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Stadtteilmanagement Seestadt aspern

Veröffentlicht am 01.12.2020

leben | Gesundheit

Wenn die Angst uns lähmt – Die Seestadt fängt auf!

Die Nachrichten kennen momentan kein anderes Thema und kaum ein Lebensbereich wird vom Coronavirus nicht berührt. Es ist verständlich, dass viele Menschen ...
Wenn die Angst uns lähmt – Die Seestadt fängt auf!
© pixabay
Die Nachrichten kennen momentan kein anderes Thema und kaum ein Lebensbereich wird vom Coronavirus nicht berührt. Es ist verständlich, dass viele Menschen verunsichert sind und Sorgen und Ängste zunehmen. Da ist einerseits die Angst vor Ansteckung mit einer gefährlichen Krankheit, aber auch Verlustängste um seine Liebsten. Viele Menschen erleben außerdem Angst vor der Einsamkeit durch soziale Isolation oder leiden unter Existenzängsten durch finanzielle Einbußen.   Angst ist ein natürliches GefühlAngst tritt häufig dann auf, wenn wir uns in einer unbekannten Situation befinden - jeder Mensch kennt dieses Gefühl. Ängste sind überlebensnotwendig und haben eine wichtige Funktion bei möglicher Bedrohung oder Gefahr. Sie soll Menschen helfen, die Ursache der Gefahr auszuschalten oder ihr zu entkommen. Angst äußert sich körperlich unter anderem durch Pulsbeschleunigung, Erweiterung der Pupillen, Muskelanspannung und Schwitzen, psychisch wirkt sie als Gefühl des Entsetzens, der Ausweglosigkeit oder der Furcht. Wenn Ängste das Leben bestimmenÄngste sind jedoch wenig hilfreich, wenn sie dauerhaft auftreten, wenn sie uns plötzlich wie ein Anfall überkommen oder wenn die Angst vor Dingen besteht, die wenig oder nicht gefährlich sind. Bei sogenannten Angststörungen sind die Angstgefühle sehr ausgeprägt und überschreiten ein normales Maß. Dazu gehören starke Ängste in sozialen Situationen, spezifische Angst (z.B. vor Spinnen oder engen Räumen), plötzliche Panikgefühle oder ständige Sorgen. Die Lebensqualität und der Alltag der Betroffenen werden dadurch stark beeinträchtigt. Starke Ängste können wirksam durch Klinische PsychologInnen, Psychotherapie oder Medikamenten behandelt werden.Sich der Angst stellen Angst ist ein unangenehmes Gefühl, daher versuchen viele Menschen instinktiv, es zu vermeiden. So werden Situationen gemieden, die Angst auslösen. Manche Menschen suchen auch Ablenkung, gehen nicht mehr alleine aus dem Haus oder nutzen Alkohol und Tabletten zur Beruhigung. Allerdings bringt dieses Verhalten nur kurzfristig Erleichterung. Wichtig ist, angstauslösende Situationen nicht zu vermeiden, sondern sich ihnen zu stellen.Mit Ängsten umgehenWenn Sie ängstlich sind, versuchen Sie sich daran zu erinnern, was Ihnen in einer schwierigen Situation bisher am besten geholfen hat. Folgende Tipps helfen außerdem bei der Bewältigung von Ängsten:   Ruhezeiten: Strukturieren Sie Ihren Tagesablauf, versuchen Sie zum Beispiel neben der Arbeit auch Erholungsphasen und Freizeitaktivitäten fix einzubauen. Atemübungen können helfen, zur Ruhe zu kommen. Schlafen Sie ausreichend. Bewegung: Angst ist vor allem eine körperliche Reaktion, daher helfen Atem- und Dehnübungen, Spaziergänge im Freien oder Sport. So signalisiert man dem Körper, dass alles in Ordnung ist. Essen und Trinken: Essen Sie ausgewogen und gesund und trinken Sie viel. Das regelmäßige Essen ist wichtig und kann dem Tag zusätzlich Struktur geben. Meiden Sie Kaffee, Zucker und Nikotin.  Information: Vor dem Coronavirus kann man sich, so bedrohlich dieser auch sein mag, durch Hygienemaßnahmen und Masken schützen. Überprüfen Sie negative Gedanken auf ihren Realitätsgehalt. Wägen Sie Informationen ab, indem Sie mehrere Informationsquellen nutzen. Lassen Sie sich durch Nachrichten nicht überschwemmen und kontrollieren Sie, wie sehr Sie diese an sich heranlassen. Akzeptanz der Gefühle: In Krisensituation sind rasch wechselnde Emotionen normal. Von Hilflosigkeit über Angst, bis hin zu Wut und Sinnlosigkeit, alles ist möglich. Lassen Sie diese Gefühle zu.Aussprechen von Ängsten: Suchen Sie sich Gesprächspartner, denen Sie vertrauen. Versuchen Sie sich mit anderen Menschen auszutauschen und bleiben Sie nicht alleine mit Ihren Sorgen. Wenn sich in Ihrem Umfeld niemand findet, wenden Sie sich an Beratungsstellen oder Krisenhotlines. Werden die Ängste zu bedrückend, zögern Sie nicht, sich professionelle Hilfe zu suchen! Hilfe in der Seestadt finden Sie bei:Ihrem Hausarzt / Ihrer HausärztinPsychiaterInnenDr. Beate Wally Klinischen PsychologInnenMag. Silvia WeissgramMag. Daniela GeneweinPsychotherapeutInnenSonja RussGerhard Steiner, MScMag. Thomas Mayrhofer Ing. Karl Eigel Nina Schneeberger, BEd Mag. Sylvia KosekMA11 - FamilienzentrumMA40 - SozialamtWichtige Links zu Hilfsangeboten während der Coronakrise finden Sie hier.gemeinsam gesund ist das Netzwerk zur Förderung der Gesundheit in der Seestadt und soll die Zusammenarbeit lokaler GesundheitsdienstleisterInnen stärken. Mehr als um Krankheitsbehandlung geht es dabei um Gesundheitsförderung und Vorbeugung. Zu den Gesundheitspartnern gehören unter anderem das Stadtteilmanagement der Seestadt, Wien 3420, die Seestadt Apotheke, der Turnverein Seestadt und das Gesundheitszentrum Seestadt. Gefördert wird das Netzwerk durch die Wiener Gesundheitsförderung (WIG).© gemeinsam gesund – das gesundheitsnetzwerk seestadt
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Foto vom Stadtteil-Managementbüro und zwei Team-Mitgliedern
© STM/Sarah Januschkowetz
leben | Nachbarschaft

Stadtteilmanagement: Wir holen unsere Angebote vor den Vorhang

Wir, das Stadtteilmanagement Seestadt aspern, sind mehr als nur eine Anlaufstelle – wir sind ein Ort, an dem man sich begegnet, vernetzt, informiert und Unterstützung für eigene Ideen erhält. Was das konkret bedeutet, erfahren Sie in diesem Blogbeitrag.

Baustellen-Update Seestadt 2026
Baustelleninfos | Stadtentwicklung | leben

Baustellen-Update Seestadt 2026

Es wird ordentlich gebaut in der Seestadt. Im Quartier Seecarré werden Wasserleitungen verlegt. An den Seeterrassen starten Bauvorbereitungen, auch am und um den Nelson-Mandela-Platz wird weitergearbeitet. Im Süden wächst der Rohbau der Zentralberufsschule in die Höhe, während die Takeda-Baustelle schon in die Zielgerade eingebogen ist. Hier finden Sie einen aktuellen Überblick.

Platz in der Seestadt mit Bäumen und Passanten, die durch das Bild gehen.
© Daniel Hawelka
besuchen | leben | Kultur | Nachbarschaft | wohnen

Pionierinnen-Grätzltour in aspern Seestadt

Der Frühling ist von Veränderung und Neubeginn geprägt. Unter diesem Motto steht auch unsere Grätzltour: Mit einem Blick auf die Leistungen von Pionierinnen und die Neuanfänge in ihren Biografien spazieren wir gemeinsam durch die Seestadt.

Gruppenbild des neuen Stadtteilmanagement-Teams
© Livia Heinl
Stadtentwicklung | leben | Nachbarschaft

Das neue Stadtteilmanagement stellt sich vor

Im Jänner 2026 ist ein neues Team in das Stadtteilmanagement-Büro eingezogen und mitten in der Seestadt angekommen.

Zwei junge Männer stehen lächelnd in einem modernen, hellen Restaurant und halten Take-away-Bowls in den Händen. Im Hintergrund ist eine lange Theke mit frischen Zutaten sowie Gäste, die an Tischen sitzen.
© Luiza Puiu
leben | Stadtentwicklung | Gastronomie

Kulinarisches Angebot in aspern Seestadt wächst weiter

Mit Kenny’s, Vegan Kiss und Ciao Ragazzi erweitern ganz unterschiedliche Konzepte die gastronomische Vielfalt im Stadtteil

Bild der winterlichen Seestadt von Süden aus mit Fokus auf den zugefrorenen See.
© Wien 3420 AG
leben | besuchen | Nachbarschaft | öffentlicher Raum

Eis am See: Warum Vorsicht lebenswichtig ist

Der zugefrorene See in der Seestadt wirkt im Winter oft idyllisch – und täuscht dabei eine vermeintliche Sicherheit vor. Trotz anhaltender Minusgrade ist das Eis nicht überall tragfähig.

Menschen halten ein großes Plakat
© STM
leben

Rückblick auf 12 Jahre Stadtteilmanagement Seestadt aspern

Zwölf Jahre Stadtteilmanagement – ein Abschied mit Dankbarkeit. Seit zwölf Jahren begleitet unser Team, bestehend aus Mitarbeiter*innen der Caritas Stadtteilarbeit, PlanSinn und ABZ*austria die Entwicklung der Seestadt: von den ersten Baustellen bis hin zu einem lebendigen, vielfältigen Grätzl, das heute von Zusammenhalt und aktiver Nachbarschaft geprägt ist.

Menschen stehen im Freien und schneiden ein rotes Band durch
© Luiza Puiu
leben

Sommer auf der Nachbarschafts-Terrasse am Pier

Der Sommer in der Seestadt hat viele schöne Seiten – eine davon ist ganz sicher die Nachbarschafts-Terrasse am Pier.

Eine Frau schaut aus dem Fenster
© Luiza Puiu
leben

Mutig sein beim MitMoch!

Seien Sie dabei beim MitMoch und lernen Sie Neues kennen.

Menschen zu Fuß und mit Rad fahren vor einer urbanen Skyline der Seestadt mit direkter U-Bahn Anbindung
© Daniel Hawelka
besuchen | leben | Mobilität

Seestadt optimal vernetzt

Nachhaltig mobil, bestens verbunden – in der Seestadt greifen alle Elemente moderner Mobilität ineinander. U-Bahn, Schnellbahn, Straßenbahn und Buslinien verbinden direkt mit dem Wiener Zentrum und der Region, Rad- und Fußwege erleichtern kurze Wege im Alltag. Für den Autoverkehr gibt es zentrale Stellflächen, die das Mobilitätskonzept ergänzen.