Business News

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Wohngebäude in der Seestadt mit Holzfassade.
24
Jul

Forschungsprojekt aus der Seestadt expandiert

Auch wenn Wien heuer von Hitzerekorden und Tropennächten verschont zu bleiben scheint – die Erderwärmung lässt uns seit Jahren regelmäßig auch in unseren Wohnungen schwitzen. Abhilfe schaffen könnte hier eine in der Seestadt entwickelte, innovative Kühlmethode: Bestehende Fußbodenheizungen werden im Sommer zu Fußbodenkühlungen umfuktioniert, indem – vereinfacht gesagt – kaltes statt heißem Wasser durch die Schläuche läuft. Jetzt kommt das System erstmals auch außerhalb der Seestadt in einem Wohnhaus mit 133 Wohnungen zum Einsatz.


Geringerer Stromverbrauch als herkömmliche Klimaanlage

Bei dem Vorzeigeprojekt wird kaltes Wasser mittels Wärmepumpe erzeugt, die in die bestehende Haustechnik integriert wird. Von einer Technikstation wird das kalte Wasser – wie im Winter die Wärme – auf die Wohnungen verteilt. Damit kann eine Temperatursenkung von bis zu 5 Grad erreicht werden. Im Vergleich zu herkömmlichen Klimaanlagen hat die Fußbodenkühlung einen deutlich niedrigeren Stromverbrauch und spart damit über 30 Prozent CO2 ein, rechnen die ForscherInnen der Aspern Smart City Research (ASCR), die für das Projekt verantwortlich zeichnen, vor.

Neben dem geringeren Stromverbrauch besteht ein weiterer Vorteil darin, dass die neuartige Kühlanlage auf bereits bestehende Infrastruktur – die Fußbodenheizung – zurückgreift und damit Platz an den Gebäudefassen für Begrünung und klimafreundliche Solaranlagen freimacht. Es schont somit nicht nur die Umwelt, sondern trägt auch aktiv zum Klimschutz bei.

Mehr dazu: ASCR-Technik im Einsatz: Kühle Böden am Kirschblütenpark
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16
Jul

Einmal Stammtisch zum Mitnehmen, bitte!

Endlich wieder ein Stammtisch LIVE, danach haben sich die UnternehmerInnen in der Seestadt gesehnt. Vergangene Woche war es wieder so weit. Gabi Plank hat eingeladen und das Stadtteilmanagement hat organisiert. 

Digital sowie real

Nachdem es von März bis Juni nicht möglich war, persönliche Treffen von Unternehmen umzusetzen, wurden vom Stadtteilmanagement "digitale Stammtische" angeboten, die recht gut besucht waren. Dabei wurden viele Inputs von ExpertInnen abgeholt, aber auch die Vernetzung wurde vorangetrieben. Um so größer war die Freude, sich nun endlich persönlich kennen lernen zu können. Auch Claudia Glawischnig, die seit Jänner neu im Stadtteilmanagement ist und aufgrund von Corona noch nicht viele Möglichkeiten hatte, die Unternehmen persönlich kennen zu lernen, freute sich über die erste Zusammenkunft. 

Schlendern, vernetzen und vieles mehr

Neben den zahlreichen UnternehmerInnen war auch Christine Spiess, Mitarbeiterin der Stadt Wien und Projektleiterin für aspern Seestadt, dabei, worüber sich alle sehr freuten. Sie erzählte unter anderem über Erweiterungen in der Seestadt und dass es bald auch mehr Unternehmen in der Seestadt geben werde. Dazu trifft sich gut, denn auch Unternehmen wünschen sich, dass es mehr ArbeitgeberInnen in der Seestadt gibt (laut Befragung zum Thema Vereinbarkeit Familie, Beruf und Privatleben). Auch Gabi Plank, unsere Bezirksrätin, begrüßte alle Anwesenden und freute sich über die Möglichkeit der Vernetzung. 
 
Da ein Unternehmen, nämlich "United in Cycling", an diesem Tag eine Eröffnung feierte, entschied man sich, gemeinsam zu dessen neuen Standort zu "spazieren" und genoss den Abend im Freien bei interessanten Gesprächen rund um die eigene Tätigkeit, um eine mögliche Vernetzung und den nächsten Termin (am 02.09.2020, 18.30 Uhr) bei dem es um Vernetzungsmöglichkeiten und Kooperationen der Unternehmen in der Seestadt gehen wird. Die Anwesenden brachten bereits Anregungen ein und man darf schon gespannt sein, auf das nächste Vernetzungstreffen der Unternehmen in der Seestadt.

Die Seestadt ist WIEDER aktiv und alle Unternehmen sind eingeladen, mitzuwirken!
 
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13
Jul

Unternehmen des Monats: Nachhaltig und sportlich

Bewegung und Sport sind für Jürgen Smrz, unseren Unternehmer des Monats, wichtige Mittel zur Bewältigung von Krisen - weshalb er dazu einlädt, Corona beim Seestadt:Einzel:Zeitlauf (19.07 und 16.08.2020) joggend den Kampf anzusagen. 

Vor fünf Jahren hat sich Jürgen Smrz mit seiner Frau und seinen beiden Kindern in der Seestadt niedergelassen und wissen sie seitdem als offenen, freundlichen und innovationen Ort zum Leben und Arbeiten sehr zu schätzen.
 Sein größtes Interesse, hat er Unternehmer zu seinem Job gemacht: Er veranstaltet Sportevents. Mit seiner Sportevent-Agentur Fairsport Events e.U. wurde er 2018 als bundesweit erste Sportevent-Agentur mit dem Österreichischen Umweltzeichen lizenziert. Green Event, Nachhaltigkeit und Fairness: Diese Werte begleiteten seine Arbeit von Anfang an.

In der Seestadt wird wieder gelaufen!

Auf der Suche nach Möglichkeiten, trotz Corona-Einschränkungen Sportevents anbieten zu können, hat er zwei neue Formate entwickelt: Dies ist erstens die App „V-Race“, mit der virtuelle Wettkämpfe abgehalten werden können. Und zweitens hat er den Seestadt:Einzel:Zeitlauf ins Leben gerufen: "Ich sehe den Seestadt:Einzel:Zeitlauf als wichtigen Schritt zurück in eine relative Normalität – nicht nur für mich als Veranstalter, sondern auch für die Läuferinnen und Läufer! Bewegung und Sport sind so ein wichtiges und effizientes Mittel zur Bewältigung von Krisen und zur Förderung der Resilienz!"

Seestadt:Einzel:Zeitlauf - so funktioniert's

  • Datum: Sonntag, 19.07. und Sonntag, 16.08.2020
  • Distanz: 5 Kilometer
  • Strecke: Die Strecke im Nordteil der Seestadt (großteils eine bereits asphaltierte Baustraße) ist ideal abgeschirmt und deshalb bestens für den Lauf geeignet
  • Green Event: Die Veranstaltung wird mit dem Österreichischen Umweltzeichen zertifiziert
  • Infos und Anmeldung: https://seestadt-einzel-zeitlauf.at/
 
Da lt. derzeit gültigen Bestimmungen maximal 100 Personen (TeilnehmerInnen, exklusive Veranstaltungspersonal) gleichzeitig anwesend sein dürfen, haben sie sich für Einzelstarts in 1-Minuten-Invervallen entschieden - eine Anmeldung ist deswegen unbedingt notwendig. 

Event-Stimmung ohne Massenstart? Ja, das geht!

Dessen ist sich Jürgen Smrz sicher: "Zusammen mit meinem engagierten Team freue ich mich schon sehr darauf, endlich wieder veranstalten und Eventluft schnuppern zu dürfen! Gemeinsam mit allen Anwesenden werden wir eine tolle, sehr persönliche Event-Stimmung zaubern, sodass alle LäuferInnen mit voller Motivation und Freude teilnehmen können."

Da bleibt uns nur noch eines zu sagen: Rein in die Laufschuhe und gut aufwärmen nicht vergessen! :) 
 
 
 
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Die Skyline der Seestadt im Süden
06
Jul

Digital findet Stadt: Seestadt demonstriert Zukunft des Bauens

Mit dem Innovationslabor „Digital findet Stadt“ wurde Ende Juni Österreichs größte, phasenübergreifende Plattform zur Digitalisierung in der Bau- und Immobilienwirtschaft unter Federführung der IG Lebenszyklus Bau und dem AIT Austrian Institute of Technology GmbH gestartet. Mit dabei ist auch die Seestädter Entwicklungsgesellschaft Wien 3420 aspern Development AG.


Netzwerk zur Digitalisierung der Bau- und Immobilienbranche

Landesweit werden die relevantesten Branchenvertretungen und Initiativen aus den Bereichen Planen, Bauen und Betreiben miteinander vernetzt, Innovationsaktivitäten im Bereich Digitalisierung der Bau- und Immobilienbranche gebündelt und damit Synergieeffekte geschaffen. Ziel der Initiative ist es, die Nachhaltigkeit und Langlebigkeit von Gebäuden zu verbessern und mithilfe von Innovation die Wettbewerbsfähigkeit heimischer Bau- und Planungsunternehmen zu fördern.

Standort für Digital Building Demonstration Lab

Als Teil des Innovationslabors entsteht in der Seestadt das Digital Building Demonstration Lab, in dem neue Technologien firmenübergreifend präsentiert und nutzergerecht für EntwicklerInnen, BetreiberInnen und NutzerInnen von Immobilien aufbereitet werden.


"Herausragende Initiative"

Das Innovationslabor „Digital findet Stadt“ wurde von einer internationalen Jury als herausragend bewertet und wird mit 1,5 Millionen Euro von der FFG (Forschungsförderungsgesellschaft mbH) unterstützt. Los ging's am 23. Juni mit einem digitalen Kick-off mit über 60 TeilnehmerInnen und 20 Vortragenden. In den kommenden Monaten werden die Arbeitsbereiche des Innovationslabors programmatisch festgelegt.

ZUM NEWSLETTER DES INNOVATIONSLABORS
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01
Jul

Umfrage Ergebnisse: Wie vereinbar sind Familie, Beruf und Privatleben in der Seestadt?

56 Personen haben an der Umfrage zum Thema Vereinbarkeit von Familie, Beruf und Privatleben in der Seestadt teilgenommen - davon sind 37 ArbeitnehmerInnen und 19 UnternehmerInnen. Eine gute Basis, um weitere Entwicklungsschritte setzen zu können. In einem weiteren Schritt sollen nun in Form von Interviews und kleinen Gruppenworkshops Details erarbeitet werden, die spätestens beim Vereinbarkeitsforum im November 2020 dann präsentiert werden. Claudia Glawischnig vom Stadtteilmanangement Seestadt aspern bedankt sich herzlich für die Mitwirkung und freut sich über Interessierte, die gerne an den Schwerpunktthemen mitarbeiten möchten.

Vereinbarkeit ist ein Thema

Fast 73% der ArbeitnehmerInnen sind an dem Thema Vereinbarkeit interessiert, genauso wie 42% der UnternehmerInnen (hier haben vorwiegend EPUs und Unternehmen mit weniger als 10 MitarbeiterInnen teilgenommen). Vor allem die UnternehmerInnen finden jedoch wenig Zeit, um sich dem Thema zu widmen. 

Wie gut gelingt Vereinbarkeit in der Seestadt?

Wenn man davon ausgeht, dass 100% bedeutet, dass Vereinbarkeit in der Seestadt gänzlich funktioniert, dann gelingt es in den Augen von...
  • ... UnternehmerInnen zu 55%
  • ... ArbeitnehmerInnen zu 71%

Die ArbeitnehmerInnen, die am Fragebogen teilgenommen haben (56% Frauen, 40% Männer und 4% andere), sind vorwiegend qualifizierte Fachkräfte und hauptsächlich Vollzeit angestellt. Die meisten sind in der Dienstleistungsbranche (IT, Medien, Gesundheit) tätig und wohnen in der Seestadt, arbeiten aber nicht dort. Der Wunsch nach mehr Arbeitsplätzen vor Ort geht jedoch nicht primär von den ArbeitnehmerInnen aus, sondern erscheint den UnternehmerInnen wichtig, damit sich mehr Menschen in der Seestadt ansiedeln. 
 
Spannend ist, dass es für UnternehmerInnen schwerer ist, Vereinbarkeit von Familie, Beruf und Privatleben gut umzusetzen, als für ArbeitnehmerInnen. Dies ist jedoch vor allem auf die kleine Struktur der Unternehmen in der Seestadt zurückzuführen (-> wenig Zeitressourcen, da es kaum oder keinen Ersatz für die Arbeitsleistung gibt). 

In welchen Bereichen wird Verbesserungspotenzial vorgeschlagen bzw. welche Maßnahmen wären wünschenswert?

Bei den ArbeitnehmerInnen sind folgende Punkt wichtig, damit Vereinbarkeit gut erfüllt werden kann:
  • Flexible Arbeitszeiten, die Möglichkeit für Homeoffice und attraktive Arbeitszeiten werden als enorm wichtig erachtet.
  • Aber auch die Nahversorgung ist ein wichtiger Punkt, ebenso wie die Mobilität.
  • Das immer wiederkehrende Thema der Kinderbetreuungsmöglichkeiten liegt mit einem Wert von ca. 34,48% im Mittelfeld der Ergebnisse.
  • Die Frage nach Angeboten, die eine bessere Vereinbarkeit erzielen würden, beantworten die ArbeitnehmerInnen auch damit, dass flexible Arbeitszeitmodelle sowie Homeoffice in den Unternehmen benötigt, um die Vereinbarkeit zu verbessern.
  • Weitere Aspekte sind: ausreichend Freizeit- und Sportangebote in der Seestadt (für alle), mehr Angebote zur Nahversorgung sowie verbesserte Mobilität.

Damit kann festgehalten werden, dass die Unternehmen gefordert sind, flexible Arbeitszeitmodelle anzubieten. Die Seestadt sollte die Themen Nahversorgung und Mobilität noch stärker in den Fokus rücken, um als attraktiver Standort, in dem Vereinbarkeit von Familie, Beruf und Privatleben gelingen, wahrgenommen zu werden. 
 
Aufgrund der Struktur der Unternehmen in der Seestadt (viele EPUs und kleine Unternehmen) ergaben sich in Bezug auf die Frage, welche Punkte für zukünftige ArbeitnehmerInnen aus Sicht der Unternehmen wichtig wären, um den Standort aspern Seestadt attraktiver zu machen (immer im Hinblick auch auf eine verbesserte Vereinbarkeit) folgende Aussagen:
  • Es sind mehr Unternehmen in der Seestadt erforderlich, um die Seestadt attraktiver zu machen.
  • Es braucht mehr Freizeitangebote für alle.
  • Die Unternehmen sehen aber auch, dass mehr Kinderbetreuungsmöglichkeiten sowie flexiblere Modelle zur Kinderbetreuung motwendig wären.
     
Auf die Frage, welche Angebote die Unternehmen benötigen würden, wurde wie folgt geantwortet: 67% würden spezielle Angebote für EPUs bzw. 33% auch für UnternehmerInnen selbst als wichtig erachten. Weitere 33% finden flexiblere Kinderbetreuungsmodelle wichtig, um Vereinbarkeit gut leben zu können. Alle anderen Aspekte liegen im Mittelfeld. 

Und jetzt?

Die Schwerpunktthemen der nächsten Zeit sind somit gesetzt und werden mit den einzelnen Zielgruppen nochmals im Detail durchbesprochen. Die Weiterentwicklung der Themen erfolgt in den kommenden Monaten. Alle, die Interesse haben mitzugestalten sind herzlich eingeladen an Kleingruppenworkshops (3-4 Personen) oder strukturierten Interviews teilzunehmen. Bitte gerne melden – wir achten auf Ihre Zeitressourcen und ermöglichen auch digitale Formate
 
Wir bleiben dran, denn: Vereinbarkeit von Familie, Beruf und Privatleben ist ein Erfolgsfaktor für das Modell des modernen Stadtteils, wie es die Seestadt ist. 
 
 
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26
Jun

Ein erster Blick auf die Waterfront im Norden der Seestadt

Der Afterwork-Drink mit Kolleginnen und Kollegen im Gastgarten am See, ein Familienspaziergang entlang der Seestadtpromenade oder ein gemütlicher Lunch im Schatten der Arkaden – mit den Seeterrassen am Nordufer des asperner Sees wächst das Gastronomie- und Freizeitangebot weiter. Lesen Sie, was ExpertInnen über die neuen Seestädter Strategien im klimasensiblen Städtebau, innovative Energiepionierprojekte und die co-kreative Meile im vierten Quartier der Seestadt erzählen.

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Online-Umfrage zum Gastronomieangebot

Was schätzen Sie besonders an Ihrem Lieblingslokal? Was essen Sie am liebsten und welches Angebot wünschen Sie sich für die Seestadt? Verraten Sie uns mehr über Ihre Essgewohnheiten und kulinarischen Vorlieben und helfen Sie uns dabei, das Angebot in der Seestadt weiterzuentwickeln. Die Online-Umfrage zum Gastronomieangebot in der Seestadt ist anonym, das Ausfüllen nimmt nur wenige Minuten Ihrer Zeit in Anspruch. Wir freuen uns auf Ihre Teilnahme!

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18
Jun

Unternehmen des Monats: Gate 9 Health Club

Jetzt wirds sportlich! Über die letzten Monate haben sich einige mit Online-Trainings fit gehalten. Andere haben die Zeit genutzt, um die Füße mal in Ruhe baumeln zu lassen. Egal, wofür Sie sich entschieden haben – für den sportlichen Start in den Sommer hat unser Unternehmen des Monats, der Gate 9 Health Club (Europas nachhaltigstes Fitnessstudio), nun wieder seine Türen geöffnet. Und: sonntags wird sogar kostenlos Sport am See angeboten - schauen Sie vorbei!

Sport verbindet

Der in Eritrea geborene Robel Tesfai kam mit drei Jahren als Kriegs-Flüchtlingskind mit seiner Mutter nach Deutschland. Seine Liebe zum Sport begleitet ihn schon sein ganzes Leben: „Sport berührt, inspiriert und verbindet Menschen über alle Grenzen hinweg,” so Tesfai. Mit Anfang 20 zog es ihn nach Hollywood, um Stars zu trainieren. Ebenso leitete er einige Fitnesscentren in der Schweiz und lernte auf seinem bisherigen Lebensweg viele unterschiedliche Trainingsmethoden kennen. Erfahrungen, die jetzt der Seestadt zu Gute kommen.
 
Robel Tesfai ist nämlich der Gründer des Gate 9 Health Club im HoHo (Holzhochhaus) der aspern Seestadt - dem nachhaltigsten Fitnessstudio Europas. Seine Idee ist ein holistisches Konzept - der Gate 9 Health Club soll nicht nur Raum zum Trainieren bieten, sondern auch zum Verweilen und Wohlfühlen einladen. Wie Tesfai das erreicht?

Effizientes Training

Dass jeder findet, was gerade am besten zum eigenen Training benötigt, liegt Tesfai besonders am Herzen – ob vom Express-Training, bis hin zu längeren Trainingsintervallen im Bereich der Freihanteln, Kraftmaschinen, Ausdauergeräten und vielem mehr, soll jede/r zur Verfügung haben, was gerade guttut. 

Auch Entspannung muss sein

Was laut Tesfai auf jeden Fall nicht fehlen darf beim Sport: Entspannung. Dafür sorgt 140m² Terrasse, auf der BesucherInnen entweder trainieren oder zur Ruhe kommen können. Im Sinne der Nachhaltigkeit kann man an der Juicy Bar auch mit Erfrischungen und Fitnessdrinks aus hochwertigen und regionalen Bioprodukten genießen.

Apropos Nachhaltigkeit

Zentrales Element aller Gebäudebereiche im HoHo ist Holz. Der Holzbauanteil liegt um den Kern aus Stahlbeton bei 75 Prozent. Das Holz kommt zur Gänze aus nachhaltig bewirtschafteten Wäldern aus Österreich. Die Holzbauweise spart gegenüber der ausschließlichen Ausführung in Stahlbeton insgesamt rund 2.800 Tonnen Kohlendioxid ein. 

Sport am See

Wie bereits erwähnt, wird auch kostenloser Sport am See angeboten. Also einfach eine Yogamatte einpacken und gute Laune mitbringen:
  • Tag: Sonntag Vormittags
  • Uhrzeit: 09.30 Uhr: BodyCombat 
  • Uhrzeit: 10.35 Uhr: BodyBalance
  • Ort: Grünfläche direkt am See 
 
Hier finden Sie weitere Informationen: https://www.gate9healthclub.at/

In diesem Sinne - wir wünschen ein fröhliches Sporteln!
 

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15
Jun

Das waren die digitalen Stammtische – ein Format für die Zukunft?

Stammtische gab es schon immer in der Seestadt – mit dem Fokus, sich untereinander bekannt zu machen und auch voneinander zu lernen. Die Corona Maßnahmen haben das leider verhindert. Dadurch hat das Stadtteilmanagement „digitale Stammtische“ ins Leben gerufen. Diese „digitalen Stammtische“ hatten zum Ziel, dass Unternehmen in der Seestadt sich gegenseitig helfen und Erfahrungen austauschen. 
 
Mittels einer Umfrage wurden Themen herausgearbeitet, die beim ersten come2gether (Zoom-Meeting) dann festgelegt wurden. Die digitalen Stammtische fanden zu Schwerpunktthemen statt, die sich rund um die Coronakrise aufgetan hatten: Rechtliche Fragen, Finanzfragen speziell in Bezug auf Härtefallfond, Familienhärtefond, Fixkostenzuschuss und Marketing in Krisenzeiten, zudem gab es noch Inputs zum Thema: Verhandlungen führen und die eigene Motivation in schweren Zeiten.

Wissen und Erfahrung nutzen

Als ExpertInnen konnten folgende Personen gefunden werden, die all ihr Wissen und ihre Erfahrungen zur Verfügung stellten: Mag. Paul Nagler (Rechtsanwalt), Friedrich Grams (Wiener Städtische Versicherung), Michael Görner (Unternehmensberater OK Systems), Christa und Gerhard Gutleber (Finanzbuchhalter), Anna Oladejo (interlinkmarketing). 
 
Insgesamt haben 21 Personen an den Treffen teilgenommen. Die digitalen Stammtische sind sicherlich gute Formate, wenn es darum geht, dass sich Betriebe in der Seestadt fachlich austauschen und das gesammelte Know-how anderen zur Verfügung stellen wollen. „Wer arbeitet addiert, wer miteinander arbeitet multipliziert und wer teilt potenziert“, so Claudia Glawischnig vom Stadtteilmanagement, die viel Erfahrung im Bereich der Unternehmensvernetzung einbringt. Die Zusammenfassungen von den Meetings können bei ihr angefragt werden (Zusendung per E-Mail). 

Es geht weiter

Der nächste Stammtisch wird am Dienstag, den 07.07.2020 um 18.30 Uhr, als „Stammtisch-to-go“ im Freien in der Seestadt stattfinden. Um 18.30 Uhr treffen sich die UnternehmerInnen vor dem Stadtteilbüro. Aufgrund der Corona-Abstandsregeln bitten wir um Anmeldung: claudia.glawischnig@meine.seestadt.info
 
Bei diesem Treffen können auch weitere digitale Formate besprochen werden und auch einige ExpertInnen haben angekündigt, dabei zu sein und ihr Wissen zur Verfügung zu stellen. Alle UnternehmerInnen können sich auch für den Infomail-Verteiler anmelden - einfach ein E-Mail mit Infos zum Unternehmen an Claudia Glawischnig senden. 

Eindrücke aus den ersten Treffen

  • „Ich finde es wichtig, dass ich während des Lockdowns den Kontakt zu den KundInnen gehalten habe. Ich habe einfach angerufen und nachgefragt wie es geht, ohne ein Geschäft machen zu wollen. Das ist sehr gut angekommen“, Michael Görner. 
  • „Es gibt viele Verkaufsplattformen, die kostengünstige Möglichkeiten für Online-Verkauf bieten, man muss nicht einen eigenen Webshop haben,“ Anna Oladjo. 
  • „Alle Vereinbarungen und Informationen müssen schriftlich erfolgen, das ist das Gebot der Stunde“, Paul Nagler.
 
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27
Mai

Umfrage: Wie vereinbar sind Familie, Beruf und Privatleben in der Seestadt?

In der Corona-Krise hat sich gezeigt, dass Vereinbarkeit von Familie, Beruf und Privatleben nicht so einfach unter den Hut zu bringen ist. Entweder war eine Mehrfachbelastung durch Home-Office und Home-Schooling sowie Kinderbetreuung eine Kombination, die klar aufgezeigt hat, dass Home-Office nur funktioniert, wenn die Kinderbetreuung geregelt ist. Aber auch Kurzarbeit und der Verlust des Arbeitsplatzes haben sichtbar gemacht, dass Vereinbarkeit nur dann gut gelingt, wenn das Familieneinkommen ausreichend zur Verfügung steht. 

Praktische Lösungen

Vereinbarkeit von Familie, Beruf und Privatleben hängt somit in einem Haushalt davon ab, ob Familieneinkommen vorhanden ist, die Betreuungsarbeit aufgeteilt werden kann und ob ausreichend „Vermögen“ zur Verfügung steht, um sich das Leben trotz finanzieller Einbußen leisten zu können. Nicht nur ArbeitnehmerInnen waren betroffen, auch Unternehmen brauchten rasche Lösungen für die Umsetzung von z.B. Home-Office und kleine Unternehmen ein Notfallprogramm (Krisenmodus in EPUs). Beides braucht Rahmenbedingungen und praktische Lösungen.

Alleinstellungsmerkmal

Damit ist Vereinbarkeit von Familie, Beruf und Privatleben gerade in der Corona-Krise zur Herausforderung geworden. Das Stadtteilmanagement will sich diesem Thema in den kommenden Monaten verstärkt annehmen und herausfinden, welche Bedürfnisse ArbeitnehmerInnen und Unternehmen in der Seestadt haben. Die optimale Vereinbarkeit von Wohnen und Arbeiten in der Seestadt soll durch die Entwicklung von Angeboten weiter verbessert werden und zum Alleinstellungsmerkmal für die Seestadt werden – hier gelingt eine optimale Vereinbarkeit. 
 
Bitte unterstützen Sie uns bei der Arbeit und füllen Sie den Online-Fragebogen aus:
 
Die Ergebnisse werden voraussichtlich (und abhängig von der Teilnahme) Ende Juni am Blog präsentiert werden.
Mitmachen = Mitgestalten = aspern Seestadt
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12
Mai

IBA-Zwischenresümee mit Seestadt-Perspektiven

Derzeit entsteht im Norden des Sees das Quartier „Am Seebogen“, welches bauplatz-übergreifend gedacht und geplant wird: Im Rahmen der „Quartierswerkstatt“, die von der Seestädter Entwicklungsgesellschaft Wien 3420 AG eingerichtet wurde, arbeiten PlanerInnen, BauträgerInnen und auch bereits zukünftige NutzerInnen an smarten Lösungen fürs gesamte Quartier – und eben nicht nur auf dem eigenen Bauplatz.

Die Internationale Bauausstellung 2022 (IBA_Wien) begleitet dieses vielseitige Quartier – im Buch „Neues soziales Wohnen. Positionen zur IBA_Wien 2022“ ziehen das future.lab der TU Wien und die IBA_Wien 2022 jetzt ein erstes Resümee. Auch Wien 3420-Städtebau-Experte Peter Hinterkörner hat gemeinsam mit dem ehemaligen Vorstandsmitglied Claudia Nutz einen Beitrag geliefert: „Neue Wege der Quartiersentwicklung. aspern Seestadt als role model?“. Hier erhalten Sie einen ersten Einblick ins Buch.

Die Ausstellung zum Zwischenstand der IBA_Wien findet von 8. September bis 22. Oktober 2020 im ehemaligen Sophienspital in der Stollgasse 17 in Wien-Neubau statt.


Bauarbeiten in vollem Gang

Das Quartier „Am Seebogen“ hat gerade mehrfach aufhorchen lassen: Kürzlich wurde ein internationaler Architekturwettbewerb für den Campus der Religionen gestartet und der Spatenstich für den weitläufigen „Elinor-Ostrom-Park“ erfolgte Anfang Mai.

Sie können dem Quartier „Am Seebogen“ übrigens beim Wachsen zusehen: Die Seestadt-Cam liefert alle 15 Minuten ein neues Bild vom Geschehen.
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Digitales come2gether für Unternehmen
05
Mai

Digitales come2gether für Unternehmen

Die Netzwerktreffen der Unternehmen in der Seestadt liefern stets zahlreiche Informationen - bisher fanden sie jedoch meist direkt in den Betrieben statt. Da das in Zeiten der Corona-Krise nicht möglich ist, wurde das geplante come2gether im März abgesagt. Aber aufgeschoben ist natürlich nicht aufgehoben: Im April fand das erste come2gether in Form eines Zoom-Meetings statt. Viele haben diese Form der Zusammenkunft zum ersten Mal erlebt. Das Fazit: Die Überraschung, wie gut Video-Meetings funktionieren können, war groß.

Über Herausforderungen und Angebote, die helfen

Bereits Anfang April wurden eine Umfrage gestartet und Informationen direkt in den Unternehmen gesammelt, um herauszufinden, wo bei den Seestädter Unternehmen während der Corona-Krise Unterstützungsbedarf besteht. Es zeigte sich, dass diese Zeit für viele Unternehmen eine finanzielle Herausforderung darstellt, die es zu meistern gilt. Aber auch Zukunftsängste bewegen viele Unternehmen. 
 
Gemeinsam mit den TeilnehmerInnen des come2gether, dem neu gegründeten Verein „aspern business“, der Wien 3420 AG und dem Stadtteilmanagement wurden neue Informationsangebote ins Leben gerufen. Folgende Bereiche werden sie umfassen:
  • Liquiditätsmanagement und finanzielle Fragen
  • Rechtliche Themenstellungen
  • Gesprächsführung mit GeschäftspartnerInnen in Krisenzeiten
  • Werbung und Marketing
  • Versicherung
  • Entwicklung von Zukunftsperspektiven

Wie kann ich teilnehmen?

Aktuell werden ExpertInnen aus der Seestadt gesucht und Fragen von Unternehmen gesammelt, die von den ExpertInnen in einem Zoom-Meeting beantwortet werden. Wichtig ist, dass die Unternehmen schon vorab FRAGEN an Claudia Glawischnig senden  – sie werden natürlich streng vertraulich behandelt.
 
Die Termine wurden per Infomail an die Unternehmen verschickt. Falls Sie noch nicht im Verteiler sind, melden Sie sich am besten gleich an. Ab zwei TeilnehmerInnen finden die Zoom-Meetings statt.

Das sind die kommenden Termine der ExpertInnengespräche:
  • 26.05. Recht (18.00 -19.00 Uhr)
  • 03.06. Finanzen (18.00 – 19.00 Uhr)
  • 10.06. Werbung in Krisenzeiten (16.00 – 17.00 Uhr)

Eine Anmeldung ist unbedingt erforderlich!
 

Dabei sein - ganz einfach

Die Teilnahme an den Zoom-Meetings ist einfach: Man benötigt ein Smartphone, ein IPad oder einen Computer, am besten mit einer Kamera und einem Mikrofon. Das Programm kann einfach als App heruntergeladen oder über den Browser verwendet werden. Sobald man auf den Einladungslink klickt, wird automatisch die Website oder die App abgerufen – es dauert nicht lange und schon kann man in das Meeting „eintreten“. Da mit einer bezahlten Version gearbeitet wird, ist auch der Datenschutz ist bei diesen Meetings gewahrt. 
 
Alle Seestädter Unternehmen sind im Mai herzlich eingeladen - einerseits Ihr ExpertInnenwissen zur Verfügung zu stellen und andererseits an den Zoom-Meetings teilzunehmen. Bei Fragen wenden Sie sich gerne an Claudia Glawischnig vom Stadtteilmanagement.
 
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