it doesn't go without saying (& other gossips)
Das Gefühl, dass etwas weitergegeben wird, noch bevor es weitergegeben wurde.
Die Fiktionen und Recherchen von Elizabeth Ward und Alix Eynaudi zur Geschichte und Politik des Tanzes prägen die Wiener Szene seit vielen Jahren. Nun arbeiten die beiden Choreografinnen erstmals gemeinsam an einer neuen Bühnenarbeit.
Gemeinsam mit dem Tänzer Ray Scheinecker wirft it doesn't go without saying (& other gossips) einen genaueren Blick auf den US-amerikanischen Postmodern Dance – nicht anhand von Geschichtsbüchern, sondern durch mündliche Überlieferungen seiner weniger bekannten Erzählungen. Im Zentrum stehen dabei insbesondere Leben und Werk der Choreografin, Archivarin, Gastgeberin und Impulsgeberin der New Yorker Downtown-Performanceszene Cathy Weis sowie der oft übersehene Einfluss von Authentic Movement, das sie praktizierte.
Mit besonderem Fokus auf das auditive Erleben und im Sinne mündlicher Geschichtsschreibung werden die Tänze von Stimmen, Interviews und lebendigen Beschreibungen in der Klangkomposition von Paul Kotal getragen. Das Lichtdesign von Lukas Kötz und eine Kleidungskollektion von Isabelle Edi formen eine performative Landschaft, in der sich die Tänze als eine Reihe von Hommagen entfalten. Bewegung trifft auf Klatsch und Tratsch und wirft Fragen zu Archiven, Zugänglichkeit und kollektivem Gedächtnis auf. Eine Publikation mit Biografien und Bildern begleitet das Stück und ist gedruckt, als PDF sowie als Audioversion auf den Websites der veranstaltenden Theater verfügbar.
Wir tanzen niemals allein.
Ein Projekt von — Alix Eynaudi, Elizabeth Ward
Auf der Bühne — Alix Eynaudi, Elizabeth Ward, Ray Scheinecker
Tonaufnahme, -gestaltung & -schnitt — Paul Kotal
Kleidungskollektion — Isabelle Edi
Lichtdesign — Lukas Kötz
The Duck & The Hand — An Breugelmans
Stimmen — Cathy Weis, Elizabeth Ward, Alix Eynaudi
Video — Danny Ward
Produktion — mollusca productions
Administration — TAKELAGE
Koproduktion — Tanzquartier Wien, Kaaitheater Brüssel
Residency-Partner — Cathy Weis / WeisAcres (NYC), Bears in the Park (Wien), Kunstencentrum BUDA (Kortrijk, Belgien)
Förderung — Stadt Wien – Kulturabteilung (MA 7), Bundesministerium für Wohnen, Kunst, Kultur, Medien und Sport (BMWKMS)
Mit Dank an die vielen, die uns auf diesem Weg begleitet haben – wissentlich oder unwissentlich – sowie an Ujjwal Kanishka Utkarsh, Serena Lee und Georg Döcker.