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Ab 2019: Gelato "made in aspern Seestadt"

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Am 14. Februar 2018 erfolgte der Spatenstich für das erste Unternehmen im neuen GENUSSQUARTIER aspern SEESTADT. Damit entsteht im Südteil der Seestadt ein Zentrum für innovative Lebensmittelproduzenten, die dort auch Einblicke in ihre Arbeit geben. Mit der traditionsreichen Eis-Manufaktur Molin-Pradel wurde ein erster Ankerbetrieb gefunden. Das weit über die Stadtgrenzen Wiens bekannte „Eis am Schwedenplatz“ wird ab 2019 auch in der Seestadt produziert, samt Schau-Manufaktur und Verkauf vor Ort.

© Luiza Puiu

„Gelato prodotto a Seestadt“ – das wird nächstes Jahr Realität. Denn der „Eissalon am Schwedenplatz“ wird seine größte Manufaktur samt Verwaltung im neuen Stadtteil im Nordosten Wiens eröffnen. Der namensgebende Eissalon am Schwedenplatz bleibt selbstverständlich erhalten. Ab 2019 wird sich die Produktion auf rund drei Millionen Eiskugeln „made by“ Eissalon am Schwedenplatz steigern. Ein in Zukunft weiter wachsender Anteil davon wird seinen Ursprung in der Seestadt haben.

„In der Innenstadt fehlt mir für meinen wachsenden Betrieb einfach der Platz“, erklärt Silvio Molin-Pradel, Chef des renommierten „Eissalons am Schwedenplatz“ und Branchensprecher der österreichischen Eissalons in der Wirtschaftskammer. „In der Seestadt haben wir optimale Bedingungen vorgefunden: Große Produktionsflächen, die im Bedarfsfall erweitert werden können, viel Spielraum in der Ausgestaltung der Manufakturräume und eine gute Anbindung durch die U-Bahn“, so der Eisproduzent.

Erlebnis Eisproduktion

Am 14. Februar 2018 erfolgte der Spatenstich für die neue Produktionsstätte. Bauherr Silvio Molin-Pradel lud gemeinsam mit der Seestädter Entwicklungsgesellschaft wien 3420 aspern development AG zum kleinen Festakt. Gekommen waren neben dem Architekten des Gebäudes, Viktor Marschalek, Vertreter der involvierten Bauunternehmen und des Bezirks. Molin-Pradel stellte die Besonderheiten der neuen „Eismanufaktur“ vor. Die Produktionsräume werden zum Teil verglast, so dass die Gäste die Produktion des berühmten Eises live verfolgen können. Außerdem wird es Führungen und Workshops für Kinder geben und einen Extraraum, der sich der langjährigen Firmengeschichte widmet.

„Wir freuen uns, mit ‚Eis am Schwedenplatz’ einen ersten Leitbetrieb gewonnen zu haben“, erklärt Alexander Kopecek, Vorstand der wien 3420 AG.

Traditionsreiche Eisfamilie

Die Familie Molin-Pradel blickt in Wien auf eine mehr als hundertjährige Eistradition zurück. Schon Ende des 19. Jahrhunderts starteten die Vorfahren des heutigen Eigentümers mit der Produktion von Speiseeis. Verkauft wurde anfänglich von einem kleinen Eiswagerl aus. Im Verlauf der Firmengeschichte wurden seither immer wieder neue Verkaufs- und Produktionsstätten eröffnet. 2019 wird die fünfte Generation die Eistradition in der Seestadt weiterführen.

Der Eissalon Molin-Pradel ist bekannt für seine Sortenvielfalt. Rund 150 Eissorten werden pro Saison angeboten. Heuer gibt es zum Beispiel „echte Weana“ wie Topfengolatsche, Pischinger Haselnuss, Sachertorte oder Kaiserschmarrneis. Aber auch hippe Innovationen wie Himbeer-Prosecco oder Basilico fresco sind dabei. Auf der Website www.gelato.at kann die Vielfalt nicht nur bestaunt, sondern per App auch gleich nach Hause bestellt werden.

Eis vom Schwedenplatz kennen aber nicht nur alle Eisliebhaber aus Wien. Superstars aus aller Welt wie zum Beispiel Barbara Streisand lassen sich gerne eine Kostprobe servieren. Besonders ehrenvoll für den Wiener Eissalon war das Lob des ehemaligen Papstes Benedikt bei seinem letzten Österreichbesuch.

„Food ist das neue Shopping“

Die Eisproduktion Molin-Pradel inklusive kleiner Erlebniswelt ist das erste Unternehmen, das sich im neuen GENUSSQUARTIER aspern SEESTADT niederlässt. Hier werden zukünftig nicht nur Lebensmittel produziert – hier werden Genussgeschichten erzählt. Zwei große Baufelder in unmittelbarer U-Bahn-Nähe sind für die Startetappe des neuen GENUSSQUARTIERs reserviert. „Bewusste Ernährung und Kulinarik allgemein sind wichtige Trends unserer Zeit. Für das neue GENUSSQUARTIER wollen wir innovative Lebensmittelproduzenten gewinnen, die Besucherinnen und Besuchern auch gerne Einblick in ihre Arbeit gewähren“, umreißt Gerhard Schuster die Ziele des Vorhabens.

Infos zum GENUSSQUARTIER

Wir bieten:

  • Ein urbanes Umfeld in einem dynamisch wachsenden Stadtteil, mit bereits
  • mehr als 6.000 BewohnerInnen und 1.500 Arbeitsplätzen vor Ort
  • Individuelle Grundstücksgrößen und Platz für Wachstum
  • Optimale Anbindung für BesucherInnen und MitarbeiterInnen durch die U2
  • Einen gemeinsamen Marktauftritt und die wien 3420 aspern development AG als starken Entwicklungspartner im Stadtteil

Wir suchen:

  • Unternehmen im Lebensmittelbereich, die mit ihrer Produktion in die Seestadt kommen
  • Produzenten aus Leidenschaft, die ihre Türen für die Kunden weit öffnen und ihr Handwerk als kulinarische Erlebniswelt gekonnt in Szene setzen
  • Innovative Partner für die urbane Produktion in der „Stadt der Zukunft“

Kontakt GENUSSQUARTIER

Martin Hesik
wien 3420 aspern development AG
T: +43 1 774 02 74 - 30
E-Mail: m.hesik@wien3420.at

Bilder zum Artikel

© Luiza Puiu
© Luiza Puiu
© Luiza Puiu
© Luiza Puiu
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© Luiza Puiu
v.l.n.r.: Gerhard Schuster, Vorstand wien 3420 AG; Christine Spiess, Projektleitung Seestadt Aspern; Silvio Molin-Pradel, Bauherr; Gabriele Plank, Bezirksrätin aus der Donaustadt; Viktor Marschalek, Architekten Mühlbacher Marschalek; Karl-Heinz Pabst, MHB – Holz und Bau GmbH; Alexander Kopecek, Vorstand wien 3420 AG
© Luiza Puiu
v.l.n.r.: Gerhard Schuster, Vorstand wien 3420 AG; Christine Spiess, Projektleitung Seestadt Aspern; Silvio Molin-Pradel, Bauherr; Gabriele Plank, Bezirksrätin aus der Donaustadt; Viktor Marschalek, Architekten Mühlbacher Marschalek; Karl-Heinz Pabst, MHB – Holz und Bau GmbH; Alexander Kopecek, Vorstand wien 3420 AG
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