Interaktive Karte
Der Seepark der Seestadt im Sommer. Dazu der Participant-Badge von "7 Wonders – Future Cities".
© Daniel Hawelka

Die 7 Wunder der Seestadt

Die internationale Kampagne 7 Wonders of Future Cities holt Stadtprojekte aus der ganzen Welt ins Rampenlicht, die zeigen, wie urbanes Leben in Zukunft funktionieren kann. Die Seestadt ist als Official Participant dabei und hat das zum Anlass genommen, die 7 Wunder der Seestadt zu küren: ein See mitten im Stadtteil, Straßen, die Regenwasser speichern, Wege, die sich bequem zu Fuß ausgehen. Wer hier lebt, erlebt die kleinen Wunder täglich. Ab 31. Oktober schaut auch ein weltweites Publikum genauer hin. Hier informiert bleiben.

Logo der Initiative „7 Wonders of Future Cities“ mit stilisierter Stadt, Baum und Wasser
© 7 Wonders of Future Cities / 7wondersfc.com

Die Kampagne beschreibt sich selbst als globale Initiative zur Auswahl zukunftsweisender Städte und Stadtentwicklungen und stellt Nachhaltigkeit, Innovation und Inklusion als zentrale Kriterien heraus.

Die Suche nach den neuen Weltwundern

Hinter der Kampagne steht New7Wonders, die Organisation, die schon die neuen sieben Weltwunder und die sieben Naturwunder per Publikumsvotum gekürt hat. Diesmal geht es um Stadtentwicklung: Gesucht sind sieben Projekte, die als Vorbilder für das Stadtleben von morgen gelten sollen. Am Start sind Kandidaturen von Yokohama über Curitiba bis Stellenbosch, aus Wien die Seestadt. Abgestimmt wird ab dem Weltstädtetag am 31. Oktober. Der Titel wird nicht vergeben, er wird gewählt.

#7WunderDerSeestadt

Das leise Weltwunder

Sieben Qualitäten, die den Stadtteil prägen, ohne sich in den Vordergrund zu spielen. Manche stecken in der Stadtplanung, andere unter der Erde, wieder andere sind direkt in der Nachbarschaft erlebbar.

Breiter begrünter Rad- und Fußweg zwischen Wohngebäuden in der Seestadt mit zwei Radfahrenden und der eingeblendeten Zahl 1.
© Daniel Hawelka

Mobilität 40-40-20

Alltag ohne Autoschlüssel

Die Mobilitätsformel der Seestadt lautet 40-40-20: 40 Prozent der Wege mit den Öffis, 40 Prozent zu Fuß oder mit dem Rad, 20 Prozent mit dem Auto. Beim Fuß- und Radverkehr liegt die Seestadt mit 46,6 Prozent schon über dem Ziel. Der Rest steckt in der Infrastruktur: zwei U-Bahn-Stationen, ein Bahnhof mit Anschluss an Schnell- und Regionalbahn, acht Buslinien, seit Herbst 2025 auch die Straßenbahnlinie 27. Geparkt wird in Sammelgaragen an den Rändern der Quartiere, und pro 1.000 Einwohner*innen sind hier nur 242 Autos angemeldet. So gehören die Gassen den Menschen, und man ist zu Fuß schon unterwegs, bevor anderswo der Motor warm wird.

Begrünter Straßenraum in der Seestadt zwischen modernen Wohngebäuden mit einem Fußgänger und der eingeblendeten Zahl 2.
© Luiza Puiu

Klimafitte Gebäude & Kreislaufbaustelle

Bauen im Lebenszyklus

Bevor in der Seestadt ein Haus entsteht, wird geklärt, ob es sich noch in der Zukunft bewährt. Jedes Projekt muss 800 von 1.000 Punkten im Bewertungssystem der Österreichischen Gesellschaft für Nachhaltiges Bauen erreichen. Für die nächsten Projekte gilt bereits der Seestädter Standard „aspern klimafit“. Auch die Baustelle zählt mit: Rund 600.000 Tonnen Seeaushub wurden bisher im eigenen Baulogistikcenter aufbereitet und vor Ort wieder verbaut, der Beton der alten Rollbahnen ging in den Straßen- und Wegebau. Das hat 7,5 Millionen LKW-Kilometer und etwa 8.400 Tonnen CO₂ erspart.

Straßenszene in der Seestadt mit dm-Filiale, Bäumen, Passant:innen und der eingeblendeten Zahl 3.
© Daniel Hawelka

Stadt der kurzen Wege & gemanagte Einkaufsstraße

Nahversorgung als Konzept

Supermarkt, Schule, Arztpraxis, Café: Der Nutzungsmix in der Seestadt folgt einem Plan. Entlang der zentralen Achsen liegt Österreichs erste gemanagte Einkaufsstraße mit heute schon rund 8.000 Quadratmetern Shop- und Gastrofläche, dazu noch einmal etwa dieselbe Fläche an Lokalen, die Bauträger selbst vermieten. Die Erdgeschoße werden aktiv bespielt und die Mieter*innen so ausgewählt, dass sich die Geschäfte gegenseitig ergänzen. Freitags kommt der Mazzucco-Markt dazu. Der Wocheneinkauf ist damit für viele ein Spaziergang.

Moderner Gewerbe- und Bürostandort in der Seestadt mit begrünten Außenflächen und der eingeblendeten Zahl 4.
© Daniel Hawelka

Produktive Stadt & Wirtschaftsstandort mit dem Plus

Arbeiten mitten im Quartier

In der Seestadt wird gewohnt und gearbeitet, oft im selben Häuserblock. Über 600 Unternehmen sind angesiedelt, mehr als 6.000 Menschen arbeiten hier, im Endausbau sollen über 20.000 Arbeits- und Ausbildungsstellen entstehen. Das Technologiezentrum der Wirtschaftsagentur Wien bietet auf knapp 18.000 Quadratmetern Platz für Industrie 4.0 und Start-ups, der Gewerbehof seit Ende 2022 weitere 7.500 Quadratmeter für Handwerk und Produktion. Im HoHo Wien stapeln sich 24 Stockwerke auf 84 Meter, zu drei Vierteln aus Holz. Die Mischung aus Wohnen und Arbeiten stand schon im Masterplan, lange bevor die ersten Bewohner*innen einzogen.

 

Grüne Freifläche in der Seestadt mit Bäumen, Spielplatz und Wohngebäuden sowie der eingeblendeten Zahl 5.
© Luiza Puiu

Schwammstadt & Klimaresilienz

Die Stadt, die Wasser speichert

Im Quartier Am Seebogen liegt unter den Straßen ein Speicher. Regenwasser läuft entlang der Straßen und Wege in unterirdisch verbundene Schotterbecken und bleibt im Wurzelraum der Bäume, statt im Kanal zu verschwinden. Der Stadtteil funktioniert wie ein Schwamm: Das Quartier speichert Wasser, wenn es regnet, und gibt es langsam zurück an die Wurzeln der Bäume. Die Seestadt hat das Prinzip als erste gemeinsam mit der Stadt Wien für ein ganzes Quartier entwickelt, seither ist es in weiteren Teilen der Stadt im Einsatz. Im Endausbau werden zwei Drittel der Seestadt so hitze- und starkregenfitter gemacht. Klimaresilienz klingt abstrakt. In den Regengärten im Elinor-Ostrom-Park kann man sie angreifen.

Nachbarschaftsfest in der Seestadt mit Familien, Kindern und buntem Nachbarschaftspicknick-Banner sowie der eingeblendeten Zahl 6.
© Luiza Puiu

Stadtteilmanagement & Nachbarschaft

Ein Stadtteil, der gemeinsam wächst

Die Nachbarschaft hat eine Adresse: das Stadtteilmanagement am Hannah-Arendt-Platz 1. Offen für alle, die hier wohnen, arbeiten oder lernen. Dazu kommt, was Initiativen und Vereine selbst auf die Beine stellen, vom Straßenfest des Netzwerks „Gutes aus der Seestadt“, bis zum Sportfest Donaustadt mit Vereinen aus dem ganzen Bezirk. Diese Vielfalt ist wahrscheinlich das größte der sieben Wunder: ein Stadtteil, an dem alle mitwirken, während er entsteht.

Seestadt mit Wohngebäuden am See, Menschen beim Baden und Spazieren sowie der eingeblendeten Zahl 7.
© Luiza Puiu

Der komponierte öffentliche Raum

Im Endausbau bleibt die Hälfte der 240 Hektar großen Seestadt Freiraum. In der Mitte liegt der fünf Hektar große See, der zusammen mit den Parks rund 19,5 Hektar Erholungsraum ergibt. Gegliedert wird das alles von vier Saiten, wie die öffentlichen Räume nach der Partitur von Gehl Architects heißen: die Rote für Handel und Kultur, die Grüne für Freizeit, die Gelbe als Sonnenallee rund um den Stadtteil, die Blaue am Wasser. Komponiert wie ein Musikstück, Saite für Saite. Herausgekommen ist ein grünes Wohnzimmer, in dem man meistens länger bleibt als geplant.

Sieben Wunder, mitten in Wien

Über 12.000 Menschen wohnen in der Seestadt, mehr als 6.000 arbeiten hier. Für sie sind die sieben Wunder Alltag: der See am Feierabend, der Markt am Freitag, die Straße, die den Regen speichert. Die U2 hält mitten im Quartier, in die City sind es rund 25 Minuten. Wer die leisen Wunder selbst sehen will, steigt bei der Station Seestadt aus, der Rest geht zu Fuß.

Kinder spielen an einem breiten Kieselstrand am See mit Schwänen
© Luiza Puiu
ein kleines Boot fährt unter einer Brücke am asperner See Richtung stark begrüntes Ufer mit modernen Gebäuden im Hintergrund
© Luiza Puiu
Weitläufige Wege für Fußgänger und Radfahrer in der Seestadt, umgeben von Grünflächen und modernen Wohnhäusern, aufgenommen im warmen Abendlicht.
© Daniel Hawelka
Kleines Kind spielt lachend an einem Wasserspielplatz in der Seestadt, umgeben von modernen Wohnhäusern und junger Begrünung.
© Daniel Hawelka

Kein Wunder verpassen.

Der Seestadt-Newsletter meldet sich, sobald die Abstimmung offen ist, und bringt dazwischen das Neueste aus dem Stadtteil.

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Freiraum und Mobilität, Ausblick auf den Seepark
© Daniel Hawelka

Ab 31. Oktober für die Seestadt stimmen

Über die neuen Weltwunder entscheidet keine Jury, sondern das Publikum. Ein Klick genügt, von überall auf der Welt. Sobald das Voting läuft, führt dieser Link direkt hin.

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Wissen + Dialog | Kultur

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25.10.2026, 00:00 - 00:00
Janis-Joplin-Promenade 18
Inklusives Baby-Yoga
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Inklusives Baby-Yoga

25.10.2026, 08:00 - 09:00
ANKERZEIT® Familienentlastung & Familienentwicklung GmbH, Sonnenallee 28
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Yoga für Eltern & Kinder mit Behinderung

25.10.2026, 09:15 - 12:45
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Frauen planken auf einer Wiese in einem Park
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fitmom Training

26.10.2026, 09:30 - 10:30
Seepark/Skatebahn, Jane-Jacobs-Weg 3, Jane-Jacobs-Weg 3
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Familie | Aktivität + Mitmachen

Fit fürs Lernen – Bewegung, die schlau macht! - Block 1 Herbst 2026 (5-7 J.)

26.10.2026, 14:30 - 16:30
ANKERZEIT® Familienentlastung & Familienentwicklung GmbH, Seestadt, Sonnenallee 28
Logo der Football School, dunkelblaue Schrift auf weißem Hintergrund mit rotem Trennstrich zwischen Football und School mit einem blau rotem Fußball als Ergänzung
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Sport | Familie

Fußballkurs für Kindergartenkinder im Alter von 3-4 Jahren

26.10.2026, 16:30 - 17:30
Bildungscampus Liselotte-Hansen-Schmidt, Sonnenallee 116
Logo der Ankerzeit
© ANKERZEIT®
Familie | Aktivität + Mitmachen

Fit fürs Lernen – Bewegung, die schlau macht! - Block 1 Herbst 2026 (8-11 J.)

26.10.2026, 16:45 - 18:45
ANKERZEIT® Familienentlastung & Familienentwicklung GmbH, Seestadt, Sonnenallee 28
Logo der Football School, dunkelblaue Schrift auf weißem Hintergrund mit rotem Trennstrich zwischen Football und School mit einem blau rotem Fußball als Ergänzung
© Football School
Sport | Familie

Fußballkurs für Kindergartenkinder im Alter von 5-6 Jahren

26.10.2026, 17:30 - 18:30
Bildungscampus Liselotte-Hansen-Schmidt, Sonnenallee 116
Sprachcafé Seestadt
Nachbarschaft | Wissen + Dialog | Aktivität + Mitmachen

Sprachcafé Seestadt

26.10.2026, 18:00 - 21:00
Jugendzentrum, Barbara-Prammer-Allee 16