Interaktive Karte

Seestadt erfüllt höchste Qualitätsansprüche im Städtebau

Vom

Der aspern Beirat ist für die städtebauliche Qualitätssicherung in Wiens größtem Stadtentwicklungsgebiet verantwortlich. Mit dem Start der vierten Arbeitsperiode stellt das Gremium zwei neue Mitglieder vor: Kinayeh Geiswinkler-Aziz und Robert Lechner. Dass sich hohe Qualitätsansprüche und zielgerichtetes Monitoring bezahlt machen, zeigen unter anderem die aktuellen klimaaktiv-Auszeichnungen für fünf Seestadt-Gebäude.

aspern Beirat mit neuen Mitgleidern: v.l.n.r.: Robert Lechner, Angelika Fitz, Christa Reicher, Oliver Schulze, Kinayeh Geiswinkler-Aziz, Stefan Rotzler
© Ludwig Schedl

Qualitätssicherungs-Gremium aspern Beirat stellt neue Mitglieder vor

Bei der Entstehung des größten Stadtentwicklungsgebiets Wiens gelten seit Beginn an höchste Qualitätskriterien. Zur Qualitätssicherung wurde 2011 ein, in seiner Art, einzigartiges Gremium ins Leben gerufen: Der aspern Beirat begleitet den Übergang von Planung zur Realisierung und ist für die städtebauliche Qualitätssicherung, sowohl der Gebäude als auch des öffentlichen Raumes, zuständig. Christa Reicher, die erneut zur Vorsitzenden des aspern Beirats gewählt wurde, erklärt die Rolle des Gremiums so: „Die Umsetzung des Leitbildes von einer lebendigen Stadt braucht Visionen und Bodenhaftung, den Mut zum Experiment genauso wie kontinuierliche Begleitung im Alltag.“


aspern Beirat neu aufgestellt


Mit Beginn der vierten Arbeitsperiode treten zwei neue Mitglieder in den aspern Beirat ein: Kinayeh Geiswinkler-Aziz und Robert Lechner folgen auf Architektin Silja Tillner und den Energieplanungsexperten Bernd Vogel. Die neuen Mitglieder bringen Know-how aus unterschiedlichen Bereichen mit: Geiswinkler-Aziz ist Mitbegründerin und Partnerin des Architekturbüros Geiswinkler & Geiswinkler und Spezialistin für Städtebau, Wohnbau und Bauen im Bestand. Zusätzlich zu ihrer fachlichen Expertise bringt die mehrfach ausgezeichnete Architektin Beiratserfahrung mit – sie war bereits Mitglied im Gestaltungsbeirat der Stadt Linz und des Bundeslandes Niederösterreich. Lechner leitet das Österreichische Ökologie-Institut, war Mitbegründer und ist Vorsitzender der Österreichischen Gesellschaft für Nachhaltiges Bauen (ÖGNB). Er bringt sich mit Erfahrungen aus Forschung und Entwicklung in den Bereichen Klimaschutz und Nachhaltiges Bauen ein – Themen, denen in der Entwicklung und Realisierung der Seestadt große Bedeutung zukommen.


Auszeichnung für nachhaltiges Bauen


Dass die hohen Qualitätsansprüche und das genaue Monitoring zu besonders hochwertigen Realisierungen führen, zeigen auch die aktuellen ÖGNB-Auszeichnungen: Im Rahmen des BauZ! Kongresses wurden gleich fünf Gebäude in der Seestadt ausgezeichnet. Drei Wohnhausanlagen, das Bürohaus Seeparkcampus Ost und der Standort von Hörbiger WIENeu konnten in den Bewertungskategorien Planung & Ausführung, Energie & Versorgung, Baustoffe & Konstruktion sowie Komfort & Raumqualität überzeugen. „Dass fünf der insgesamt elf ausgezeichneten Projekte aus der Seestadt kommen, bestätigt: Die Seestadt hält, was sie verspricht“, zeigt sich Gerhard Schuster, Vorstand der Seestädter Entwicklungsgesellschaft wien 3420, erfreut. „Was im Süden bereits gelungen ist, soll im Norden fortgeführt werden. Damit das gelingen kann, ist der aspern Beirat eine wichtige Instanz“, so Schuster.


Termine: Mehr zum Thema Qualität im Städtebau


Architekturfestival Turn On am 9. – 11. März im Radiokulturhaus: Qualität im Städtebau am Beispiel Seestadt diskutieren ExpertInnen aus Architektur und Wirtschaft beim Architekturfestival Turn On. In zwei Vorträgen widmen sich Gerhard Schuster und Heinrich Kugler, beide Vorstandsmitglieder der wien 3420, gemeinsam mit den ArchitektInnen Matthias Krebs und Silja Tillner, dem Seeparkquartier – die Gestaltung des öffentlichen Raums und der Nutzungsmix stehen im Mittelpunkt.
2050 Thinkers Club am 16. März im Technologiezentrum aspern Seestadt: Ansprüche an die Stadt der Zukunft werden bei der 2050 Thinkers Clubnight im Technologiezentrum der Seestadt diskutiert. Der Wiener Planungsdirektor Thomas Madreiter, die Architektin Silja Tillner und wien 3420-Vorstand Gerhard Schuster tauschen sich dort mit kreativen Köpfen aus Kunst, Kultur, Politik, NGOs, Wirtschaft und Wissenschaft aus.

Bilder zum Artikel

Downloads zum Artikel

Weitere Presseartikel

Luftaufnahme der aspern Seestadt mit Wohngebäuden, Grünflächen, Straßen und U-Bahn-Trasse unter blauem Himmel.
© Wien 3420 aspern Development AG

Seestadt schafft neuen Raum für Innovation und Vielfalt im Wohnbau

Wien 3420 startet Vergabeverfahren zu vier Bauplätzen für freifinanziertes Wohnen

Programm am DOCK Seestadt: Damion Lee singt für ein entspanntes, buntes Publikum.
© Luiza Puiu

Spätsommer in der Seestadt: Zwei Feste und ein DOCK voller Programm

Das 11. Seestadt Straßenfest mit der Langen Nacht der Wiener Märkte, das 2. Sportfest Donaustadt sowie Open-Air-Kino-, Musik- und Theaterabende am See verlängern das Sommer-Feeling in der Seestadt bis weit in den September hinein.

Das BAULÜCKEN-KONZERT mit Fuzzman & The Singin' Rebels Ende Mai am DOCK Seestadt
© Luiza Puiu

Eventsommer 2026 in der Seestadt

Feiern, erleben, bewegen: aspern Seestadt lädt zu Straßenfest, Sportfest und Veranstaltungen ans DOCK.

Das Seestädter, LIL-Y am See und PIER05 prägen die Seestädter Waterfront. Der Baubeginn von „LIL-Y am See“ erfolgte im April 2026. „PIER05“ und „Das Seestädter“ folgen in den nächsten Monaten.
© Wien 3420 aspern Development AG / Visualisierungen: K18.pictures; 2026

Preview: So wird die zukünftige Waterfront in der Seestadt

Direkt am Ufer des asperner Sees wächst in den nächsten Jahren eine der spektakulärsten Locations der Seestadt. Neue Visualisierungen zeigen jetzt, wie sich markante Hochpunkte mit Arkaden, Gastgärten und eine Promenade in den kommenden Jahren zu einem einzigartigen Stadtraum mit internationalem Flair verbinden werden.