meine.seestadt.info Archiv

Hier bist du immer bestens über die Seestadt informiert!
Ladeanimation
Das neue Multitalent an der U2 Seestadt
06
Sep

Das neue Multitalent an der U2 Seestadt

Auf dem Baufeld J6 vis-a-vis des HoHo Wien – unmittelbar am östlichen Ausgang der U2 Station Seestadt – wird ein neuer Leuchtturm der Seestadt entstehen. Die „J6 Projektentwicklungs GmbH“, eine Tochtergesellschaft der ARE, startet nun den Architekturwettbewerb für ein anspruchsvolles, vielseitiges Gebäudeensemble, dessen höchster Bauteil bis zu 25 Geschoße hoch werden darf.

Gemeinsam mit dem 84 Meter hohen Holzhybrid-Hochhaus HoHo Wien (J5B) und dem Pier 05 (H5) an der Seestadtpromenade am nördlichen Seeufer wird J6 einen „Hochhaus-Dreiklang“ bilden, der das Profil der Seestadt maßgeblich prägen wird. Auch für das Projekt Pier 05 startet in Kürze ein „Hochhaus-Wettbewerb“.

Vielfältiger Nutzungsmix

Das Projekt auf dem Baufeld J6 ist Teil des „Seeparkquartiers“, welches einen starken Business-Schwerpunkt hat und über die U2 sowie mehreren Buslinien öffentlich angebunden ist.

Das Ensemble wird hochwertige Gewerbe- bzw. Büroflächen mit Gastronomie im Erdgeschoß sowie Veranstaltungs- und Konferenzräumen kombinieren. Eine Sammelhochgarage ist ebenfalls Teil des Konzepts. Wie in der Seestadt üblich, wird diese auch das angrenzende Grundstück mitversorgen und mit Impulsflächen im Erdgeschoß Platz für nichtkommerzielle Nutzung schaffen.

klimafit + nachhaltig

J6 wird äußerst nachhaltig und energieeffizient. Wie alle Seestadt-Gebäude muss es nicht nur höchsten Nachhaltigkeitsstandards im Rahmen des TQB-Monitors der ÖGNB entsprechen – aktuell sind das mindestens 800 von 1.000 möglichen Punkten.

Mit aspern klimafit führte die Seestadt vor kurzem einen zusätzlichen Standard ein, mit dessen Hilfe Gebäude geplant werden, die den CO2-Fußabdruck seiner Nutzer*innen reduzieren. Entsprechend wichtig wird es für die Planer*innen im Wettbewerb sein, dass auf J6 nicht nur besonders energieeffizient gebaut, sondern auch ein Maximum an erneuerbarer Energie selbst lokal produziert wird, z.B. über Tiefensonden und Photovoltaik.

Die Seestadt-Hochhäuser

Im 2007 beschlossenen und inzwischen aktualisierten Masterplan für aspern Seestadt wurden einige wenige Zonen definiert, an denen Hochhäuser – also Gebäude über 35 Metern Höhe – errichtet werden dürfen und sollen. Sie sind „Landmarks“, die dem neuen Stadtteil ein Relief verleihen und für bestimmte Zonen „identitätsbildend“ wirken. Vor allem im Norden am Vorplatz des Bahnhofs Aspern Nord, am Schnittpunkt der Achsen am Nordufer des Sees und im Süden in der Nähe der U2-Station Seestadt.

Höhe bringt aber nicht nur Sichtbarkeit. Die Hochhäuser in der Seestadt sind immer Teil eines größeren Baufelds oder Ensembles und in eine Sockelbebauung eingebettet. Die unterschiedlichen Niveaus schaffen gleichzeitig eine belebte Stadtsilhouette und räumliche Bezüge, die auch aus der Fußgängerperspektive erfassbar sind. Es entstehen (halb-)private Freiräume und Platz für Grünflächen am Dach aber auch die geeigneten Ebenen für unterschiedliche Nutzungen.

Diese Strategie bringt auch praktische Vorteile: Durch den Sockel und die unterschiedlichen Gebäudehöhen wird z.B. der Windkomfort auf der Straße verbessert, weil die bei Solitären oft problematischen Fallwinde abgebremst werden.

Weil sie an infrastrukturellen oder städtebaulichen Knotenpunkten positioniert sind, zahlt der Nutzungsmix der Seestadt-Hochpunkte zusätzlich in das Prinzip der „Stadt der kurzen Wege“ ein.

Und das wiederum ist ein Nachhaltigkeitsbaustein – denn je mehr wir zu Fuß, mit dem Rad oder eben öffentlich unsere Alltagswege zurücklegen können, umso weniger motorisierter Verkehr fällt an.

Wussten Sie übrigens, dass auch das Sammelgaragenkonzept in aspern Seestadt eine wichtige Säule ihrer nachhaltigen Mobilitätsstrategie ist? Geparkt wird hier nämlich zum überwiegenden Teil nicht „flächig“ auf der Straße, sondern eben platzsparend in Quartiersgaragen, was mehr Platz und Sicherheit für Fußgänger*innen und Radfahrer*innen bringt und sich insgesamt sehr positiv auf den Bodenverbrauch auswirkt: Hier ist die Seestadt besonders vorbildlich – mit gerade mal 62 m² verbrauchtem Boden pro Einwohner*in – inklusive Wohnraum, Parkraum, Straßen, Wegen, Infrastruktur und Geschäftsflächen. Der Wert für Gesamt-Wien liegt bei rund 100 m² - und ländliche Gemeinden weisen teilweise einen zehnmal höheren Verbrauch auf!

Hier lesen Sie mehr über Stadtentwicklung & Klimaschutz in der Seestadt.

Der Wettbewerb und die Meilensteine im Projekt

Als Teil des Wiener Qualitätssicherungsprozesses für die Planung neuer Hochhäuser, der im STEP 2025-Fachkonzept Hochhäuser festgelegt ist, wird das Projekt von einer eigens gebildeten und von Stadtplanung, Bezirk und Vertreter*innen des aspern Beirats beschickten Lenkungsgruppe begleitet.

Der EU-weit offene, zweistufige Architekturwettbewerb wird in der ersten Septemberhälfte ausgelobt und soll im Frühling 2023 abgeschlossen sein. Der Siegerentwurf soll als Grundlage für die Erlangung von Bebauungsbestimmungen für das Baufeld J6 dienen. Ziel ist die Fertigstellung des Projekts bis Ende 2027.

Mehr dazu
IBA Ausstellung Frau präsentiert
06
Sep

Übersicht: IBA_Wien 2022 in der Seestadt

IBA ist die Abkürzung für "Internationale Bauausstellung". Die Tradition dieser Bauausstellungen ist bereits über 100 Jahre alt, denn schon Mitte des 19. Jahrhunderts wurde es üblich, bautechnische Neuerungen auch in Weltausstellungen zu präsentieren und Impulse in den Bereichen Stadtplanung und Städtebau zu setzen.

IBA_Wien 2022

Mit der IBA_Wien 2022 findet die erste Internationale Bauausstellung (IBA) auf österreichischem Boden in Wien statt. Im Zentrum steht das Thema des "neuen sozialen Wohnens". Wien hat es sich damit zur Aufgabe gemacht, wegweisende Lösungsvorschläge und Zugänge zu den Herausforderungen unserer Zeit zu entwickeln und sich mit der Zukunft den Wohn- und Städtebaus zu beschäftigen. 
 
Bis zum 18. November gibt es eine Ausstellung im IBA-Zentrum sowie im Seestädter IBA-Infopoint, ein umfangreiches Veranstaltungsprogramm, sowie Führungen und Spaziergänge, die dazu einladen, die IBA-Projekte zu erkunden – so auch in der Seestadt!

IBA-Veranstaltungen in und zur Seestadt:

Quartier "Am Seebogen"

Einen guten Überblick zu allen IBA-Projekten im Quartier "Am Seebogen" finden Sie hier.
Mehr dazu
Plakat mit Füßen und dem Claim Ihr nächster Schritt zählt
27
Aug

Die Mobilitätserhebung aspern Seestadt ist zurück!

Machen Sie bei unserer Mobilitätserhebung mit!
Sie wohnen in aspern Seestadt und wollen dazu beitragen, dass der öffentliche Verkehr und die Sharing-Möglichkeiten in Seestadt optimiert werden? Ihnen ist wichtig, dass Ihr Weg in die Arbeit möglichst kurz und komfortabel ist? Sie sind neugierig, wie sich die übrigen Seestäd-ter*innen im Vergleich zu Ihnen fortbewegen? Dann nehmen Sie Teil an der Erhebung und gestalten Sie mit aspern.mobil LAB die Mobilität der Zukunft in aspern Seestadt – das geht ganz einfach mit der App „Wegesammler 2.0“!

Familie Seestadt macht es vor! 

Bei einem Café-Besuch mit einigen Nachbar*innen hat Frau Seestadt vergangenen Mittwoch von der Mobilitätserhebung aspern Seestadt erfahren. Sie ist neugierig und meldet sich online auf der Website des aspern.mobil LABs an. Nachdem sie die App auf ihrem Smartphone her-untergeladen und sich registriert hat, erhält sie ein Willkommensmail. Somit kann die Erhe-bung losgehen! Am Donnerstag fährt sie zunächst zur Arbeit, macht am Nachmittag einen Abstecher bei ihrem Sportverein und geht auf dem Heimweg noch kurz Einkaufen. Abends überprüft sie die aufgezeichneten Wege und ergänzt die Wegezwecke in der App. Während des gemeinsamen Abendessens zeigt sie ihrer Familie die App. Ein „Wettbewerb“ wird ausgerufen: Die übrigen Familienmitglieder wollen nun auch mitmachen und sieben Tage ihre Wege aufzeichnen – wer in dem Zeitraum wohl am meisten Fahrrad fährt? Nur der jüngste Sohn muss dieses Jahr noch aussetzen, mit seinen 17 Jahren ist er noch nicht volljährig und darf so noch nicht miterheben.
 
Nach sieben Tagen ist der vorgegebene Zeitraum für die Wegeerhebung vorbei – nun steht der Vergleich innerhalb der Familie an! Die App zeigt beispielsweise die verschiedenen genutzten Verkehrsmittel und wie viele Kilometer damit zurückgelegt wurden. Außerdem können die exakten Routen, Geschwindigkeiten und der individuelle CO2-Ausstoß betrachtet werden (siehe untenstehende Abbildungen). 
Das Resultat: Am sportlichsten war Frau Seestadts Tochter unterwegs! Sie wird die App auch weiterhin nutzen, um ihre sportlichen Steigerungen beim Rennrad fahren zu messen. 
 
Nach der Erhebungswoche füllt Frau Seestadt den begleitenden Fragebogen aus. Per Mail wird ihr die Vollständigkeit ihrer Erhebung bestätigt – damit qualifiziert sie sich außerdem für die Verlosung von Sachpreisen! Der Rest der Familie hat dadurch nur mehr einen verkürzten Fragebogen zu befüllen, da die grundlegenden Angaben zum Haushalt bereits von Frau See-stadt angegeben wurden. 
 
Bereits jetzt steht fest – nächstes Jahr macht Familie Seestadt wieder bei der Erhebung mit und kann dadurch Veränderungen in ihrem eigenen Mobilitätsverhalten messen! Auch der jüngste Sohn brennt bereits darauf, sein Mobilitätsverhalten mit seinen Freund*innen im Quartier zu vergleichen!
 
Und Sie? Worauf warten Sie noch? Machen Sie bei der Mobilitätserhebung aspern Seestadt mit! 

Weshalb sollten Sie teilnehmen? 

  • Sie gestalten die urbane Mobilität aktiv mit!
  • Sie erhalten Einblick in Ihr persönliches Mobilitätsverhalten (CO2-Fußabdruck, Statis-tiken zu den genutzten Verkehrsmitteln, Wegedauer und -länge) und können Ihr eigenes Verhalten mit den übrigen Teilnehmer*innen vergleichen!
  • Sie leisten einen Beitrag zum Diskurs über das bestehende Mobilitätsangebot in aspern Seestadt
  • Sie tragen bei Wissen zum momentanen Mobilitätsverhalten in aspern Seestadt aufzubauen, was als Basis für künftige Planungen herangezogen werden kann.
  • Wir verlosen als Dankeschön für Ihren wertvollen Beitrag tolle Sachpreise!

Was erwartet Sie? 

  • Wegeerhebung (entweder per automatisierter Smartphone-App oder mittels handschriftlichem Tagebuch)
  • Ein begleitender Fragebogen
  • Die gesammelten Informationen werden in übersichtlicher Form weiterverarbeitet, wie z.B. in Form von Storymaps. Alle gesammelten Daten werden selbstverständlich ent-sprechend der Datenschutzgrundverordnung (DSGVO) behandelt. 
  • Die Erhebung findet jährlich statt, um Veränderungen im Mobilitätsverhalten aber auch in den Mobilitätsangeboten von aspern Seestadt sichtbar zu machen.

Wie können Sie sich anmelden?

  • Sie melden sich selbständig online an. 
  • Sie besuchen das Team des aspern.mobil LAB  im LAB (Wangari-Maathai-Platz 3, Di bis Do, 15:30 bis 18:00 Uhr) - bei vollständiger Registrierung erhalten Sie ein Getränk Ihrer Wahl!
  • Die Mitarbeiter*innen des aspern.mobil LAB  kommen bei Ihnen zu Hause vorbei und führen Sie ganz bequem und unkompliziert durch die einzelnen Schritte.
  • Sie besuchen das Team während des Straßenfestes (Samstag, 03.09.2022 zwischen 10 und 14 Uhr)!
Das Team des aspern.mobil LAB  freuen uns auf Ihre Teilnahme und stehen für Rückfragen jederzeit zur Verfügung!

Mehr Informationen zur Mobilitätserhebung 


Mehr dazu
Rendering Gewerbehof Seestadt
25
Aug

„Die Wirtschaft näher zum Menschen bringen“

Diesen und weitere spannende Artikel lesen Sie online in der aktuellen Ausgabe des Magazins workflow.

Schon in diesem Herbst kann man ihn beziehen: Der Gewerbehof Seestadt als zukunftsträchtiges Pilotprojekt zeigt, wie man die Wirtschaft in ein harmonisches, funktionierendes Stadtquartier integrieren kann.

Von Barbara Wallner

Die Tischlerei, in die ihre Lehrlinge zu Fuß kommen, der Installateurbetrieb in der Nachbarschaft, die Polstermanufaktur, der man zwischendurch einmal bei der Arbeit zusehen kann. Dieses Szenario ist vor allem im städtischen Raum eine Seltenheit. Die Wirtschaft ist für viele von uns ein abstraktes Gebilde, von dem wir in der Zeitung lesen. Wir assoziieren sie nicht mit dem Tischler, der unseren Kasten baut, dem Installateur, der unseren Geschirrspüler anschließt. Die Wirtschaft ist in unserem Zuhause, in unserer Nachbarschaft – und das soll man sehen und wahrnehmen, wenn es nach Rainer Holzer geht, Immobilienchef der Wirtschaftsagentur Wien: „Die Wirtschaft muss wieder näher an den Menschen heranrücken.“ Wer von uns weiß schon so genau, was in unseren Lebensmitteln verarbeitet ist? Wie eine Couch entsteht? Holzer ist das ein Dorn im Auge. Der jahrzehntelange Trend, Wohnen, Produktion und Arbeiten in getrennten und eigens geschaffenen Vierteln stattfinden zu lassen, ist in der modernen Stadtentwicklung längst als Fehler entlarvt. Ein funktionierendes, harmonisches Stadtquartier mischt diese Nutzungen, lässt sie sinnvoll interagieren.

Maßgeschneidert für die Produktion. Hier kommt der neue Gewerbehof der Seestadt ins Spiel: ein Pilotprojekt, das dieses Konzept veranschaulichen und als Vorbild dienen soll. Ansiedeln sollen sich hier vor allem kleinere und mittlere Unternehmen sowie Handwerksbetriebe – Holzer nennt etwa Glasereien, Möbelbauer und Ähnliches als Beispiele: „Wir wollen in unmittelbarer Nachbarschaft ein Dienstleistungsangebot schaffen, das ein neuer Stadtteil einfach braucht.“ Betriebe brauchen ein passendes Umfeld, damit sie sich entfalten können. In der Stadt ist das nicht einfach – entweder begnügt man sich dann mit Notlösungen oder verlässt die Stadt, erklärt Holzer: „Man kämpft mit der heranrückenden Wohnbebauung und teilweise veralteten Gebäudestrukturen. Da ist es schwer, sich weiterzuentwickeln und zu vernünftigen Bedingungen zu wirtschaften.“ Der Gewerbehof denkt die Kombination aus Stadt und Produktionsinfrastruktur völlig neu, so Holzer: „Ein Sorgenkind ist immer die Logistik: Man kann nicht gut parken, muss in zweiter Spur be- und entladen, die Verkehrsanbindung passt nicht. Das macht den Alltag kompliziert und frisst Zeit. Der Gewerbehof wurde von Anfang an für Produktion konzipiert und schafft all diese Probleme aus dem Weg.“ Zur Ausstattung gehören eine Sammelgarage, eine überdachte Ladezone, in der sogar Sattelschlepper Platz finden, Schwerlastaufzüge, großzügige Lagerflächen und eine zentrale Entsorgung von Spezialmüll. Das Gebäude selbst ist auch statisch an die Bedürfnisse von produzierenden Betrieben angepasst, mit entsprechend breiten Gängen für E-Hubfahrzeuge und hohen Deckentraglasten, so dass in jedem Stockwerk produziert werden kann.

Geteilte Fläche ist gesparte Fläche. „Bisher sind Unternehmen – oft mangels Alternativen – auf die grüne Wiese gegangen und haben selbst gebaut. Das kostet Platz“, meint Holzer. Was sich sonst also in die Breite ausdehnt, stapelt man hier – und sagt damit einem weiteren massiven Problem den Kampf an: dem Flächenfraß. Auch Wien werde sich in den nächsten Jahren der Diskussion stellen müssen, wie man den Bedürfnissen einer modernen Stadt gerecht wird, ohne hektarweise Landschaft zuzubetonieren, ist Holzer überzeugt. Mit Konzepten wie dem Gewerbehof sei das möglich, die Betriebe teilen sich Infrastruktur wie Logistikflächen, Sanitäranlagen und Ähnliches. Dem Thema Klimaschutz wird man auch im Bereich der Energie gerecht, so ist die PV-Anlage auf dem Dach eine Selbstverständlichkeit.

Gutes Ausbildungsnetzwerk. Eine funktionierende Wirtschaft braucht Zukunftsperspektiven – und die sind nun einmal abhängig von den Mitarbeitern der Zukunft. „Ganz in der Nähe ist das Berufsschulzentrum, wo Unternehmen ihre Lehrlinge rekrutieren können“, erklärt Holzer. Gleich im angrenzenden Quartier errichtet die Stadt Wien ein neues Zentralberufsschulgebäude für sechs kaufmännische Berufe und die Berufsschule für Baugewerbe. Der Neubau für 7500 Schülerinnen ergänzt dann das Angebot der bestehenden Bildungseinrichtungen in der Nachbarschaft. Dies besteht derzeit aus zwei Bildungscampussen der Stadt Wien, dem Bundesgymnasium am Maria-Trapp-Platz, einer Privatuniversität und der VHS Seestadt. Wirtschaft – insbesondere Produktion – muss man erleben, ist Holzer überzeugt. Gerade im Handwerk gibt es so viel zu sehen. Und der Gewerbehof macht es möglich: In der Erdgeschoßzone sind Schauräume der etwas anderen Art geplant. Hier bewundert man nicht fertige Produkte, hübsch arrangiert und bereit zum Abholen. Nein, die Produktion ist der Hauptdarsteller: „Hier haben wir die Chance zu zeigen, wie Produktion funktioniert und sich entwickelt. Dinge wie 3-D-Druck werden unsere Gesellschaft und unseren Alltag verändern – je früher sich jeder und jede von uns damit beschäftigt, umso besser.“ Wenn man an der Erdgeschoßzone vorbeispaziere, müsse man sehen, dass Industrie keine abgeschottete Geschichte sei, sondern ein lebendiger, sich entwickelnder Bestandteil unseres Lebens.

Gute Anbindung, angenehmes Umfeld. Insgesamt bietet der Gewerbehof Platz für rund 40 Unternehmen, 200 neue Arbeitsplätze sollen hier entstehen. Das bedeutet: 200 Menschen werden einen großen Teil ihres Alltags hier verbringen, werden täglich von ihrem Zuhause zum Gewerbehof pilgern. Unternehmen müssen sich also zwei Fragen stellen: Wie gut ist die Verkehrsanbindung? Und: Fühlen sich meine Mitarbeiter hier wohl? Der Gewerbehof, gelegen in der Sonnenallee 122, ist keine 5 Minuten Fußweg von der U-Bahn-Station Seestadt entfernt, die Mittagspause kann man im Sommer im benachbarten Seepark verbringen. Mit dem Auto ist man in wenigen Minuten auf der A23 und mit der Fertigstellung der bereits in Bau befindlichen Stadtstraße wird die Verbindung noch effizienter sein. Diese wird massiv zur Entlastung von Betrieben und den Bewohnern der Donaustadt beitragen. Die 3,2 Kilometer lange Straße wird teilweise entlang der U2- bzw. der Bahntrasse der S80 und der Regionalbahn nach Bratislava verlaufen und bei Hirschstetten eine Anbindung an die A23-Südosttangente haben. Rund die Hälfte der Stadtstraße wird übrigens unterirdisch geführt, die restliche Strecke ist 2–3 Meter tiefer gelegt.

Pilotprojekt mit Vorbildwirkung. Primär möchte man Handwerk ansprechen – aber nicht nur. Wesentlich sei es, eine produktive, vernetzte Community zu schaffen, erklärt Holzer „Wir wollen keine Branche ausschließen, es soll ein gesunder, interessanter Mix werden.“ Die Flächen werden so übergeben, dass Unternehmen sie genau an ihre Bedürfnisse anpassen können. Die Wirtschaftagentur begleitet diesen Prozess und überprüft auch gleich, ob Förderungen möglich sind. Ist der Gewerbehof einmal etabliert, soll er als Best-Practice-Beispiel positioniert werden, mit Fokus auf den Austausch von Know-how. Schließlich sei es ja nicht das Ziel der Wirtschaftsagentur, nun überall Gewerbehöfe hinzustellen, meint Holzer, vielmehr möchte man Nachahmer finden: „Unser Anspruch ist es, zu zeigen, dass ein solches Konzept funktioniert und zukunftsträchtig ist. So dass die Privatwirtschaft Interesse daran entwickelt, es nachzumachen.“ Schließlich kann die Zukunft nur dann eintreten, wenn alle mitmachen.

Pilotprojekt Gewerbehof
Auf insgesamt 7500 Quadratmetern Gesamtflächeentsteht der Gewerbehof der Wirtschaftsagentur Wien als smartes Gebäude für produzierendes Gewerbe und Handwerk. Flexibel und kompakt sind hier ganze Betriebe unter einem Dach vereint, unterstützt durch kurze Lieferwege, durchdachte Logistik und Flächen zwischen 50 und 500 Quadratmetern, die angemietet und individuell angepasst werden können.
Mehr dazu
Gruppe mit Menschen und Fahrrädern
25
Aug

Bereits 12.000 erradelte passathon-Leuchttürme

Der passathon – RACE FOR FUTURE wird 2022 zum vierten Mal veranstaltet und soll das größte Event mit aktiver Bürgerbeteiligung rund um nachhaltige klimaschonende Gebäude in Österreich  wahrscheinlich sogar weltweit – werden. Bis zum 8. Oktober können noch Leuchttürme in der Seestadt und in ganz Österreich erradelt werden.

Nachhaltig mit Komfort

Es gibt kaum Menschen, die es gerade nicht beschäftigt: dramatisch steigende Energiepreise und die damit einhergehende drohende Energiearmut für die Bevölkerung. Nachhaltige Energieeinsparung ist ein Thema, dass auch im heurigen passathon – RACE FOR FUTURE nicht zu kurz kommt. Anhand von 608 Leuchtturmen können Radfahrer*innen erkunden, wie ohne Komfortverlust bis zu 90 Prozent weniger Energie verbraucht und damit auch viel Geld gespart werden kann. Denn 30 Prozent des Endenergieverbrauches ist in Österreich dem Heizen, Warmwasser und der Kühlung zuzuschreiben. Allein die seit 2010 errichteten Neubauten benötigen durch die viel zu lockeren Energieeffizienz-Richtlinien einen erhöhten Energieverbrauch von 3,5 TWh pro Jahr. Zum Vergleich: Das entspricht dem gesamten Gasverbrauch der Bundesländer Burgenland und Vorarlberg.

Leuchttürme

Wie es anders geht, zeigen 608 Leuchtturmobjekte auf 27-passathon Runden. Diese erstrecken sich von der ungarischen bis zur Schweizer Grenze. Viele der zu besuchenden Gebäude können ihren gesamten Energiebedarf innerhalb eines Jahres selbst decken, und auch der Wohnkomfort kommt nicht zu kurz. 
 
Auch in der Seestadt können 12 Leuchtturme besucht werden:
  • PopUp dorms BT2 Studentenheim
  • HoHo Holzhochhaus
  • Living Garden
  • WHA Seeparq
  • GreenHouse Studentenheim
  • Die drei Schwestern
  • Aspern Seestadt EBG D12
  • Wohnbaugruppe JAspern
  • Bildungscampus Aspern
  • Bundesschule Bildungsquartier Aspern 2
  • Technologiezentrum Seestadt - Bauteil 2
  • Plusenergie-Passivbürohaus TZ1

In diesem Sinne: Rauf aufs Radl! Der passathon läuft noch bis zum 8. Oktober – genug Zeit, um zahlreiche Passivhäuser entlang der Strecke genauer unter die Lupe zu nehmen. Und nicht zuletzt tun Sie Ihrer Gesundheit etwas Gutes und können zudem tolle Preise gewinnen.

Weitere Infos finden Sie hier:
 
Veranstaltung am: 08. Oktober 2022
Mehr dazu
Luftaufnahme von der Seestadt
22
Aug

In den Medien: Seestadt zeigt die Zukunft des Wohnens

Nach dem Pionierquartier und dem Seeparkquartier wächst mit dem Quartier „Am Seebogen“ das dritte Grätzel der Seestadt. Es folgt innovativen Konzepten für die Nutzungsmischung und sorgt mit Projekten wie dem Gemeindebau NEU, dem „Wohnen & Gewerbehof“, dem Bildungscampus Liselotte-Hansen-Schmidt sowie dem zentral gelegenen Elinor-Ostrom-Park für neue Lebens- und Arbeitsqualitäten. Mit dem Schwammstadt-Prinzip und dem Konzept der kurzen Wege ist das Quartier im Norden außerdem Vorreiter in Sachen Klimaschutz.

Nicht nur die Seestädter*innen wissen das Vorzeige-Quartier zu schätzen, auch die Internationale Bauausstellung Wien würdigt das Quartier „Am Seebogen“ als Teil der IBA_Wien 2022.

Vanessa Haidvogl berichtet in ihrem Kurier-Artikel „Stadtentwicklung: So werden wir in Zukunft wohnen“ über das Quartier „Am Seebogen“ und warum es zeigt, wie die Stadt von Morgen aussehen wird.
Mehr dazu
Tisch mit Menschen, die miteinander sprechen
19
Aug

Sprachcafé Seestadt

Das Sprachencafé am 15.8. war mit 25 Teilnehmer*innen wieder sehr gut besucht. Die Idee, mit Menschen aus aller Welt zusammenzukommen und dabei Sprachen zu lernen, erfreut sich anhaltend großer Beliebtheit. Die Seestadt mit ihrer doch relativ überschaubaren Community ist der ideale Ausgangspunkt für eine solche Initiative, da ihr noch die Anonymität der Großstadt fehlt.

Im Sprachencafé begegnen einander nicht nur Menschen aus unterschiedlichsten Ländern und Kulturen, sondern auch Unterschiede des Alters, der Bildung, der beruflichen Erfahrung oder sozialen Herkunft . Was sie eint, ist die Bereitschaft, miteinander ins Gespräch zu kommen und die Offenheit für andere(s). Die große Welt im Kleinen…


Das nächste Sprachencafé findet nächsten Montag statt.

  • Wann? Montag, 22.8.2022, 18.00
  • Wo? „Tschau Tschau am See“, Janis-Joplin-Promenade 26, 1220 Wien



Veranstaltung am: 22. August 2022
Mehr dazu
Ein kleines Kind fährt mit Kinderspielfahrzeug auf einer Straße Richtung Seestadt.
18
Aug

Alle Nachbarschaftsbudget-Projekte auf einen Blick!

Auch heuer waren wir wieder ganz begeistert von den vielen bunten Ideen, die uns über das Nachbarschaftsbudget 2022 erreicht haben. Damit befinden sich zahlreiche großartige Ideen in der Umsetzung bzw. Planung, die die Nachbarschaft der Seestadt noch lebendiger und bunter machen werden.

Zehn Projekte wurden durch die Ich.Du.Wir.Jury ausgewählt und erhalten eine finanzielle Unterstützung. Welche es gibt, haben wir Ihnen hier nun auf einen Blick zusammengefasst. Sie möchten sich bei dem einen oder anderen Projekt einbringen? Schreiben Sie uns, wir erzählen Ihnen gerne mehr darüber und sagen Ihnen, wie Sie mitmachen können!

Sprachcafé − Eröffnungsabend mit gemeinsamem Kochen

In der Seestadt wohnen Sprecher*innen verschiedenster Muttersprachen. Im Rahmen eines Sprachcafés soll die Sprachenvielfalt zum Leben erweckt und als Bereicherung für die Seestadt erfahrbar gemacht werden. Eingeladen sind alle, die ihre Sprachkenntnisse in Kleingruppen oder im Tandem weitergeben, oder die eine Sprache (neu) lernen möchten. Angefangen hat das Sprachcafé vor kurzem mit einem Eröffnungsabend mit Köstlichkeiten aus unterschiedlichen Ländern und den ersten Wörtern in unterschiedlichen Sprachen. Weitere Treffen werden folgen. Sie wollen mitmachen? Schreiben Sie uns für weitere Informationen!

Theateraufführung von Kindern, für Kinder

Ab Mitte September soll ein Kinder-Theaterstück eingeübt werden. Das Ziel ist es, dieses vor anderen Kindern, den Eltern und den Großeltern vorzuführen. Es gibt bereits eine bestehende Gruppe – weitere und neue Kinder sind eingeladen dazuzukommen. Ihr Kind möchte dabei sein? Schreiben Sie eine E-Mail an fragen@meine.seestadt.info, wir stellen gerne einen Kontakt zwischen Ihnen und den Veranstalter*innen her. 

Veranstaltungsreihe: „From Trash to Treasure“-Seestadt Version

Müll beinhaltet wertvolle Materialien mit tollen Eigenschaften. Probleme mit Müll entstehen durch den falschen Umgang. Um das Bewusstsein für den richtigen Umgang und den Wert zu heben sollen zwei Veranstaltungen (1x Walk & 2xTalk) im August umgesetzt werden. Dabei stehen Themen wie Müllsammeln, Plastik & Gesellschaft, Materialkunde, Praxisbeispiele zu Kreislaufwirtschaft und was aus Müll entstehen kann im Fokus.

Elternpicknick

Beim Elternpicknick können sich Familien mit Babys, Klein- und Schulkindern vernetzen, Erfahrungen austauschen und gemeinsam Freizeit verbringen. Im Rahmen vom Nachbarschaftsbudget gab es ein erstes Elternpicknick – in Zukunft soll das Elternpicknick selbstständig regelmäßig fortgesetzt werden. 

Die wandelbare See(stadt)schlange

Die Innenseite der Mauer beim Kinderspielplatz im Seepark ist bereits sehr farbenprächtig gestaltet (Künstler: Gilbert Bretterbauer). Doch da geht noch mehr: Auf der Rückseite der Mauer sollen Kinder zum Weitermalen eingeladen werden. Ziel ist es, eine freundliche und wandelbare See(stadt)schlange entstehen zu lassen, die alle Besucher*innen begrüßt und den Eingang zum Spielplatz markiert. Die Umrisse der Schlange werden von der Projektinitiatorin in Kooperation mit einer Schulklasse des BRG im September angebracht. Innerhalb der Umrisse ist Kreativität gefragt: Hier können künftig Muster, Gesichter, Wiesen, Bäume oder etwas ganz anderes, mit Kreide gemalt werden. 

Pokemon-Kartennachmittag für Kinder

Hier dreht sich alles ums Spielen und Tauschen von Pokemon-Karten. Kinder, die das Spiel noch nicht kennen, können es sich in dieser Runde erklären lassen. Am Ende werden auch Pokemon-Karten-Boxen verlost. Sobald hierzu ein Termin feststeht, werden wir ihn im Seestadt-Kalender mit Ihnen teilen. 

Nachhaltiger Kinderflohmarkt

Bei dieser Veranstaltung haben Kinder die Möglichkeit, ihre Sachen zu verkaufen und zu tauschen. Was weitergereicht wird, spielt keine Rolle – Kleidung, Spielzeug und ähnliches ist gerne gesehen. Weitere Informationen folgen in Kürze!

Foodbar

Eine Gruppe Jugendlicher aus der Seestadt wünschte sich eine einmalige Foodbar – und reichte diese Idee beim Nachbarschaftsbudget ein. Für rund 30 Personen aus der Nachbar*innenschaft soll koreanisches, japanisches und chinesisches Essen zubereitet werden. Dabei sollen alle die Möglichkeit haben, möglichst viel Verschiedenes zu kosten und kennenzulernen. Sobald das Projekt in die Umsetzung geht, informieren wir Sie!

Filmabend „Unser Boden. Unser Erbe“ mit anschließender Diskussion 

Dieses Event hat die Besucher*innen bereits erfreut. Der Dokumentarfilm „Unser Boden. Unser Erbe" (2020, Regie: Marc Uhlig) plädiert eindringlich für den wertschätzenden Umgang mit der Ressource Boden, für nachhaltige Ernährung und Landwirtschaft. Am 22. Juni wurde der Film vor dem Yella Yella! Nachbar*innentreff gezeigt, um das Bewusstsein für die bedrohte Lebensmittelquelle ‚Boden' zu stärken. Zusätzlich wird es Anregungen geben, was jede*r zum Erhalt beitragen kann. Mit dabei war die Foodcoop mit einigen Köstlichkeiten – hergestellt aus Foodcoop-Produkten. 
Welches Projekt spricht Sie besonders an? Teilen Sie es uns mit!
Mehr dazu
Unternehmer sitzten in der Seestadt im Sesselkreis
16
Aug

Gesundheitstag für EPUs/Unternehmer*innen in der Seestadt

Am Freitag, den 23.09.2022, haben EPUs (Ein-Personen-Unternehmen) und Unternehmer*innen in der Seestadt im Rahmen des Gesundheitstages die Möglichkeit, ihr eigenes Wohlbefinden in den Vordergrund zu stellen und kostenlose Angebote in Anspruch zu nehmen.
 
Es ist eine Veranstaltung von Unternehmen für Unternehmer*innen in der Seestadt. Einen ganzen Tag wird das Thema Gesundheit in den Fokus gerückt, denn dieses ist auch für Unternehmer*innen sehr zentral: Die eigene Vitalität ist wichtig für ein erfolgreiches Unternehmertum. Dadurch können zum Beispiel hohe körperliche Belastungen und Ausfallszeiten vermieden werden, und gleichzeitig ist die Vorbildwirkung gegenüber Mitarbeiter*innen nicht zu unterschätzen – gehen Sie mit gutem Beispiel voran!

Vielfältige Angebote

Aus diesem Grund organisieren „gemeinsam gesund - das gesundheitsnetzwerk der seestadt“, der Unternehmensverein „Gutes aus der Seestadt“ und das Stadtteilmanagement Seestadt aspern gemeinsam mit über 13 Gesundheitsanbieter*innen in der Seestadt ein umfangreiches Programm: Gesundheitschecks, Vorträge, Workshops, Schnuppertrainings und vieles mehr!

Überblick: 23. September ab 8 Uhr:

Bei Angeboten mit *(Sternchen) ist eine Anmeldung hier erforderlich.
Für die Early Birds unter Ihnen gibt es ein Gewinnspiel (siehe unten).

  • Asghar Hashemi Orthopädie- und Maßschuhmachermeister
Angebot: Ganganalyse; Fußfehlstellungsanalyse; Beratung Einlagen & evt. orthopädische Schuhe; Beratung Schuhe
Wann: 9−12:30 & 13:30−18
Wo: Maria-Tusch-Straße 8/1/4-5
 
  • Seestadt Apotheke
Angebot & Wann: Gesundheitscheck (8−18) & Nordic Walking (9−10)
Wo: Maria-Tusch-Straße 12 / Nordic Walking-Treffpunkt VOR der Apotheke

  • Praxis ganz(heitlich) g´sund (Harald Reiter - Dipl. Shiatsu-Praktiker, Schmerztherapeut nach Liebscher & Bracht, Chi Nei Tsang Practitioner)
Angebot & Wann: Stärken stärken – statt Löcher stopfen, Selbst-Coaching-Workshop (10−11 & 17−18); SchmerzFREI Training nach Liebscher & Bracht kurz und bündig erklärt. Hilfe zur Selbsthilfe, Vortragsworkshop in der Kleingruppe* (12−13 & 19−20)
Wo: Maria-Trapp-Platz 1, Top 703

  • Mag.a Sylvia Kosek (Praxis für Psychotherapie, Coaching und Beratung)
Angebot & Wann: Psychische Gesundheit - Vortrag & Austausche* (9−10:30) & Burnout - Verhindern, Erkennen und Behandeln* (11−12:30)
Wo: Barbara-Prammer-Allee 13/Stiege 2/42. Mit dem Lift auf D1
 
  • Susan Zeiner (TCM Ernährungsberatung  - Tuina AnMo - Qigong, Traditionelle Chinesische Gesundheitspflege)
Angebot & Wann: Qigong Workshop „Bewegung nach der TCM“* (9−9:30 & 12:15−12:45) & TCM Ernährungsberatung* (10−12)
Wo: Labyrinthgarten Seestadt (Qigong) / Rest: Maria-Tusch-Straße 2/2/1
 
  • NOY Massage
Angebot: 10 Minuten Kopf / Schulter / Nackenmassage*
Wann: 10−12 & 14−16
Wo: Ilse-Arlt-Straße 39 (Gassenlokal)
 
  • GATE 9 Health Club Fitness- und Wellness Center
Angebot & Wann: Bioimpedanz-Analyse* (11−18); Tageskarte*(11−18); Special Mitgliedsangebot (ganztägig)
Wo: Janis-Joplin-Promenade 26 – Hoho (2. Stock)
 
  • Philip LATTUS (Dipl. Shiatsu-Praktiker, Yogalehrer)
Angebot: Shiatsu-Schnupper-Behandlungen zu 25 Minuten*
Wann: 9:30−15
Wo: Maria Tusch Straße 2, Stiege 1, 4. Stock „Teehaus“ im Querbau
 
  • Mag. Thomas Mayrhofer (Systemische Psychotherapie & Coaching)
Angebot: Schnupper-Coaching*
Wann: 8−12
Wo: Maria-Trapp-Platz 1 / Büro 205
 
  • Yoganotion (Sylvia Regner)
Angebot & Wann: Yoga-Workshop Nackenentspannung* (13−14 & 16−17) & Vorstellung Soul.PUR – Personal Coaching* (15−15:30)
Wo: Gemeinschaftsraum oder Freifläche über der Seeseiten Buchhandlung (Stiegenaufgang seitlich)
 
  • Wiener Städtische Versicherung AG (Manfred Billa, Berater)
Angebot: Alles zu den Themen Betrieb und Absicherung, Haftung und Recht, Betriebliche Vorsorge
Wann: 9−15
Wo: Maria-Tusch-Straße 19
 
  • Stadtteilmanagement Seestadt aspern (Claudia Glawischnig, Vereinbarkeit & Unternehmensnetzwerke)
Angebot: Notfall-Programm für EPUs „Was passiert, wenn was passiert“*
Wann: 10−11
Wo: Hannah-Arendt-Platz 1/2
 
  • Dr. Karin Thudt (Ärztin für Innere Medizin)
Angebot: „Das Herz arbeitet mit! So halten Sie Ihren Herz-Kreislauf gesund und fit“ (Vortrag)
Wann: 10:30−11:15 & 12:30−13:15
Wo: wird noch bekannt gegeben
 
  • Wirtschaftskammer Wien
Angebot: Tipps, wie Sie trotz stressigem Lebensalltag ein gesundes Leben erhalten können. Das Wiener Resilienzmodell: Übungen und Anregungen zur Stressreduktion (Impulsvortrag)
Wann: 11:30−12:30
Wo: Stadtteilmanagement Seestadt aspern (Hannah-Arendt-Platz 1/2, 1220 Wien)

Seien Sie dabei!

Nutzen Sie die Möglichkeit, bei diesem Pilotversuch eines Gesundheitstages für Unternehmer*innen dabei zu sein. Gemeinsam setzen wir durch diesen Tag einen weiteren Meilenstein für den attraktiven Unternehmensstandort in der Seestadt, denn: So geht Vernetzung, so geht Vereinbarkeit, so geht Arbeiten und Leben in der Seestadt. Weil auch die Vereinbarkeit von Familie, Beruf und Privatleben ein wichtiges Gesundheitsthema ist. 
 
Das Angebot ist speziell auf Unternehmer*innen bzw. EPUs zugeschnitten und kann von dieser Zielgruppe kostenfrei in Anspruch genommen werden. Das detaillierte Programm finden Sie oben. Anmeldungen sind teilweise hier erforderlich, und zwar überall dort, wo ein Sternchen (*) im Programm vermerkt ist.

Oho, ein Gewinnspiel

Die ersten, die sich zum Gesundheitstag anmelden und teilnehmen, können einen Gutleben-Gutschein der Wirtschaftskammer Wien Personenberatung & Personenbetreuung gewinnen. Das ist ein Gutschein für einen kostenlosen Lebensrollencheck: Analyse Ihrer unterschiedlichen Lebensrollen. Persönliche Bewertung der Zufriedenheit in den einzelnen Lebensrollen sowie Entwicklung von Lösungsansätzen zur Verbesserung der Situation.
 
Veranstaltung am: 23. September 2022
Mehr dazu
Mann sitzt an seinem Arbeitsplatz vor seinem Computer.
16
Aug

Unternehmen des Monats: Gorilla Network – a place where ideas grow like trees

Die ersten Schritte unseres Unternehmens des Monats reichen bis ins Jahr 2000 zurück – und seitdem hat es sich stetig weiterentwickelt. Gorilla Network widmet sich einer Vielzahl von Branchen und arbeitet mit ihnen zusammen, um innovative, intelligente und effektive Arbeit zu entwerfen und zu erstellen. Gründer und Inhaber Mario Simic hat uns mehr darüber erzählt.

Was bieten Sie mit Ihrem Unternehmen an?

Frisch, innovativ, dynamisch & persönlich – mit Gorilla Network der Full-Service-Agentur decken wir sämtliche Anliegen der Social-Media-, Marketing- bzw. Werbebranche für unsere Kund*innen ab. Neben direkten Kund*innenprojekten arbeiten wir auch konstant an internen Webprojekten.

Was ist das Besondere an Ihrem Angebot?

Kreativität & Vielseitigkeit. Mit der Zeit zu gehen und für ein erfolgreiches Erlebnis zu sorgen, ist unser primäres Ziel. Wir sehen jedes Projekt als das eigene. Dadurch wird gewährleistet, dass sämtliche Aufträge mit Sorgfalt und Qualität erledigt werden. Bei unseren Inhouse Webportalen ist es uns besonders wichtig, dass diese einen Mehrwert bieten, wie u.a. Shopliste.at – das Verzeichnis für Online Shops aus Österreich.

Warum haben Sie die Seestadt als Unternehmensstandort ausgewählt?

Wir lieben Neues – die Seestadt ist cool & hip. Hier bekommt man Inspiration, Design und die direkte Stadtteilentwicklung bereits auf den Weg ins Headquarter geboten.

Was würden Sie anderen Unternehmen über die Seestadt erzählen?

Flair & Community mit Wiener Schmäh. Die Seestadt ist Wiens persönliches Silicon Valley  mit direkten Anschluss zur restlichen Stadt. 

Kontaktdaten

Gorilla Network e.U.
Sonnenallee 110/2/6
1220 Wien
 
Mehr dazu
Frau und junger Mann sitzen auf Couch und unterhalten sich
13
Aug

Das Sprachcafé geht in die dritte Runde

ACHTUNG ORTSWECHSEL!

Das Sprachcafé Seestadt wird seit zwei Wochen veranstaltet. Es war beide Male sehr gut besucht. Die Teilnehmer*innen sprechen 18 verschiedene Muttersprachen. Wunschsprachen, die sie sprechen lernen wollten, waren: Deutsch, Arabisch, Spanisch, Russisch oder Persisch. Am Montag geht es in die nächste Runde:

  • Wann? Am Montag, 8. August um 18.00 Uhr
  • Wo? Im Yella Yella, Maria-Tusch-Straße 2/1/5, 1220 Wien

Das Sprachcafé serviert so Allerlei

Das Sprachcafé-Format bietet den Besucher*innen - neben dem Sprechen und Üben verschiedener Sprachen in ungezwungener Atmosphäre - auch Speis und Trank, wie in einem echten Kaffeehaus eben. Und vielleicht am Wichtigsten ist die Möglichkeit, neue Leute kennenzulernen und Freundschaften zu schließen. Wir haben vor, das Projekt fortzusetzen und suchen noch Mitwirkende, z.B. Menschen, die einen Tisch betreuen möchten, an dem in ihrer Muttersprache gesprochen wird.
 
Die Veranstalter*innen suchen auch noch nach Verstärkung für die Vorbereitung und Durchführung des Sprachcafés. Es gibt bereits viele Ideen, wie man das Angebot erweitern möchte. Bei Interesse ein E-Mail an: hilde.grammel@aon.at
 
Mehr dazu
Ein Straßenspektakel, ein Künstler mit einem großen Luftballon und Zuschauern
12
Aug

Das Straßenfest geht in die 7. Runde

Zum siebenten Mal aber erstmals am Eva-Maria-Mazzucco-Platz im Seeparkquartier, präsentiert sich heuer das Seestädter Straßenfest mit buntem Unterhaltungsprogramm.

Schmankerl, Schmäh und Shopping-Spaß

Auf der Festbühne laden Seestädter Shops, Unternehmer*innen, Lokale und Initiativen zum „Strandeln an Standeln“, Genießen und Kennenlernen ein. Das Programm wird vielfältig und ist jedenfalls für Groß und Klein.


  • Wann? Samstag, 3. September 2022 (bei jedem Wetter) von 10-18 Uhr (+ After-Party am See) 
  • Wo? Eva-Maria-Mazzucco-Platz / Seeparkquartier

Programm auf der Festbühne 

  • 10:30: Frühshoppen mit der Blasmusik St. Georg Kagran
  • 11:15: Wiener Prater Kasperl-Theater
  • 12:00: Offizielle Eröffnung, im Anschluss Blasmusik, Money Maker Alexander Rüdiger dreht das Glücksrad
  • 12:45: Kunterbuntes Clownstheater
  • 13:00: „Die Ziege des Monsieur Seguin“: Kindertheater vom Club Der Kleinen Löwen
  • 13:30: Start der IBA-Führung durch die Seestadt, bzw. zum IBA-Standort
  • 14:00: „Bambi-Musical/ Die Geggis“ mit Teatro 
  • 14:30: Square Dance Workshop mit Thomas Blaschke
  • 15:00: Austro-Pop mit OK Unplugged
  • 16:00: Auftritt Ernst Molden
  • 17:00 Radio Wien DJ-Set mit Alex List
  • 18:00 Start von Oliver Hangls Silent Walking Disco

Außerdem: 

  • 11:45 13:45, 14:45 & 15:45: Money Maker Alexander Rüdiger am Glücksrad und verlost tolle Preise Seestädter Unternehmen 
  • 12:55, 13:55 & 14:55: Akrobatik vom Turnverein Seestadt
  • 10:00 bis 18:00: Jede Stunde eine exklusive Führung durch die VHS Kulturgarage
  • und ein Überraschungsauftritt des Theater 7 mit den „Lebensbögen“


Darüber hinaus können sich alle Besucher*innen auch noch auf Allerlei sportliche, kreative, kulinarische und nachbarschaftliche Besonderheiten freuen. Welche das genau sind, das erfahren Sie in Kürze.

Streichen Sie sich den 03. September also in ihrem Kalender an und halten Sie sich am Laufenden! Weitere Infos folgen auch in unserem Facebook-Event!
 

Veranstaltung am: 03. September 2022
Mehr dazu
Eintrag 1 bis 12 von 2190