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28
Mai

Vielfalt im Nachbarschaftsbudget!

Gut möglich, dass Sie in der letzten Zeit da und dort vom Nachbarschaftsbudget gelesen oder gehört haben. Über das Nachbarschaftsbudget werden nachbarschaftliche Projekte gefördert, die sich Menschen in der Seestadt und ihrer Nachbarschaft ausgedacht haben, und die von ihnen auch umgesetzt werden.* Vielfalt spielt dabei eine sehr große Rolle. Und genau deshalb widmen wir diesem wichtigen Thema einen Blogbeitrag.
 
Die Jurysitzung für das diesjährige Nachbarschaftsbudget hat am 10. Mai stattgefunden. 21 eingereichte Ideen wurden diskutiert. Nun werden die Einreicher*innen informiert und die Projekte nach und nach hier auf unserem Blog vorgestellt. Halten Sie nach der Nachbarschaftsbudget-Glühbirne Ausschau.

Ein bunter Strauß an Projekten

Vielfalt wird bei den geförderten Projekten auf unterschiedlichen Ebenen wirksam. Manche fallen in den Bereich Kultur, andere in der Bereich Freizeit und Bewegung. Manche richten sich an Kinder, andere an Erwachsene und Senior*innen. Bei manchen werden Besucher*innen in die Rolle des Publikums schlüpfen, bei anderen werden Menschen etwas gemeinsam erarbeiten. Es wird Veranstaltungen geben, genauso wie einige Impulse im Stadtraum, die langfristig vor allem dann gut funktionieren, wenn sich eine Gruppe an Menschen findet, die für den Fortbestand Verantwortung übernimmt.

Doch warum ist es uns eigentlich wichtig, dass das Spektrum an Projekten so vielfältig ist?

Ganz einfach: Wir haben dabei die Menschen im Hinterkopf, die Projekte und Angebote wahrnehmen – Sie, als Nachbarinnen und Nachbarn. Sie haben unterschiedliche Interessen und befinden sich auch in unterschiedlichen Lebenslagen. Manche von Ihnen teilen Interessen mit Nachbar*innen gerne eher still (z.B. beim Zuhören), während andere aktiv etwas umsetzen wollen. Einige freuen sich über Programm für Kind und Familie, andere möchten ein eigenes Hobby gemeinsam frönen. 
 
Und diese Vielfalt soll sich in unserem bunten Strauß an geförderten Projekten wiederspiegeln. Das geben wir auch unseren Jurymitgliedern mit. Letztlich ist hoffentlich für ganz viele von Ihnen etwas dabei.

So bunt wie die Projekte ist auch die Jury

Das ist uns wichtig. Denn unsere Jury hat natürlich immer auch ein Stellvertreter*innen-Rolle. An dieser Stelle ein herzliches Danke für den ehrenamtlichen Einsatz, liebe Jurymitglieder! Die Jury vertritt vielfältige Interessen. Sie bringt sie in die Diskussion ein und macht damit Bedarfe und Bedürfnisse Dritter für alle sichtbar und zugänglich. Und genau hier wird eine Jurysitzung eben mehr als primär eine Auswahl von Projekten.
 
Vielmehr wird sie zum Vehikel für ein gutes Miteinander. Durch den offenen Austausch und das Diskutieren von Projekten auf Augenhöhe
  • wird Verständnis für Anliegen der Mitmenschen gefördert
  • lassen Nachbar*innen einander Wertschätzung für bewegende Themen zukommen
  • können Gedanken und Meinungen geteilt werden
  • können eigene und die Interessen von Nachbar*innen vertreten werden und
  • können (wenig sichtbare) Bedürfnisse an Sichtbarkeit gewinnen.

* Dieses Jahr stellt der Mobilitätsfonds einen zusätzlichen Fördertopf für das Nachbarschaftsbudget zur Verfügung: Gefördert werden vielfältige Ideen im Bereich Mobilität. Mit Hilfe des Mobilitätsfonds wird in aspern Seestadt die Umsetzung nachhaltiger Mobilitätsmaßnahmen gefördert.
 
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15
Jun

Veranstaltungen über Veranstaltungen!

Die nächsten Tage passiert so einiges in der Seestadt. Wir haben ein paar Veranstaltungen für Sie zusammengefasst:
  • sevenpoems / sevendays (18. Juni, 17 Uhr, Simone-de-Beauvoir-Platz)
    Poesie in der Seestadt: Im Rahmen des Kunstprojekts "sevenpoems / sevendays" verfasst Daniel Böswirth Gedichte, die als Plakate an öffentlichen Plätzen in Wien aufgehängt werden. Sie werden vor Ort mit einer riesigen Linoldruckpresse gedruckt. Anschließend sind Sie dazu aufgerufen, Ihre Gedichte ebenfalls an der Plakatwand zu hinterlassen. Eine Auswahl wird abgedruckt und erscheint als Buch.
  • Auf Tour in der Donaustadt (22. Juni, 17:30-19:30)
    Gemeinsam die Nachbarschaft entdecken! Das Stadtteilmanagement Seestadt aspern lädt am 22. Juni von 17:30 bis 19:30 gemeinsam mit dem GB*Stadtteilmanagment Berresgasse zu einer Erkundungstour in die Donaustadt. Gleich anmelden!
  • Baulückenkonzert „Kreisky“ (22. Juni, 19 Uhr, Sonnenallee/Edith-Piaf-Straße)
    Das WIR SIND WIEN – Festival der Bezirke lädt zu einer mehrteiligen Konzertreihe in Wiener Baulücken eingeladen: musikalisch äußerst unterschiedliche Konzerte an ausgewählten urbanen Leerstellen lenken den Fokus auf deren Geschichte(n) und Zukunft und werfen städtebauliche und gesellschaftliche Fragen auf. Auch die Seestadt ist dabei und lädt auf einer Baulücke zu musikalischen Genuss ein: Kreisky, eine deutschsprachige Indie-Rock-Band aus Wien, ist bei uns zu Gast!
  • „Von der Wurzel bis zur Krönung“ (22. Juni, 18 Uhr, im Labyrinth-Garten Aspern)
    Nach erkannter Namensgleichheit zu BAUMGÄRTNER verwachsen, widmet sich das Kleinkunst-Duo bestehend aus Ursula Anna Baumgartner und Harald Baumgartner mit ihrem Programm "Von der Wurzel bis zur Krönung" dem naheliegenden Thema Baum. Ob gelesen, gesungen oder gesprochen - hier wird in jedem Fall gespielt. Eine selbstgemachte, musikalisch poetische Spontanität.
  • Sonic Territories Festival (1. Bis 4. Juli)
    Bereits zum vierten Mal taucht Sonic Territories, das Festival für Sound Art in der Wiener Seestadt, mit den Besucher*innen in experimentelle Klangwelten ab. Von 1. bis 4. Juli steht das Erkunden neuer Formen des Miteinanders mit Klang im Zentrum des diesjährigen Festivals. 
  • Kantinen-Viewing bei Andi kickt (11. Juni bis 11. Juli: EURO 2021)
  • Frühstücken vor dem Stadtteilmanagement (jeden Donnerstag von 09:30-11:00)
    Das Team des Stadtteilmanagement ladet ganz herzlich zum gemütlichen Frühstücken und Plaudern vor dem Stadtteilmanagement ein! 

Am besten tragen Sie gleich alles in Ihren Kalender ein, um nichts zu verpassen. Wir wünschen viel Spaß, Spannung und Abwechslung!
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Wojciech Czaja und Katja Schechtner vor der Ausstellung "Frauen Bauen Stadt" am Wangari-Maathai-Platz Seestadt. Ausstellungstafeln im Hintergrund.
14
Jun

In den Medien: Frauen Bauen Stadt

aspern Die Seestadt Wiens ist nicht nur eines der größten Stadtentwicklungsgebiete Europas, sondern zählt auch zu den innovativsten. Auch die internationale Fachwelt wirft immer wieder gerne einen Blick in den Nordosten Wiens, wenn es darum geht, neue Stadtviertel zu entwickeln und mit Leben zu füllen. Dabei lebt die Seestadt selbst von interdisziplinären Perspektiven, offenen Dialogen und stetiger Weiterentwicklung.

Eine Medienschau:


"Die Presse": Seestadt-Tour und Ausstellungsbesuch

"Die Presse" hat gemeinsam mit den Kurator*innen Katja Schechtner und Wojciech Czaja die Ausstellung "Frauen Bauen Stadt" in der Seestadt besucht und sich auf Spurensuche nach weiblichen Einflüssen im Stadtteil begeben.



"Frauen Bauen Stadt" bei Ö1

Wussten Sie, dass der Seepark in der Seestadt eine weibliche Handschrift trägt? Oder dass eine Frau hinter der Planung der Australischen Hauptstadt Canberra steht? Kurator*innen Katja Schechtner und Wojciech Czaja geben einen Einblick in die Hintergründe der Ausstellung "Frauen Bauen Stadt", die bis Oktober am Wangari-Maathai-Platz in der Seestadt zu sehen ist. 
 

HoHo Wien als Vorbild für Hochhäuser in Linz

Die Initiative "Cool Down Linz" schlägt der Stadt Linz eine Ergänzung ihrer "Hochhaus-Checkliste" vor. Wo möglich, soll künftig Holz als Baumaterial für neue Linzer Wohn- und Bürotürme eingesetzt werden - das HoHo Wien in der Seestadt wird als Beispiel genannt.
 


Seestadt als Vorzeige-Projekt bei Gender Planning

Wien ist dank international anerkannter Expertinnen wie Eva Kail Vorreiterin in geschlechtergerechter Stadtplanung. In der Sendung "Nachgefragt" auf krone.tv spricht sie mit Moderatorin Raphaela Scharf über die Aufgabe von Stadtplanung, die Bedürfnisse aller dort lebenden Menschen zu decken. aspern Seestadt nennt Kail als positives Beispiel für den Wiener Zugang – nicht nur weil hier Straßen, Parks und Plätze nach Frauen benannt werden.


Audio Feature: "The greenest city in Europe"

US-Reporterin Amanda Peacher besuchte im Februar 2021 für "The World" die Seestadt und sprach mit BewohnerInnen sowie Smart City-ExpertInnen: "A mixed-use mini-city on the outskirts of Vienna showcases what’s possible for green building, mobility and sustainability. Aspern-Seestadt is a net-zero energy, live/work community. Residents are given a grocery trolley instead of a parking space (you can walk to stores) and buildings produce electricity instead of consuming it." 
 


Der Mensch im Mittelpunkt: Seestadt als Gesundheitsstandort

Das Gesundheitssystem von morgen versteht die Menschen in ihrer Ganzheitlichkeit. Die Seestadt soll ein Standort der Gesundheit werden, der Zugang zu Gesundheitsdienstleistungen barrierefrei ermöglicht und auf Primärversorgungseinheiten sowie Digitalisierung setzt. Dafür wurde eigens gemeinsam gesund - das gesundheitsnetzwerk der seestadt gegründet.
 

Gender Mainstreaming in der Seestadt

Gender-Mainstreaming steht für das Bestreben, Frauen und Männer in Politik, Gesetzgebung und Ressourcenverteilung gleichberechtigt zu berücksichtigen und damit die Gesellschaft insgesamt fairer zu gestalten. So auch Städte: Viele Jahre lang wurden Städte aus der männlichen Perspektive geplant und gebaut. Unbezahlte Arbeiten wie die Kinderbetreuung oder das Einkaufen, die meist von Frauen über den Tag hinweg in kurzen Wegen zu Fuß erledigt werden, blieben unberücksichtigt. Indem sie deren Bewegungen ignorierte, ließ die Stadtplanung Frauen praktisch außen vor. In der Seestadt läuft es anders: Nicht nur durch die Benennung der aller Straßen nach Frauen, sondern auch durch die Familienfreundlichkeit als Teil des Konzepts. 

  • Zum Artikel von Ellen Hunt / The Guardian für die Wochenzeitung DerFreitag: Bauen für Frauen

Berlin schaut nach Wien

Auf dem Areal des ehemaligen Berliner Flughafens soll eine Stadt der Zukunft entstehen - nach Vorbild der Seestadt. 


München Freiham: Offenes Einkaufszentrum zur Nahversorgung 

In München Freiham entsteht derzeit auf 350 Hektar neuer Lebensraum für 11.000 Menschen. Statt eines Einkaufszentrums soll die Nahversorgung durch ein "offenes Einkaufszentrum" sichergestellt werden. Shops und Gastro ziehen in die Erdgeschoßzone und werden ähnlich organisiert wie in der Seestadt, wo ein eigenes Einkaufsstraßenmangament gemeinsam mit Retail-Profi SES Spar European Shopping Centers sicherstellt, dass der Branchen-Mix passt und die GeschäftsbetreiberInnen nachhaltig wirtschaften können. 

Auch Ideen für die nachhaltige Mobilitätsentwicklung - wie das Konzept der Sammelgaragen - finden sich in Freiham wieder.


Nordbahnhof in Wien: Konzept der gemanagten Einkaufsstraße wie in der Seestadt

Auch in anderen Hot-Spots der Stadtentwicklung in Wien wird auf die Erdgeschoßzone besonderer Wert gelegt. Zu Recht - ist doch diese Ebene für die Lebens- und Aufenthaltsqualität in urbanen Räumen entscheidend. Bei der Stadtteilentwicklung Nordbahnhof in Wien entsteht - ähnlich wie in der Seestadt - eine gemanagte Einkaufsstraße.


Mönchengladbach setzt auf Anziehungskraft des Sees

Neben einer funktionierenden Nahversorgung, ist auch die Freiraumqualität ein Asset der Seestadt. Wasser übt dabei eine besondere Anziehungskraft aus und ist in der Wiener Seestadt DAS zentrale Element im Freiraum und sogar namensgebend - wie auch z. B. bei Seestadt mg+, einem derzeit entstehenden Entwicklungsprojekt mit 2.000 Wohnungen in Mönchengladbach. 

 
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Eine Führung mit 5 Teilnehmern durch die Seestadt
14
Jun

Auf Tour in der Donaustadt!

Gemeinsam die Nachbarschaft entdecken! Das Stadtteilmanagement Seestadt aspern lädt gemeinsam mit dem GB*Stadtteilmanagment Berresgasse am 22. Juni von 17.30 bis 19.30 Uhr zu einer Erkundungstour in die Donaustadt: Die Tour führt zu Fuß von der Hausfeldstraße durch ein Waldstück zur Bushaltestelle „An den alten Schanzen“ und bietet Gelegenheit, die Umgebung, die Nachbarschaft und die Natur (neu) zu entdecken! 
 
  • Erkundungstour am 22. Juni, 17.30 bis 19.30 Uhr
  • Treffpunkt: U2-Station Hausfeldstraße, 1220 Wien
 
Anmeldung und Informationen:
T: 0676 / 8118 64 684
 
Die Teilnahme ist kostenlos. Bitte beachten! Bei der Veranstaltung gilt die 3-G-Regel (geimpft, getestet, genesen).

Neue Nachbarschaften kennenlernen

Die Donaustadt ist der am schnellsten wachsende Bezirk Wiens. Eine strategische Weichenstellung war die Verlängerung der Linie U2. Entlang dieser Achse entsteht ein durchgängiger Siedlungsraum aus den Stadtquartieren Berresgasse, Heidjöchl, Hausfeld und aspern Die Seestadt Wiens, der sich in die gewachsene Donaustadt einfügt.
 
Das Stadtteilmanagement Seestadt aspern und das GB*Stadtteilmanagment Berresgasse blicken gemeinsam über „Gebietsgrenzen“ und bringen Interessierten die Qualitäten benachbarter Quartiere bei einem gemeinsamen Spaziergang durch den bewaldeten Grünraum zwischen Hausfeldstraße und An den alten Schanzen näher.
 
Wir freuen uns auf Sie!
Veranstaltung am: 22. Juni 2021
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12
Jun

Ein neuer Seestadt-Buddy stellt sich vor

Annemarie Widmoser ist Seestädterin der ersten Stunde und wohnt in einer Baugruppe.
Sie ist sehr kommunikativ und vernetzt sich gerne mit anderen Menschen.

Warum Seestadt-Buddy?

Annemarie ist Seestadt-Buddy, weil es ihr ein besonderes Anliegen ist, selbst aktiv zu sein. Das lebt sie gleich in mehreren Initiativen aus – so hat sie sich bisher um die Stöpsel-Sammelstelle vor dem Stadtteilmanagement gekümmert, unterstützt bei der Essenslieferung an ein Flüchtlingsheim und trägt als Mitglied der Pfarre St. Edith Stein auch mal das Pfarrblatt aus. Annemarie hat bereits letztes Jahr „Buddyluft“ geschnuppert und neue Seestädter*innen beim Buddy-Spaziergang durch die Seestadt geführt, bzw. bei einem Picknick willkommen geheißen.
Sie findet das Buddy-Netzwerk ist eine wichtige und gute Sache, da Ideen und Leute zusammenkommen. Menschen können sich besser kennenlernen, Anonymität löst sich auf und die Nachbarschaft wird gemeinschaftlicher.

Gemeinsam Ideen verwirklichen und durch die Seestadt tanzen

Annemarie bezeichnet sich selbst als Ideenträgerin. Denn Ideen für die Nachbarschaft hat sie viele. Allerdings würde sie sich über Unterstützung beim Verwirklichen dieser Ideen freuen. Ihr Motto ist: Durchs Reden kommen die Leute zusammen. Und es hat sich schon des Öfteren gezeigt, dass dadurch Gemeinsames entstanden ist.
Aktuell sucht sie Gleichgesinnte und Interessierte, die Lust auf gemeinsames, freies Tanzen haben. Sollte sich eine Gruppe finden, könnte sich diese beispielsweise im Raum für Nachbarschaft treffen.

Unterstützung gesucht für die Stöpsel- sowie Essenslieferungs-Initiative

Da Annemarie bald ins Quartier am Seebogen übersiedelt, sucht sie jemanden, der sich statt ihr den Stöpseln vor dem Stadtteilmanagement annimmt und diese Säckeweise zwischenlagert, bis sie zur Weiterverarbeitung abgeholt werden.
Zudem sucht die Initiative, die sich um die Essenslieferungen an das Flüchtlingsheim kümmert, weitere Unterstützer*innen mit Auto. Die Essenslieferungen finden immer vormittags statt, und zwar immer montags und mittwochs bis samstags, samstags fallweise auch abends.

Sie fühlen sich angesprochen?

Sie haben Lust, gemeinsam Ideen zu verwirklichen, bzw. eine Tanzgruppe ins Leben zu rufen? Sie haben Zeit und Lust die Stöpsel- oder Essenslieferungs-Initiative zu unterstützen?
Dann melden Sie sich doch bei uns im Stadtteilmanagement und wir vernetzen Sie mit Annermarie Widmoser.

Kontakt Stadtteilmanagement Seestadt aspern
Hannah-Arendt-Platz 1 (Erdgeschoß), 1220 Wien
T: +43 1 33 66 00 99
E: fragen@meine.seestadt.info

Kennen Sie schon...?

In den vergangenen Wochen haben wir bereits einige Seestadt-Buddies vorgestellt. Stöbern Sie doch gleich durch und erfahren Sie mehr!
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E-Lias das Gießfahrrad vor dem Stadtteilmanagement
11
Jun

Seestädter Gießrad E-Lias – Ein „mobiles Gartenhaus“ für die Stadt

Öffentlichen „GrünRaum“ pflegen mit Fahrradstärke. Zahlreiche nachbarschaftliche Begrünungsinitiativen bereichern das Stadtbild von aspern Die Seestadt Wiens. Um diese zu pflegen, wird seitens des Vereins SeeStadtgrün in Zukunft ein Lastenrad eingesetzt. Die Idee dieses Gießrades wurde im Rahmen des Forschungsprojektes Essbare Seestadt 2019 geboren.
 
Wie könnte man Gießwasser zu Pflanzen im öffentlichen Raum bringen, ohne Bewässerungsanlage, lange Bewässerungsschläuche, Gießkannenschleppen, Diesel und Führerschein – dafür mit Sonnenkraft, Kindern und Spaß? Und wie können die Bewohner*innen des Stadtteils hierbei eingebunden werden? Mit diesen Fragen beschäftigte sich Sabi Rimanoczy vom Verein SeeStadtgrün vergangenes Jahr sehr ausführlich und Seestädter Entwicklungsgesellschaft Wien 3420 aspern Development AG bot die Finanzierung an – heraus kam dabei das Konzept „Gießrad“. 

Hightech trifft Garteln

„Das Gießrad ist ein mobiles Gartenhaus für die Stadt. Es kann neben Gießwasser auch schwere Lasten, wie Gartenerde, Kompost, oder Gartenwerkzeuge transportieren. Der Gießwassertank kann an jedem Hydranten im Handumdrehen aufgefüllt werden“, erzählt Sabi Rimanoczy, der Erfinder des Gießrades und Mitglied vom Verein SeeStadtgrün. Durch die Evolution der Schwerlastenräder und Akkutechnologien in den letzten Jahren bzw. durch das Aufkommen akkubetriebener Gartenpumpen ist ein technischer Reifegrad erreicht, der eine robuste und bequeme Umsetzung eines Lastenrads mit Elektronantrieb und Gießfunktion ermöglicht. 

Ein Gießrad – viele Anforderungen

Eine ausgiebige Planungs- und Konzeptentwicklungsphase folgte, immerhin gab es einige Kriterien, die das Rad zu erfüllen hat, wie beispielsweise, dass es sehr robust sein muss, über einen starken Elektro-Antrieb verfügt, einfach zu handhaben ist und nicht zuletzt ein bequemes Sitzen ermöglicht. Die Wahl fiel schlussendlich auf das Modell „Urban Arrow Tender 1000“ und wurde im Juni 2020 bei der Wiener Firma Heavy Pedals in Auftrag gegeben. Der Gießradaufbau wurde von der Firma Aufgemöbelt durchgeführt und am Ende November 2020 fertiggestellt.

In Praxis bewährt

Sicherheit ist wichtig, insbesondere dann, wenn das Gießrad von Kindern genützt werden soll, deshalb musste es auf Herz und Nieren getestet werden. Die ersten Ausfahrten haben bestätigt: Bis zu 200 Liter Wasser oder 200 Kilo Last kann das Rad aus gesetzlicher Sicht transportieren. Dank der kraftvollen E-Unterstützung kann das Rad auch schwer beladen leicht gefahren werden. Die Bedienung ist auch für wenig technikaffinen Personen gut möglich, Stabilität und Sicherheit sind jederzeit gegeben. Eine herausnehmbare Kinderbank mit Gurt ermöglicht zusätzlich, dass drei Kinder sicher mitfahren.

Apropos Kinder

Viele Kinder haben ein natürliches Interesse an Pflanzen und auch das Gießen macht ihnen Spaß. Während der gesamten Konzeptentwicklungs- und Prototypenbauphase waren deshalb Kinder involviert – auch ihre Ideen und Wünsche wurden bei der Entwicklung berücksichtigt. 
E-Lias, der Prototyp des Gießrades, wird zukünftig von Mitgliedern des Vereins SeeStadtgrün und Entwicklungsgesellschaft Wien 3420 AG benutzt. Die Wartung wird vom Seestädter Radwerkstatt-Betrieb United in Cycling durchgeführt. 
 
Lukas Lang, Projektmanager für Mobilität der Wien 3420 AG: „Wir freuen uns, dass dieser Gießrad-Prototyp von und mit Seestädter*innen entwickelt wurde. Das im Projekt gesammelte Wissen geben wir gerne weiter. Vor allem aber freuen wir uns, dass wir mit dem Verein SeestadtGrün und E-Lias eine Initiative für die gemeinsame Entwicklung neuen Grüns in der Seestadt unterstützen konnten.“ Das Gießrad wurde durch den aspern Mobilitätsfonds umgesetzt und vom Klimafonds Wien gefördert.

Verein SeeStadtgrün

Der Verein SeeStadtgrün – hervorgegangen aus dem Forschungsprojekt Essbare Seestadt – betreibt vielfältige Grüninitiativen in der Seestadt. Die Begrünung und Pflege von Flächen im öffentlichen Raum und Baumscheiben, sowie die Aufstellung von Pflanztrögen in der Seestadt gehören zu den Tätigkeiten des Vereins, der auch das Projekt Essbare Seestadt realisiert hat. Beim Liz Christy Pfad handelt es sich um einen spannenden Rundgang durch den südöstlichen Teil der Seestadt mit insgesamt 11 essbaren Stationen. Dabei können Gemeinschaftsgärten, gemeinschaftlich geführte Hochbeete, der Gemeinschaftskompost des Vereins SeeStadtgrün sowie zahlreiche Obstbäume oder Wildgehölze mit essbaren Früchten entdeckt und probiert werden.
 
Weitere Informationen und das Konzept zur Pflege mit dem Gießrad finden Sie hier: www.seestadtgrün.at/graetzlgruen
Aktuell ist der Verein SeeStadtgrün auch auf der Suche nach motivierten Seestädter*innen, die Teil des Pflegeteams sein möchten. Interessiert?
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Intelligente Ladestation für E-Autos im SEEHUB
11
Jun

Smart-Charging-Forschung in der Seestadt

Die Seestadt als Urban Lab der Stadt Wien ist Zukunftslabor und Vorzeigeprojekt zugleich – dies zeigt einmal mehr ein neues Forschungsprojekt zu alternativen Ladestrategien. Mit der Aspern Smart City Research (ASCR) sowie den Unternehmen Easelink und ÖBB Rail&Drive als Projektpartner wird in der Parkgarage SEEHUB im Seeparkquartier an der „Smart Charging“-Technologie geforscht: Fahrzeuge parken bei diesem Ladesystem auf dem Parkplatz über einem Pad, der Connector am Fahrzeugunterboden senkt sich ab, verbindet sich mit dem darunterliegenden Pad und die Fahrzeuge werden so automatisch geladen. Bereits im Herbst 2021 kommt diese neue automatisierte konduktive Ladetechnologie von Easelink in der Seestadt zum Einsatz.

Zeitgleich verleiht die ÖBB Rail&Drive an ihrem neuen Standort in der Parkgarage SEEHUB zwei Elektrofahrzeuge und erweitert damit das Carsharing-Angebot in der Seestadt.

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10
Jun

Wir sind unterwegs! - Juni

Endlich wieder mehr im öffentlichen Raum unterwegs sein – das lassen auch wir, das Stadtteilmanagement-Team, uns nicht zwei Mal sagen. Im Juni sind wir drei Mal an unterschiedlichen Orten in aspern Seestadt unterwegs und freuen uns darauf, mit Ihnen ins Gespräch zu kommen!

Treffen Sie uns im öffentlichen Raum!

Wir haben es vermisst, uns mit Ihnen auszutauschen, ganz ohne Laptop und Videokamera. Aus diesem Grund gibt es im Juni noch drei Termine, an denen nicht Sie zu uns ins Büro kommen – wir kommen zu Ihnen! Sie haben ein Anliegen, Fragen zur Seestadt oder zu den Angeboten des Stadtteilmanagements oder wollen einfach mit uns plaudern? Dann halten Sie nach uns Ausschau. An folgenden Terminen sind wir im Juni in aspern Seestadt unterwegs:

  • 11. Juni, 12-14 Uhr, im Seepark und Seeparkquartier
  • 18. Juni, 13-15 Uhr, (der genaue Ort wird noch ergänzt)
  • 25. Juni, 13-15 Uhr, im Seepark und Seeparkquartier

Auch in den Sommermonaten werden wir regelmäßig im öffentlichen Raum unterwegs sein, die Termine geben wir bald bekannt. Aber nutzen Sie doch schon jetzt die Gelegenheit, mit uns zu plaudern und sich zu informieren. Wir freuen uns auf Sie!

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Zwei junge Frauen sitzen auf einer Parkbank und unterhalten sich.
04
Jun

Seestadt wird Standort für neue Zentralberufsschule

Bereits jetzt hat Bildung in der Seestadt sowie in Wien einen sehr hohen Stellenwert. Mit einem neuen Zentralberufsschulgebäude in der Seestadt wird die Stadt Wien nun ein modernes Lernzentrum mit der neuesten technischen Ausstattung errichten.

Die Zentralberufsschule wird sieben Berufsschulen beherbergen:
  • Berufsschule für Industrie, Finanzen, Transport
  • Berufsschule für Handel und Administration
  • Berufsschule für Bürokaufleute
  • Berufsschule für Baugewerbe
  • Berufsschule für Handel und Reisen
  • Berufsschule für Einzelhandel
  • Berufsschule für Einzelhandel und EDV Kaufleute

Bis zu 7.500 Schüler*innen jährlich werden in die Berufsschule in der Seestadt kommen. Je nach Berufsgruppe werden die Lehrlinge in unterschiedlichen Zeiträumen unterrichtet. Voraussichtlich werden täglich etwa 2.100 Schüler*innen mit gestaffteltem Unterrichtsbeginn die Schule besuchen.

Derzeit befindet sich das Vorhaben noch in der Konzeptionsphase, der Baubeginn ist aber bereits für 2025 geplant – im September 2028 soll das Schulgebäude für Berufsschüler*innen in Betrieb gehen.

Wo wird sich die neue Zentralberufsschule befinden?

Am Hannah-Arendt-Park zwischen Bundesgymnasium Seestadt und dem Schulcampus Seestadt in der Nähe der U2-Station – damit wird dieser Teil des Pionierquartiers ein echter Bildungshotspot!

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Grätzlrad Bakfiets
03
Jun

Wir sind selten raDlos

Der Radverkehr in Wien wächst und gedeiht. Immer mehr Menschen genießen die Freiheit auf zwei Rädern und schwingen sich für Freizeit- und Arbeitswege in den Sattel. 
 
Spätestens seit Corona steigen immer mehr Menschen von Zeit zu Zeit von Öffis aufs Fahrrad um. Die Seestadt eignet sich zum Glück hervorragend dafür – kurze Wege, breite Fahrradstreifen und wenig Autoverkehr laden zum Radeln ein. Und noch dazu erfreut es Seele und Gesundheit.

Aber zuerst: Fragen?

Sie würden gerne mehr mit das Fahrrad unterwegs sein, aber es stehen noch offene Fragen im Raum, wie beispielsweise:
  • Wo verlaufen die Fahrradwege in Wien und der Seestadt?
  • Was gibt es über das Verhalten im Verkehr zu wissen?
  • Worauf ist im Falle eines Diebstahls zu achten?
Im Stadtteilmanagement haben wir zahlreiche Informationen zum Thema Radfahren in Wien für Sie bereitgestellt. Einfach vorbeikommen – wenn Sie gut informiert sind, macht das Radeln gleich umso mehr Spaß.

Grätzlräder

Sie müssen größere Lasten transportieren und das lässt sich einfach nicht mit dem Radfahren vereinbaren? Wussten Sie schon, dass das Stadtteilmanagement kostenlos Lastenfahrräder zur Verfügung stellt? Auf der Seite https://www.graetzlrad.wien/ können Sie unseren „Urban Arrow Family“ oder unser „Bakfiets“ einfach online reservieren. Oder Sie statten dem Team des Stadtteilmanagements einen Besuch ab und reservieren es persönlich. Nehmen Sie sich die Last von Ihren Schultern – packen Sie sie stattdessen in unser Lasenfahrrad.

Übrigens:

Heute ist der internationalen Tag des Fahrrads! Der perfekte Tag, um die Seestadt auf zwei Rädern zu erkunden, oder?
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Sieben Unternehmer*inne vor dem Stadtteilmanagement Seestadt aspern
02
Jun

Stammtisch2Go – endlich wieder vernetzen!

Am 25. Mai konnten sich die Unternehmer*innen in der Seestadt endlich wieder im direkten Kontakt austauschen und sich gegenseitig bei einem Spaziergang auf den neuesten Stand bringen.

Plaudern und vernetzen

Im Rahmen der Nachbarschaftswoche haben Mitarbeiter*innen des Stadtteilmanagements und einige Seestadt-Unternehmer*innen dem Wetter getrotzt und die Chance genutzt, um sich die baulichen Entwicklungen in und um aspern Seestadt näher anzusehen. Bei diesem Stammtisch2Go stand das Austauschen im Vordergrund. Zahlreiche Themen kamen hierbei zur Sprache, wie beispielsweise: 
  • Die Unternehmer*innen freuen sich sehr über die aktuellen Schritte in Richtung Normalität: Endlich wieder Essen servieren, anstatt es in „Schachteln“ zu packen – dort wo es gekocht wird, schmeckt’s einfach am besten.
  • Anhand des Baufortschritts in der Seestadt merkten sie, wie viel sich in der Seestadt tut. Waren im Herbst noch große Baukräne und erste Mauern zu sehen, stehen heute schon nahezu fertige Gebäude an jenen Stellen.
  • Es kam auch zur Sprache, dass es einen neuen Unternehmensverein in aspern Seestadt gibt: „Gutes aus der Seestadt“. Dieser ist zusätzlich ein Einkaufsstraßen-Verein und alle, die daran arbeiten, sind voller Datendrang. Sie wollen Neues uns Gutes für die Seestädter Unternehmen entwickeln. Der Start des Vereins fand bereits im Dezember im Rahmen der Weihnachtsaktion statt. Bei der Oster-Rätselrallye für Kinder und durch die Vorbereitung eines Rätselheftes für die Seestadt (bleiben Sie gespannt!) folgten bereits weitere Schritte.
  • Zu guter Letzt wurde der Wunsch hinsichtlich eines neuen Stammtisch-Termins geäußert. Sind auch Sie Unternehmer*in in der Seestadt und wollen sich vernetzen? Dann schreiben Sie gleich eine E-Mail an Claudia Glawischnig vom Stadtteilmanagement, um in den Unternehmensverteiler aufgenommen zu werden!
 
Es war es ein fröhlicher Spaziergang, der gezeigt hat, wie erleichtert die Unternehmer*innen darüber sind, das Gefühl von „Normalität“ wieder ein wenig mehr spüren zu können. Wir freuen uns, dass endlich wieder ein Treffen möglich war!
 

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02
Jun

Samstagsarbeiten im Quartier "Am Seebogen"

Im Quartier „Am Seebogen“ werden im Quartal 03/2021 folgende Samstagsarbeiten durchgeführt:

Einige Bauplätze stehen kurz vor der Fertigstellung und so werden wieder auf mehreren Bauplätzen Ausschal- und Innenbauarbeiten durchgeführt, Fenster und Türen eingebaut sowie Verfliesungen von Allgemeinbereichen im Innenbereich durchgeführt.

Bei den Baufeldern, die noch nicht mit dem Innenausbau beschäftigt sind, werden Eisenbieger Stahleinlagen in den Beton einarbeiten, um dessen Stabilität und Tragfähigkeit zu erhöhen.

Gerade im Hinblick auf eine baldige Besiedelung finden auf den Baufeldern noch Aufräumarbeiten, wie das Schlichten von Schaltafeln und Baumaterialien statt sowie diverse Sicherungsarbeiten, die für einen reibungslosen Bauablauf wichtig sind.

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