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Veröffentlicht am 04.04.2013

leben | Nachbarschaft

21. Forschungsbericht aus dem Mikrohaus

Die Hausbesuchsgruppe

Und wieder ist eine Woche vorüber gegangen, ein recht kaltes Osterwochenende und die bisherige Woche hat auch nicht durch frühling...
Die Hausbesuchsgruppe Und wieder ist eine Woche vorüber gegangen, ein recht kaltes Osterwochenende und die bisherige Woche hat auch nicht durch frühlingshafte Temperaturen geglänzt. Gestern war die Hausbesuchsgruppe bei mir, die vom Verein Creatify organisiert wird. In diesem Projekt geht es darum, dass eine Gruppe von Personen sich gegenseitig in der jeweils eigenen Wohnung / Haus besucht und durch die Gruppe das eigene Wohnen reflektiert wird. So haben sich gestern 5 Personen eingefunden, um über das Wohnen im Mikrohaus in der Seestadt zu reflektieren. Ein sehr gemütlicher Abend in dem zum einen Aspekte der Hausgröße als wie auch des Standortes diskutiert wurden. Ein wesentlicher Punkt für mich war,  dass hier  im Mikrohaus das Wohnen auf das wesentliche reduziert und in gewissem Sinn einer archaischen Form des Wohnens  nahe kommt. Das Mikrohaus  bildet sozusagen die Grenze zu einem nomadisierenden Leben, fast vergleichbar mit einer Jurte oder einem Indianerzelt. Es ist eben eine gerade sesshaft sein, wobei gut überlegt werden muss, was den wirklich benötigt wird und somit Teil des Haushaltes sein darf. Im Gegensatz zu einem großen Wohnraum der die Möglichkeit bietet Dinge zu sammeln, ganz egal ob sie eine Funktion haben oder nicht. Gut passt in dieses Konzept die Begrünung der Wände, die wiederum ein Zitat darstellen auf das ursprüngliche Eingebettet- und Angewiesen-Sein auf die Natur, z.B. als Nahrungsquelle. Es ist nur das da was täglich gebraucht wird und es wird nicht das gesammelt, was vielleicht einmal gebraucht werden könnte. Achja, und als ich gerade vorhin nach Hause geradelt bin, war es wieder da, dass Reh und diesmal nicht als Hindernis, sondern als  die Ruhe selbst, gemütlich in einer großen Lacke Wasser trinkend. Obwohl es schon Mittwoch ist, wünsche ich euch auch für die restliche Woche eine gute Zeit. (Textbeitrag: Florian Kloidt) --- Die Einträge geben die subjektive Erfahrung und Meinung des Erzählers wieder und entstehen im Rahmen eines PROGREENcity Forschungsprojektes in aspern Seestadt.
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