Die 7 Wunder der Seestadt
Die internationale Kampagne 7 Wonders of Future Cities holt Stadtprojekte aus der ganzen Welt ins Rampenlicht, die zeigen, wie urbanes Leben in Zukunft funktionieren kann. Die Seestadt ist als Official Participant dabei und hat das zum Anlass genommen, die 7 Wunder der Seestadt zu küren: ein See mitten im Stadtteil, Straßen, die Regenwasser speichern, Wege, die sich bequem zu Fuß ausgehen. Wer hier lebt, erlebt die kleinen Wunder täglich. Ab 31. Oktober schaut auch ein weltweites Publikum genauer hin. Hier informiert bleiben.
Die Kampagne beschreibt sich selbst als globale Initiative zur Auswahl zukunftsweisender Städte und Stadtentwicklungen und stellt Nachhaltigkeit, Innovation und Inklusion als zentrale Kriterien heraus.
Die Suche nach den neuen Weltwundern
Hinter der Kampagne steht New7Wonders, die Organisation, die schon die neuen sieben Weltwunder und die sieben Naturwunder per Publikumsvotum gekürt hat. Diesmal geht es um Stadtentwicklung: Gesucht sind sieben Projekte, die als Vorbilder für das Stadtleben von morgen gelten sollen. Am Start sind Kandidaturen von Yokohama über Curitiba bis Stellenbosch, aus Wien die Seestadt. Abgestimmt wird ab dem Weltstädtetag am 31. Oktober. Der Titel wird nicht vergeben, er wird gewählt.
Der komponierte öffentliche Raum
Im Endausbau bleibt die Hälfte der 240 Hektar großen Seestadt Freiraum. In der Mitte liegt der fünf Hektar große See, der zusammen mit den Parks rund 19,5 Hektar Erholungsraum ergibt. Gegliedert wird das alles von vier Saiten, wie die öffentlichen Räume nach der Partitur von Gehl Architects heißen: die Rote für Handel und Kultur, die Grüne für Freizeit, die Gelbe als Sonnenallee rund um den Stadtteil, die Blaue am Wasser. Komponiert wie ein Musikstück, Saite für Saite. Herausgekommen ist ein grünes Wohnzimmer, in dem man meistens länger bleibt als geplant.