kühn, Professor für Gebäudelehre und Studiendekan für Architektur, TU Wien
  • Robert Lechner, Geschäftsführer Österreichisches Ökologie-Institut

 

Moderation:

  • Christa Reicher, Professorin für Städtebau und Entwerfen, RWTH Aachen University, Vorsitzende des aspern Beirats

 

Wann:

Donnerstag, 5. Dezember 2019, Beginn: 18:30 Uhr (Einlass ab 18:00 Uhr)
 

Wo:     

Salon JAspern, Hannah-Arendt-Platz 10/EG, 1220 Wien
Achtung: Begrenzte Teilnehmer*innenzahl!
 
Anmeldung erforderlich bis 28. November unter events@aspern-seestadt.at
Betreff: Salon JAspern

Bilder zum Artikel

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